DAX, DE0008469008

FRANKFURT - Am deutschen Aktienmarkt wie auch an den Börsen weltweit mehren sich nach dem jüngsten Rückschlag von den Rekordhochs die Alarmsignale.

02.02.2018 - 16:26:24

WOCHENAUSBLICK: Anziehende Zinsen sorgen weiter für Katerstimmung bei Dax & Co. In der abgelaufenen letzten Januar-Woche sind die Kurse bereits kräftig ins Rutschen gekommen. Dabei rückten vor allem steigende Renditen am Anleihemarkt in den Fokus. Die neuerliche Eurostärke drückte ebenfalls auf die Stimmung der Anleger von Dax & Co. Beides dürfte in der neuen Woche weiter stark beachtet werden.

oder - anders herum betrachtet - der fallende US-Dollar hängt ebenfalls als Damoklesschwert über den Aktien. Die erst kürzlich erneut kurz wieder über 1,25 Dollar gestiegene Gemeinschaftswährung verschreckte die Anleger spürbar, auch wenn Währungsexperten wie die der Helaba den Euro/Dollar-Kurs in den nächsten Monaten wieder deutlich unter 1,20 fallen sehen.

Unternehmensseitig rücken in der neuen Woche unter den Dax-Konzernen vor allem der weltgrößte Rückversicherer Munich Re am Dienstag sowie die Commerzbank am Donnerstag mit ihren Jahreszahlen in den Fokus. Dabei dürften die schweren Wirbelstürme in den USA und der Karibik der Munich Re 2017 wohl den Großteil ihres Gewinns gekostet haben. Analysten rechnen im Schnitt mit einem Überschuss von 575 Millionen Euro, was nicht einmal ein Viertel des Gewinns aus dem Vorjahr wäre. Der Blick auf die Commerzbank ist ebenfalls eher skeptisch: Zwar dürften die Ziele für 2017 erreicht worden sein, doch die für 2020 seien ambitioniert, vor allem die Erträge betreffend, meint etwa Warburg-Analyst Andreas Pläsier.

Bei Thyssenkrupp steht dagegen am Montag die Mitarbeiterabstimmung im Zusammenhang mit der Fusion des europäischen Stahlgeschäfts mit der indischen Tata Steel an. Laut der "Börsenzeitung", die sich auf Gewerkschaftskreise beruft, zeichnet sich nach den bisher online und an der Urne abgegebenen Stimmen ein positives Ergebnis ab. Beim Baukonzern Hochtief wird sich die EU-Kommission am Dienstag mit deren Übernahmeangebot für den spanischen Mautstraßenbetreiber Abertis beschäftigen.

Quartalszahlen stehen zudem am Montag vom Autozulieferer Stabilus an, des Essenlieferdienstes Delivery Hero und Osram am Mittwoch sowie von Wacker Chemie sowie von einigen Immobiliengesellschaften am Donnerstag.

Konjunkturseitig sind es vor allem die deutschen Industrie-Indikatoren für Dezember, die am Dienstag und Mittwoch Aufmerksamkeit auf sich ziehen dürften. Nach zuletzt stärkeren Schwankungen in der deutschen Industrieproduktion rechnen die Postbank-Experten nun mit einer Stabilisierung. Die Auftragseingänge dürfte im Monatsvergleich moderat zugelegt haben. In den USA wird am Montag der ISM-Index für den Dienstleistungssektor das zentrale Ereignis sein. Nach zwei Rücksetzern in Folge weisen die Zeichen laut der Postbank auch wegen der verabschiedeten Steuerreform nun wieder auf einen Anstieg des Stimmungsbarometers./ck/jsl/mis

Von Claudia Müller, dpa-AFX

@ dpa.de

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