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FRANKFURT - Der Ausverkauf am deutschen Aktienmarkt ist aufgrund des eskalierenden Zollkonflikts zwischen China und den USA zu Beginn der neuen Börsenwoche weitergegangen.

05.08.2019 - 14:41:24

Aktien Frankfurt: Anleger bekommen kalte Füße wegen drohendem Handelskrieg. Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten neuen Strafzölle gegen China konterte das Reich der Mitte am Montag mit einer Abwertung seiner Währung. Zudem wies die Volksrepublik laut Insidern ihre Staatsunternehmen dazu an, keine Agrargüter mehr aus den USA zu importieren. Die Einfuhren hatte sie vor einiger Zeit als Zugeständnis zugesagt, um den Konflikt zu deeskalieren.

büßte rund 1,6 Prozent ein.

Für Marktanalyst Milan Cutkovic von AxiTrader ist eine zeitnahe Lösung des Handelskonflikts nicht in Sicht: "Der US-Präsident verliert die Geduld, während China nicht mit der Pistole am Kopf verhandeln will. Die potenziellen wirtschaftlichen Folgen für die Zukunft sind nicht zu unterschätzen." Bisher hätten die Aussichten auf sinkende US-Zinsen und eine Lockerung der Geldpolitik in Europa eine größere Korrektur am Aktienmarkt verhindert. "Die Stimmung auf dem Börsenparkett wird jedoch zunehmend schlechter und die jüngsten Ereignisse dürften potenzielle Käufer weiter von Engagements abhalten", so Cutkovic.

Unter den Einzelwerten standen nachmittags die Aktien von Linde im Anlegerfokus. Mit einem Kurssprung von zeitweise mehr als 3 Prozent reagierten sie auf die Bekanntgabe aktueller Geschäftszahlen. Zuletzt notierten die Papiere des fusionierten Industriegasekonzerns 1,76 Prozent höher. Nach einem Gewinnplus im zweiten Quartal erhöhte der Vorstand seine Jahresziele. Im zweiten Quartal lag der Proforma-Gewinn je Aktie kräftig über der durchschnittlichen Analystenschätzung. Der Umsatz fiel etwas besser als erwartet aus.

Die Aktien von Thyssenkrupp fielen auf ein weiteres Tief seit Sommer 2003 und büßten 3 Prozent ein. Der Industriekonzern legt an diesem Donnerstag den Bericht zum dritten Geschäftsquartal vor. Etliche Analysten hatten zuletzt bezweifelt, dass die Essener ihr Gewinnziel für das Geschäftsjahr 2018/2019 werden halten können.

Die Metro-Titel erholten sich im Verlauf deutlich von ihren anfänglichen Verlusten von bis zu 7 Prozent und notierten zuletzt 2 Prozent tiefer. Im Übernahmepoker um den Handelskonzern hatte der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky einen Bericht über eine mögliche Erhöhung des Kaufgebots zurückgewiesen. Am Freitag war der Metro-Kurs wegen dieser Spekulationen um fast 9 Prozent nach oben geschnellt.

Die Titel von Axel Springer legten um 0,2 Prozent zu und gehörten damit zu den attraktivsten MDax-Werten. Der Medienkonzern teilte mit, dass dem Finanzinvestor KKR mit über 20 Prozent der Anteile die nötige Zahl von Aktien für sein Übernahmeangebot angedient worden seien.

Die Aktien von Scout24 kletterten um 0,4 Prozent. Der aktivistische Investor Paul Singer forderte von dem Internetportalbetreiber, sein geplantes Aktienrückkaufprogramm auszuweiten und die Plattform AutoScout24 auszugliedern. Anfang Juni hatte Singer über seinen Hedgefonds Elliott den Anteil an Scout24 auf knapp 7,5 Prozent erhöht.

Die Evonik-Papiere fielen um 3,8 Prozent. Die US-Handelsaufsicht FTC will die Übernahme des US-Unternehmens Peroxychem durch den deutschen Chemiekonzern verhindern und reichte Klage gegen den 625 Millionen US-Dollar schweren Deal ein.

Die Papiere von Borussia Dortmund verteuerten sich um 2 Prozent. Am Samstag hatte der Fußball-Bundesligist im Supercup mit einem 2:0-Sieg gegen Bayern München Meisterschaftshoffnungen genährt.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite mit minus 0,54 Prozent erneut auf ein Rekordtief. Damit wurde der jüngste Rekord von minus 0,51 Prozent vom Freitag unterboten. Der Rentenindex Rex stieg um 0,10 Prozent auf 146,05 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,18 Prozent auf 176,22 Punkte zu.

Der Euro stieg am Montag auf zuletzt 1,1173 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,1106 (Donnerstag: 1,1037) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9004 (0,9060) Euro gekostet./edh/jha/

Von Eduard Holetic, dpa-AFX

@ dpa.de

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