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FRANKFURT - Am deutschen Aktienmarkt hat die Covid-19-Pandemie für ein historisch schwaches erstes Quartal gesorgt.

31.03.2020 - 18:24:37

Aktien Frankfurt Schluss: Dax beendet erstes Quartal unter 10 000 Punkten. Der deutsche Leitindex Dax ging am Dienstag nach einem schwankungsreichen Tag zwar mit einem Plus von 1,22 Prozent bei 9935,84 Punkten aus dem Handel. Über der Marke von 10 000 Punkten konnte er sich dabei aber nicht halten. Seit Jahresbeginn hat der Index damit satte 25 Prozent an Wert verloren. Allein im März wurde ein Minus von mehr als 16 Prozent verbucht. Dabei fing alles so gut an: Noch im Februar verbuchte der Index ein Rekordhoch bei 13 795 Punkten. Ab dann ging es jedoch bergab.

stieg um 0,77 Prozent auf 2786,90 Punkte. Im Februar stand der Index zwischenzeitlich noch bei 3867 Punkten. Der französische Leitindex Cac 40 legte am Dienstag um 0,40 Prozent zu und der britische FTSE 100 um rund 2 Prozent. In den USA stand der Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss nur knapp in der Gewinnzone.

Nach einem kurzen Rutsch in die Verlustzone fingen sich die Bayer-Aktien am Nachmittag wieder und endeten mit einem Plus von 0,32 Prozent. Der Konzern hat sich mit US-Sammelklägern auf einen Vergleich im Rechtsstreit um eine angeblich irreführende Vermarktung von Unkrautvernichtern mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat geeinigt. Bayer zahlt dafür knapp 40 Millionen US-Dollar an die Kläger. Am Vormittag hatte das noch mehr Begeisterung unter den Anlegern hervorgerufen. Die Aktie legte zwischenzeitlich um mehr als fünf Prozent zu. Größter Favorit im Dax waren letztlich aber die Titel von Heidelbergcement mit einem Plus von fast 6 Prozent.

Im MDax schnellten die Anteilscheine von Hellofresh dank eines optimistischen Ausblicks um mehr als 13 Prozent nach oben. Zuvor hatten sie mit 32,10 Euro ein weiteres Rekordhoch markiert. Der Kochboxenlieferant zementiert seinen Ruf als Gewinner der Corona-Krise. Im ersten Quartal dürften sowohl der Umsatz als auch der Betriebsgewinn über den Markterwartungen liegen, teilte das Unternehmen mit.

Am anderen Ende des Index gaben die Aktien des Batterieherstellers Varta um knapp 6 Prozent nach. Noch am Morgen, nachdem das Unternehmen im Rahmen seiner Zahlenvorlage einen zuversichtlichen Blick auf das laufende Jahr geworfen hatte, hatten die Papiere um fast 9 Prozent zugelegt. Ein Börsianer hatte sich jedoch skeptisch gezeigt: Die Ziele von Varta berücksichtigten noch keine Belastungen aus der Corona-Krise.

Der Bausoftwareanbieter Nemetschek geht angesichts der Coronavirus-Pandemie vorsichtig, aber letztendlich auch zuversichtlich in das neue Geschäftsjahr. Der Umsatz dürfte sich zumindest stabil entwickeln. Die Nemetschek-Titel rückten um fast 6 Prozent vor.

Im Nebenwertindex SDax legten die Kurse der auf einen Zusammenschluss zustrebenden Ado Properties und Adler Real Estate stark zu. Mit einem Aufschlag von rund 22 Prozent bei Ado und knapp 11 Prozent bei Adler landeten die beiden Papiere auf dem ersten und dritten Platz im Index. Hinsichtlich der Auswirkungen der Corona-Krise auf die Mieteinnahmen gab sich Adler Real Estate bei der Bilanzvorlage für 2019 ebenfalls zuversichtlich. Zusammen mit Ado Properties verfüge die Gruppe über 500 Millionen Euro an liquiden Mitteln. Auch auf die wichtige Kennziffer Funds From Operations (FFO) werde sich die Krise 2020 nicht wesentlich auswirken.

Schlusslicht im SDax waren die Drägerwerk-Aktien mit einem Verlust von fast 10 Prozent. Die Papiere waren in der Virus-Krise allerdings zuletzt stark gestiegen, viele Anleger sehen in der Branche einen Profiteur der Pandemie. Am Dienstag teilte der Medizin- und Sicherheitstechnik-Konzern mit, einen Großauftrag für die Lieferung von Atemschutzmasken aus Washington bekommen zu haben. Drägerwerk solle sogenannte FFP2-Masken im höheren zweistelligen Millionenbereich an das US-Gesundheitsministerium liefern.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,51 Prozent am Vortag auf minus 0,47 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,26 Prozent auf 145,12 Punkte. Der Bund-Future gab um 0,14 Prozent auf 172,63 Zähler nach.

Ein Euro kostete am Nachmittag 1,1014 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,0956 Dollar festgesetzt./kro/he

Von Eduard Holetic und Karolin Rothbart, dpa-AFX

@ dpa.de

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