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Finanzberater, Finanzplanung

FPSB Deutschland: Die richtigen Fragen an den Finanzberater stellen

31.08.2021 - 10:02:35

FPSB Deutschland: Die richtigen Fragen an den Finanzberater stellen. Verbraucher zunehmend unsicher in finanziellen Fragen - Ganzheitliche Beratungsphilosophie und professionelle Finanzplanung sind durch nichts zu ersetzen - Worauf es bei der Suche nach dem richtigen Berater ankommt

Frankfurt am Main (pts012/31.08.2021/10:00) - Verbraucher zunehmend unsicher in finanziellen Fragen - Ganzheitliche Beratungsphilosophie und professionelle Finanzplanung sind durch nichts zu ersetzen - Worauf es bei der Suche nach dem richtigen Berater ankommt

Es ist ein Alarmsignal: Das Unwissen in Sachen Verm?gensaufbau und Altersvorsorge nimmt offenbar zu. Laut einer aktuellen Studie der RWB Group zusammen mit dem Marktforschungsinstitut GfK konnten knapp 23 der Befragten nicht beantworten, worin sie die gr??ten Chancen f?r den Verm?gensaufbau sehen. In der seit 2017 j?hrlich durchgef?hrten repr?sentativen Umfrage ist somit zum ersten Mal die Gruppe am gr??ten, die ihr Unwissen einr?umen muss. Als weitere Antworten, wie man am besten Verm?gen aufbauen kann, nannten knapp 20 Prozent der Befragten immerhin "Immobilien", 17 Prozent "eine gute Qualifizierung beziehungsweise Ausbildung" sowie 15 Prozent "eine regelm??ige Investition am Aktienmarkt".

"Die Studie zeigt erschreckend klar, dass Verbraucher hierzulande unbedingt professionelle Unterst?tzung bei der Finanz- und Verm?gensplanung ben?tigen", meint Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender des Financial Planning Standards Board Deutschland (FPSB Deutschland). Die Notwendigkeit ist gro?, weil zum einen das anhaltende Niedrigzinsumfeld das Ersparte auf Spar- und Girokonten schmelzen l?sst. Zum anderen scheinen viele Sparer und Anleger angesichts der zunehmenden Komplexit?t der Finanzprodukte schlichtweg ?berfordert.

Was also tun? Nur die Wenigsten k?nnen ihre Finanzplanung selbst in die Hand nehmen. Prof. Tilmes empfiehlt deshalb: "Nur keine Scheu, ein vertrauensw?rdiger Berater ist schnell gefunden." Ein bisschen vorbereiten sollte man sich allerdings. Das aber ist gar nicht aufw?ndig. Zun?chst sollten sich Verbraucher ?berlegen, was sie ?berhaupt von dem Gespr?ch erwarten. Gleichzeitig die Frage, um insbesondere eine gute Beratung beurteilen zu k?nnen, ist, was sollte ein guter Berater den Kunden fragen?

Will man beispielsweise f?rs Alter vorsorgen, f?r eine Immobilie oder ein Auto sparen oder einfach nur eine R?cklage bilden? Wie viel Geld steht zur Verf?gung und welche Einnahmen und Ausgaben erwartet man? Wie sicher soll die Altersvorsorge sein und wie schnell will man im Zweifelsfall an sein Geld kommen? Dies sind Fragen, die sich die Kunden stellen m?ssen.

Qualit?t hat mit Qualifikation zu tun

Doch Fragen sollte man nicht nur an sich selbst, sondern auch an den Berater richten. Eine der wichtigsten Fragen sollte den beruflichen Hintergrund und die Qualifikation betreffen. "Die Qualit?t der Beratung hat viel mit der Qualifikation des Beraters zu tun", sagt Tilmes und verweist auf professionelle Finanzplaner, wie die vom FPSB Deutschland zertifizierten CERTIFIED FINANCIAL PLANNER? (CFP?-Professional). Sie sind top ausgebildet und leisten wichtige Unterst?tzung bei der Finanz- und Verm?gensplanung.

Ausgangspunkt einer ganzheitlichen Beratung ist die Aufnahme der finanziellen Verh?ltnisse und die Darstellung der Auswirkungen auf die Einnahmen-/Ausgaben-Situation und eine m?gliche Verm?genssimulation inklusive steuerlicher Tatbest?nde. Der Beginn einer qualit?tsorientieren Beratung beginnt immer mit einer Verm?gensbilanz, um die Situation des Kunden abzubilden.

Au?erdem wichtig: Bietet der Berater das ganze Repertoire an Anlageprodukten an oder bevorzugt er bewusst die Produkte einer bestimmten Investmentgesellschaft? Grunds?tzlich gilt: Der Berater muss passende Produkte anbieten, nicht die, mit denen er am meisten verdient. Die Kostentransparenz sollte deshalb eine zentrale Rolle bei der Wahl des Anlageberaters spielen. "L?chern Sie den Berater auch, f?r wen er arbeitet und wie er bezahlt wird. Dann l?sst sich einsch?tzen, welche eigenen finanziellen Interessen ein Berater mit seinen Empfehlungen m?glicherweise vertritt", r?t der FPSB-Vorstand.

Hohe Anspr?che an die Finanzberatung stellen

Nur durch die professionelle Aufbereitung ihrer gesamten Verm?gensverh?ltnisse im Rahmen eines Finanzplans bekommen Anleger einen kompletten ?berblick ?ber die Werthaltigkeit ihrer einzelnen Verm?gensanlagen - sozusagen ein "Aha"-Effekt, der zu einer optimierten Anlage f?hrt. "Der genaue Blick auf die Gesamtsituation des Kunden ist durch nichts zu ersetzen", macht Tilmes klar. Deshalb ist die ganzheitliche Finanzplanung, durchgef?hrt von einem gut ausgebildeten Professional, hochaktuell. "Je komplizierter und verworrener die Verm?genssituation ist, desto mehr sind Planung und Struktur erforderlich, um aufzur?umen und die Situation f?r den Kunden wieder erlebbar zu machen."

Ohne Beratung wird es dagegen schwer. "Der Verzicht auf guten, professionellen Rat, nur um m?glicherweise die damit verbundenen Kosten zu sparen, greift zu kurz", sagt Tilmes, der neben seiner Vorstandst?tigkeit auch Academic Director Finance & Wealth Management an der EBS Executive School, Oestrich-Winkel, ist. "Eine ganzheitliche Finanzplanung hat viele positive Effekte." Wichtige Lebensfragen, etwa ob ein Hauskauf zurzeit sinnvoll ist, wie der derzeitige Lebensstandard im Alter gehalten werden oder wie man fr?hzeitig ohne finanzielle Nachteile in Rente gehen kann, k?nnen nur mit einer gr?ndlichen Analyse und durch langfristige Planung beantwortet werden.

Klar ist aber auch: Die umfassende, produkt- und themen?bergreifende Gesamtbetrachtung der privaten Finanzen erfordert ein Expertenwissen und eine Beratungskompetenz, die ?ber die herk?mmliche Finanzberatung hinausgehen. Entscheidend ist dabei, dass der Profi die gesamte finanzielle Situation des Anlegers im Blick hat und entsprechende Ratschl?ge gibt. "Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte einen CFP?-Professional aufsuchen", lautet daher Tilmes Fazit.

?ber den FPSB Deutschland e.V.

Das Financial Planning Standards Board Ltd. - FPSB ist ein globales Netzwerk mit derzeit 27 Mitgliedsl?ndern und ?ber 192.000 Zertifikatstr?gern. Dessen Ziel ist es, den weltweiten Berufsstandard f?r Financial Planning zu verbreiten und das ?ffentliche Vertrauen in Financial Planner zu f?rdern. Das Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland) mit Sitz in Frankfurt am Main geh?rt seit 1997 als Vollmitglied dieser Organisation an.

Zentrale Aufgabe des FPSB Deutschland ist die Zertifizierung von Finanz- und Nachfolgeplanern nach international einheitlich definierten Regeln. Wichtige G?tesiegel sind der CERTIFIED FINANCIAL PLANNER?-Professional, der CERTIFIED FOUNDATION AND ESTATE PLANNER?-Professional, der EFPA European Financial Advisor? EFA und der CGA? CERTIFIED GENERATIONS ADVISOR. Der FPSB Deutschland hat ferner den Anspruch, Standards zur Methodik der ganzheitlichen Finanzberatung zu setzen. Daf?r arbeitet der FPSB Deutschland eng mit Regulierungs- und Aufsichtsbeh?rden, Wissenschaft und Forschung, Verbrauchersch?tzern sowie Presse und interessierter ?ffentlichkeit zusammen. Ein weiteres Anliegen des FPSB Deutschland ist die Verbesserung der finanziellen Allgemeinbildung. Zu diesem Zweck hat der Verband den Verbraucher-Blog www.frueher-planen.de lanciert. Er informiert neutral, anbieterunabh?ngig und werbefrei ?ber alle relevanten finanziellen Themen und beinhaltet drei Online-Rechner zur Berechnung der Altersrente und der Basisrente sowie zur Optimierung der Fondsanlage.

Weitere Informationen erhalten Sie unter: http://www.fpsb.de . Folgen Sie uns auch auf LinkedIn unter: https://www.linkedin.com/company/fpsbdeutschland/

(Ende)

Aussender: Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. Ansprechpartner: Iris Albrecht Tel.: +49 681 4109806 10 E-Mail: presse@fpsb.de Website: www.fpsb.de

Frankfurt am Main (pts012/31.08.2021/10:00)

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