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B?ro, B?roeinrichtung

Der perfekte und ergonomische B?rostuhl wird bestimmt durch Details und individuelle Anpassungen.

13.09.2021 - 14:22:25

Der perfekte B?rostuhl. Mit anderen Worten: Den "einen" Stuhl gibt es nicht. Je nach Beanspruchung und Nutzer pr?gen unterschiedliche Bauteile und Mechaniken des B?rostuhls den Komfort. Die folgenden Regeln und technischen Voraussetzungen bieten einen ?berblick.

Greifensee (pts022/13.09.2021/14:20) - Der perfekte und ergonomische B?rostuhl wird bestimmt durch Details und individuelle Anpassungen. Mit anderen Worten: Den "einen" Stuhl gibt es nicht. Je nach Beanspruchung und Nutzer pr?gen unterschiedliche Bauteile und Mechaniken des B?rostuhls den Komfort. Die folgenden Regeln und technischen Voraussetzungen bieten einen ?berblick.

Die Auswahl des passenden B?rostuhls

Wie sieht nun der perfekte B?rostuhl aus? Vor dem Kauf eines Arbeitsstuhls sollte man sich vergegenw?rtigen, um welche T?tigkeiten es ?berhaupt geht. Ist zum Beispiel der konzentrierte Blick auf den Monitor wichtig oder eine bewegliche Position am Tisch, die einen Drehstuhl auf Rollen erfordert? Je l?nger das Sitzen dauert, umso besser sollte der Stuhl auch ausgestattet sein. Bereits eine Stunde auf einem unpassenden Arbeitsstuhl kann R?ckenschmerzen verursachen. Hilfestellung bei der B?rostuhl-Auswahl sind das GS-Zeichen oder die 2020 aktualisierte, internationale Norm DIN EN 1335.

Die perfekte Sitzposition: Gute Haltung bei der Arbeit

Idealerweise sieht die Sitzposition so aus: Die F??e stehen komplett auf dem Boden. Ober- und Unterarme bilden einen Winkel von 90 bis 100 Grad zur Arbeitsfl?che und k?nnen sich auf den Armlehnen (Tischh?he) bequem abst?tzen. Der Beinwinkel liegt bei knapp ?ber 90 Grad, zwischen Kniekehle und Sitz sind 2 bis 4 cm Luft. Die Sitzfl?che befindet sich 20 bis 28 cm unterhalb der Arbeitsfl?che. Mit diesen Voraussetzungen und dem richtigen Monitor sollte sich die Augenh?he etwa auf H?he der oberen Bildschirmkante befinden.

Und auch wenn wir dies die perfekte Position nennen: Bitte nicht in dieser Haltung verharren. Detaillierte Informationen zum richtigen Sitz bieten etwa die deutsche Bundesanstalt f?r Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin https://www.baua.de/DE/Angebote/Publikationen/AWE/AWE39.pdf?__blob=publicationFile&v=6 oder die schweizerische EKAS: https://www.praevention-im-buero.ch/online-magazin/artikel/ergonomie-am-arbeitsplatz-darauf-sollten-sie-achten

Mechanik-Ratgeber f?r dynamisches Sitzen

Welche Mechanik und Bauteile sind n?tig, um die richtige Sitzposition zu finden? Sitzen hat viele Formen. Der Wechsel zwischen allen m?glichen Sitzpositionen nennt sich dynamisches Sitzen: Flexibel und frei bewegt sich der Nutzer zwischen aufrechter Haltung und dem Zur?cklehnen oder seitlichen Positionen. Daf?r verf?gen B?rost?hle ?ber unterschiedliche Sitzmechaniken an der zentralen Verbindung aller Bauteile.

* Wippmechanik: Sitz und R?ckenlehne sind gekoppelt, so dass der Winkel zwischen Beinen und R?cken beim Wippen gleichbleibt. Wichtig ist der Drehpunkt dieser "Wippe". Liegt er zentral, f?hrt das zu einem sogenannten Schaukelstuhleffekt, bei neueren B?rost?hlen ist der Drehpunkt vorn unter den Knien. Eine Wippmechanik bietet dem Nutzer einen begrenzten Aktionsradius.

* Synchronmechanik: ?hnlich der Wippe sind auch hier Sitz und Lehne verbunden, doch hat die R?ckenlehne hier gr??eren Neigungsspielraum als der Sitz. Dadurch ?ffnet und schlie?t sich der Winkel zwischen Beinen und R?cken beim Wippen - und mehr Bewegung ist m?glich.

* Asynchronmechanik: Sitz und Lehne sind beweglich und entkoppelt, sie lassen sich dadurch unabh?ngig voneinander frei bewegen.

* 3D-Mechanik: Diese Technik erm?glicht die freie Bewegung vor- und r?ckw?rts, seitlich sowie zus?tzlich in der H?he. Der K?rperschwerpunkt bleibt stabil, alle Bewegungsrichtungen sind offen - Muskulatur und Gelenke werden sowohl unterst?tzt wie gefordert.

* Federung: Vielleicht das zentralste Element ist die stufenlose H?henverstellung des Sitzes, erm?glicht durch eine Gasdruckfeder im Stuhlbein. Die Sitzh?he l?sst sich mit einem Einstellhebel auf die eigene K?pergr??e heben.

B?rostuhl-Bauteile

Neben der Mechanik f?r mehr Beweglichkeit hat ein professioneller B?rostuhl weitere Bauteile, die ein erm?dungsfreies und entspanntes Arbeiten erm?glichen. Was nach einer ?berzahl von Details aussieht, erweist sich im Alltag schnell als komfortabel.

* Armlehnen: Die Armlehnen sollten etwa 20 cm lang sein (und nicht schmaler als der Arm), 20 bis 25 cm ?ber der Sitzfl?che angebracht sein und in der Position dreidimensional variabel.

* Lumbalst?tze: Die Lordosenst?tze oder Lumbalst?tze befindet sich im unteren Bereich der R?ckenlehne. Sie sichert, individuell einstellbar, den Lendenwirbelbereich durch Unterst?tzung der nat?rlichen S-Form der Wirbels?ule.

* Sitzfl?che: Wichtig ist hier die flache Abrundung an der Vorderkante, um in allen Sitzpositionen ein Abklemmen der Durchblutung zu verhindern. Da jeder K?rper anders gewachsen ist, sollte hier eine Tiefenverstellung f?r Feinabstimmung sorgen. Insgesamt sollte der Sitz leicht nach vorn abfallen, um eine aufrechte K?rperhaltung zu provozieren.

* Rollen: Ein wenig B?rostuhl-Synchrontanz? Ganz ernsthaft: jede Bewegung ist ein Gewinn. Unterschieden wird bei diesem wichtigen Bauteil zwischen Hartboden- (zum Beispiel Parkett) und Weichbodenrollen (Teppiche etc.). Viele Hersteller bieten heute auch Rollen an, die "f?r alle B?den geeignet", besonders leise oder sicherheitsgebremst sind. Wichtige Faktoren: Farbabrieb & Rollwiderstand.

Klassifikation: Chefsessel, Konferenzstuhl, Hocker, Gaming-Stuhl

Den "einen" B?rostuhl gibt es nicht - wenn auch unser Bild eines B?rostuhls am ehesten der Produktgruppe "Chefsessel" entspricht: Rollen, gepolsterte Sitzfl?chen und ein behaglich hoher R?cken: https://www.officebase.info/at/chefsessel . Gemeint ist jedoch der gel?ufige Schreibtischstuhl. Besucher- und Konferenzst?hle unterscheiden sich davon durch eine leichtere und stapelbare Bauweise, die hohe Flexibilit?t etwa f?r gro?e Personenzahlen erm?glicht: https://www.officebase.info/at/besucher-und-konferenzstuhle

Aus gesundheitlichen Gr?nden ist das moderne B?ro beim Sitzen flexibler - Sitzb?lle oder Hocker erweitern das dynamische Sitzen. Hier ist die Muskulatur ist gefordert, um die R?ckenlehne zu ersetzen. Im Lounge-Bereich finden zudem Liegen und Daybeds Platz, auf denen in Pausen geruht oder zumindest an einem Laptop auch gearbeitet werden kann: https://www.officebase.info/at/liegen . Der Gaming-Stuhl eignet sich nat?rlich auch f?rs B?ro, ausgelegt f?r intensives Sitzen und optisch inspiriert vom Rennsport. Kurz gesagt: konzipiert f?r die Langstrecke.

Der B?rostuhl f?rs Homeoffice

Wird beim Schreibtisch in der mobilen Arbeit oft aus Platzmangel improvisiert, so ist das Bekenntnis zum professionellen B?rostuhl gerade im "Homeoffice" wichtig. Ein 8-Stunden-Tag auf einem K?chenstuhl ist eine Qual. Doch von ergonomischen Gesichtspunkten abgesehen gelten bei der Einrichtung des h?uslichen B?ros eventuell noch weitere Bedingungen. Heimische Fu?b?den (m?glicherweise Parkett?) und ein geringeres Platzangebot erfordern andere Konfigurationen als im Gro?raumb?ro: Smart und dezent statt wuchtig-mond?n. Auch ist gegebenenfalls die private Verwendung zu ber?cksichtigen: https://www.officebase.info/at/home-office-burostuhle-sitzgruppen

Der passende Schreibtisch zum Stuhl

Optisch und ergonomisch sollte der Arbeitstisch zum B?rostuhl passen. Das bewegte Sitzen auf unterschiedlichen H?hen unterst?tzt ein h?henverstellbarer Schreibtisch ideal. F?r das Maximum an Beweglichkeit sollte der Tisch keinen Unterbau in Form von Schubl?den haben. N?tige Kabel sollten weder den Tisch noch den vielbewegten Stuhl blockieren k?nnen: https://www.officebase.info/at/ratgeber/der-perfekte-schreibtisch-im-buero-groesse-position-ergonomie-2

Die Geschichte des B?rostuhls: Thron & Chefsessel, Schemel & Bank

Der Sitz war immer auch ein Statussymbol. Nur Pharaonen, Kaiser und K?nige durften erh?ht sitzen. Viele Sprachen bezeugen diese Verbindung von Macht und M?belst?ck: vom "Regierungssitz" bis hoch zum "Heiligen Stuhl". Sp?testens im Mittelalter durften die anderen aber auch mal Platz nehmen: Sitzb?nke f?r Ritter und Adel hatten vor allem gastronomisch-gesellschaftliche Funktion. Auch auf dem Kirchengest?hl sa?en zun?chst nur die an der Liturgie Beteiligten - wenn man so will eine erste Form des "Arbeitsstuhls". Auch die Kaufleute im Sp?tmittelalter setzten sich zu ihren Versammlungen in den Kontoren noch auf B?nke.

Im 18. Jahrhundert taucht mit dem "Windsor-Stuhl" ein erster Stuhl auf, der sowohl leicht an die K?rperform angepasst ist als auch, dank geringem Materialbedarf, in gr??eren St?ckzahlen hergestellt werden konnte. Die erste Stuhl-Federung entstand etwa um 1840. Mitte des 19. Jahrhunderts formuliert auch der polnische Forscher Jastrzebowski erstmalig das Konzept der Ergonomie, um die "besten Fr?chte bei der geringsten Anstrengung" zu erhalten - seine Texte geraten jedoch bis etwa 1960 in Vergessenheit. Auf Basis eines amerikanischen B?rostuhls entwickelt Stoll 1926 den Stuhl "Federdreh" mit drehbarer S?ulenfederung.

Ab der Mitte des 20. Jahrhunderts kamen die deutlichsten Ver?nderungen hinzu: Durch die klaren Linienf?hrungen des Mid century modern, die vermehrte Verbreitung von Kunststoffen als Material sowie neue Anforderungen bei den Arbeitsbedingungen wurden Design und Ergonomie des B?rostuhls nachhaltig gepr?gt.

(Ende)

Aussender: Denz Design GmbH Ansprechpartner: Albert Denz E-Mail: albert.denz@denzdesign.ch Website: www.denzdesign.ch

Greifensee (pts022/13.09.2021/14:20)

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