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Ober?sterreich, Klima

am 3.9.2021: Nach 5 Jahren Stillstand in der ober?sterreichischen Windbranche, wird nun in Munderfing das leistungsst?rkste Windrad Ober?sterreichs errichtet.

03.09.2021 - 08:33:10

Munderfing errichtet leistungsst?rkstes Windrad in O? und zeigt, wie Klimaschutz geht!. Damit zeigt die Gemeinde Munderfing vor, wie Klimaschutz mit der Bev?lkerung umgesetzt werden kann. "Damit auch das Land Ober?sterreich vom CO2-Emissionsspitzenreiter zum Klimaschutzvorreiter werden kann, m?ssen deutliche Anpassungen vorgenommen werden", so Martin Jaksch-Fliegenschnee von der IG Windkraft: "Mit dem Ausbau von 11 Windr?dern pro Jahr k?nnte das Windkraftpotential in Ober?sterreich genutzt und sauberen ?kostrom f?r mehr als 300.000 Haushalte zur Verf?gung gestellt werden. Im Klimawahljahr 2021 sollten so die Weichen Richtung Klimaschutz in Ober?sterreich gestellt werden".

Munderfing (pts005/03.09.2021/08:30) - am 3.9.2021: Nach 5 Jahren Stillstand in der ober?sterreichischen Windbranche, wird nun in Munderfing das leistungsst?rkste Windrad Ober?sterreichs errichtet. Damit zeigt die Gemeinde Munderfing vor, wie Klimaschutz mit der Bev?lkerung umgesetzt werden kann. "Damit auch das Land Ober?sterreich vom CO2-Emissionsspitzenreiter zum Klimaschutzvorreiter werden kann, m?ssen deutliche Anpassungen vorgenommen werden", so Martin Jaksch-Fliegenschnee von der IG Windkraft: "Mit dem Ausbau von 11 Windr?dern pro Jahr k?nnte das Windkraftpotential in Ober?sterreich genutzt und sauberen ?kostrom f?r mehr als 300.000 Haushalte zur Verf?gung gestellt werden. Im Klimawahljahr 2021 sollten so die Weichen Richtung Klimaschutz in Ober?sterreich gestellt werden".

Klimaschutz ist nach den zunehmenden Unwetterkatastrophen der letzten Wochen wieder in aller Munde. Alle reden davon, dass wir jetzt handeln m?ssen und die gesamte Energieversorgung auf 100 % Erneuerbare Energie aus Sonne, Wasser und Wind umstellen m?ssen. Die Gemeinde Munderfing redet nicht nur, sondern setzt mit Unterst?tzung aller politischen Fraktionen, der Bev?lkerung und den Partnern in der Windpark Munderfing GmbH (75,2 % Gemeinde; 14,7 % Energie AG; 10,1 % Energiewerkstatt) ihre Klimaziele mit dem Bau der sechsten Anlage konsequent um. "Es ist ein gutes Gef?hl, einen Beitrag gegen die Erd?berhitzung und f?r eine lebenswerte Zukunft zu leisten und wir wissen, dass es sich auszahlt, mit und f?r die B?rger*innen Klimaschutzma?nahmen entschlossen umzusetzen", freut sich B?rgermeister Martin Voggenberger und ist stolz auf die Vorreiterrolle seiner Gemeinde. Auch die Energie AG ist an dem Windrad beteiligt: "Um die Klimaziele zu erreichen, braucht es die Nutzung aller erneuerbaren Energien. Neben Wasserkraft, PV und Biomasse ist auch die Windkraft Teil der Energiewende", so Stefan Stallinger, Mitglied des Vorstands der Energie AG.

Die Geschichte des Windparks Munderfing beginnt bereits 2004 Damals wurde mit gro?er B?rgerbeteiligung in der Gemeinde ein Konzept zum Umstieg auf saubere Energie bis 2035 erstellt. Windstrom spielte dabei eine gro?e Rolle. Urspr?nglich waren sechs Windenergieanlagen im Kobernau?erwald geplant. Aufgrund eines Einwandes wurde jedoch eine Anlage zur?ckgezogen und nur f?nf Anlagen errichtet. Diese haben seit 2014 ?ber 7 Jahre mittlerweile mehr als 220 Mio. kWh Strom geerntet, wodurch rund 140.000 Tonnen CO2 eingespart werden konnten. Inzwischen wurde f?r die sechste Anlage ein neuer Standort gew?hlt. Alle beh?rdlichen Bewilligungen wurden ohne Einspr?che erteilt. Nun passen die Voraussetzungen und es kann mit dem Bau begonnen werden. "Damit kann nach 5 Jahren Stillstand endlich wieder ein Windrad in Ober?sterreich errichtet werden", freut sich Lukas Winkler, Gesch?ftsf?hrer der EWS. Die neue Anlage hat eine Leistung von 3,45 MW und wird Strom im Ausma? des Jahresverbrauches von 2.200 Haushalten erzeugen. Ab Herbst 2022 soll die sechste Anlage j?hrlich mehr als 8 Mio. kWh sauberen Strom ins Netz einspeisen. Damit erzeugt das Windrad ein Viertel mehr Strom als die bestehenden Windr?der des Windparks. Die durchschnittliche Jahresenergieproduktion des Windparks Munderfing betr?gt dann insgesamt 40 Mio. kWh, das ist Strom f?r rund 12.200 Haushalte, was knapp 30 % des Bezirks Braunau entspricht.

"Das neue Windrad in Munderfing wird weitere rund 3.600 Tonnen CO2-Emissionen j?hrlich einsparen und sichert im Zuge seiner Errichtung 21 Arbeitspl?tze. Bis 2030 braucht es in Ober?sterreich noch zus?tzlich 90 Windr?der, um das Windpotenzial zur Erreichung der landesweiten Klimaziele auszusch?pfen. Ober?sterreich kann durch die Implementierung von j?hrlich rund 11 Windr?dern und dem zielorientierten Ausbau aller Erneuerbaren Energien vom derzeitigen CO2-Emissionsspitzenreiter zum ?kologischen (Eigen-) Stromerzeuger werden. Da der rechtliche Rahmen f?r den Ausbau der Erneuerbaren - so auch f?r die Windkraft - im Kompetenzbereich der L?nder liegt, ist es f?r das Land Ober?sterreich besonders wichtig, hier die Weichen im Klimawahljahr 2021 in Richtung Klimaschutz zu stellen", so Jaksch-Fliegenschnee.

Spatenstich der 6. Windenergieanlage im Klimawahljahr 2021 Am 2. September setzten Erwin Moser, GF der Windpark Munderfing GmbH; B?rgermeister Martin Voggenberger; Mitglied des Vorstandes der Energie AG Stefan Stallinger; Josef Postl, GF der Energie AG O? Erzeugung, Lukas Winkler, GF der EWS, Wolfang Neuhofer, GF der EWS und Martin Jaksch-Fliegenschnee von der IG Windkraft den Spatenstich zur Erweiterung.

Zur gesamten Pressemappe mit weiteren Hintergrundinformationen: https://www.igwindkraft.at/?mdoc_id=1046608

(Ende)

Aussender: IG Windkraft Ansprechpartner: Mag. Martin Jaksch-Fliegenschnee Tel.: +43 (0)660/20 50 755 E-Mail: m.fliegenschnee@igwindkraft.at Website: www.igwindkraft.at

Munderfing (pts005/03.09.2021/08:30)

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