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Wacker Chemie AG, AGM

Wacker Chemie AG,

25.03.2021 - 15:08:08

Wacker Chemie AG: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 12.05.2021 in M?nchen mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gem?? ?121 AktG

Wacker Chemie AG M?nchen WKN: WCH888ISIN: DE000WCH8881 Einladung

Wir laden hiermit die Aktion?re unserer Gesellschaft ein zur ordentlichen Hauptversammlung der Wacker Chemie AG, M?nchen, am Mittwoch, den 12. Mai 2021, um 10:00 Uhr (MESZ).

Die Hauptversammlung wird als virtuelle Hauptversammlung ohne physische Pr?senz der Aktion?re oder ihrer Bevollm?chtigten (mit Ausnahme der Stimmrechtsvertreterinnen der Gesellschaft) abgehalten. Die virtuelle Hauptversammlung wird f?r angemeldete Aktion?re live im Internet unter

www.wacker.com/hauptversammlung?

?bertragen.

Ort der Hauptversammlung im Sinne des Aktiengesetztes ist der Sitz der Gesellschaft, Hanns-Seidel-Platz 4, 81737 M?nchen.

Tagesordnung

1.

Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses zum 31.12.2020, des gebilligten Konzernabschlusses zum 31.12.2020 und des zusammengefassten Lageberichts f?r das Gesch?ftsjahr 2020 einschlie?lich des erl?uternden Berichts des Vorstands zu den Angaben nach ? 289a Abs. 1 und ? 315a Abs. 1 HGB sowie des Berichts des Aufsichtsrats f?r das Gesch?ftsjahr 2020

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Konzernabschluss gebilligt; der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Gem?? den gesetzlichen Bestimmungen ist daher zu diesem Punkt der Tagesordnung keine Beschlussfassung der Hauptversammlung vorgesehen.

2.

Beschlussfassung ?ber die Verwendung des Bilanzgewinns

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn des Gesch?ftsjahres 2020 in H?he von 1.198.618.323,57 ? wie folgt zu verwenden:

1. Aussch?ttung an die Aktion?re 99.355.966,00 ? Dies entspricht angesichts der Einteilung des Grundkapitals von 260.763.000,00 ? in 52.152.600 St?ckaktien unter Ber?cksichtigung der von der Gesellschaft gehaltenen 2.474.617 eigenen Aktien, aus denen der Gesellschaft keine Rechte zustehen, der Zahlung einer Dividende von 2,00 ? je dividendenberechtigter Aktie. ? 2. Gewinnvortrag auf neue Rechnung 1.099.262.357,57 ? 3.

Beschlussfassung ?ber die Entlastung der Mitglieder des Vorstands

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Vorstands der Wacker Chemie AG f?r das Gesch?ftsjahr 2020 Entlastung zu erteilen.

4.

Beschlussfassung ?ber die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Mitgliedern des Aufsichtsrats der Wacker Chemie AG f?r das Gesch?ftsjahr 2020 Entlastung zu erteilen.

5.

Wahl des Abschlusspr?fers

Der Aufsichtsrat schl?gt - jeweils gest?tzt auf die Empfehlung des Pr?fungsausschusses - vor, folgende Beschl?sse zu fassen:

a.

Die KPMG AG Wirtschaftspr?fungsgesellschaft, M?nchen, wird zum Abschlusspr?fer des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses f?r das am 31.12.2021 endende Gesch?ftsjahr sowie zum Pr?fer f?r eine etwaige pr?ferische Durchsicht von Zwischenfinanzberichten f?r das Gesch?ftsjahr 2021 gew?hlt.

b.

Die KPMG AG Wirtschaftspr?fungsgesellschaft, M?nchen, wird zum Pr?fer f?r eine etwaige pr?ferische Durchsicht von Zwischenfinanzberichten f?r das Gesch?ftsjahr 2022 im Zeitraum bis zur n?chsten ordentlichen Hauptversammlung im Gesch?ftsjahr 2022 gew?hlt.

Der Pr?fungsausschuss hat erkl?rt, dass seine Empfehlung frei von ungeb?hrlicher Einflussnahme durch Dritte ist und ihm keine die Auswahlm?glichkeiten beschr?nkende Klausel im Sinne von Art. 16 Abs. 6 der EU-Abschlusspr?ferverordnung auferlegt wurde.

6.

Beschlussfassung ?ber die Billigung des Verg?tungssystems f?r die Vorstandsmitglieder

Gem?? ? 120a Abs. 1 AktG in der seit dem 1. Januar 2020 geltenden Fassung nach dem Gesetz zur Umsetzung der zweiten Aktion?rsrechterichtlinie (ARUG II) vom 12. Dezember 2019 (BGBl. Teil I 2019, Nr. 50 vom 19. Dezember 2019) beschlie?t die Hauptversammlung einer b?rsennotierten Gesellschaft ?ber die Billigung des Verg?tungssystems f?r die Vorstandsmitglieder bei jeder wesentlichen ?nderung des Verg?tungssystems, mindestens jedoch alle vier Jahre.

Der Aufsichtsrat hat unter Ber?cksichtigung der Vorgaben des ? 87a Abs. 1 AktG auf Empfehlung des Pr?sidialausschusses mit Wirkung zum 1. Januar 2021 ?nderungen des Verg?tungssystems f?r die Vorstandsmitglieder beschlossen.

Der Aufsichtsrat schl?gt - gest?tzt auf die Empfehlung seines Pr?sidialausschusses - vor, das im Anschluss an die Tagesordnung zu Tagesordnungspunkt 6 beschriebene Verg?tungssystem f?r die Mitglieder des Vorstands zu billigen.

7.

Beschlussfassung ?ber die Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder (zugleich Billigung des Verg?tungssystems f?r die Aufsichtsratsmitglieder)

Gem?? ? 113 Abs. 3 AktG hat die Hauptversammlung einer b?rsennotierten Gesellschaft mindestens alle vier Jahre ?ber die Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder Beschluss zu fassen. Hierbei kann der Beschluss auch eine bestehende Verg?tung bet?tigen.

Die aktuellen Verg?tungsregelungen f?r die Mitglieder des Aufsichtsrats der Wacker Chemie AG sind in ? 12 der Satzung der Wacker Chemie AG festgesetzt. Vorstand und Aufsichtsrat sind der Auffassung, dass die H?he der Verg?tung und die konkrete Ausgestaltung des Verg?tungssystems f?r den Aufsichtsrats im Hinblick auf die Aufgaben der Aufsichtsratsmitglieder und die Situation weiterhin angemessen sind.

Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, die Verg?tung - und damit auch das zugrundeliegende Verg?tungssystem - f?r die Aufsichtsratsmitglieder zu best?tigen, wie es in ? 12 der Satzung der Wacker Chemie AG vorgesehen und im Anschluss an die Tagesordnung zu Tagesordnungspunkt 7 beschrieben ist.

Zu Tagesordnungspunkt 6: Beschlussfassung ?ber die Billigung des Verg?tungssystems f?r die Vorstandsmitglieder

A. GRUNDZ?GE DES VERG?TUNGSSYSTEMS F?R DIE MITGLIEDER DES VORSTANDS DER WACKER CHEMIE AG

Das System zur Verg?tung der Vorstandsmitglieder entspricht den Vorgaben des Aktiengesetzes in der Fassung des ARUG II und ber?cksichtigt die Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex ('DCGK') in der am 20. M?rz 2020 in Kraft getretenen Fassung.

Das Verg?tungssystem gilt mit den unten dargestellten Ausnahmen bei der betrieblichen Altersversorgung f?r alle zum Zeitpunkt des Beschlusses des Aufsichtsrats vom 4. M?rz 2021 bereits bestellten Vorstandsmitglieder r?ckwirkend zum 1. Januar 2021. Es gilt ebenso ab dem 1. Januar 2021 f?r alle Vorstandsmitglieder, deren Dienstvertr?ge mit Wirkung ab dem 1. Januar 2021 oder danach neu abgeschlossen oder deren Dienstvertr?ge nach dem Beschluss des Aufsichtsrats vom 4. M?rz 2021 verl?ngert werden.

Schematische Darstellung des Vorstandsverg?tungssystems ab 1. Januar 2021 ?

Mit dem vorliegenden Verg?tungssystem setzt der Aufsichtsrat der Wacker Chemie AG weitere Akzente f?r eine nachhaltig und langfristig ausgerichtete Unternehmensf?hrung und passt insbesondere folgende Aspekte an:

-

Der bisherige Long Term Bonus wird aufgeteilt in eine kurzfristige variable Verg?tung (Short Term Incentive, 'STI'), die k?nftig an der Zielerreichung im Verg?tungsgesch?ftsjahr gemessen und vollst?ndig in bar ausgezahlt wird und in eine langfristige variable Verg?tung (Long Term Incentive, 'LTI'); der LTI bemisst sich weiterhin an einer durchschnittlichen Zielerreichung ?ber die letzten drei Jahre und wird vollst?ndig in Aktien der Gesellschaft ausgezahlt;

-

die M?glichkeit des Aufsichtsrats, den rechnerischen Bonus nach billigem Ermessen mit einem Faktor von maximal 0,7 bis 1,3 zu erh?hen oder zu reduzieren, wird in Bezug auf den LTI beibehalten;

-

der LTI kn?pft ab 2021 auch an die Erreichung von nichtfinanziellen Zielen an, die sich aus der Unternehmensstrategie und aus den definierten Nachhaltigkeitszielen ableiten;

-

die Haltefrist f?r die aktienorientierte variable Verg?tung des LTI wird von zwei auf drei Jahre verl?ngert;

-

es wird eine Maximalverg?tung festgelegt, die Altersversorgung und Nebenleistungen einschlie?t;

-

bei wesentlichen aktienrechtlichen Pflichtverletzungen bzw. bei wesentlichen Verst??en gegen den Code of Conduct besteht die M?glichkeit, variable Verg?tungsbestandteile einzubehalten oder zur?ckzufordern;

-

eine etwaige Abfindungszahlung wird k?nftig auf eine Karenzentsch?digung angerechnet.

Die bislang leistungsorientierte Altersversorgung wird ab 2021 f?r die Herren Dr. Ohler und Dr. Hartel auf eine beitragsorientierte Zusage umgestellt. Dies reduziert f?r die Gesellschaft in erheblichem Umfang Kosten (Versorgungsaufwand) und Risiken (reine Beitragsorientierung). F?r neue Vorstandsmitglieder werden nur noch beitragsorientierte Zusagen gegeben.

B. DAS VERG?TUNGSSYSTEM IM EINZELNEN

I. Maximalverg?tung (? 87a Abs. 1 S. 2 Nr. 1 AktG)

Die f?r ein Gesch?ftsjahr zu gew?hrende Gesamtverg?tung (Summe aller f?r das betreffende Gesch?ftsjahr aufgewendeten Verg?tungsbetr?ge, einschlie?lich Jahresgrundgehalt, variabler Verg?tungsbestandteile, Versorgungsaufwand (Servicekosten) und s?mtlicher Nebenleistungen der Vorstandsmitglieder) - unabh?ngig davon, ob sie in diesem Gesch?ftsjahr oder zu einem sp?teren Zeitpunkt ausbezahlt wird - ist auf einen Maximalbetrag begrenzt ('Maximalverg?tung'). Die Maximalverg?tung betr?gt f?r den Vorstandsvorsitzenden EUR 3.900.000,00 brutto und f?r weitere Vorstandsmitglieder jeweils EUR 2.800.000,00 brutto. Eine Ausnahme besteht f?r Herrn Willems aufgrund der aktuarischen Bewertung der unver?ndert gebliebenen leistungsorientierten Ruhegehaltszusage (Maximalverg?tung in H?he von EUR 3.200.000,00 brutto).

?berschreitet die Verg?tung die Maximalverg?tung, wird der virtuelle Brutto-Auszahlungsbetrag aus dem LTI f?r das jeweilige Verg?tungsgesch?ftsjahr gek?rzt. Soweit dies nicht ausreichend ist zur Einhaltung der Maximalverg?tung, kann der Aufsichtsrat nach pflichtgem??en Ermessen andere Verg?tungskomponenten k?rzen oder die R?ckerstattung bereits ausgezahlter Verg?tung verlangen.

Unabh?ngig von der Maximalverg?tung ist der Auszahlungsbetrag aus dem STI auf maximal 98 % des durchschnittlichen Jahresgrundgehalts des Verg?tungsgesch?ftsjahres und der rechnerische Bonus aus dem LTI auf maximal 122 % des durchschnittlichen Jahresgrundgehalts des Verg?tungsgesch?ftsjahres begrenzt.

II. Beitrag der Verg?tung zur F?rderung der Gesch?ftsstrategie und zur langfristigen Entwicklung der Wacker Chemie AG (? 87a Abs. 1 S. 2 Nr. 2 AktG)

Das Verg?tungssystem leistet einen Beitrag zur F?rderung der Gesch?ftsstrategie der Wacker Chemie AG. Im Mittelpunkt stehen profitables Wachstum und das Ziel, in der Mehrzahl der Gesch?ftsfelder f?hrende Wettbewerbspositionen einzunehmen. Dabei wird das Handeln an einer nachhaltigen Entwicklung ausgerichtet. Wertorientiertes Management ist ein zentraler Bestandteil der Unternehmenspolitik, um den Unternehmenswert langfristig und nachhaltig zu steigern. Das Verg?tungssystem setzt Anreize durch die an den zentralen Unternehmenskennzahlen orientierten finanziellen Ziele der variablen Verg?tung (STI und LTI). Die vier Kennzahlen Ziel-Return on Capital Employed (ROCE), Plan-Business Value Contribution (Plan-BVC), Ziel-EBITDA-Marge sowie Plan-Operating Net Cash Flow (NCF) bewerten den Erfolg des Unternehmens im Vergleich zum Wettbewerb sowie nach den Aspekten Profitabilit?t und Generierung von positivem Cashflow. Die Einf?hrung von zus?tzlichen nichtfinanziellen strategischen und Nachhaltigkeits-Zielen f?r den LTI setzt weitere Anreize f?r nachhaltiges Wirtschaften und unterst?tzt die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens. Der LTI bemisst sich weiterhin an einer durchschnittlichen Zielerreichung ?ber die letzten drei Jahre (einschlie?lich des Verg?tungsgesch?ftsjahres) und wird vollst?ndig in Aktien der Gesellschaft ausgezahlt. Durch die anschlie?ende Aktien-Haltefrist von drei Jahren wird die variable Verg?tung des LTI noch st?rker auf die langfristige Entwicklung der Gesellschaft ausgerichtet.

III. Verg?tungsbestandteile (? 87a Abs. 1 S. 2 Nr. 3 AktG)

1. ?berblick ?ber die Verg?tungsbestandteile und deren jeweiliger relativer Anteil an der Verg?tung

Die Verg?tung der Vorstandsmitglieder setzt sich aus festen und variablen Bestandteilen zusammen. Zu den festen Bestandteilen geh?ren das feste Jahresgehalt, Nebenleistungen und die betriebliche Altersversorgung. Variable Bestandteile sind der STI und der LTI. Der relative Anteil aller festen und variablen Verg?tungsbestandteile wird nachfolgend bezogen auf die Ziel-Gesamtverg?tung erl?utert. Die Ziel-Gesamtverg?tung f?r das betreffende Gesch?ftsjahr setzt sich zusammen aus dem festen Jahresgehalt, bei der variablen Verg?tung aus dem Zielbetrag bei 100 % Zielerreichung, aus dem Versorgungsaufwand (Service-Kosten) und den Nebenleistungen.

Unter Ber?cksichtigung der betrieblichen Altersversorgung und der Nebenleistungen liegt derzeit der Anteil der festen Verg?tung (festes Jahresgehalt, Versorgungsaufwand (Service Kosten) und Nebenleistungen) bei rund 45 % der Ziel-Gesamtverg?tung und der Anteil der variablen Verg?tung bei rund 55 % der Ziel-Gesamtverg?tung. Innerhalb der variablen Verg?tung liegt derzeit der Anteil des STI bei rund 25 % der Ziel-Gesamtverg?tung und der Anteil des LTI bei rund 30 % der Ziel-Gesamtverg?tung.

Beim Vorstandsvorsitzenden Herrn Dr. Staudigl und bei Herrn Willems ergeben sich Abweichungen aufgrund der aktuarischen Bewertung der unver?ndert gebliebenen leistungsorientierten Ruhegehaltszusage.

Bei Neubestellungen k?nnen sich hinsichtlich des relativen Anteils der einzelnen Verg?tungselemente Abweichungen aufgrund der gegebenenfalls reduzierten Bonus-Zielwerte f?r die variable Verg?tung sowie wegen des h?heren Anteils der Altersversorgung durch den Mindestschutz ergeben. Abweichungen f?r k?nftige Gesch?ftsjahre k?nnen sich zudem aus ?nderungen bei den Nebenleistungen bzw. der Gew?hrung von sonstigen Nebenleistungen ergeben.

2. Feste Verg?tungsbestandteile

2.1 Jahresgrundgehalt

Das Jahresgrundgehalt ist eine fixe, auf das Gesamtjahr bezogene Barverg?tung, die sich am Verantwortungsbereich des jeweiligen Vorstandsmitglieds orientiert. Es wird in zw?lf monatlichen Raten als Gehalt gezahlt, im Falle eines unterj?hrigen Beginns oder Endes des Dienstverh?ltnisses zeitanteilig.

2.2 Betriebliche Altersversorgung

Die Vorstandsmitglieder haben als betriebliche Altersversorgung zun?chst Anspruch auf eine betriebliche Grundversorgung ?ber die Pensionskasse der Wacker Chemie VVaG. Zu diesem Zweck leisten die Gesellschaft und der Vorstand monatliche Beitr?ge an die Pensionskasse.

Mit Wirkung ab 1. Januar 2021 gilt f?r Neubestellungen von Vorstandsmitgliedern zus?tzlich folgende beitragsorientierte Zusage:

Die Gesellschaft stellt j?hrlich einen Versorgungsaufwand in H?he von 30 % des Jahresgrundgehalts zur Verf?gung, der in zw?lf gleichen Raten monatlich einem virtuellen Cash-Konto gutgeschrieben wird. Es ist beabsichtigt, ein Anlagekonzept in Form eines Contractual Trust Arrangement (CTA) einzurichten, wobei keine ?bersch?sse garantiert werden. Bis das Cash-Konto an der Wertentwicklung des beabsichtigten Anlagekonzepts teilnimmt, l?ngstens jedoch bis zum 30. Juni 2022, wird das Cash-Konto mit 2 % p.a. verzinst. Ist bis zum 30. Juni 2022 das Anlagekonzept nicht errichtet, werden das vorhandene Versorgungsguthaben sowie die k?nftigen monatlichen Versorgungsbeitr?ge in ein von der Gesellschaft zu bestimmendes Gruppen-CTA eingezahlt. Das Versorgungsguthaben ist der jeweilige Stand des Cash-Kontos. Zum Zeitpunkt der Auszahlung betr?gt das Versorgungsguthaben mindestens die Summe der bis dahin eingezahlten Beitr?ge (ohne Inflationsausgleich). Im Versorgungsfall wird das Versorgungsguthaben wahlweise als Einmalbetrag oder in zehn Raten ausgezahlt. Soweit das Versorgungsguthaben in Raten ausgezahlt wird, gilt die nominelle Beitragsgarantie nur f?r die erste Rate. Anderweitige Versorgungsbez?ge werden nicht angerechnet. Im Falle eines vorzeitigen Eintritts des Versorgungsfalls wegen Invalidit?t oder Tod des Vorstandsmitglieds wird ein Mindestschutz von 2,5 Jahresgrundgeh?ltern gew?hrt.

Die Herren Dr. Ohler und Dr. Hartel behalten ihre zum 31. Dezember 2020 erdienten Anwartschaften (ermittelt nach dem Planwert) zu den bisherigen vertraglichen Konditionen (einschlie?lich der Regelungen zu Invalidit?t und Witwen- und Waisenrente und der Anrechnung von Leistungen aus anderen Zusagen wie der Zusatzversorgung, die sie sich als Mitarbeiter der Gesellschaft vor ihrer Vorstandsbestellung erdient haben). Neu ist, dass ihnen f?r ihre erdiente Anwartschaft aus dem Altsystem ein Kapitalwahlrecht einger?umt wird. Mit Wirkung ab 1. Januar 2021 erhalten sie eine zus?tzliche beitragsorientierte Zusage wie zuvor beschrieben mit j?hrlichen Beitr?gen in H?he von 30 % (Herr Dr. Hartel) bzw. 25 % (Herr Dr. Ohler) ihres Grundgehalts (jedoch ohne den zuvor beschriebenen Mindestschutz).

F?r den Vorstandsvorsitzenden Herrn Dr. Staudigl und Herrn Willems bleiben die leistungsorientierten Ruhegehaltszusagen unver?ndert bestehen. Danach besteht ein Anspruch auf Zahlung eines j?hrlichen Ruhegehalts im Versorgungsfall, d.h. bei Erreichen des vereinbarten Ruhealters bzw. bei dauerhafter Berufsunf?higkeit. Die H?he des Ruhegehalts bemisst sich nach der H?he des zuletzt bezogenen ruhegehaltsf?higen festen Jahresgehalts sowie nach der Dauer der Vorstandst?tigkeit. Ein Prozentwert des ruhegehaltsf?higen Jahresgrundgehalts ist als Sockelbetrag definiert und wird mit einem j?hrlichen, prozentualen Steigerungsbetrag pro Dienstjahr angepasst. Erh?hungen der Jahresgeh?lter von Herrn Dr. Rudolf Staudigl und Herrn Auguste Willems sind seit 2016 als zus?tzliche feste, nicht ruhegehaltsf?hige Entgeltkomponente vereinbart und haben keine Auswirkung auf die Berechnung des Ruhegehalts.

Zusagen zur Entgeltumwandlung in Versorgungsbez?ge (Deferred Compensation) an Vorstandsmitglieder aus der Vergangenheit wurden mit Wirkung zum 31. Dezember 2020 beendet.

2.3 Nebenleistungen

Als Nebenleistung der Gesellschaft steht den Vorstandsmitgliedern insbesondere ein Dienstfahrzeug, auch zur privaten Nutzung, zur Verf?gung. F?r dienstlich veranlasste Fahrten steht ein Fahrer zur Verf?gung. Die Gesellschaft ?bernimmt zudem etwaige Steuern des geldwerten Vorteils f?r die private Nutzung des Dienstwagens sowie f?r die Fahrten Wohnung - Arbeitsst?tte wie auch f?r die Inanspruchnahme des Fahrers. Dar?ber hinaus sind die Mitglieder des Vorstands in eine Unfallversicherung f?r dienstliche und au?erdienstliche Unf?lle einbezogen. Die Vorstandsmitglieder erhalten zudem einen Zuschuss zur Kranken- und Pflegeversicherung sowie Kosten im Zusammenhang mit ?rztlichen Vorsorgeuntersuchungen.

3. Variable Verg?tungsbestandteile

3.1 Short Term Incentive (STI)

Der STI ist ein leistungsabh?ngiger Bonus mit einem einj?hrigen Bemessungszeitraum. Der Bemessungszeitraum ist das Verg?tungsgesch?ftsjahr.

Der Auszahlungsbetrag aus dem STI betr?gt 80 % des durchschnittlichen Jahresgrundgehalts im Verg?tungsgesch?ftsjahr bei 100 % Zielerf?llung und ist auf maximal 98 % des durchschnittlichen Jahresgrundgehalts begrenzt. F?r Erstbestellungen kann der Aufsichtsrat einen niedrigeren Zielbetrag bei 100 %-Zielerf?llung festsetzen.

Grundlage f?r den STI ist die Erreichung der vom Aufsichtsrat f?r jedes Verg?tungsgesch?ftsjahr festgesetzten, finanziellen Erfolgsziele. Soweit nichts Anderes festgelegt ist, beziehen sich die finanziellen Ziele auf die Leistungskriterien Ziel-Return on Capital Employed (30 %), Plan-Business Value Contribution (30 %), Ziel-EBITDA-Marge (20 %) sowie Plan-Operating Net Cash Flow (20 %). Der Aufsichtsrat ist berechtigt, f?r k?nftige Bemessungszeitr?ume eine andere Gewichtung festzulegen.

Der Aufsichtsrat legt f?r jedes Verg?tungsgesch?ftsjahr f?r jedes Leistungskriterium einen Zielwert, einen Minimalwert und einen Maximalwert fest. Der Zielwert entspricht jeweils einer Zielerreichung von 100 %. Eine nachtr?gliche ?nderung der Zielwerte oder der Leistungskriterien w?hrend des Verg?tungsgesch?ftsjahres ist ausgeschlossen.

Die Zielerreichung, das hei?t der in Bezug auf jedes Leistungskriterium tats?chlich erreichte Wert, wird nach Ablauf des Verg?tungsgesch?ftsjahrs durch den Aufsichtsrat festgestellt.

Die Zielerreichung wird f?r jedes Leistungskriterium in einen Zielerreichungsfaktor ('ZE') nach folgendem System umgerechnet.

? Wenn Zielerreichung <= Minimalwert: ZE = 0 Wenn Zielerreichung <= Zielwert: ZE = (Zielerreichung - Minimalwert) /(Zielwert - Minimalwert) Wenn Zielerreichung > Zielwert: ZE = 1 + (Zielerreichung - Zielwert) /(Maximalwert - Zielwert);jedoch maximal 2

Der Maximalwert entspricht den j?hrlich durch den Aufsichtsrat festzulegenden Oberwerten f?r die Leistungskriterien. Der Minimalwert entspricht den j?hrlich durch den Aufsichtsrat festzulegenden unteren Grenzwerten f?r die Leistungskriterien, die ?berschritten werden m?ssen, um einen positiven Zielerreichungsfaktor zu erreichen.

Der maximale Zielerreichungsfaktor betr?gt 2. Der Zielfaktor betr?gt 1.

Der j?hrliche Gesamtzielerreichungsfaktor entspricht der Summe der gewichteten Zielerreichungsfaktoren der Leistungskriterien. Der Gesamtzielerreichungsfaktor wird sodann ?ber eine Formel in einen Bonusprozentwert umgerechnet, der den Zielerreichungsgrad auf der Skala von 0 % bis maximal 98 % (bzw. bei erstmals bestellten Vorstandsmitgliedern gegebenenfalls bis zu einem geringeren H?chstwert) abbildet.

Der Brutto-Auszahlungsbetrag f?r den STI errechnet sich, indem der Bonusprozentwert mit dem durchschnittlichen Jahresgrundgehalt des Verg?tungsgesch?ftsjahres multipliziert wird.

Der Brutto-Auszahlungsbetrag f?r den STI wird vom Aufsichtsrat im M?rz des auf das Verg?tungsgesch?ftsjahr folgenden Gesch?ftsjahres festgelegt. Der STI wird mit dem Festgehalt f?r den Monat, der auf den Monat der Festlegung folgt, zur Zahlung f?llig.

3.2 Long Term Incentive (LTI)

Der LTI ist mit einem dreij?hrigen Bemessungszeitraum und anschlie?ender Aktienerwerbspflicht und dreij?hriger Aktienhaltepflicht konzipiert. Der Bemessungszeitraum besteht aus dem Verg?tungsgesch?ftsjahr sowie den zwei dem Verg?tungsgesch?ftsjahr vorangegangenen Gesch?ftsjahren. Der dreij?hrige Bemessungszeitraum ist somit in Bezug auf das Verg?tungsgesch?ftsjahr zukunftsbezogen und in Bezug auf die zwei vorangegangenen Gesch?ftsjahre vergangenheitsbezogen.

Der Auszahlungsbetrag des LTI bei 100 % Zielerf?llung betr?gt 100 % des durchschnittlichen Jahresgrundgehalts im Verg?tungsgesch?ftsjahr und der rechnerische Bonus ist auf maximal 122 % des durchschnittlichen Jahresgrundgehalts begrenzt. Der Aufsichtsrat kann f?r Erstbestellungen einen niedrigeren Zielbetrag bei 100 %-Zielerf?llung festsetzen.

Grundlage f?r den LTI ist die Erreichung der vom Aufsichtsrat f?r das Verg?tungsgesch?ftsjahr und f?r die beiden anderen Gesch?ftsjahre des Bemessungszeitraums festgelegten Leistungskriterien. Der Aufsichtsrat legt die Leistungskriterien jeweils f?r das Verg?tungsgesch?ftsjahr fest.

Die Leistungskriterien setzen sich aus finanziellen Zielen und nichtfinanziellen Zielen zusammen. Soweit nichts Anderes festgelegt ist, beziehen sich die finanziellen Ziele auf die Leistungskriterien Ziel-Return on Capital Employed (25 %), Plan-Business Value Contribution (25 %), Ziel-EBITDA-Marge (20 %) sowie Plan-Operating Net Cash Flow (20 %). Die nichtfinanziellen Ziele (10 %) umfassen strategische Ziele und Nachhaltigkeitsziele aus den Bereichen Umwelt (Environment), Soziales (Social) und umsichtige Unternehmensf?hrung (Governance) - sog. ESG-Ziele.

Der Aufsichtsrat w?hlt f?r jedes Jahr ein bis zwei strategische und/oder ESG-Ziele aus, mindestens jedoch ein ESG-Ziel. Im Falle mehrerer strategischer und ESG-Ziele wird jedes strategische und ESG-Ziel gleich gewichtet, sofern nicht anders durch den Aufsichtsrat f?r das jeweilige Verg?tungsgesch?ftsjahr bestimmt.

Der Aufsichtsrat ist berechtigt, f?r k?nftige Bemessungszeitr?ume die Gewichtung der finanziellen und nichtfinanziellen Leistungskriterien zueinander bzw. untereinander zu ?ndern.

Der Aufsichtsrat legt f?r das Verg?tungsgesch?ftsjahr f?r jedes Leistungskriterium - finanzielle und nichtfinanzielle Ziele - einen Zielwert, einen Minimalwert und einen Maximalwert fest. Der Zielwert entspricht jeweils einer Zielerreichung von 100 %. Ist bei einem nichtfinanziellen Ziel die Zielerreichung nicht festleg- und messbar, so legt der Aufsichtsrat f?r dieses nichtfinanzielle Ziel f?r das Verg?tungsgesch?ftsjahr eine abweichende Methode der Messung der Zielerreichung und einen Zielwert, sowie gegebenenfalls einen Minimal- und Maximalwert, fest. Eine nachtr?gliche ?nderung der Zielwerte oder der Leistungskriterien w?hrend des Verg?tungsgesch?ftsjahres ist ausgeschlossen.

Die Zielerreichung, das hei?t der in Bezug auf jedes Leistungskriterium tats?chlich erreichte Wert, wird f?r jedes Gesch?ftsjahr des Bemessungszeitraums nach Abschluss des jeweiligen Gesch?ftsjahres durch den Aufsichtsrat der Gesellschaft festgestellt.

Die Zielerreichung wird f?r jedes Leistungskriterium in einen Zielerreichungsfaktor ('ZE') nach folgendem System umgerechnet.

? Wenn Zielerreichung <= Minimalwert: ZE = 0 Wenn Zielerreichung <= Zielwert: ZE = (Zielerreichung - Minimalwert) /(Zielwert - Minimalwert) Wenn Zielerreichung > Zielwert: ZE = 1 + (Zielerreichung - Zielwert) /(Maximalwert - Zielwert);jedoch maximal 2

Der Maximalwert entspricht den j?hrlich durch den Aufsichtsrat festzulegenden Oberwerten f?r die Leistungskriterien. Der Minimalwert entspricht den j?hrlich durch den Aufsichtsrat festzulegenden unteren Grenzwerten f?r die Leistungskriterien, die ?berschritten werden m?ssen, um einen positiven Zielerreichungsfaktor zu erreichen.

Der maximale Zielerreichungsfaktor betr?gt 2. Der Zielfaktor betr?gt 1.

Der j?hrliche Gesamtzielerreichungsfaktor entspricht der Summe der gewichteten Zielerreichungsfaktoren der Leistungskriterien.

Der Gesamtzielerreichungsfaktor (Summe der Zielerreichungsfaktoren in den Leistungskriterien) des Verg?tungsgesch?ftsjahres wird sodann ?ber eine Formel in einen Bonusprozentwert umgerechnet, der den Zielerreichungsgrad auf der Skala von 0 % bis maximal 122 % (bzw. bei erstmals bestellten Vorstandsmitgliedern gegebenenfalls bis zu einem geringeren H?chstwert) abbildet.

F?r die Bemessung des rechnerischen Bonus aus dem LTI werden die Bonusprozentwerte des Verg?tungsgesch?ftsjahres sowie die Bonusprozentwerte der zwei dem Verg?tungsgesch?ftsjahr vorangegangenen Jahre im Wege einer Durchschnittsbildung einbezogen.

Nichtfinanzielle Leistungskriterien (ESG- und strategische Ziele) kommen erstmals f?r das Verg?tungsgesch?ftsjahr 2021 zur Anwendung. Aus diesem Grund flie?en diese Leistungskriterien nicht in den Gesamtzielerreichungsfaktor und Bonusprozentwert der Verg?tungsgesch?ftsjahre 2019 und 2020 ein. F?r die Abbildung des dreij?hrigen Bemessungszeitraums war deshalb f?r die Berechnung des rechnerischen Bonus f?r die Verg?tungsgesch?ftsjahre 2021 und 2022 (mit den Bemessungszeitr?umen 2019 - 2021 bzw. 2020 - 2022) eine ?bergangsregelung in Form eines festgelegten Bonusprozentwertes zu treffen.

Der rechnerische Bonus aus dem LTI errechnet sich aus dem Durchschnitt der Bonusprozentwerte w?hrend des Bemessungszeitraums, multipliziert mit dem durchschnittlichen Jahresgrundgehalt des Verg?tungsgesch?ftsjahres.

Der Aufsichtsrat hat die M?glichkeit, diesen rechnerischen Bonus auf der Grundlage einer Gesamtw?rdigung aller Umst?nde nach billigem Ermessen basierend auf der Leistung des Vorstands und der Erreichung von ESG- und strategischen Unternehmenszielen um bis zu 30 % zu erh?hen oder zu reduzieren. Die H?he des so ermittelten Brutto-Auszahlungsbetrags aus dem LTI wird vom Aufsichtsrat im M?rz des auf das Verg?tungsgesch?ftsjahr folgenden Gesch?ftsjahres festgelegt. Die H?he des rechnerischen Netto-Auszahlungsbetrags wird individuell abh?ngig von der pers?nlichen Steuersituation des Vorstandsmitglieds ermittelt und in Aktien der Gesellschaft angelegt. Sich eventuell ergebende Bruchteile werden in bar ausbezahlt. Die Zahl der Aktien bestimmt sich nach dem XETRA-Schlusskurs der Aktie der Gesellschaft am ersten B?rsentag, der auf die ordentliche Hauptversammlung folgt (Stichtag). Die Gesellschaft erwirbt die Aktien im Namen und f?r Rechnung des jeweiligen Vorstandsmitglieds. Sie werden auf einem Sperrdepot des jeweiligen Vorstands bei einer durch die Gesellschaft bestimmten Bank verwahrt.

Die Aktien unterliegen einer Haltefrist von drei Jahren gerechnet ab dem Stichtag (abweichend bei Tod oder dauernder Dienstunf?higkeit des Vorstandsmitglieds, dazu sogleich unter 3.3).

3.3 Unterj?hriger Ein- und Austritt und au?ergew?hnliche Ereignisse oder Entwicklungen

Ist das Vorstandsmitglied nicht f?r zw?lf Monate in einem Gesch?ftsjahr f?r die Gesellschaft t?tig, werden der Brutto-Auszahlungsbetrag aus dem STI und der virtuelle Brutto-Auszahlungsbetrag aus dem LTI entsprechend anteilig gek?rzt.

Endet das Dienstverh?ltnis durch K?ndigung des Vorstandsmitglieds oder der Gesellschaft oder wird das Anstellungsverh?ltnis nicht verl?ngert, so bleibt es f?r den Anspruch auf den STI und den LTI bei den vertraglichen Regelungen zu Abrechnung und Auszahlung. In diesen F?llen bleibt beim LTI zudem die Aktien-Haltefrist bis zu ihrem regul?ren Ende bestehen.

Endet das Anstellungsverh?ltnis durch Tod oder wegen dauernder Dienstunf?higkeit, so wird der anteilig gek?rzte virtuelle Brutto-Auszahlungsbetrag im Monat nach der vertraglich vorgesehenen Festsetzung in bar anstelle von Aktien ausgezahlt. Die Sperrfrist f?r alle bisher im Rahmen der variablen Verg?tung erworbenen Aktien endet vorzeitig mit Ablauf des Kalendermonats, in dem das Anstellungsverh?ltnis endet.

Der Aufsichtsrat ist im Falle von au?ergew?hnlichen Ereignissen oder Entwicklungen, z.B. bei Akquisition oder der Ver?u?erung eines Unternehmens oder Unternehmensteils, berechtigt, die Planbedingungen des STI und die Planbedingungen des LTI nach billigem Ermessen sachgerecht anzupassen.

4. Sonstige Leistungen

Ferner ist der Aufsichtsrat berechtigt, weitere Leistungen an neu eintretende Vorstandsmitglieder zu gew?hren. Die Leistungen k?nnen zeitlich begrenzt oder f?r die gesamte Dauer des Dienstvertrags vereinbart werden. Die Leistungen k?nnen beispielsweise Zahlungen zum Ausgleich verfallender variabler Verg?tung bei einem fr?heren Dienst- bzw. Arbeitgeber oder sonstiger finanzieller Nachteile sowie Leistungen im Zusammenhang mit einem Standortwechsel (z.B. Umzugskosten, Kosten der doppelten Haushaltsf?hrung) sein.

Schlie?lich k?nnen die Mitglieder des Vorstands im Einzelfall von Verfahrens- und Anwaltskosten freigestellt werden (nebst ?bernahme der etwaigen Versteuerung des geldwerten Vorteils). Dies setzt voraus, dass nach einer Pr?fung des Sachverhalts durch den Aufsichtsrat keine Anhaltspunkte f?r eine Sorgfaltspflichtverletzung des Vorstandsmitglieds gegen?ber der Gesellschaft vorliegen und eine R?ckforderungsklausel f?r den Fall der schuldhaften Pflichtverletzung des Vorstandsmitglieds gegen?ber der Gesellschaft vereinbart wird. Ist streitig, ob das Vorstandsmitglied die Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Gesch?ftsleiters angewendet hat, so trifft sie oder ihn die Beweislast (? 93 Abs. 2 S. 2 AktG).

IV. Leistungskriterien f?r die Gew?hrung variabler Verg?tungsbestandteile (? 87a Abs. 1 S. 2 Nr. 4 AktG)

Die unter B.III.3 bereits vorgestellten finanziellen und nichtfinanziellen Leistungskriterien tragen wie folgt zur F?rderung der Gesch?ftsstrategie und zur langfristigen Entwicklung der Gesellschaft bei:

1. Short Term Incentive (STI)

Der Gesamtzielerreichungsfaktor des STI orientiert sich an f?r die Gesellschaft strategisch relevanten finanziellen Erfolgszielen im Rahmen eines wertorientierten Managements als zentralem Bestandteil der Unternehmenspolitik.

Dazu geh?ren zun?chst die beiden operativen Leistungsgr??en operativer Netto-Cashflow (Plan-Operating Net Cashflow) und Plan-BVC (Business Value Contribution), die auf Basis der Prognose f?r das Verg?tungsgesch?ftsjahr festgelegt werden und unter anderem dem Unternehmensziel, den Mittelzufluss aus dem operativen Gesch?ft zu steigern, Rechnung tragen: Das Leistungskriterium Plan-BVC (30 %) zeigt den Wertbeitrag. Mit dem BVC will WACKER einen Residualgewinn erwirtschaften, der ?ber den Kapitalkosten liegt und damit im Unternehmen Wert schafft. Das Leistungskriterium Plan-Operating Net Cashflow (20 %) ist definiert als Summe aus Cashflow aus betrieblicher T?tigkeit und aus langfristiger Investitionst?tigkeit vor Wertpapieren. Der Netto-Cashflow zeigt, ob der laufende Gesch?ftsbetrieb und die notwendigen Investitionen aus der eigenen operativen T?tigkeit finanziert werden k?nnen. Die Gesellschaft hat das Ziel, einen nachhaltig positiven Netto-Cashflow zu erreichen. Die wesentlichen Einflussgr??en auf den Netto-Cashflow sind neben der Profitabilit?t ein wirksames Management des Nettoumlaufverm?gens sowie die H?he der Investitionen.

Ferner geh?ren die beiden strategischen Performancegr??en Ziel-EBITDA-Marge und ROCE (Return on Capital Employed) dazu, f?r die absolute Zielwerte festgelegt werden, die sich aus dem ?bergeordneten Ziel, den Unternehmenswert langfristig, nachhaltig und kontinuierlich zu steigern, ergeben. Es sind beides wichtige Kriterien f?r die Erreichung der konkreten strategischen Ziele, st?rker zu wachsen als der Durchschnitt der Chemieindustrie, mit den Produkten attraktive Margen zu erzielen und die Kapitalkosten zu verdienen: Das Leistungskriterium ROCE (30 %) zeigt die Kapitalrentabilit?t. Mit der Rendite auf das eingesetzte Kapital (Return on Capital Employed) wird deutlich, wie profitabel das f?r den Gesch?ftsbetrieb notwendige Kapital genutzt wird. Der ROCE ist definiert als Ergebnis vor Zinsen und Steuern, dividiert durch das eingesetzte Kapital. Das Leistungskriterium Ziel-EBITDA-Marge (20 %) zeigt den Erfolg des Unternehmens im Vergleich zum Wettbewerb und setzt Anreize f?r eine anspruchsvolle Performance, um den Unternehmenserfolg im Vergleich zum Wettbewerb zu steigern.

Die Zielerreichung wird anhand der finanziellen Kennzahlen gemessen, die im Konzernabschluss ver?ffentlicht werden.

2. Long Term Incentive (LTI)

Der Gesamtzielerreichungsfaktor des LTI orientiert sich an f?r die Gesellschaft strategisch relevanten finanziellen und nichtfinanziellen Leistungskriterien. In Bezug auf die finanziellen Leistungskriterien ROCE (25 %), Plan-BVC (25 %), Ziel-EBITDA-Marge (20 %) sowie NCF (20 %) gelten die oben unter B.IV.1 f?r den STI beschriebenen Anreize zur F?rderung der Gesch?ftsstrategie. Die nichtfinanziellen Ziele leisten gleicherma?en einen Beitrag zur F?rderung der Gesch?ftsstrategie: Der Gesamtzielerreichungsfaktor umfasst zu 10 % nichtfinanzielle strategische und ESG-Ziele. Der Aufsichtsrat kann dabei insbesondere die strategischen Fokusthemen f?r das Verg?tungsgesch?ftsjahr ber?cksichtigen und sich an den Kategorien Wachstum, Stellung im Wettbewerb, Innovationen, erfolgreicher Abschluss von Projekten oder Fortschritt bei der Digitalisierung orientieren.

Nachhaltigkeit ist als eines der f?nf strategischen Unternehmensziele ein Kernelement des WACKER Gesch?ftsmodells. Der Aufsichtsrat kann bei der Festlegung insbesondere die im nichtfinanziellen Bericht f?r den WACKER Konzern und die f?r die Wacker Chemie AG ver?ffentlichten Nachhaltigkeitsziele ber?cksichtigen, die im jeweiligen Gesch?ftsbericht enthalten sind. Dazu z?hlen beispielsweise die Reduktion des spezifischen CO2-Aussto?es und des spezifischen Energieverbrauchs, die Gesamtunfallrate, die Steigerung des Anteils nachhaltiger Produkte am Produktportfolio oder auch die Zufriedenheit von Mitarbeitern und Kunden.

V. M?glichkeiten der Gesellschaft, variable Verg?tungsbestandteile zur?ckzufordern (? 87a Abs. 1 S. 2 Nr. 6 AktG)

Der Aufsichtsrat kann den Brutto-Auszahlungsbetrag aus dem STI und den virtuellen Brutto-Auszahlungsbetrag aus dem LTI bei Pflichtverletzungen i.S.d. ? 93 AktG oder einem erheblichen Versto? des Vorstandsmitglieds gegen den Code of Conduct der Gesellschaft w?hrend des Bemessungszeitraums - beim STI w?hrend des ma?geblichen einj?hrigen Bemessungszeitraums, beim LTI w?hrend des jeweils ma?geblichen dreij?hrigen Bemessungszeitraums - um bis zu 100 % reduzieren (k?rzen oder vollst?ndig streichen) bzw. ganz oder teilweise zur?ckfordern. Im Fall eines nachtr?glichen Bekanntwerdens einer Pflichtverletzung i.S.d. ? 93 AktG oder eines erheblichen Versto?es gegen den Code of Conduct der Gesellschaft k?nnen bereits ausbezahlte Auszahlungsbetr?ge (brutto) des STI und des LTI bis zu zwei Jahre nach Auszahlung ganz oder teilweise zur?ckgefordert werden. Die Reduzierung bzw. R?ckforderung des Auszahlungsbetrags stehen im pflichtgem??en Ermessen des Aufsichtsrats.

VI. Verg?tungsbezogene Rechtsgesch?fte (? 87a Abs. 1 S. 2 Nr. 8 AktG)

1. Laufzeiten und Voraussetzungen der Beendigung verg?tungsbezogener Rechtsgesch?fte, einschlie?lich der jeweiligen K?ndigungsfristen (Nr. 8a)

Die Laufzeit der Dienstvertr?ge entspricht grunds?tzlich der Dauer der Bestellung und verl?ngert sich bei einer Wiederbestellung jeweils um die Dauer der weiteren Bestellung. In der Regel werden Vorstandsmitglieder bei erstmaliger Bestellung f?r drei Jahre bestellt. Der Wiederbestellungszeitraum betr?gt in der Regel f?nf Jahre. W?hrend seiner Laufzeit kann der Vertrag nur aus wichtigem Grund gek?ndigt werden. Der Dienstvertrag endet ohne K?ndigung mit dem Ende des Quartals, in dem die dauernde Berufsunf?higkeit eines Vorstandsmitglieds festgestellt wird. Ein Sonderk?ndigungsrecht im Falle eines Kontrollwechsels (Change of Control) oder eine Zusage f?r Leistungen aus Anlass der vorzeitigen Beendigung der Vorstandst?tigkeit infolge eines Kontrollwechsels bestehen nicht.

2. Entlassungsentsch?digungen (Nr. 8b)

Bei einer vorzeitigen Beendigung des Dienstvertrags ohne wichtigen Grund darf eine Abfindung nicht den Wert von zwei Jahresverg?tungen und nicht den Wert der Verg?tung f?r die Restlaufzeit des Dienstvertrags ?bersteigen (AbfindungsCap). F?r die Berechnung wird die Jahresgesamtverg?tung (einschlie?lich Nebenleistungen und betrieblicher Altersversorgung) f?r das dem Zeitpunkt der Beendigung vorausgehende, abgelaufene sowie die voraussichtliche Gesamtverg?tung f?r das laufende Gesch?ftsjahr zugrunde gelegt.

Die Mitglieder des Vorstands unterliegen nach Beendigung des Dienstverh?ltnisses jeweils f?r den Zeitraum von zw?lf Monaten einer Karenzverpflichtung im Rahmen eines nachvertraglichen Wettbewerbsverbots. W?hrend dieses Zeitraums haben sie Anspruch auf eine Karenzentsch?digung in H?he von 50 % der zuletzt bezogenen Jahresgesamtbez?ge (festes Jahresgehalt, STI und LTI).

Etwaige Leistungen aus der bis 31.12.2020 gegebenen, leistungsorientierten Ruhegehaltszusage werden auf die Karenzentsch?digung angerechnet. Angerechnet werden zudem erzielte Eink?nfte aus einer nicht unter die Karenzverpflichtung fallenden T?tigkeit, soweit durch diese zus?tzlichen Eink?nfte die Jahresgesamtbez?ge des letzten vollen Dienstjahres als Vorstandsmitglied ?berschritten werden. Auf die Karenzentsch?digung wird eine etwaige Abfindung angerechnet.

VII. Ber?cksichtigung der Verg?tungs- und Besch?ftigungsbedingungen der Arbeitnehmer bei der Festsetzung des Verg?tungssystems (? 87a Abs. 1 S. 2 Nr. 9 AktG)

Der Aufsichtsrat ?berpr?ft regelm??ig die horizontale und vertikale Angemessenheit der Vorstandsverg?tung.

Im Rahmen des Vertikalvergleichs wird die Zielverg?tung und das Grundgehalt der Vorstandsmitglieder (ohne Altersversorgung und Nebenleistungen) jeweils in das Verh?ltnis gesetzt zur durchschnittlichen Zielverg?tung der definierten Mitarbeitergruppen (Zielverg?tung der ersten F?hrungsebene unterhalb des Vorstands sowie die durchschnittliche Zielverg?tung definierter Mitarbeitergruppen aus der au?ertariflichen und tariflich eingestuften Belegschaft in Deutschland).

Im Horizontalvergleich orientiert sich die Verg?tung des Vorstands am MDAX als Peer Group.

VIII. Verfahren zur Fest- und zur Umsetzung sowie zur ?berpr?fung des Verg?tungssystems (? 87a Abs. 1 S. 2 Nr. 10 AktG)

Der Aufsichtsrat legt das System und die H?he der Vorstandsverg?tung einschlie?lich der Maximalverg?tung auf Vorschlag des Pr?sidialausschusses fest. Das beschlossene Verg?tungssystem legt der Aufsichtsrat der Hauptversammlung zur Billigung vor. Der Aufsichtsrat ?berpr?ft System und H?he der Vorstandsverg?tung regelm??ig auf Angemessenheit. Hierzu f?hrt er j?hrlich einen Vertikalvergleich der Vorstandsverg?tung zur Verg?tung der Belegschaft durch (siehe VII.). Zum anderen wird die Verg?tungsh?he mit Unternehmen des MDAX als Peergroup verglichen. Bei Bedarf zieht der Aufsichtsrat externe Verg?tungsexperten und andere Berater hinzu. Dabei achtet der Aufsichtsrat auf die Unabh?ngigkeit der externen Verg?tungsexperten und Berater vom Vorstand und vom Unternehmen und trifft Vorkehrungen, um Interessenkonflikte zu vermeiden.

Der Aufsichtsrat und der Pr?sidialausschuss stellen durch geeignete Ma?nahmen sicher, dass m?gliche Interessenkonflikte der an den Beratungen und Entscheidungen ?ber das Verg?tungssystem beteiligten Aufsichtsratsmitglieder vermieden und gegebenenfalls aufgel?st werden. Jedes Aufsichtsratsmitglied hat Interessenkonflikte dem Aufsichtsratsvorsitzenden offen zu legen. Der Aufsichtsratsvorsitzende legt ihn betreffende Interessenkonflikte den Mitgliedern des Pr?sidialausschusses offen. ?ber den Umgang mit einem bestehenden vor?bergehenden Interessenkonflikt wird im Einzelfall entschieden.

Im Fall von wesentlichen ?nderungen, mindestens jedoch alle vier Jahre, wird das Verg?tungssystem erneut der Hauptversammlung zur Billigung vorgelegt. Billigt die Hauptversammlung das jeweils zur Abstimmung vorgelegte System nicht, legt der Aufsichtsrat der Hauptversammlung sp?testens in der darauffolgenden ordentlichen Hauptversammlung ein ?berpr?ftes Verg?tungssystem zur Billigung vor.

IX. Vor?bergehende Abweichung vom Verg?tungssystem (? 87a Abs. 2 Satz 2 AktG)

Der Aufsichtsrat kann vor?bergehend von dem Verg?tungssystem (Verfahren und Regelungen zur Verg?tungsstruktur) und dessen einzelnen Bestandteilen sowie von den Bedingungen einzelner Verg?tungsbestandteile abweichen oder neue Verg?tungsbestandteile einf?hren, wenn dies im Interesse des langfristigen Wohlergehens der Gesellschaft notwendig ist. Der Aufsichtsrat beh?lt sich solche Abweichungen insbesondere f?r au?ergew?hnliche Umst?nde vor, wie zum Beispiel eine Wirtschafts- oder Unternehmenskrise. Bei einer Wirtschaftskrise kann der Aufsichtsrat insbesondere von den Planbedingungen des STI und des LTI abweichen.

Das vorliegende Verg?tungssystem gilt - mit den beschriebenen Ausnahmen - f?r alle Vorstandsmitglieder ab 1. Januar 2021 sowie f?r alle neu abzuschlie?enden Dienstvertr?ge mit Vorstandsmitgliedern und bei Wiederbestellungen ab dem 1. Januar 2021.

Zu Tagesordnungspunkt 7: Beschlussfassung ?ber die Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder (zugleich Billigung des Verg?tungssystems f?r die Aufsichtsratsmitglieder)

A. VERG?TUNG DER AUFSICHTSRATSMITGLIEDER

Die Verg?tung f?r die Mitglieder des Aufsichtsrats ist in ? 12 der Satzung der Gesellschaft geregelt, der wie folgt lautet:

? 12 Verg?tung des Aufsichtsrats

(1) Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten eine feste, nach Ablauf des Gesch?ftsjahres zahlbare Jahresverg?tung von EURO 90.000 (in Worten: neunzigtausend EURO). Aufsichtsratsmitglieder, die w?hrend des laufenden Gesch?ftsjahres in den Aufsichtsrat eintreten oder aus dem Aufsichtsrat ausscheiden, erhalten eine entsprechende anteilige Verg?tung.

(2) Die Verg?tung nach Abs. 1 wird f?r den Vorsitzenden des Aufsichtsrats mit dem Faktor 3, f?r seinen Stellvertreter und einen Ausschussvorsitzenden mit dem Faktor 2 und f?r ein Ausschussmitglied mit dem Faktor 1,5 multipliziert. Dabei bleiben Doppel- und Mehrfachfunktionen unber?cksichtigt, d.h. der Vorsitzende und sein Stellvertreter erhalten keine weiteren Faktoren f?r Funktionen in Aussch?ssen und Funktionen in Aussch?ssen werden bei den Mitgliedern des Aufsichtsrats nur einmal ber?cksichtigt.

(3) Die Gesellschaft erstattet den Aufsichtsratsmitgliedern ihre erforderlichen Auslagen in Form einer Pauschale. Die Pauschale betr?gt f?r jedes Kalenderjahr EURO 20.000 (in Worten: zwanzigtausend EURO). Die Umsatzsteuer wird von der Gesellschaft erstattet, soweit die Mitglieder des Aufsichtsrats berechtigt sind, die Umsatzsteuer der Gesellschaft gesondert in Rechnung zu stellen, und dieses Recht aus?ben.

(4) Die Gesellschaft gew?hrt den Aufsichtsratsmitgliedern angemessenen Versicherungsschutz; insbesondere schlie?t die Gesellschaft zugunsten der Aufsichtsratsmitglieder eine D&O-Versicherung ab.

B. ANGABEN GEM. ? 113 Abs. 3 S. 3, ? 87a Abs. 1 S. 2 AktG

Beschreibung der Verg?tung und des zugrundeliegenden Verg?tungssystems f?r den Aufsichtsrat im Einzelnen:

a) Beitrag der Verg?tung zur F?rderung der Gesch?ftsstrategie und zur langfristigen Entwicklung der Wacker Chemie AG (? 113 Abs. 3 S. 3 i.V.m. ? 87a Abs. 1 S. 2 Nr. 2 AktG)

Die Aufsichtsratsverg?tung f?rdert die Gesch?ftsstrategie und langfristige Entwicklung der Gesellschaft, indem sie es durch ihre marktgerechte Ausgestaltung erm?glicht, qualifizierte Pers?nlichkeiten f?r die Wahrnehmung des Aufsichtsratsmandats zu gewinnen.

b) Verg?tungsbestandteile (? 113 Abs. 3 S. 3 i.V.m. ? 87a Abs. 1 S. 2 Nr. 3 AktG)

Die Aufsichtsratsverg?tung besteht ausschlie?lich aus festen Verg?tungsbestandteilen. Die Satzung sieht als feste Jahresverg?tung f?r die Aufsichtsratsmitglieder EUR 90.000,00 (zuz?glich Umsatzsteuer) vor. Aufgrund des mit der Wahrnehmung bestimmter Funktionen verbundenen Mehraufwands und unter Ber?cksichtigung der Empfehlung G.17 des DCGK wird die Verg?tung f?r den Vorsitzenden des Aufsichtsrats mit dem Faktor 3 multipliziert. F?r seinen Stellvertreter und f?r Vorsitzende eines Ausschusses findet der Faktor 2 Anwendung und f?r Mitglieder von Aussch?ssen wird die Verg?tung mit dem Faktor 1,5 multipliziert. Doppel und Mehrfachfunktionen bleiben dabei unber?cksichtigt, sodass der Vorsitzende und sein Stellvertreter keine weiteren Faktoren f?r Funktionen in Aussch?ssen erhalten. Funktionen in Aussch?ssen werden zudem bei den Aufsichtsratsmitgliedern nur einmal ber?cksichtigt. Beim Eintritt oder Austritt in den Aufsichtsrat oder einen Ausschuss w?hrend des laufenden Jahres gilt das Prinzip der zeitanteiligen Verg?tung von Aufsichtsratsmitgliedern. Die Gesellschaft erstattet den Aufsichtsratsmitgliedern au?erdem ihre erforderlichen Auslagen in Form einer Pauschale in H?he von EUR 20.000,00, zuz?glich entsprechender Umsatzsteuer. Die Gesellschaft gew?hrt den Aufsichtsratsmitgliedern angemessenen Versicherungsschutz in Form einer D&O-Versicherung ohne Selbstbehalt.

c) Verfahren zur Fest- und zur Umsetzung sowie zur ?berpr?fung des Verg?tungssystems (? 113 Abs. 3 Satz 3 i.V.m. ? 87a Abs. 1 S. 2 Nr. 10 AktG)

Die Aufsichtsratsverg?tung wird auf Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat durch die Hauptversammlung in der Satzung oder durch Beschluss festgesetzt. Aktuell ist die Aufsichtsratsverg?tung in ? 12 der Satzung der Wacker Chemie AG geregelt.

Durchf?hrung der Hauptversammlung als virtuelle Hauptversammlung

Das Gesetz ?ber Ma?nahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bek?mpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie vom 27. M?rz 2020, zuletzt mit Wirkung zum 28. Februar 2021 ge?ndert durch das Gesetz zur weiteren Verk?rzung des Restschuldbefreiungsverfahrens und zur Anpassung pandemiebedingter Vorschriften im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins- und Stiftungsrecht sowie im Miet- und Pachtrecht vom 22. Dezember 2020 ('Covid-19-Ma?n-Gesetz') er?ffnet die M?glichkeit, Hauptversammlungen im Jahr 2021 ohne physische Pr?senz der Aktion?re oder ihrer Bevollm?chtigten abzuhalten (virtuelle Hauptversammlung).

Vor dem Hintergrund der weiterhin andauernden COVID-19-Pandemie hat der Vorstand der Wacker Chemie AG mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, zur Vermeidung von Gesundheitsrisiken f?r alle Beteiligten von der M?glichkeit zur Durchf?hrung der ordentlichen Hauptversammlung 2021 als virtuelle Hauptversammlung Gebrauch zu machen.

Die Durchf?hrung der ordentlichen Hauptversammlung 2021 als virtuelle Hauptversammlung f?hrt zu Modifikationen in den Abl?ufen der Hauptversammlung sowie bei den Rechten der Aktion?re.

Aktion?re oder ihre Bevollm?chtigten k?nnen - mit Ausnahme der Stimmrechtsvertreterinnen der Gesellschaft - nicht an der Hauptversammlung vor Ort teilnehmen.

Die gesamte Hauptversammlung wird f?r angemeldete Aktion?re am 12. Mai 2021 ab 10:00 Uhr (MESZ) live im Internet unter

www.wacker.com/hauptversammlung?

?ber das zugangsbeschr?nkte Aktion?rsportal in Bild und Ton ?bertragen. Die Stimmrechtsaus?bung der Aktion?re ist ausschlie?lich im Wege der elektronischen Briefwahl oder durch Vollmachts- und Weisungserteilung an die Stimmrechtsvertreterinnen der Gesellschaft m?glich. Den Aktion?ren wird ein Fragerecht im Wege der elektronischen Kommunikation einger?umt und Aktion?re, die ihr Stimmrecht ausge?bt haben, k?nnen im Wege elektronischer Kommunikation Widerspruch gegen Beschl?sse der Hauptversammlung zu Protokoll des Notars einlegen. Eine elektronische Teilnahme an der Hauptversammlung im Sinne von ? 118 Abs. 1 S. 2 AktG ist nicht m?glich.

Voraussetzungen f?r die Aus?bung der Aktion?rsrechte, insbesondere des Stimmrechts, im Zusammenhang mit der virtuellen Hauptversammlung

Zur Aus?bung der Aktion?rsrechte, insbesondere des Stimmrechts, im Zusammenhang mit der virtuellen Hauptversammlung sind nur die Aktion?re berechtigt, die sich bei der Gesellschaft fristgerecht in Textform angemeldet haben. Die Anmeldung muss der Gesellschaft unter der nachfolgenden Adresse sp?testens am 05. Mai 2021, 24:00 Uhr (MESZ), zugehen:

Wacker Chemie AG c/o Deutsche Bank AGSecurities ProductionGeneral MeetingsPostfach 20 01 0760605 Frankfurt am MainFax: +49 69 12012-86045E-Mail: wp.hv@db-is.com

Die Berechtigung zur Aus?bung der Aktion?rsrechte, insbesondere des Stimmrechts, im Zusammenhang mit der virtuellen Hauptversammlung ist durch einen durch den Letztintermedi?r (d.h. das depotf?hrende Institut) in Textform erstellten Nachweis des Anteilsbesitzes nachzuweisen; ein Nachweis des Anteilsbesitzes gem?? ? 67c Abs. 3 AktG ist ausreichend. Der Nachweis des Anteilsbesitzes muss sich auf den Beginn des 21. Tages vor der Hauptversammlung (21. April 2021, 00:00 Uhr (MESZ)) beziehen ('Nachweisstichtag') und der Gesellschaft unter obengenannter Adresse sp?testens am 05. Mai 2021, 24:00 Uhr (MESZ), zugehen.

Die Aktion?re erhalten nach Eingang der Anmeldung und des Nachweis des Anteilsbesitzes von der obengenannten Anmeldestelle Anmeldebest?tigungen f?r die Hauptversammlung, auf welchen u.a. die individualisierten Zugangsdaten f?r das passwortgesch?tzte Aktion?rsportal enthalten sind. Bitte beachten Sie, dass es bei der ?bermittlung des Nachweises des Anteilsbesitzes durch Intermedi?re gegenw?rtig noch zu unvorhergesehenen Verz?gerungen kommen kann, da die daf?r erforderlichen elektronischen Systeme und Vorkehrungen noch nicht von allen Intermedi?ren durchweg gew?hrleistet werden.

Bedeutung des Nachweisstichtags ('Record Date')

Der Nachweisstichtag ('Record Date') ist das entscheidende Datum f?r den Umfang und die Aus?bung des Stimmrechts im Zusammenhang mit der virtuellen Hauptversammlung. Im Verh?ltnis zur Gesellschaft gilt f?r die Aus?bung des Stimmrechts als Aktion?r nur, wer einen Nachweis des Anteilsbesitzes zum Record Date erbracht hat. Ver?nderungen im Aktienbestand nach dem Record Date haben hierf?r keine Bedeutung. Personen, die am Record Date noch keine Aktien besitzen und erst danach Aktion?r der Gesellschaft werden, sind f?r die von ihnen gehaltenen Aktien im Zusammenhang mit der virtuellen Hauptversammlung nur stimmberechtigt, wenn der Gesellschaft form- und fristgerecht eine Anmeldung nebst Aktienbesitznachweis des bisherigen Aktion?rs zugeht und dieser den neuen Aktion?r bevollm?chtigt oder zur Rechtsaus?bung erm?chtigt. Aktion?re, die sich ordnungsgem?? angemeldet und den Nachweis erbracht haben, sind auch dann zur Aus?bung des Stimmrechts im Zusammenhang mit der virtuellen Hauptversammlung berechtigt, wenn sie die Aktien nach dem Record Date ver?u?ern. Der Nachweisstichtag hat keine Auswirkungen auf die Ver?u?erbarkeit der Aktien und ist kein relevantes Datum f?r eine eventuelle Dividendenberechtigung.

Details zum passwortgesch?tzten Aktion?rsportal der Gesellschaft

Ab dem 21. April 2021 steht auf der Internetseite der Gesellschaft unter

www.wacker.com/hauptversammlung?

das passwortgesch?tzte Aktion?rsportal der Gesellschaft zur Verf?gung. Aktion?re, die sich ordnungsgem?? angemeldet und ihren Anteilsbesitz nachgewiesen haben, k?nnen ?ber das passwortgesch?tzte Aktion?rsportal u.a. die virtuelle Hauptversammlung am 12. Mai 2021 live in Bild und Ton verfolgen und gem?? den daf?r vorgesehenen Verfahren ihr Stimmrecht im Wege der elektronischen Briefwahl aus?ben, elektronisch Vollmacht und Weisung an die Stimmrechtsvertreterinnen der Gesellschaft erteilen, Fragen einreichen und gegebenenfalls Widerspruch gegen einen Beschluss der Hauptversammlung einlegen. Die f?r die Nutzung des passwortgesch?tzten Aktion?rsportals erforderlichen individualisierten Zugangsdaten werden nach Zugang einer ordnungsgem??en Anmeldung und einer ordnungsgem??en Bescheinigung ?ber den Anteilsbesitz, jeweils wie vorstehend unter dem Abschnitt >>Voraussetzungen f?r die Aus?bung der Aktion?rsrechte, insbesondere des Stimmrechts, im Zusammenhang mit der virtuellen Hauptversammlung<< beschrieben, mit der Anmeldebest?tigung zugesandt.

Die Nutzung des Aktion?rsportals durch einen Bevollm?chtigten setzt voraus, dass der Bevollm?chtigte vom Vollmachtgeber die mit der Anmeldebest?tigung versandten Zugangsdaten erh?lt, sofern die Zugangsdaten nicht direkt an den Bevollm?chtigten versandt wurden.

Verfahren f?r die Stimmabgabe bei Stimmrechtsvertretung

Bevollm?chtigung eines Dritten

Das Stimmrecht kann auch durch einen Bevollm?chtigten ausge?bt werden, z. B. durch einen Intermedi?r, eine Aktion?rsvereinigung, einen Stimmrechtsberater oder einen sonstigen Dritten. Auch in diesem Fall sind eine fristgerechte Anmeldung des Aktion?rs zur Hauptversammlung und ein fristgerechter Nachweis des Anteilsbesitzes des Aktion?rs, jeweils wie vorstehend unter Abschnitt >>Voraussetzungen f?r die Aus?bung der Aktion?rsrechte, insbesondere des Stimmrechts, im Zusammenhang mit der virtuellen Hauptversammlung<< beschrieben, erforderlich.

Wenn weder ein Intermedi?r (z.B. ein Kreditinstitut) noch eine Aktion?rsvereinigung, ein Stimmrechtsberater oder eine andere diesen gem?? ? 135 Abs. 8 AktG gleichgestellte Person bevollm?chtigt werden, bed?rfen die Erteilung der Vollmacht, ihr Widerruf und der Nachweis der Bevollm?chtigung gegen?ber der Gesellschaft der Textform. Zur Erteilung der Vollmacht kann das Vollmachtsformular verwendet werden, das die Aktion?re zusammen mit der Anmeldebest?tigung erhalten.

Der Nachweis ?ber die Bestellung eines Bevollm?chtigten gegen?ber der Gesellschaft kann auch durch die ?bermittlung der Bevollm?chtigung in Textform an die folgende E-Mail-Adresse erfolgen:

Wacker-HV2021@computershare.de?

Als elektronischen ?bermittlungsweg bietet die Gesellschaft zus?tzlich die ?bermittlung ?ber das Aktion?rsportal unter

www.wacker.com/hauptversammlung?

an. Die Einzelheiten k?nnen die Aktion?re den dort hinterlegten Erl?uterungen entnehmen.

Bei der Bevollm?chtigung von Intermedi?ren (z.B. Kreditinstituten), Aktion?rsvereinigungen, Stimmrechtsberatern oder sonstigen diesen nach ? 135 Abs. 8 AktG gleichgestellten Personen gilt das Erfordernis der Textform nicht. Allerdings sind in diesen F?llen die Regelungen in ? 135 AktG sowie m?glicherweise weitere Besonderheiten zu beachten, die von den jeweils Bevollm?chtigten vorgegeben werden und bei diesen zu erfragen sind.

Auch Bevollm?chtigte k?nnen nicht physisch an der Hauptversammlung teilnehmen. Sie k?nnen das Stimmrecht f?r von ihnen vertretene Aktion?re lediglich im Wege der elektronischen Briefwahl oder durch Erteilung von (Unter-)Vollmacht und Weisung an die Stimmrechtsvertreterinnen der Gesellschaft aus?ben.

Stimmrechtsvertretung durch weisungsgebundene Stimmrechtsvertreterinnen der Gesellschaft

Aktion?re haben die M?glichkeit, ihr Stimmrecht durch von der Gesellschaft benannte, an die Weisungen der Aktion?re gebundene Stimmrechtsvertreterinnen der Gesellschaft aus?ben zu lassen. Auch in diesem Fall sind eine fristgerechte Anmeldung des Aktion?rs zur Hauptversammlung und ein fristgerechter Nachweis des Anteilsbesitzes des Aktion?rs, jeweils wie vorstehend unter dem Abschnitt >>Voraussetzungen f?r die Aus?bung der Aktion?rsrechte, insbesondere des Stimmrechts, im Zusammenhang mit der virtuellen Hauptversammlung<< beschrieben, erforderlich.

Aktion?re bzw. deren Bevollm?chtigte, die den von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreterinnen eine Vollmacht erteilen wollen, k?nnen hierzu das Vollmachts- und Weisungsformular verwenden, das mit der Anmeldebest?tigung verbunden ist.

Vollmachten mit Weisungen an die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreterinnen der Gesellschaft sind bis sp?testens 11. Mai 2021, 24:00 Uhr (MESZ) (Eingang), an die folgende Adresse zu ?bersenden:

Wacker Chemie AG c/o Computershare Operations Center80249 M?nchenFax: +49 89 30903-74675E-Mail: Wacker-HV2021@computershare.de

Im Vorfeld der Hauptversammlung k?nnen auf diesen Wegen ?bermittelte Vollmachten und Weisungen an die Stimmrechtsvertreterinnen der Gesellschaft bis zum 11. Mai 2021, 24:00 Uhr (MESZ) (Eingang), auch widerrufen oder ge?ndert werden. Nach diesem Zeitpunkt ist ein Widerruf oder eine ?nderung von Vollmacht und Weisungen an die Stimmrechtsvertreterinnen der Gesellschaft nur noch ?ber das Aktion?rsportal m?glich.

Des Weiteren k?nnen Vollmachten und Weisungen an die Stimmrechtsvertreterinnen der Gesellschaft auch ?ber das passwortgesch?tzte Aktion?rsportal unter

www.wacker.com/hauptversammlung?

ab dem 21. April 2021 und auch noch w?hrend der Hauptversammlung bis zum Beginn der Abstimmungen erteilt, ge?ndert oder widerrufen werden.

Weitere Informationen zur Vollmachts- und Weisungserteilung (auch ?ber das Aktion?rsportal) k?nnen der Anmeldebest?tigung sowie den auf der Internetseite der Gesellschaft unter

www.wacker.com/hauptversammlung?

abrufbaren Erl?uterungen entnommen werden.

Verfahren f?r die Stimmabgabe durch elektronische Briefwahl

Aktion?re haben auch die M?glichkeit, das Stimmrecht im Wege der elektronischen Briefwahl ?ber das passwortgesch?tzte Aktion?rsportal unter

www.wacker.com/hauptversammlung?

auszu?ben. Auch in diesem Fall sind die ordnungsgem??e Anmeldung und der ordnungsgem??e Nachweis des Anteilsbesitzes, jeweils wie vorstehend unter dem Abschnitt >>Voraussetzungen f?r die Aus?bung der Aktion?rsrechte, insbesondere des Stimmrechts, im Zusammenhang mit der virtuellen Hauptversammlung<< beschrieben, erforderlich.

Die f?r die elektronische Briefwahl erforderlichen Zugangsdaten werden nach Zugang einer ordnungsgem??en Anmeldung und eines ordnungsgem??en Nachweises des Anteilsbesitzes zugesandt.

Die Stimmabgabe per elektronischer Briefwahl ?ber das passwortgesch?tzte Aktion?rsportal ist gem?? dem daf?r vorgesehenen Verfahren bereits ab dem 21. April 2021 und auch noch w?hrend der Hauptversammlung bis zum Beginn der Abstimmungen m?glich. Bis zu diesem Zeitpunkt ist auch ein Widerruf oder eine ?nderung einer zuvor erfolgten Briefwahlstimmabgabe ?ber das Aktion?rsportal m?glich.

Weitere Informationen zur elektronischen Briefwahl k?nnen der Anmeldebest?tigung sowie den auf der Internetseite der Gesellschaft unter

www.wacker.com/hauptversammlung?

abrufbaren Erl?uterungen entnommen werden.

Bild- und Ton?bertragung der gesamten Hauptversammlung im Internet

Angemeldete Aktion?re k?nnen die gesamte Versammlung am 12. Mai 2021 ab 10:00 Uhr (MESZ) live auf der Internetseite der Gesellschaft unter

www.wacker.com/hauptversammlung?

im passwortgesch?tzten Aktion?rsportal in Bild und Ton verfolgen.

Die Verfolgung der Live-?bertragung der virtuellen Hauptversammlung erm?glicht keine Teilnahme an der Hauptversammlung im Sinne des ? 118 Abs. 1 Satz 2 AktG.

Erg?nzungsantr?ge zur Tagesordnung auf Verlangen einer Minderheit gem?? ? 122 Abs. 2 AktG

Aktion?re, deren Anteile zusammen den anteiligen Betrag von 500.000,00 ? am Grundkapital erreichen, dies entspricht 100.000 nennwertlosen St?ckaktien, k?nnen verlangen, dass Gegenst?nde auf die Tagesordnung gesetzt und bekannt gemacht werden. Jedem neuen Gegenstand muss eine Begr?ndung oder eine Beschlussvorlage beiliegen.

Erg?nzungsverlangen m?ssen schriftlich an den Vorstand gerichtet und der Gesellschaft bis sp?testens 11. April 2021, 24:00 Uhr (MESZ), zugegangen sein. Erg?nzungsverlangen k?nnen an die nachfolgend genannte Adresse gerichtet werden:

Wacker Chemie AG Investor RelationsHanns-Seidel-Platz 481737 M?nchen

Die Antragsteller haben gem?? ? 122 Abs. 2 i.V.m. Abs. 1 AktG nachzuweisen, dass sie seit mindestens 90 Tagen vor dem Zugang des Verlangens Inhaber der erforderlichen Anzahl Aktien sind und dass sie die Aktien bis zur Entscheidung des Vorstands ?ber den Antrag halten; auf die Fristberechnung ist ? 121 Abs. 7 AktG entsprechend anzuwenden.

Bekannt zu machende Erg?nzungsverlangen zur Tagesordnung werden - soweit dies nicht bereits mit der Einberufung geschehen ist - unverz?glich nach Zugang des Verlangens im Bundesanzeiger bekannt gemacht und solchen Medien zur Ver?ffentlichung zugeleitet, bei denen davon ausgegangen werden kann, dass sie die Informationen in der gesamten Europ?ischen Union verbreiten. Sie werden au?erdem unter der folgenden Internetadresse bekannt und zug?nglich gemacht und den Aktion?ren mitgeteilt:

www.wacker.com/hauptversammlung?

Antr?ge und Wahlvorschl?ge von Aktion?ren gem?? ? 126 Abs. 1 und ? 127 AktG

Aktion?re k?nnen Gegenantr?ge gegen einen Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zu einem bestimmten Tagesordnungspunkt sowie Wahlvorschl?ge an die Gesellschaft ?bersenden.

Gegenantr?ge sowie Wahlvorschl?ge von Aktion?ren, die bis sp?testens 27. April 2021, 24:00 Uhr (MESZ), bei der Gesellschaft unter der nachfolgend genannten Adresse eingegangen sind, werden einschlie?lich des Namens des Aktion?rs sowie zug?nglich zu machender Begr?ndungen und gegebenenfalls versehen mit den nach ? 127 Satz 4 AktG zu erg?nzenden Inhalten unverz?glich nach ihrem Eingang im Internet unter

www.wacker.com/hauptversammlung?

zug?nglich gemacht:

Wacker Chemie AG Investor RelationsHanns-Seidel-Platz 481737 M?nchenFax: +49 89 6279-2910E-Mail: hauptversammlung@wacker.com

Gegenantr?ge und Wahlvorschl?ge, die nicht an die vorgenannte Adresse der Gesellschaft adressiert sind oder versp?tet eingehen, werden von der Gesellschaft nicht im Internet ver?ffentlicht.

Die Gesellschaft kann von der Zug?nglichmachung eines Gegenantrags und seiner Begr?ndung bzw. eines Wahlvorschlags absehen, wenn einer der Ausschlusstatbest?nde des ? 126 Abs. 2 AktG vorliegt. Die Ausschlusstatbest?nde sind auf der Internetseite der Gesellschaft dargestellt unter

www.wacker.com/hauptversammlung?

Wahlvorschl?ge werden zudem nur zug?nglich gemacht, wenn sie den Namen, ausge?bten Beruf und Wohnort der vorgeschlagenen Person und bei Vorschl?gen zur Wahl von Aufsichtsratsmitgliedern zus?tzlich die Angaben zu deren Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsr?ten enthalten.

Fristgerecht unter der vorgenannten Adresse bei der Gesellschaft eingegangene und zug?nglich zu machende Gegenantr?ge und Wahlvorschl?ge gelten als in der Versammlun

@ dgap.de