Klima, Klimaschutz

Bei der Klimakonferenz in Glasgow pr?sentierte ?sterreich seine Ziele, bis 2030 seine Stromversorgung auf 100 Prozent erneuerbare Energien umgestellt zu haben und bis 2040 klimaneutral zu sein.

17.11.2021 - 12:27:43

Landeshauptleute m?ssen sich hinter Klimaneutralit?t 2040 stellen. F?r die Umsetzung dieser Ziele sind aber ma?geblich die Bundesl?nder verantwortlich. "Bei der morgigen Landeshauptleutekonferenz muss daher ein klares Bekenntnis zur Klimaneutralit?t 2040 und der rasche Ausbau der erneuerbaren Energien beschlossen werden", fordert Stefan Moidl, Gesch?ftsf?hrer der IG Windkraft.

St. P?lten (pts028/17.11.2021/12:25) - Bei der Klimakonferenz in Glasgow pr?sentierte ?sterreich seine Ziele, bis 2030 seine Stromversorgung auf 100 Prozent erneuerbare Energien umgestellt zu haben und bis 2040 klimaneutral zu sein. F?r die Umsetzung dieser Ziele sind aber ma?geblich die Bundesl?nder verantwortlich. "Bei der morgigen Landeshauptleutekonferenz muss daher ein klares Bekenntnis zur Klimaneutralit?t 2040 und der rasche Ausbau der erneuerbaren Energien beschlossen werden", fordert Stefan Moidl, Gesch?ftsf?hrer der IG Windkraft.

Seit 2015 verk?ndet ?sterreich bei Klimakonferenzen, bis 2030 den Stromverbrauch zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien decken zu k?nnen. Auf der Klimakonferenz in Paris 2016 war es Bundeskanzler Faymann der dieses Ziel pr?sentierte. 2021 verk?ndete einmal mehr Klimaministerin Gewessler dieses Ziel erst letzte Woche in Glasgow. W?rde die Ausbaugeschwindigkeit der ?kostromkraftwerke der letzten Jahre beibehalten werden, w?re dieses Ziel erst Mitte des Jahrhunderts erreicht. F?r das 1,5 Grad-Ziel ist das eindeutig zu sp?t. Durch den Beschluss des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes (EAG) k?nnte sich der Ausbau der erneuerbaren Energien aber ordentlich steigern. Entscheidende Grundvoraussetzung daf?r sind allerdings die gesetzlichen Rahmenbedingungen in den Bundesl?ndern. Diese reichen aber derzeit nicht aus, um das Ziel einer Stromversorgung zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie zu erreichen. Die derzeitigen Ziele reichen nur f?r 40 Prozent des Ausbaus, der im EAG mit zweidrittel Mehrheit beschlossen wurde.

"Hier sind die Bundesl?nder gefordert, die Ziele grundlegend anzupassen, die Fl?chen f?r den Ausbau auszuweisen und die Genehmigungsverfahren zu straffen, um die Fehlmenge zur Verf?gung stellen zu k?nnen", fordert Moidl.

Klimaneutralit?t 2040

Ebenfalls bei der diesj?hrigen Klimakonferenz in Glasgow pr?sentierte ?sterreich sein Ziel, bis 2040 Klimaneutral zu sein. Au?er dem Burgenland, das bereits 2030 klimaneutral sein m?chte, hat noch kein Bundesland dieses Ziel ?bernommen. Auch hier m?ssen die Bundesl?nder schnell t?tig werden. Bei der morgigen Konferenz der Landeshauptleute ist daher ein klares Bekenntnis zur Klimaneutralit?t 2040 notwendig", fordert Moidl: "Hier sind speziell die Landeshauptleute gefordert, das 1,5 Grad-Ziel, das in Glasgow beschlossen wurde, mit dem Ziel der Klimaneutralit?t 2040 mitzutragen und als deutliche Richtschnur f?r die gesamte Politik festzulegen."

Zur gesamten Pressemappe mit weiteren Hintergrundinformationen: https://www.igwindkraft.at/?mdoc_id=1047185

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Aussender: IG Windkraft Ansprechpartner: Mag. Martin Jaksch-Fliegenschnee Tel.: +43 660 20 50 755 E-Mail: m.fliegenschnee@igwindkraft.at Website: www.igwindkraft.at

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