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FRANKFURT - Der bisherige Verlauf der Berichtssaison der Unternehmen lässt die Anleger am deutschen Aktienmarkt zuversichtlich in die neue Woche blicken.

25.10.2021 - 05:49:29

WOCHENAUSBLICK: Konjunkturdaten könnten Dax-Erholung ausbremsen. Aktuell sprechen die bislang zumeist robusten Quartalsbilanzen Experten zufolge dafür, dass der Leitindex Dax an seine seit Monatsbeginn erzielten Erholungsgewinne anknüpfen kann. Allerdings sollten die bekannten Belastungsfaktoren wie die Inflation oder die Entwicklung der Corona-Krise im Hinterkopf behalten werden.

und der Sportartikelhersteller Puma auf dem Programm.

Am Donnerstag folgen dann zum Beispiel der Flugzeugbauer Airbus , die Fluggesellschaft Lufthansa , der Triebwerksbauer MTU , der Industriegassehersteller Linde und der Autobauer Volkswagen (VW) . Die Woche beschließen dann am Freitag unter anderem der Autokonzern Daimler und der Schmierstoffhersteller Fuchs Petrolub .

Angesichts der laufenden Berichtssaison fand auch Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank, skeptische Worte: "Den Unternehmen bläst der Wind ins Gesicht, seitdem Lieferengpässe die Weltwirtschaft zunehmend behindern. Nicht nur die damit verbundenen Herausforderungen für die Produktion, sondern auch der damit einhergehende Preisdruck werden zunehmend zum Problem für die Unternehmen und damit für deren Aktienkursentwicklung."

Denn mit den hohen Inflationsraten steigen Kater zufolge die Erwartungen, dass Notenbanken ihre Geldpolitik straffen müssen. Jüngst sei dies auch am weiteren Anstieg der Kapitalmarktrenditen abzulesen gewesen. Die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihe etwa sei nur noch wenig von der Nulllinie entfernt, nachdem sie seit Mai 2019 im negativen Bereich verharrt habe. Ob die Unternehmen diese Herausforderungen weiterhin so gut meistern könnten wie bisher, werde die gegenwärtig laufende Berichtssaison für das dritte Quartal zeigen.

Anleger sollten aber in der neuen Woche nicht nur die Unternehmenszahlen, sondern auch die Wirtschaftsnachrichten darauf abklopfen, wie sie den Aktienmarkt bewegen könnten. Aus konjunktureller Sicht zumindest sieht Robert Greil, Chefstratege der Privatbank Merck Finck, zunehmenden Gegenwind: "Mehrere Faktoren von Lieferengpässen über höhere Energiepreise bis zur anhaltenden Covid-Bedrohung bremsen den Optimismus jetzt erst mal." Dies dürfte sich nach den schwächeren Einkaufsmanagerindizes kommende Woche auch beim Ifo-Geschäftsklima am Montag sowie beim GfK-Konsumklima am Mittwoch widerspiegeln.

In der neuen Woche werden laut Dekabank-Experte Kater mit den Meldungen zum Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal für die Vereinigten Staaten am Donnerstag wie auch für Deutschland am Freitag weitere wichtige Konjunkturindikatoren veröffentlicht. In den USA dürfte sich die Dynamik vor dem Hintergrund der weltweiten Mangelwirtschaft abgeschwächt haben.

In Deutschland ist der Konjunkturschub laut Kater noch etwas größer, aber die Aussichten für den Rest des Jahres blieben mau. Das dürfte auch die Europäische Zentralbank (EZB) interessieren, der in dieser Woche tagt. Der Finanzmarkt dürfte bei der Pressekonferenz am Donnerstag ganz genau hinhören, ob sie ihren geldpolitischen Ton ändert. Aktuell ist die sehr lockere Geldpolitik der EZB der wichtigste Treiber für den Aktienmarkt./la/jsl/he/nas

Von Lutz Alexander, dpa-AFX

@ dpa.de

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