Scott Safety, Johnson Controls

Der US-amerikanische Multitechnologiekonzern 3M hat mit Johnson Controls einen endgültigen Vertrag zum Erwerb von Scott Safety für 2,0 Milliarden US-Dollar geschlossen.

27.03.2017 - 08:01:45

3M übernimmt Scott Safety von Johnson Controls. Scott Safety ist ein führender Hersteller von Pressluftatemschutzgeräten, Gas- und Flammendetektoren sowie weiteren Produkten, die das 3M Angebot im Bereich Persönliche Schutzausrüstung ergänzen.

Wien (pts009/27.03.2017/08:00) - Der US-amerikanische Multitechnologiekonzern 3M hat mit Johnson Controls einen endgültigen Vertrag zum Erwerb von Scott Safety für 2,0 Milliarden US-Dollar geschlossen. Scott Safety ist ein führender Hersteller von Pressluftatemschutzgeräten, Gas- und Flammendetektoren sowie weiteren Produkten, die das 3M Angebot im Bereich Persönliche Schutzausrüstung ergänzen.

"Persönliche Schutzausrüstung ist ein wachstumsstarkes Kerngeschäft im Portfolio von 3M", so Inge G. Thulin, Chairman, Präsident und CEO von 3M. Mit dieser Übernahme stärken wir unseren Bereich Personal Safety und können unsere fundamentalen Stärken in puncto Technologie, Fertigung, weltweiter Präsenz und Marke weiter ausbauen. Die Übernahme ist eine weitere Maßnahme zur langfristen Sicherung des Erfolges unseres Geschäfsbereiches Safety and Graphics."

1500 Mitarbeiter und 570 Millionen US-Dollar Jahresumsatz

Die Firma Scott Safety hat ihren Geschäftssitz in Monroe im US-amerikanischen Bundesstaat North Carolina und beschäftigt weltweit rund 1.500 Mitarbeiter. 2016 erzielte das Unternehmen einen Jahresumsatz von rund 570 Millionen US-Dollar. Die Schutzausrüstungen von Scott Safety sind weltweit bei Feuerwehr, Industrie, Polizei, Militär, Heimatschutz und Rettungsdiensten im Einsatz.

Führendes Unternehmen der Sicherheitsbranche

"Scott Safety gilt mit seinen starken Produkten und Marken sowie seinen fähigen und engagierten Mitarbeitern als eines der führenden Unternehmen in der Sicherheitsbranche", erklärte Frank Little, Executive Vice President, 3M Safety and Graphics Business Group. "Indem wir unsere Produkte, Marken sowie die weltweiten Kapazitäten von 3M im Bereich der Persönlichen Schutzausrüstung mit den renommierten Sicherheitsprodukten von Scott Safety ergänzen, sind wir in der Lage, unseren Kunden weltweit eine noch größere Auswahl an Lösungen für den persönlichen Schutz zu bieten und so unsere Bedeutung in diesem Markt weiter zu erhöhen."

Breite Palette an Produkten für die Sicherheit am Arbeitsplatz

Die 3M Sparte Personal Safety, die zur Safety and Graphics Business Group des Konzerns gehört, bietet weltweit Atem- und Gehörschutzprodukte zur Verbesserung der Sicherheit am Arbeitsplatz an. Zum Portfolio zählen darüber hinaus Produkte zur Absturzsicherung, Reflexmaterialien für Warn- und Schutzkleidung sowie Schweißerschutz und Kopf, Augen- und Gesichtsschutz.

Abschluss der Transaktion voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2017

Auf Basis der US-amerikanischen Rechnungslegungsgrundsätze GAAP wird sich die Übernahme nach Schätzungen von 3M mit 0,10 US-Dollar verwässernd auf den Gewinn in den ersten 12 Monaten nach dem Transaktionsabschluss auswirken. Unter Ausschluss der bilanziellen Anpassungen für den Kauf und der erwarteten einmaligen Transaktions- und Integrationskosten geht 3M davon aus, dass sich die Übernahme jedoch im selben Zeitraum in einem Gewinnwachstum von 0,10 US-Dollar niederschlagen wird. Der effektive Kaufpreisfaktor beträgt unter Berücksichtigung von Synergieeffekten etwa das Elffache des bereinigten EBITDA für den 12-Monatszeitraum nach Abschluss der Transaktion.

Unter dem Vorbehalt der üblichen aufsichtsrechtlichen und sonstigen Genehmigungen und der Unterrichtung und der Verhandlungen mit den zuständigen Betriebsräten wird die Transaktion voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2017 abgeschlossen werden. 3M finanziert die Übernahme durch eine Mischung aus Eigen- und Fremdkapital.

Forward-Looking Statements

This release contains forward-looking information about 3M's financial results ad estimates and business prospects that involve substantial risks and uncertainties. You can identify these statements by the use of words such as "anticipate," "estimate," "expect," "aim," "project," "intend," "plan," "believe," "will," "should," "could," "target," "forecast" and other words and terms of similar meaning in connection with any discussion of future operating or financial performance or business plans or prospects.

Among the factors that could cause actual results to differ materially are the following: (1) worldwide economic, political, and capital markets conditions and other factors beyond the Company's control, including natural and other disasters or climate change affecting the operations of the Company or its customers and suppliers; (2) the Company's credit ratings and its cost of capital; (3) competitive conditions and customer preferences; (4) foreign currency exchange rates and fluctuations in those rates; (5) the timing and market acceptance of new product offerings; (6) the availability and cost of purchased components, compounds, raw materials and energy (including oil and natural gas and their derivatives) due to shortages, increased demand or supply interruptions (including those caused by natural and other disasters and other events); (7) the impact of acquisitions, strategic alliances, divestitures, and other unusual events resulting from portfolio management actions and other evolving business strategies, and possible organizational restructuring; (8) generating fewer productivity improvements than estimated; (9) unanticipated problems or delays with the phased implementation of a global enterprise resource planning (ERP) system, or security breaches and other disruptions to the Company's information technology infrastructure; (10) financial market risks that may affect the Company's funding obligations under defined benefit pension and postretirement plans; (11) legal proceedings, including significant developments that could occur in the legal and regulatory proceedings described in the Company's Annual Report on Form 10-K for the year ended Dec. 31, 2016, and any subsequent quarterly reports on Form 10-Q (the "Reports"), and (12) risks and uncertainties related to the acquisition of Scott Safety, including as to the satisfaction of closing conditions and the realization of synergies from the transaction. Changes in such assumptions or factors could produce significantly different results. A further description of these factors is located in the Reports under "Cautionary Note Concerning Factors That May Affect Future Results" and "Risk Factors" in Part I, Items 1 and 1A (Annual Report) and in Part I, Item 2 and Part II, Item 1A (Quarterly Reports).

The information contained in this release is as of the date indicated. The Company assumes no obligation to update any forward-looking statements contained in this release as a result of new information or future events or developments.

(Ende)

Aussender: Schuschnigg Communications e.U. Ansprechpartner: Moritz Schuschnigg Tel.: +43 664 10 55 845 E-Mail: office@schuschnigg.com Website: www.schuschnigg.com

Wien (pts009/27.03.2017/08:00)

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