Fernsehen, Medien

Berlin - Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) sieht sich seit dem Wochenende mit dem Vorwurf konfrontiert, einen ehemaligen Inoffiziellen Mitarbeiter (IM) der DDR-Staatssicherheit in leitender Funktion als Redakteur beschäftigt zu haben.

07.02.2011 - 12:20:36

Der Rundfunk Berlin-Brandenburg zum Vorgang des Stasi-IM

  • Aufnahme - Foto: iStockphoto.com / anouchka

    iStockphoto.com / anouchka

  • Aufnahme - Foto: iStockphoto.com / anouchka

    iStockphoto.com / anouchka

Aufnahme - Foto: iStockphoto.com / anouchkaAufnahme - Foto: iStockphoto.com / anouchka

Berlin (ots) - Der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) sieht sich seit dem Wochenende mit dem Vorwurf konfrontiert, einen ehemaligen Inoffiziellen Mitarbeiter (IM) der DDR-Staatssicherheit in leitender Funktion als Redakteur beschäftigt zu haben. Der rbb stellt dazu fest:

Nach der Fusion von ORB und SFB hat der rbb in den Jahren 2005/2006 eine Überprüfung aller programmprägenden festen und freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie seiner Führungskräfte auf Stasitätigkeit veranlasst. Der jetzt genannte Mitarbeiter wäre aber auch damals nicht überprüft worden, da er weder in leitender noch in programmprägender Funktion arbeitet. Er wurde 2009 befristet angestellt, sein Vertrag endet 2011.

Grundsätzlich befragt der rbb jeden neu einzustellenden Beschäftigten unter anderem nach einer eventuellen IM-Tätigkeit. Der jetzt benannte Mitarbeiter hat bei seiner Einstellung diese routinemäßige Frage nicht beantwortet. Das wurde akzeptiert, da er weder in programmprägender noch in leitender Funktion tätig ist. Er arbeitet beim rbb vielmehr als so genannter Sende-Redakteur. Ein Sende-Redakteur ist inhaltlich und organisatorisch verantwortlich dafür, dass ein an anderer Stelle produziertes Programm so wie geplant und für den jeweiligen Kanal benötigt gesendet wird. Sollten Änderungen notwendig sein, wird erst nach Rücksprache mit der Redaktionsleitung entschieden.

Der Mitarbeiter hat inzwischen das Gespräch mit dem rbb gesucht. Wir setzen diese Gespräche zunächst intern fort. Ob und ggf. welche Konsequenzen zu ziehen sind, entscheidet sich nach deren Abschluss, die Information der Öffentlichkeit folgt.

Originaltext: Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/51580 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_51580.rss2

Pressekontakt: Für Rückfragen: Justus Demmer Unternehmenssprecher rbb Presse & Information Telefon (030) 97993-12100

@ presseportal.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Marvel-Hit - «Black Panther» räumt bei MTV-Awards ab. Der Film beherrscht die diesjährigen MTV-Preise und verpasst dabei auch Themen wie Homosexualität und Gleichberechtigung von Frauen einen Schub. Vier Monate ist der bombastische Start von «Black Panther» her, aber begeistern kann er Teenager und junge Erwachsene noch immer. (Unterhaltung, 19.06.2018 - 09:44) weiterlesen...

Einschaltquoten - Knapp 26 Millionen sahen WM-Auftaktpleite. Und das Interesse der Zuschauer riesig. Die Erwartungen waren hoch. (Unterhaltung, 18.06.2018 - 09:42) weiterlesen...

Arbeit zu Hause - Barbara Schöneberger sagt, sie putze gerne Klos. Besonders gerne putzt sie die Toilette. Es gibt aber auch Arbeiten, die ihr nicht liegen. Den Haushalt zu machen, ist für Barbara Schöneberger kein Problem. (Unterhaltung, 16.06.2018 - 12:26) weiterlesen...

TV-Quoten - Fußball-WM hängt alles ab. Am besten lief das Spiel zwischen Europameister Portugal und seinem Nachbarland Spanien. Die Fußball-WM in Russland hat am zweiten Tag deutlich angezogen und bessere Quoten geholt als am ersten Tag. (Unterhaltung, 16.06.2018 - 11:58) weiterlesen...

Mann stellt sich nach Lynchjustiz. Der Deutsche habe zugegeben, zusammen mit weiteren Männern am Dienstag einen 50-Jährigen in seiner Wohnung zusammengeschlagen zu haben, wie die Ermittler mitteilten. Das Opfer war zeitweise in Lebensgefahr. Der Tatverdächtige und weitere Männer hatten das Opfer für einen Pädophilen gehalten, der angeblich in einem RTL-Bericht zu sehen gewesen war. Tatsächlich hatte der Überfallene überhaupt nichts mit dem Bericht zu tun. Bremen - Der Mob hatte sich nach einem TV-Bericht über Pädophile zusammengerottet: In einem Fall von Lynchjustiz in Bremen hat sich ein Tatverdächtiger gestellt. (Politik, 15.06.2018 - 18:08) weiterlesen...

Nach RTL-Sendung «Punkt 12» - Lynchjustiz auf vermeintlich Pädophilen: Mann stellt sich. Was die anderen Beteiligten betrifft, halten sich die Ermittler mit Informationen zurück. Auslöser der Tat war ein TV-Bericht über Pädophile. Für den Sender könnte das juristische Folgen haben. Im Fall der Lynchjustiz in Bremen hat sich ein Verdächtiger gestellt. (Politik, 15.06.2018 - 17:44) weiterlesen...