FPSB, CFP

Die Eigenanteile f?r Pflege steigen seit Jahren stark an - Nun d?rften h?here Tarife f?r die Besch?ftigten die Kosten weiter wachsen lassen - Die Pflegeversicherung ?bernimmt nur einen Teil - FPSB r?t deshalb: Pflegekosten m?ssen fester Bestandteil einer ganzheitlichen Finanzplanung sein.

22.09.2022 - 15:02:36

FPSB Deutschland: Steigende Pflegekosten

Frankfurt/Main (pts031/22.09.2022/15:00) - Die Eigenanteile f?r Pflege steigen seit Jahren stark an - Nun d?rften h?here Tarife f?r die Besch?ftigten die Kosten weiter wachsen lassen - Die Pflegeversicherung ?bernimmt nur einen Teil - FPSB r?t deshalb: Pflegekosten m?ssen fester Bestandteil einer ganzheitlichen Finanzplanung sein.

Eigentlich ist es eine gute Nachricht: Pflegekr?fte bekommen hierzulande mehr Geld. Das sieht die sogenannte Tariftreue-Regelung in der Pflege vor, die ab 1. September gilt. Die neue Regelung, die noch die alte, schwarz-rote Bundesregierung auf den Weg gebracht hatte, legt fest, dass Pflegeeinrichtungen ihre Mitarbeiter k?nftig nach Tarif oder vergleichbar bezahlen m?ssen.

Das hat Folgen: Denn die Wahrscheinlichkeit ist sehr gro?, dass diese zus?tzlichen Kosten auf die Pflegebed?rftigen beziehungsweise ihre Angeh?rigen abgew?lzt werden. Und das kann sehr teuer werden. Nach Sch?tzungen des Sozialverbands VdK liegen die Preissteigerungen f?r Pflegeleistungen bei 30 bis 40 Prozent. "Von Mitgliedern, die uns Abrechnungen f?r den Pflegedienst oder einen Heimplatz schicken, wissen wir, dass manche bis zu 5000 Euro aus der eigenen Tasche bezahlen m?ssen", hei?t es in der aktuellen VdK-Mitteilung.

"Auch wenn das wohl nur Einzelf?lle sind: Fakt ist, dass der Eigenanteil f?r Pflege deutlich steigen wird", sagt Professor Dr. Rolf Tilmes, Vorstandsvorsitzender Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland). Bereits jetzt liegt nach neueren Berechnungen des Verbands der Ersatzkassen (VDEK) der Eigenanteil in der nichth?uslichen Pflege bei durchschnittlich 2248 Euro im Monat. Diesen Eigenanteil m?ssen Pflegeheimbewohner oder deren Angeh?rige f?r Kosten zahlen, die nicht durch den festgeschriebenen Pflegesatz der Pflegekassen abgedeckt sind.

Finanzielle Belastungen steigen rasant

"Nur die Wenigsten haben realisiert, dass die gesetzliche Pflegeversicherung - anders als beispielsweise die Krankenversicherung - nur f?r einen Teil der Kosten f?r die reine Pflege aufkommt", erl?utert FPSB-Vorstand Tilmes. Dazu kommen au?erdem noch die Kosten f?r Unterkunft, Verpflegung und auch f?r Investitionen in den Einrichtungen. Zuzahlungen federn die Entwicklung nur zum Teil ab. Und mit weiteren zus?tzlichen Belastungen m?ssen die Betroffenen k?nftig wom?glich durch Inflation und steigende Energiepreise rechnen.

"Die eigene Pflegebed?rftigkeit oder die eines nahen Familienmitglieds bedeutet eine enorme zus?tzliche finanzielle Belastung", macht Prof. Dr. Tilmes klar. Oftmals d?rfte die erforderlichen Kosten f?r einen Heimplatz oder die Pflege zuhause die finanzielle Tragf?higkeit vieler Familien sogar ?bersteigen. Der Experte r?t dringend dazu, nicht nur f?r sich selbst, sondern auch f?r Familienangeh?rige ein finanzielles Extrabudget f?r den Pflegefall zu bilden. "Hohe Sparleistungen sind erforderlich, damit bei der Pflege keine Versorgungsl?cke entsteht", appelliert Tilmes, der neben seiner Vorstandst?tigkeit auch Academic Director Finance Finance Wealth Management & Sustainability Management an der EBS Executive School in Oestrich-Winkel ist.

Vorsorge schon fr?h beginnen

Hinzu kommt: Eine Pflegebed?rftigkeit hat nichts mit dem Alter zu tun. Auch bei j?ngeren Menschen k?nnen eine pl?tzliche Krankheit oder ein Unfall dazu f?hren, dass das bisherige Lebensmodell j?h ?ber den Haufen geworfen wird. Weil dann nicht nur das Einkommen wegf?llt, sondern gleichzeitig Pflegekosten entstehen, sollte die finanzielle Absicherung bei jedem Arbeitnehmer schon in jungen Jahren oben auf der Priorit?tenliste stehen.

"Umso wichtiger ist, dass sich jeder so fr?h wie m?glich mit dem Thema private Zusatzversicherung besch?ftigt", erkl?rt Prof. Tilmes. Denn wer sp?t damit beginnt, muss mit sehr hohen Beitr?gen rechnen. Allerdings gibt es am Markt eine Vielzahl an Tarifvarianten, weshalb es f?r den B?rger kaum m?glich ist, selbst das Passende zu finden.

F?r den Notfall ger?stet sein

Sinnvoll ist es, sich bei diesem komplexen Thema an professionelle und unabh?ngige Finanzplaner, wie die vom FPSB Deutschland zertifizierten CERTIFIED FINANCIAL PLANNER? -Professionals (CFP?) zu wenden. Sie geben Auskunft dar?ber, wie man sich und seine Familie richtig absichern kann und welche Produkte welche Vorteile bieten. Au?erdem k?nnen die Experten die m?glichen Unterhaltspflichten f?r Kinder und Eltern absch?tzen und organisatorisch begleiten. "Ein wesentlicher Aspekt der individuellen Finanzplanung ist auch das Durchspielen m?glicher Risikoszenarien und deren Auswirkungen auf die Verm?genssituation", erl?utert Tilmes.

?ber den FPSB Deutschland e.V.

Das Financial Planning Standards Board Ltd. - FPSB ist ein globales Netzwerk mit derzeit 27 Mitgliedsl?ndern und ?ber 200.000 CFP?-Zertifikatstr?gern. Dessen Ziel ist es, den weltweiten Berufsstandard f?r Financial Planning zu verbreiten und das ?ffentliche Vertrauen in Financial Planner zu f?rdern. Das Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. (FPSB Deutschland) mit Sitz in Frankfurt am Main geh?rt seit 1997 als Vollmitglied dieser Organisation an.

Zentrale Aufgabe des FPSB Deutschland ist die Zertifizierung von Finanz- und Nachfolgeplanern nach international einheitlich definierten Regeln. Wichtige G?tesiegel sind der CERTIFIED FINANCIAL PLANNER?-Professional, der CERTIFIED FOUNDATION AND ESTATE PLANNER?-Professional, der EFPA European Financial Advisor? EFA und der CGA? CERTIFIED GENERATIONS ADVISOR. Der FPSB Deutschland hat ferner den Anspruch, Standards zur Methodik der ganzheitlichen Finanzberatung zu setzen. Daf?r arbeitet der FPSB Deutschland eng mit Regulierungs- und Aufsichtsbeh?rden, Wissenschaft und Forschung, Verbrauchersch?tzern sowie Presse und interessierter ?ffentlichkeit zusammen.

Ein weiteres Anliegen des FPSB Deutschland ist die Verbesserung der finanziellen Allgemeinbildung. Zu diesem Zweck hat der Verband den Verbraucher-Blog https://www.frueher-planen.de lanciert. Er informiert neutral, anbieterunabh?ngig und werbefrei ?ber alle relevanten finanziellen Themen und beinhaltet drei Online-Rechner zur Berechnung der Altersrente und der Basisrente sowie zur Optimierung der Fondsanlage. Weitere Informationen erhalten Sie unter: https://www.fpsb.de

Folgen Sie uns auch auf LinkedIn unter: https://de.linkedin.com/company/fpsbdeutschland

(Ende)

Aussender: Financial Planning Standards Board Deutschland e.V. Ansprechpartner: Iris Albrecht Tel.: +49 681 4109806 10 E-Mail: presse@fpsb.de Website: www.fpsb.de

Frankfurt/Main (pts031/22.09.2022/15:00)

@ pressetext.de