Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Str?er SE & Co. KGaA, AGM

Str?er SE & Co. KGaA,

22.07.2021 - 15:08:09

Str?er SE & Co. KGaA: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 03.09.2021 in https://ir.stroeer.com/hv/ mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gem?? ?121 AktG

Str?er SE & Co. KGaA K?ln WKN: 749399ISIN: DE 0007493991 Einladung zur ordentlichen Hauptversammlung 2021 Sehr geehrte Damen und Herren Aktion?re, wir laden Sie herzlich ein zur ordentlichen Hauptversammlung der Str?er SE & Co. KGaA am 3. September 2021 um 10.00 Uhr(Mitteleurop?ische Sommerzeit - MESZ)

Die Hauptversammlung findet als virtuelle Hauptversammlung ohne physische Pr?senz der Aktion?re oder ihrer Bevollm?chtigten (mit Ausnahme der von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter) statt. Die Teilnahme der Aktion?re sowie ihrer Bevollm?chtigten (mit Ausnahme der von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter) erfolgt im Wege elektronischer Kommunikation nach Ma?gabe der im Anschluss an die Tagesordnung und die Berichte enthaltenen Bestimmungen und Erl?uterungen. Ort der Hauptversammlung im Sinne des Aktiengesetzes ist das Hotel Hilton Cologne, Marzellenstra?e 13-17, 50668 K?ln.

TAGESORDNUNG

1.

Vorlage des vom Aufsichtsrat jeweils gebilligten Jahresabschlusses und Konzernabschlusses, des zusammengefassten Lageberichts f?r die Gesellschaft und den Konzern einschlie?lich der Erl?uterungen zu den Angaben nach ?? 289a, 315a HGB sowie des Berichts des Aufsichtsrats und des Vorschlags des pers?nlich haftenden Gesellschafters f?r die Verwendung des Bilanzgewinns, jeweils f?r das am 31. Dezember 2020 endende Gesch?ftsjahr, Beschlussfassung ?ber die Feststellung des Jahresabschlusses f?r das Gesch?ftsjahr 2020

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss f?r das am 31. Dezember 2020 endende Gesch?ftsjahr der Gesellschaft entsprechend ? 171 des Aktiengesetzes (AktG) gebilligt. Gem?? ? 286 Absatz 1 AktG erfolgt die Feststellung des Jahresabschlusses durch die Hauptversammlung der Str?er SE & Co. KGaA mit Zustimmung des pers?nlich haftenden Gesellschafters. F?r die ?brigen Unterlagen, mit Ausnahme der Verwendung des Bilanzgewinns unter Tagesordnungspunkt 2, sieht das Gesetz keine Beschlussfassung durch die Hauptversammlung vor.

Der pers?nlich haftende Gesellschafter und der Aufsichtsrat schlagen vor,

?

den Jahresabschluss der Str?er SE & Co. KGaA f?r das Gesch?ftsjahr 2020 in der vorgelegten Fassung, der einen Bilanzgewinn in H?he von EUR 235.635.135,05 ausweist, festzustellen.

2.

Beschlussfassung ?ber die Verwendung des Bilanzgewinns

Der pers?nlich haftende Gesellschafter und der Aufsichtsrat schlagen vor,

?

den im Jahresabschluss der Str?er SE & Co. KGaA zum 31. Dezember 2020 ausgewiesenen Bilanzgewinn in H?he von insgesamt EUR 235.635.135,05 wie folgt zu verwenden:

-

Aussch?ttung einer Dividende in H?he von EUR 2,00 je dividendenberechtigte St?ckaktie, das sind insgesamt EUR 113.343.142,00,

-

Einstellung eines Betrages in H?he von EUR 2.291.993,05 in andere Gewinnr?cklagen und

-

Vortrag des Restbetrages in H?he von EUR 120.000.000,00 auf neue Rechnung.

Sollte sich die Zahl der f?r das abgelaufene Gesch?ftsjahr 2020 dividendenberechtigten St?ckaktien bis zur Hauptversammlung ver?ndern, wird in der Hauptversammlung ein entsprechend angepasster Beschlussvorschlag zur Abstimmung gestellt, der jedoch unver?ndert eine Dividende von EUR 2,00 je dividendenberechtigte St?ckaktie vorsehen wird.

Gem?? ? 58 Absatz 4 Satz 2 AktG ist der Anspruch auf die Dividende am dritten auf den Hauptversammlungsbeschluss folgenden Gesch?ftstag f?llig. Die Auszahlung der Dividende ist somit f?r den 8. September 2021 vorgesehen.

3.

Beschlussfassung ?ber die Entlastung des pers?nlich haftenden Gesellschafters f?r das Gesch?ftsjahr 2020

Der pers?nlich haftende Gesellschafter und der Aufsichtsrat schlagen vor,

?

dem pers?nlich haftenden Gesellschafter der Gesellschaft f?r das Gesch?ftsjahr 2020 Entlastung zu erteilen.

4.

Beschlussfassung ?ber die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats f?r das Gesch?ftsjahr 2020

Der pers?nlich haftende Gesellschafter und der Aufsichtsrat schlagen vor,

?

den im Gesch?ftsjahr 2020 amtierenden Mitgliedern des Aufsichtsrats der Gesellschaft f?r diesen Zeitraum Entlastung zu erteilen.

5.

Beschlussfassung ?ber die Wahl des Abschlusspr?fers

Der Aufsichtsrat schl?gt auf Empfehlung des Pr?fungsausschusses vor,

?

die KPMG AG Wirtschaftspr?fungsgesellschaft, K?ln, zum Abschlusspr?fer des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses f?r das am 31. Dezember 2021 endende Gesch?ftsjahr zu bestellen.

Der Pr?fungsausschuss hat erkl?rt, dass seine Empfehlung frei von ungeb?hrlicher Einflussnahme durch Dritte ist und ihm keine die Auswahlm?glichkeiten beschr?nkende Klausel im Sinne von Art. 16 Absatz 6 der Abschlusspr?fer-VO (EU) Nr. 537/2014 auferlegt wurde.

6.

Beschlussfassung ?ber die Wahl eines neuen Aufsichtsratsmitglieds

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzt sich gem?? ?? 278 Absatz 3, 96 Absatz 1, 101 Absatz 1 AktG und ? 7 Absatz 1 Satz 1 Nr. 2, Absatz 2 Nr. 2 MitbestG und ? 10 Absatz 1 der Satzung aus acht von den Anteilseignern und acht von den Arbeitnehmern zu w?hlenden Mitgliedern zusammen. Hierbei hat der Anteil der Frauen und M?nner im Aufsichtsrat gem?? ? 96 Absatz 2 Satz 1 AktG mindestens jeweils 30% zu betragen (Mindestanteil). Nach ? 124 Absatz 2 Satz 2 AktG wird mitgeteilt, dass der Gesamterf?llung nach ? 96 Absatz 2 Satz 3 AktG nicht widersprochen wurde, so dass der vorgeschriebene Mindestanteil f?r Frauen und M?nner vom Aufsichtsrat insgesamt zu erf?llen ist. Von den insgesamt sechzehn Sitzen im Aufsichtsrat sind daher mindestens f?nf mit Frauen und mindestens f?nf mit M?nnern zu besetzen. Zum Zeitpunkt der Ver?ffentlichung dieser Einberufung geh?ren dem Aufsichtsrat insgesamt sieben Frauen und acht M?nner an, so dass das Mindestanteilsgebot derzeit erf?llt ist und auch nach der Wahl des vorgeschlagenen Kandidaten erf?llt w?re.

Herr Dirk Str?er ist mit Ablauf des 31. Mai 2021 aus dem Aufsichtsrat der Gesellschaft ausgeschieden. Daher soll Herr Dr. Kai Sauermann durch die Hauptversammlung zum neuen Aufsichtsratsmitglied der Anteilseigner gew?hlt werden.

Der Aufsichtsrat schl?gt - gest?tzt auf die Empfehlungen des Nominierungsausschusses - unter Beachtung der Empfehlung C.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex f?r die Zusammensetzung von Aufsichtsr?ten vor,

?

Herrn Dr. Kai Sauermann, Niederkassel, Wirtschaftspr?fer/Steuerberater als Gesellschafter-Gesch?ftsf?hrer der SEJ GmbH - Steuerberatungsgesellschaft, K?ln, f?r die Zeit ab Beendigung der Hauptversammlung vom 3. September 2021 bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die ?ber die Entlastung des Aufsichtsrats f?r das Gesch?ftsjahr 2023 beschlie?t, in den Aufsichtsrat zu w?hlen.

Angaben zu Tagesordnungspunkt 6 gem?? ? 125 Absatz 1 Satz 5 AktG sowie gem?? Empfehlung C.13 des Deutschen Corporate Governance Kodex

Herr Dr. Kai Sauermann geh?rt folgenden anderen

a)

gesetzlich zu bildenden Aufsichtsr?ten und/oder

b)

vergleichbaren in- und ausl?ndischen Kontrollgremien anderer Wirtschaftsunternehmen an:

a)

Str?er Management SE (pers?nlich haftender Gesellschafter der Str?er SE & Co. KGaA),

b)

Keine.

Mit Blick auf die Empfehlung C.13 des Deutschen Corporate Governance Kodex wird erkl?rt, dass Herr Dr. Kai Sauermann nach Einsch?tzung des Aufsichtsrats in keinen nach dieser Empfehlung offenzulegenden pers?nlichen oder gesch?ftlichen Beziehungen zur Gesellschaft, deren Konzernunternehmen, zu den Organen der Gesellschaft oder zu einem wesentlich an der Gesellschaft beteiligten Aktion?r steht. Vorsorglich wird drauf hingewiesen, dass Herr Dr. Kai Sauermann zugleich Mitglied des Aufsichtsrats des pers?nlich haftenden Gesellschafters der Gesellschaft (Str?er Management SE) ist.

7.

Beschlussfassung ?ber die Billigung des Verg?tungssystems f?r die Vorstandsmitglieder des pers?nlich haftenden Gesellschafters

Gem?? ? 120a Absatz 1 Satz 1 AktG hat die Hauptversammlung einer b?rsennotierten Gesellschaft bei jeder wesentlichen ?nderung des Verg?tungssystems, mindestens jedoch alle vier Jahre, ?ber die Billigung des vom Aufsichtsrat vorgelegten Verg?tungssystems f?r die Vorstandsmitglieder zu beschlie?en.

Die Besonderheit der Rechtsform der Kommanditgesellschaft auf Aktien besteht jedoch im Vergleich zur Aktiengesellschaft darin, dass sie selbst keinen Vorstand hat. Die Gesch?ftsf?hrung erfolgt bei der Kommanditgesellschaft auf Aktien vielmehr durch den pers?nlich haftenden Gesellschafter und vorliegend mithin durch die Str?er Management SE. Diese verf?gt ?ber einen Vorstand. Der Vorstand der Str?er Management SE wird jedoch durch den Aufsichtsrat der Str?er Management SE bestellt, in dessen alleinige Zust?ndigkeit es auch f?llt, die Verg?tung der Vorstandsmitglieder festzulegen. Daraus folgt, dass das hier vorgestellte Verg?tungssystem die Vorstandsmitglieder des pers?nlich haftenden Gesellschafters Str?er Management SE betrifft und durch den Aufsichtsrat dieser Gesellschaft erarbeitet wurde. Demgegen?ber ist der Aufsichtsrat der Str?er SE & Co. KGaA dazu berufen, das Verg?tungssystem der Hauptversammlung der Str?er SE & Co. KGaA zur Billigung vorzulegen und ihr den entsprechenden Beschlussvorschlag zu unterbreiten.

Der Aufsichtsrat schl?gt daher vor,

?

das der Hauptversammlung vorgelegte und nachfolgend im Abschnitt 'BERICHTE' unter dem Punkt 'Zu TOP 7: Verg?tungssystem f?r die Mitglieder des Vorstands des pers?nlich haftenden Gesellschafters' beschriebene Verg?tungssystem zu billigen.

8.

Beschlussfassung ?ber die Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder

Die Hauptversammlung einer b?rsennotierten Gesellschaft hat gem?? ? 113 Absatz 3 Satz 1 AktG mindestens alle vier Jahre ?ber die Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder Beschluss zu fassen. Die erstmalige Beschlussfassung hat bis zum Ablauf der ersten ordentlichen Hauptversammlung, die auf den 31. Dezember 2020 folgt, zu erfolgen.

Gem?? ? 15 der Satzung der Str?er SE & Co. KGaA wird die Verg?tung des Aufsichtsrats von der Hauptversammlung mit Zustimmung des pers?nlich haftenden Gesellschafters bewilligt.

Die derzeit geltende Verg?tungsregelung f?r den Aufsichtsrat wurde von der Hauptversammlung mit Zustimmung des pers?nlich haftenden Gesellschafters am 19. Juni 2019 beschlossen und am 4. November 2020 angepasst. Hiernach erh?lt jedes Mitglied des Aufsichtsrats als Verg?tung f?r die T?tigkeit im Aufsichtsrat der Str?er SE & Co. KGaA ausschlie?lich ein Sitzungsentgelt in Abh?ngigkeit von der Art der Sitzung und der Art der Teilnahme des Aufsichtsratsmitglieds an der Sitzung.

Im Zusammenhang mit der Verabschiedung des Verg?tungssystems nach den Vorgaben des ARUG II wurde eine ?berpr?fung dieser Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder vorgenommen. Sie hat ergeben, dass die Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder im Einklang mit einer heute weithin ?blichen Praxis b?rsennotierter Gesellschaften sowie der Anregung G.18 Satz 1 des Deutschen Corporate Governance Kodex auf eine Fixverg?tung umgestellt werden soll. Das vorgeschlagene Modell entspricht auch der Empfehlung G.17 des Deutschen Corporate Governance Kodex, wonach der h?here zeitliche Aufwand des Vorsitzenden und des stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats sowie des Vorsitzenden und der Mitglieder von Aussch?ssen angemessen ber?cksichtigt werden soll.

Der pers?nlich haftende Gesellschafter und der Aufsichtsrat schlagen daher vor, zu beschlie?en:

Die Verg?tung f?r die Aufsichtsratsmitglieder wird wie nachfolgend aufgef?hrt neu festgelegt, und das dieser Verg?tung zugrundeliegende und nachfolgend im Abschnitt 'BERICHTE' unter dem Punkt 'Zu TOP 8: Verg?tungssystem f?r die Mitglieder des Aufsichtsrats' beschriebene Verg?tungssystem wird gebilligt:

Vorsitzender des Aufsichtsrats EUR 25.000 Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats EUR 15.000 Einfaches Mitglied des Aufsichtsrats EUR 6.000 Vorsitzender des Pr?fungsausschusses EUR 15.000 ESG-Beauftragter des Str?er-Aufsichtsrats im Pr?fungsausschuss EUR 15.000 Einfaches Mitglied des Pr?fungsausschusses EUR 5.000 Vorsitzender des Nominierungsausschusses EUR 10.000 Einfaches Mitglied des Nominierungsausschusses EUR 5.000

Ein Vorsitzender des Aufsichtsrats, der weitere Funktionen in den Aussch?ssen des Aufsichtsrats aus?bt, erh?lt in den Aussch?ssen immer nur die Verg?tung eines einfachen Ausschussmitglieds. Zudem erhalten der Vorsitzende des Aufsichtsrats und sein Stellvertreter keine zus?tzliche Verg?tung als einfaches Aufsichtsratsmitglied. Die Vorsitzenden der Aussch?sse des Aufsichtsrats erhalten keine zus?tzliche Verg?tung als einfaches Mitglied in dem jeweiligen Ausschuss und der ESG Beauftragte im Pr?fungsausschuss erh?lt zudem keine zus?tzliche Verg?tung als einfaches Mitglied des Pr?fungsausschusses. In allen anderen F?llen werden die einzelnen Verg?tungen beim Zusammentreffen mehrerer ?mter bzw. Funktionen addiert.

Die Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder bezieht sich auf das Gesch?ftsjahr. Aufsichtsratsmitglieder, die nur w?hrend eines Teils des Gesch?ftsjahres dem Aufsichtsrat oder einem Ausschuss angeh?rt haben bzw. vorgenannte ?mter ausge?bt haben, erhalten eine im Verh?ltnis der Zeit geringere Verg?tung.

Des Weiteren werden den Mitgliedern des Aufsichtsrats ihre nachgewiesenen angemessenen Auslagen (insbesondere Reisekosten) im Zusammenhang mit den Teilnahmen an Pr?senzsitzungen des Aufsichtsrats sowie eine etwa auf die Aufsichtsratsverg?tung entfallende Umsatzsteuer erstattet.

Diese Verg?tungsregelung gilt mit Wirkung ab dem 1. Oktober 2021.

BERICHTE

Zu TOP 7: Verg?tungssystem f?r die Mitglieder des Vorstands des pers?nlich haftenden Gesellschafters

A.

Grundz?ge des Verg?tungssystems

Die Str?er SE & Co. KGaA (im Folgenden auch: die 'Gesellschaft') ist eine b?rsennotierte Kommanditgesellschaft auf Aktien. Sie hat selbst keinen Vorstand, sondern einen pers?nlich haftenden Gesellschafter, die (nicht b?rsennotierte) Str?er Management SE. Deren Gesch?fte, und somit mittelbar auch die Gesch?fte der Str?er SE & Co. KGaA, f?hrt der Vorstand der Str?er Management SE. Dieser 'doppelst?ckigen' Struktur entspricht es, dass es zwei Aufsichtsr?te gibt, n?mlich einen Aufsichtsrat auf der Ebene der Str?er SE & Co. KGaA sowie einen weiteren Aufsichtsrat auf der Ebene der Str?er Management SE.

Daraus folgt, dass das hier vorgestellte Verg?tungssystem die Vorstandsmitglieder des pers?nlich haftenden Gesellschafters Str?er Management SE betrifft. Mit Blick auf dieses Verg?tungssystem kommt sowohl dem Aufsichtsrat auf der Ebene der Str?er Management SE als auch dem Aufsichtsrat auf der Ebene der Str?er SE & Co. KGaA eine Rolle zu: Die Erarbeitung des Verg?tungssystems - ebenso wie die Bestellung der Vorstandsmitglieder und der Abschluss ihrer Anstellungsvertr?ge - fallen in den Kompetenz- und Verantwortungsbereich des Aufsichtsrats der Str?er Management SE. Dieser Aufsichtsrat ist daher gemeint, wenn im Folgenden bei der Darstellung des Verg?tungssystems auf den 'Aufsichtsrat' Bezug genommen wird. Demgegen?ber ist der Aufsichtsrat der Str?er SE & Co. KGaA dazu berufen, das Verg?tungssystem der Hauptversammlung der Str?er SE & Co. KGaA zur Billigung vorzulegen und ihr den entsprechenden Beschlussvorschlag zu unterbreiten.

Das bisherige Verg?tungssystem f?r die Vorstandsmitglieder besteht aus einer Grundverg?tung, aus Nebenleistungen sowie aus einer variablen Verg?tung, die sich wiederum aus einer einj?hrigen variablen Verg?tung (Short Term Incentive, 'STI') sowie aus einer mehrj?hrigen variablen Verg?tung (Long Term Incentive, 'LTI') zusammensetzt. Diese bew?hrte Struktur wird f?r das neue, ?berarbeitete Verg?tungssystem beibehalten. Die vom Aufsichtsrat beschlossenen Anpassungen des Verg?tungssystems betreffen insbesondere die n?here Ausgestaltung der variablen Verg?tungskomponenten und erf?llen die relevanten Anforderungen an moderne Verg?tungssysteme:

*

Klare Ausrichtung an der Unternehmensstrategie

*

Einfach, verst?ndlich und transparent

*

Hohe Kapitalmarktorientierung

*

Markt?bliches und zugleich wettbewerbsf?higes System

*

Erf?llung der regulatorischen Anforderungen.

Die Str?er SE & Co. KGaA hat sich zum Ziel gesetzt, das Unternehmen zuk?nftig noch st?rker an den Kriterien der Nachhaltigkeit und der unternehmerischen sowie gesellschaftlichen Verantwortung auszurichten. Umweltfreundliches Handeln und nachhaltiges profitables Wachstum sind hierbei gleicherma?en von herausragender Bedeutung. Diese strategischen Ziele werden durch das neue Verg?tungssystem f?r die Vorstandsmitglieder der Str?er Management SE ma?geblich unterst?tzt, insbesondere durch die Ausgestaltung der variablen Verg?tungskomponenten und dort durch die Auswahl der Erfolgsziele.

Im Detail ist die einj?hrige variable Verg?tung (STI) an dem wirtschaftlichen Erfolgsziel operativer Cash-Flow der Str?er Gruppe sowie an der Erreichung von Nachhaltigkeitszielen (Environmental, Social und Governance, 'ESG-Ziele') ausgerichtet. Das wirtschaftliche Erfolgsziel f?rdert bei den eher kurzfristig zu beeinflussenden Gesch?ftsparametern das strategische Ziel des profitablen Wachstums entsprechend der j?hrlichen Planungs-Budgets. Dabei wird gezielt nicht auf 'weichere' Parameter wie adjusted EBITDA oder profit-unabh?ngiges, organisches Wachstum abgestellt, sondern ultimativ auf die Cash-Generierung im laufenden Jahr incentiviert. Durch die Integration der Nachhaltigkeitsziele wird zudem der Bedeutung der Faktoren Umwelt, Soziales und Governance- angemessen und deutlich Rechnung getragen. Im Startszenario wird zun?chst nur ein ESG-Ziel aus der Dimension Umwelt (Reduktion der CO2-Emission) gew?hlt. Mittelfristig wird allerdings durch die Wahl von bis zu drei Zielen f?r die einzelnen ESG-Dimensionen eine weitreichende Abdeckung verschiedener Nachhaltigkeitskomponenten sichergestellt, die bei der Str?er SE & Co. KGaA von hoher strategischer Relevanz sind.

Um die Verg?tung der Vorstandsmitglieder an der langfristigen Entwicklung der Str?er SE & Co. KGaA auszurichten, nimmt die langfristige variable Verg?tung einen wesentlichen Anteil an der Gesamtverg?tung ein. Die mehrj?hrige variable Verg?tung (LTI) wird in Form eines virtuellen Performance Share Plans mit vierj?hriger Performance-Periode gew?hrt. Die wirtschaftlichen Erfolgsziele sind die Kapitalrendite auf Basis des adjusted EBIT / Capital Employed sowie das organische Umsatzwachstum w?hrend der Performance Periode. Gerade bei einem Infrastruktur-?hnlichen Gesch?ft mit langfristigen Investitionszyklen ist die Kapitalrendite eine zentrale, langfristige Steuerungsgr??e. Kombiniert mit dem nachhaltigen organischen Umsatzwachstum, das durch den immer h?rter werdenden Verdr?ngungswettbewerb im Medien- und Vermarktungsgesch?ft der zweite zentrale Werttreiber ist, f?rdert die Ausgestaltung des LTI das strategische Ziel des wettbewerbsf?higen Wachstums. Daneben h?ngt der Auszahlungsbetrag von der Entwicklung des Aktienkurses der Str?er SE & Co. KGaA und den ausgesch?tteten Dividenden w?hrend der Performance Periode ab. Die wirtschaftlichen Erfolgsziele Kapitalrendite und organisches Umsatzwachstum in Verbindung mit der Aktienkursentwicklung und den ausgesch?tteten Dividenden, gemessen ?ber vier Jahre, stellen eine langfristige Wirkung der Verhaltensanreize sicher. Auf diese Weise werden durch geeignete Anreize ma?geblich auch die langfristigen Interessen der Investoren ber?cksichtigt.

In alledem tr?gt das Verg?tungssystem der anspruchsvollen Aufgabe der Vorstandsmitglieder Rechnung, die Konzernstrategie umzusetzen und ein international operierendes Unternehmen im globalen Wettbewerb zu f?hren. Die Vorstandsverg?tung soll zugleich marktgerecht und wettbewerbsf?hig sein, damit die Str?er SE & Co. KGaA kompetente und dynamische Vorstandsmitglieder f?r sich gewinnen kann. Dabei ist das System zur Verg?tung der Vorstandsmitglieder klar und verst?ndlich gestaltet. Es entspricht den Vorgaben des Aktiengesetzes in der Fassung des Gesetzes zur Umsetzung der zweiten Aktion?rsrechterichtlinie vom 12. Dezember 2019 (ARUG II; BGBl. Teil I 2019, Nr. 50 vom 19. Dezember 2019) und ber?cksichtigt au?erdem die Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) in der am 20. M?rz 2020 in Kraft getretenen Fassung.

Das neue Verg?tungssystem gilt f?r alle Vorstandsmitglieder, deren Dienstvertr?ge ab der Vorlage des Verg?tungssystems zur Billigung durch die Hauptversammlung neu abgeschlossen oder verl?ngert werden.

B.

Das neue Verg?tungssystem im Einzelnen

I.

Verg?tungsbestandteile

1.

?berblick ?ber die Verg?tungsbestandteile und deren relativen Anteil an der Verg?tung

Die Verg?tung der Vorstandsmitglieder setzt sich aus festen und variablen Bestandteilen zusammen. Feste Bestandteile der Verg?tung der Vorstandsmitglieder sind das Grundgehalt und die Nebenleistungen. Eine betriebliche Altersversorgung besteht nicht. Variable Bestandteile sind der Short Term Incentive mit einem einj?hrigen Bemessungszeitraum und der Performance Share Plan mit einem vierj?hrigen Bemessungszeitraum.

? Verg?tungsbestandteil Bemessungsgrundlage / Parameter ? ? Feste Verg?tungsbestandteile ? Grundgehalt Jeweils zum Monatsende ? Nebenleistungen Abdeckung bestimmter ?blicher Leistungen, z.B. Dienstfahrzeuge ? Variable Verg?tungsbestandteile ? Short Term Incentive (STI) Plantyp: Zielbonus ? ? Begrenzung: 200 % des Zielbetrags ? ? Leistungskriterium: -

Operativer Cash-Flow (100 %)

-

ESG-Ziel(e) (Multiplikator 0,8-1,2)

? ? Bemessungszeitraum: Jeweiliges Gesch?ftsjahr ? ? Auszahlung: In bar im Monat nach der Billigung des Konzernabschlusses des jeweiligen Gesch?ftsjahres ? Long Term Incentive (LTI) Plantyp: Virtueller Performance Share Plan ? ? Begrenzung: 300 % des Zielbetrags ? ? Leistungskriterium: -

Kapitalrendite (anteilig 50 %)

-

Organischer Umsatzwachstum (anteilig 50 %)

-

Einbeziehung der Aktienkursentwicklung

? ? Bemessungszeitraum: Vier Jahre vorw?rtsgerichtet ? ? Auszahlung: In bar im Monat nach der Billigung des Konzernabschlusses des letzten Jahres der Performance-Periode ? Sonstige Leistungen ? ? ? Zeitlich begrenzte oder f?r die gesamte Dauer des Dienstvertrags vereinbarte Leistungen an neu eintretende Vorstandsmitglieder -

Ggf. Zahlungen zum Ausgleich verfallender variabler Verg?tung oder sonstiger finanzieller Nachteile

-

Ggf. Leistungen im Zusammenhang mit einem Standortwechsel

?

Der Aufsichtsrat legt auf Basis des Verg?tungssystems f?r jedes Vorstandsmitglied eine konkrete Ziel-Gesamtverg?tung fest, die in einem angemessenen Verh?ltnis zu den Aufgaben und Leistungen des Vorstandsmitglieds sowie zur Lage des Unternehmens steht und die ?bliche Verg?tung nicht ohne besondere Gr?nde ?bersteigt. Die Ziel-Gesamtverg?tung setzt sich aus der Summe der f?r die Gesamtverg?tung ma?geblichen Verg?tungsbestandteile zusammen. Zur Gesamtverg?tung geh?ren das Grundgehalt, der STI und der Performance Share Plan sowie die Nebenleistungen. Bei STI und LTI wird jeweils der Zielbetrag bei 100 % Zielerreichung zugrunde gelegt. Die relativen Anteile der festen und variablen Verg?tungsbestandteile werden nachfolgend bezogen auf die Ziel-Gesamtverg?tung dargestellt.?

? Feste Verg?tung (Grundgehalt + Nebenleistungen) Variable Verg?tung STI LTI ? ? (Co-)Vorstandsvorsitzender 45-55 % 20-30 % 25-35 % ? Weiteres Vorstandsmitglied 50-60 % 15-25 % 20-30 % ? 2.

Feste Verg?tungsbestandteile

2.1

Grundgehalt

Die Vorstandsmitglieder erhalten ein Grundgehalt in zw?lf gleichen Raten, die jeweils zum Monatsende gezahlt werden.

2.2

Nebenleistungen

Die Vorstandsmitglieder erhalten Nebenleistungen pro Gesch?ftsjahr. Diese Nebenleistungen beinhalten insbesondere Dienstfahrzeuge.

3.

Variable Verg?tungsbestandteile

Nachfolgend werden die variablen Verg?tungsbestandteile detailliert beschrieben. Dabei wird verdeutlicht, welcher Zusammenhang zwischen der Erreichung der Leistungskriterien und den Auszahlungsbetr?gen aus der variablen Verg?tung besteht. Ferner wird erl?utert, in welcher Form und wann die Vorstandsmitglieder ?ber die gew?hrten variablen Verg?tungsbetr?ge verf?gen k?nnen.

3.1

Short Term Incentive (STI)

Der Short Term Incentive ist ein leistungsabh?ngiger Bonus mit einem einj?hrigen Bemessungszeitraum. Ma?geblich f?r die Bemessung der Zielerreichung ist zum einen die Entwicklung des finanziellen Erfolgsziels 'operativer Cash-Flow der Str?er Gruppe' ('finanzielles Teilziel'). Zum anderen h?ngt der Short Term Incentive von der Entwicklung von Zielen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance (Environment, Social and Governance) ab, die ?ber einen multiplikativen Faktor ber?cksichtigt werden ('ESG-Faktor'). Im ersten Jahr wird hierbei nur auf ein Ziel aus dem Bereich Umwelt zur?ckgegriffen (Verringerung der CO2-Emission). Wie eingangs bereits erw?hnt, wird mittelfristig aber durch die Wahl von bis zu drei Zielen f?r die einzelnen ESG-Dimensionen eine weitreichende Abdeckung verschiedener Nachhaltigkeitskomponenten sichergestellt, die bei der Str?er SE & Co. KGaA von hoher strategischer Relevanz sind.?

3.1.1 Finanzielles Teilziel

Das finanzielle Teilziel operativer Cash Flow wird mit 100 % gewichtet.

Der Aufsichtsrat legt f?r jedes Gesch?ftsjahr die Werte f?r das finanzielle Teilziel fest. Dabei legt der Aufsichtsrat fest:

*

einen Schwellenwert, der bei Unterschreitung einem Teilzielerreichungsgrad von 0 % entspricht,

*

einen Zielwert, der einem Teilzielerreichungsgrad von 100 % entspricht,

*

einen Maximalwert, der einem Teilzielerreichungsgrad von 200 % entspricht.

Werte zwischen dem Schwellenwert und dem Zielwert sowie zwischen dem Zielwert und dem Maximalwert werden linear interpoliert.

3.1.2 ESG-Faktor

Ma?gebliches Teilziel zur Berechnung des ESG-Faktors ist im ersten Jahr das Teilziel Umwelt. In den Folgejahren werden bis zu zwei weitere Teilziele (Teilziel Soziales und Teilziel Governance (zusammen die 'ESG-Teilziele') hinzugenommen. Das Teilziel Umwelt ber?cksichtigt das Kriterium CO2-Emission; die Kriterien f?r die bis zu zwei weiteren Teilzielen werden in den entsprechenden Folgejahren definiert ('ESG-Kriterien').

Der Aufsichtsrat legt f?r jedes Gesch?ftsjahr f?r das Teilziel Umwelt fest:

*

einen Mindestwert, der einem Teilzielerreichungsgrad von 0,8 entspricht,

*

einen Zielwert, der einem Teilzielerreichungsgrad von 1,0 entspricht,

*

einen Maximalwert, der einem Teilzielerreichungsgrad von 1,2 entspricht.

Werte zwischen dem Mindestwert und dem Zielwert sowie zwischen dem Zielwert und dem Maximalwert werden linear interpoliert.

Die Str?er Gruppe hat mit Fokus auf die deutschen Gesellschaften erstmalig im Zeitraum Dezember 2020 bis April 2021 einen Corporate Carbon Footprint (CCF) erhoben. Unterst?tzt wurde sie dabei vom renommierten Dienstleister Climate Partner. Auf Basis des CCF wurde eine CO2-Bilanz erstellt, aus welcher Ma?nahmen zur Reduktion abgeleitet werden. Die Erhebung des CCF wird k?nftig j?hrlich erfolgen, zusammen mit einem externen Partner (z.B. Climate Change).

F?r k?nftige Gesch?ftsjahre sollen bis zu zwei zus?tzliche ESG-Teilziele aus den Bereichen Soziales und Governance hinzugenommen werden, die der Aufsichtsrat ausw?hlt. Der Aufsichtsrat ist grunds?tzlich berechtigt, nach billigem Ermessen f?r k?nftige Gesch?ftsjahre einzelne ESG-Teilziele oder die festgelegten ESG-Kriterien auszutauschen, wenn andere ESG-Teilziele oder ESG-Kriterien aus Sicht des Aufsichtsrats besser geeignet sind, die Entwicklung in den Bereichen Umwelt, Soziales und Governance abzubilden und die Vorstandsmitglieder entsprechend zu incentivieren.

3.1.3 Berechnung des Auszahlungsbetrags

Nach Ablauf des Gesch?ftsjahres wird die Zielerreichung anhand folgender Formel ermittelt:

Short Term Incentive= individueller Zielbetrag x finanzieller Zielerreichungsgrad x ESG-Faktor?

Sodann pr?ft der Aufsichtsrat, ob der Auszahlungsbetrag aufgrund eines Malustatbestands (dazu unter 3.3) zu k?rzen ist. Der so ermittelte Auszahlungsbetrag ist zur Zahlung f?llig im Monat nach der Billigung des Konzernabschlusses der Gesellschaft f?r das ma?gebliche Gesch?ftsjahr. Der Auszahlungsbetrag aus dem Jahresbonus ist auf maximal 240 % des Zielbetrags begrenzt.

3.1.4 Unterj?hriger Ein-/Austritt und au?ergew?hnliche Ereignisse oder Entwicklungen

Beginnt oder endet der Dienstvertrag im laufenden Gesch?ftsjahr, wird der Zielbetrag grunds?tzlich pro rata temporis auf den Zeitpunkt des Beginns oder Endes des Dienstvertrags gek?rzt. F?r Zeiten, in denen das Vorstandsmitglied bei bestehendem Dienstvertrag keinen Anspruch auf Verg?tung hat (z.B. wegen Ruhens des Dienstverh?ltnisses oder Arbeitsunf?higkeit ohne Anspruch auf Entgeltfortzahlung), wird der Zielbetrag ebenfalls pro rata temporis gek?rzt.

Im Falle von au?ergew?hnlichen Ereignissen oder Entwicklungen ist der Aufsichtsrat berechtigt, die Bedingungen des Short Term Incentive nach billigem Ermessen sachgerecht anzupassen.

3.2

Long Term Incentive (LTI)

Der LTI wird in Form eines virtuellen Performance Share Plans mit vierj?hriger Performance Periode gew?hrt. Ma?gebliche wirtschaftliche Erfolgsziele sind die Kapitalrendite der Str?er Gruppe und das Organische Umsatzwachstum.?

F?r jedes Gesch?ftsjahr wird den Vorstandsmitgliedern zu Beginn des Gesch?ftsjahres eine Tranche an Performance Shares der Str?er SE & Co. KGaA zugeteilt; die Performance Shares sind eine reine Rechengr??e. Die Tranche beginnt am 1. Januar des ersten Gesch?ftsjahres der Performance-Periode ('Gew?hrungsgesch?ftsjahr') und endet am 31. Dezember des dritten, auf das Gew?hrungsgesch?ftsjahr folgenden Gesch?ftsjahres. Die Anzahl der bedingt zuzuteilenden Performance Shares errechnet sich aus dem zum Zeitpunkt der Zuteilung ma?geblichen vereinbarten Zielbetrag dividiert durch das arithmetische Mittel der Schlusskurse der Aktie der Str?er SE & Co. KGaA (Wertpapierkennnummer: 749399, 'Str?er-Aktie') im XETRA-Handelssystem der Deutsche B?rse AG (bzw. des dieses ersetzenden Handelssystems) an den letzten 60 Handelstagen vor dem 1. Januar des jeweiligen Gew?hrungsgesch?ftsjahres bzw. des Beginns der jeweiligen Performance Periode.

Am Ende jedes Gesch?ftsjahres w?hrend der Performance Periode wird ein Viertel der zugeteilten Performance Shares festgeschrieben. Die Anzahl der festzuschreibenden Performance Shares h?ngt von der Kapitalrendite auf Basis des um Sondereffekte bereinigten EBIT/Capital Employed (anteilig 50 %) sowie dem Umsatzwachstum der Str?er SE & Co. KGaA im Vergleich zur Ver?nderung des Brutto-Inlandsprodukts in den von der Str?er Gruppe bearbeiteten M?rkten (anteilig 50 %) ab. Hierf?r legt der Aufsichtsrat zu Beginn der jeweiligen Performance Periode jeweils f?r die in die Performance Periode fallenden Gesch?ftsjahre fest:

F?r die Kapitalrendite (anteilig):

*

einen Mindestwert, der bei Unterschreitung einer Zielerreichung von 0 % entspricht,

*

einen Zielwert, der einer Zielerreichung von 100 % entspricht und

*

einen Maximalwert, der einer Zielerreichung von 300 % entspricht

Die Festsetzung des Mindest-, Ziel- und Maximalwerts erfolgt hierbei durch das ins Verh?ltnis setzen der Gesamtkapitalrendite mit dem durchschnittlichen WACC. Der Zielwert entspricht dabei einer Verzinsung in H?he der Kapitalkosten.

F?r das Umsatzwachstum (anteilig):

*

einen Schwellenwert, der bei Unterschreitung einer Zielerreichung von 0 % entspricht,

*

einen Zielwert, der einer Zielerreichung von 100 % entspricht und

*

einen Maximalwert, der einer Zielerreichung von 300 % entspricht.

Die Festsetzung des Mindest-, Ziel- und Maximalwerts erfolgt hierbei dadurch, dass das organische Umsatzwachstum der Str?er Gruppe mit dem durchschnittlichen Wachstum des Werbemarkts, gemessen an der Entwicklung des jeweiligen Bruttoinlandproduktes in den Str?er-M?rkten, ins Verh?ltnis gesetzt wird. Eine nachtr?gliche ?nderung der Mindest-, Ziel- und Maximalwerte ist grunds?tzlich ausgeschlossen.

Werden die Zielwerte der beiden Kennzahlen in einem Gesch?ftsjahr genau erreicht, werden 100 % eines Viertels der zugeteilten Performance Shares festgeschrieben. Wird der Mindestwert unterschritten sowie der Schwellenwert nicht erreicht, verf?llt ein Viertel der zugeteilten Performance Shares. Wird jeweils der Maximalwert erreicht oder ?bertroffen, werden 300 % eines Viertels der zugeteilten Performance Shares festgeschrieben. Werte zwischen dem Mindestwert und dem Zielwert sowie zwischen dem Zielwert und dem Maximalwert werden linear interpoliert.

Der finanzielle Gesamtzielerreichungsgrad errechnet sich aus der Summe der gewichteten Teilzielerreichungsgrade nach folgender Formel:

Gesamtzielerreichungsgrad= Teilzielerreichungsgrad Kapitalrendite (anteilig) x 50 % + Teilzielerreichungsgrad operativer Umsatzwachstum x 50 %?

Am Ende der Performance Periode wird der Auszahlungsbetrag aus dem Performance Share Plan berechnet, indem die festgeschriebenen Performance Shares mit dem arithmetischen Mittel der Schlusskurse der Str?er-Aktie an den letzten 60 Handelstagen vor dem Ende der Performance-Periode und den w?hrend der Performance Periode f?r die Str?er-Aktie ausgezahlten Dividenden multipliziert werden. Dividenden werden nicht verzinst oder reinvestiert.

Sodann pr?ft der Aufsichtsrat, ob der errechnete Betrag wegen eines Malustatbestandes (dazu unter Ziffer 3.3) zu k?rzen ist. Der so ermittelte Auszahlungsbetrag ist zur Zahlung f?llig im Monat nach der Billigung des Konzernabschlusses der Gesellschaft f?r das letzte Gesch?ftsjahr der Performance Periode. Der Auszahlungsbetrag ist auf 300 % des Zielbetrags begrenzt.

Im Falle eines unterj?hrigen Beginns oder einer unterj?hrigen Beendigung des Dienstverh?ltnisses oder der Teilnahmeberechtigung am Performance Share Plan im Gew?hrungsgesch?ftsjahr wird der Zielbetrag - und damit die Anzahl der zugeteilten Performance Shares - pro rata temporis gek?rzt. Entsprechendes gilt f?r Zeiten, in denen der Planteilnehmer bei bestehendem Dienstverh?ltnis im Gew?hrungsgesch?ftsjahr keinen Anspruch auf Verg?tung hat (z.B. wegen Ruhens des Dienstverh?ltnisses oder Arbeitsunf?higkeit ohne Anspruch auf Entgeltfortzahlung). Endet das Dienstverh?ltnis aufgrund dauerhafter Invalidit?t oder Tod, werden alle zugeteilten Performance Shares, deren Performance Periode noch nicht geendet hat, zum normalen F?lligkeitszeitpunkt ausbezahlt.

S?mtliche Performance Shares einer laufenden Performance Periode - unabh?ngig davon, ob lediglich zugeteilt oder bereits festgeschrieben - verfallen ersatz- und entsch?digungslos in den folgenden F?llen (sog. Bad-Leaver-F?lle):

*

Der Aufsichtsrat ist berechtigt, das Dienstverh?ltnis vor Ende der Performance Periode durch au?erordentliche K?ndigung aus wichtigen Grund nach ? 626 BGB zu beenden.

*

Das Vorstandsmitglied legt sein Amt vor Ende der Performance Periode nieder, ohne dass ein wichtiger Grund daf?r besteht oder die Niederlegung erfolgt zur Unzeit.

Im Falle von au?ergew?hnlichen Ereignissen oder Entwicklungen ist der Aufsichtsrat berechtigt, die Bedingungen des Performance Share Plan nach billigem Ermessen sachgerecht anzupassen.

3.3

Malus- und Clawbackregelung f?r die variable Verg?tung

Im Falle eines relevanten Fehlverhaltens ('Malus-Tatbestand') des Vorstandsmitglieds w?hrend des f?r die variable Verg?tung ma?geblichen Bemessungszeitraums - beim Short Term Incentive w?hrend des ma?geblichen Gesch?ftsjahres und beim Performance Share Plan w?hrend der vierj?hrigen Performance-Periode - kann der Aufsichtsrat den Auszahlungsbetrag nach billigem Ermessen um bis zu 100 % k?rzen ('Malus'). Ein Malus-Tatbestand kann in einem individuellen Fehlverhalten oder einem Organisationsverschulden liegen. Sollte sich ein Malus-Tatbestand in einem Jahr ereignen, das in den Bemessungszeitraum mehrerer variabler Verg?tungsbestandteile f?llt, kann der Malus f?r jeden dieser variablen Verg?tungsbestandteile festgelegt werden, d.h. es k?nnen insbesondere auch mehrere variable Verg?tungsbestandteile mit mehrj?hrigen Bemessungszeitr?umen einem Malus aufgrund desselben Malus-Tatbestands unterliegen.

Im Falle des nachtr?glichen Bekanntwerdens bzw. der nachtr?glichen Aufdeckung eines Malus-Tatbestands, der bei anf?nglichem Bekanntwerden zu einem Malus berechtigt h?tte, ist der Aufsichtsrat berechtigt, den Bruttobetrag des Auszahlungsbetrags nach billigem Ermessen in H?he von bis zu 100 % zur?ckzufordern. Dies gilt f?r den Performance Share Plan f?r jeden Bemessungszeitraum, in den das Jahr des Malus-Tatbestands f?llt. Die R?ckforderung ist ausgeschlossen, wenn seit der Auszahlung des variablen Verg?tungsbestandteils mehr als drei Jahre vergangen sind. Dies gilt entsprechend, wenn sich sp?ter herausstellt, dass die Auszahlung ganz oder teilweise zu Unrecht erfolgt ist, weil Zielvorgaben nicht oder nicht in dem Umfang erreicht wurden, wie dies bei Ermittlung des Auszahlungsbetrags auf der Grundlage falscher Informationen angenommen wurde.

4.

Sonstige Leistungen

Der Aufsichtsrat ist berechtigt, neu eintretenden Vorstandsmitgliedern zeitlich begrenzte oder f?r die gesamte Dauer des Dienstvertrags vereinbarte Leistungen zu gew?hren. Diese Leistungen k?nnen z.B. Zahlungen zum Ausgleich verfallender variabler Verg?tung bei einem fr?heren Dienst-/Arbeitgeber oder sonstiger finanzieller Nachteile sowie Leistungen im Zusammenhang mit einem Standortwechsel sein.

II.

Maximalverg?tung

Die Gesamtverg?tung der Vorstandsmitglieder in einem Gesch?ftsjahr ist nach oben absolut begrenzt ('Maximalverg?tung'). Zur Gesamtverg?tung in diesem Sinne geh?ren unter Beibehaltung der bisherigen Praxis der Str?er SE & Co. KGaA und in Orientierung an den regulatorischen Vorgaben zum Aufbau der DCGK-Zuflusstabellen nach dem DCGK 2017 grunds?tzlich das f?r das jeweilige Gesch?ftsjahr ausbezahlte Grundgehalt, die f?r das jeweilige Gesch?ftsjahr gew?hrten Nebenleistungen, der f?r das jeweilige Gesch?ftsjahr gew?hrte und im Folgejahr ausgezahlte Short Term Incentive sowie die im jeweiligen Gesch?ftsjahr ausgezahlten Performance Shares, deren Performance Periode unmittelbar vor dem jeweiligen Gesch?ftsjahr endet.

Sofern der Aufsichtsrat neu eintretenden Vorstandsmitgliedern zeitlich begrenzte oder f?r die gesamte Dauer des Anstellungsvertrags vereinbarte Leistungen nach Ziffer I.4 gew?hrt, flie?en auch diese Leistungen in dem Gesch?ftsjahr, f?r das sie gew?hrt werden, in die Maximalverg?tung ein.

Die Maximalverg?tung betr?gt f?r Mitglieder des Vorstands brutto je EUR 3.000.000 pro Gesch?ftsjahr und f?r den bzw. die (Co-)Vorstandsvorsitzenden brutto je EUR 7.000.000 pro Gesch?ftsjahr. Soweit die Berechnung der Gesamtverg?tung zu einem die Maximalverg?tung ?bersteigenden Betrag f?hrt, wird der Auszahlungsbetrag aus dem Short Term Incentive gek?rzt. Sollte eine K?rzung des Short Term Incentive nicht ausreichen, um die Maximalverg?tung einzuhalten, kann der Aufsichtsrat nach pflichtgem??em Ermessen andere Verg?tungskomponenten k?rzen oder die R?ckerstattung bereits ausgezahlter Verg?tung verlangen.

Unabh?ngig von der festgesetzten Maximalverg?tung sind zudem die Auszahlungsbetr?ge von Short Term Incentive und Performance Share Plan relativ zum jeweiligen Zielbetrag auf 200 % bzw. 300 % begrenzt.

III.

Verg?tungsbezogene Rechtsgesch?fte

1.

Laufzeiten verg?tungsbezogener Rechtsgesch?fte

1.1

Laufzeiten der Vorstandsanstellungsvertr?ge

Die vereinbarte Laufzeit der Anstellungsvertr?ge der Vorstandsmitglieder entspricht der Dauer der vorgesehenen Bestellung zum Vorstandsmitglied. Bei einer Erstbestellung wird der Aufsichtsrat die Dauer der Bestellung dem jeweiligen Einzelfall angemessen und am Unternehmenswohl orientiert festlegen, wobei die Bestellungsdauer grunds?tzlich drei Jahre nicht ?berschreiten soll. Der Wiederbestellungszeitraum betr?gt unter Beachtung der Regelung des ? 84 AktG maximal f?nf Jahre. Im Fall einer Wiederbestellung des Vorstandsmitglieds verl?ngert sich der Anstellungsvertrag entsprechend der Dauer einer erneuten Bestellung, anderenfalls endet er automatisch, ohne dass es des Ausspruchs einer K?ndigung bedarf, mit Ablauf der vorgesehenen regul?ren Bestellungsdauer. ?ber eine etwaige Verl?ngerung des Anstellungsvertrags bzw. eine etwaige Wiederbestellung soll sp?testens zehn Monate vor dem Ablauf des Anstellungsvertrags bzw. der Bestellungsdauer abschlie?end mit dem Vorstandsmitglied beraten werden.

Das Vorstandsmitglied kann im Falle einer Herabsetzung der Verg?tung durch den Aufsichtsrat den Anstellungsvertrag nach Ma?gabe von ? 87 Abs. 2 S. 4 AktG zum Ablauf des n?chsten Quartals mit einer K?ndigungsfrist von sechs Wochen k?ndigen.

Wird das Vorstandsmitglied auf Dauer arbeitsunf?hig, endet der Anstellungsvertrag mit Ende des Quartals, in dem die dauernde Arbeitsunf?higkeit festgestellt wird. Dauernde Arbeitsunf?higkeit gilt als festgestellt, wenn die Arbeitsunf?higkeit seit einem Jahr andauert.

1.2

Koppelungsklausel

Im Fall einer vorzeitigen Beendigung der Bestellung zum Vorstandsmitglied endet der Anstellungsvertrag grunds?tzlich nach Ablauf der im Anstellungsvertrag vorgesehenen Auslauffrist, die mindestens der ordentlichen K?ndigungsfrist gem?? ? 622 Abs. 1, 2 BGB entspricht, sofern der Anstellungsvertrag nicht zu einem fr?heren Zeitpunkt aus wichtigem Grund gek?ndigt wurde.

2.

Entlassungsentsch?digungen

Soweit im Fall der vorzeitigen Beendigung der Vorstandst?tigkeit eine Abfindung vereinbart wird, ist deren H?he auf maximal zwei Jahresverg?tungen sowie auf die Verg?tungsanspr?che f?r die Restlaufzeit des Anstellungsvertrags beschr?nkt (Abfindungs-Cap). Im Fall eines nachvertraglichen Wettbewerbsverbots wird die Abfindungszahlung auf die Karenzentsch?digung angerechnet. Au?er auf der Grundlage der anstellungsvertraglichen Regelungen k?nnen Abfindungen in dem vorgenannten Rahmen auch auf der Grundlage einer Aufhebungsvereinbarung mit dem Vorstandsmitglied gew?hrt werden.

Endet der Anstellungsvertrag aufgrund dauernder Arbeitsunf?higkeit, so erh?lt das Vorstandsmitglied eine Abfindung in H?he der angemessenen abgezinsten Summe aus Festverg?tung und Zielbetrag des STI f?r den noch verbleibenden Zeitraum der regul?ren Bestelldauer, maximal jedoch f?r die Dauer von zw?lf Monaten.

3.

Nachvertragliches Wettbewerbsverbot

Die Vorstandsmitglieder unterliegen nach Beendigung des Anstellungsvertrages grunds?tzlich einem bis zu zweij?hrigen nachvertraglichen Wettbewerbsverbot, soweit ein solches im Anstellungsvertrag vereinbart wird. Der Aufsichtsrat kann auf die Einhaltung des nachvertraglichen Wettbewerbsverbots vor der Beendigung des Anstellungsvertrages verzichten. In diesem Fall endet die Pflicht zur Zahlung einer Karenzentsch?digung sechs Monate nach Erkl?rung des Verzichts.

Die Vorstandsmitglieder erhalten w?hrend der Dauer des nachvertraglichen Wettbewerbsverbots eine Karenzentsch?digung in H?he der H?lfte der zuletzt bezogenen vertragsm??igen Leistungen (Gesamtverg?tung). Auf die Karenzentsch?digung werden anderweitige Eink?nfte entsprechend ? 74c HGB angerechnet. Eine etwaige Abfindung wird ebenfalls auf die Karenzentsch?digung angerechnet.

IV.

Ber?cksichtigung der Verg?tungs- und Besch?ftigungsbedingungen der Arbeitnehmer bei der Festsetzung des Verg?tungssystems

Bei der Festsetzung des Verg?tungssystems sowie der konkreten H?he der Verg?tung ber?cksichtigt der Aufsichtsrat auch die Besch?ftigungsbedingungen der Arbeitnehmer der Str?er SE & Co. KGaA. Zu diesem Zweck hat der Aufsichtsrat den oberen F?hrungskreis der Str?er SE & Co. KGaA definiert und vom Vorstand einerseits und der Gesamtbelegschaft der Str?er SE & Co. KGaA andererseits abgegrenzt. Im Rahmen der regelm??ig durchgef?hrten ?berpr?fung der Angemessenheit der Vorstandsverg?tung pr?ft der Aufsichtsrat insbesondere, ob sich aus Ver?nderungen der Relationen der Verg?tung von Vorstand, oberem F?hrungskreis und Gesamtbelegschaft ein etwaiger Anpassungsbedarf in Bezug auf die Vorstandsverg?tung ergibt. Dabei ber?cksichtigt der Aufsichtsrat auch die Entwicklung der Verg?tungen der beschriebenen Gruppen im Zeitablauf.

V.

Verfahren zur Fest- und zur Umsetzung sowie zur ?berpr?fung des Verg?tungssystems

Der Aufsichtsrat beschlie?t ein klares und verst?ndliches Verg?tungssystem f?r die Vorstandsmitglieder. Er ?berpr?ft das Verg?tungssystem anlassbezogen nach pflichtgem??em Ermessen, sp?testens aber alle vier Jahre. Dabei f?hrt der Aufsichtsrat einen Marktvergleich durch und ber?cksichtigt insbesondere Ver?nderungen des Unternehmensumfelds, die wirtschaftliche Gesamtlage und Strategie des Unternehmens, Ver?nderungen und Trends der nationalen und internationalen Corporate Governance Standards und die Entwicklung der Verg?tungs- und Besch?ftigungsbedingungen der Arbeitnehmer gem?? Ziffer B.IV. Bei Bedarf zieht der Aufsichtsrat externe Verg?tungsexperten und andere Berater hinzu. Dabei achtet der Aufsichtsrat auf die Unabh?ngigkeit der externen Verg?tungsexperten und Berater vom Vorstand und vom Unternehmen und trifft Vorkehrungen, um Interessenkonflikte zu vermeiden.

Es entspricht der eingangs beschriebenen Struktur der Str?er SE & Co. KGaA, dass der Aufsichtsrat der Str?er Management SE zwar f?r die Erarbeitung und Umsetzung des Verg?tungssystems zust?ndig ist. Er ist aber nicht dazu berufen, das erarbeitete Verg?tungssystem auf der Hauptversammlung der b?rsennotierten Str?er SE & Co, KGaA zur Billigung vorzulegen und ihr einen entsprechenden Beschlussvorschlag zu unterbreiten. Diese Aufgabe und Kompetenz liegt vielmehr beim Aufsichtsrat der Str?er SE & Co. KGaA. Er ?bernimmt es daher, das vom Aufsichtsrat der Str?er Management SE beschlossene Verg?tungssystem der Hauptversammlung bei jeder wesentlichen ?nderung, mindestens aber alle vier Jahre, zur Billigung vorzulegen. Billigt die Hauptversammlung das vorgelegte System nicht, wird der Aufsichtsrat der Str?er Management SE das Verg?tungssystem ?berpr?fen; sodann wird der Aufsichtsrat der Str?er SE & Co. KGaA das solcherma?en ?berpr?fte System der n?chsten ordentlichen Hauptversammlung erneut zur Billigung vorlegen.

Das neue Verg?tungssystem gilt f?r Neuvertr?ge und Vertragsverl?ngerungen. Der Aufsichtsrat stellt durch geeignete Ma?nahmen sicher, dass m?gliche Interessenkonflikte der an den Beratungen und Entscheidungen ?ber das Verg?tungssystem beteiligten Aufsichtsratsmitglieder vermieden und gegebenenfalls aufgel?st werden. Dabei ist jedes Aufsichtsratsmitglied verpflichtet, Interessenkonflikte dem Aufsichtsratsvorsitzenden offen zu legen. Der Aufsichtsratsvorsitzende legt ihn betreffende Interessenkonflikte seinem Stellvertreter offen. ?ber den Umgang mit einem bestehenden Interessenkonflikt wird im Einzelfall entschieden. Insbesondere kommt in Betracht, dass ein Aufsichtsratsmitglied, das von einem Interessenkonflikt betroffen ist, an einer Sitzung oder einzelnen Beratungen und Entscheidungen des Aufsichtsrats nicht teilnimmt.

Der Aufsichtsrat kann vor?bergehend von dem Verg?tungssystem (Verfahren und Regelungen zur Verg?tungsstruktur) und dessen einzelnen Bestandteilen sowie von den Bedingungen einzelner Verg?tungsbestandteile abweichen oder neue Verg?tungsbestandteile einf?hren, wenn dies im Interesse des langfristigen Wohlergehens der Str?er SE & Co. KGaA notwendig erscheint. Der Aufsichtsrat beh?lt sich solche Abweichungen insbesondere f?r au?ergew?hnliche Umst?nde vor, wie z.B. eine Wirtschafts- oder Unternehmenskrise. Bei einer Wirtschaftskrise kann der Aufsichtsrat insbesondere von den Planbedingungen des Short Term Incentive und/oder des Performance Share Plan abweichen.

Zu TOP 8: Verg?tungssystem f?r die Mitglieder des Aufsichtsrats

Die Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder der Str?er SE & Co. KGaA wird gem?? ? 15 der Satzung der Gesellschaft durch die Hauptversammlung mit Zustimmung des pers?nlich haftenden Gesellschafters festgelegt.

Bisherige Verg?tung

Auf Basis dieser Satzungsregelung hat die Hauptversammlung mit Zustimmung des pers?nlich haftenden Gesellschafters die Verg?tung f?r den Aufsichtsrat beschlossen. Aktuell sind f?r die Verg?tung die Hauptversammlungsbeschl?sse vom 19. Juni 2019 und 4. November 2020 ma?geblich. Hiernach erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrates f?r ihre T?tigkeit im Aufsichtsrat ausschlie?lich ein Sitzungsentgelt, dessen H?he gestaffelt ist und von der Art der Durchf?hrung der Aufsichtsratssitzung und der Art der Teilnahme des Aufsichtsratsmitgliedes abh?ngig ist, wie folgt:

F?r jede physische Teilnahme an einer Pr?senzsitzung sowie f?r die virtuelle Teilnahme an rein virtuell stattfindenden Aufsichtsratssitzungen erhalten die Aufsichtsratsmitglieder ein Sitzungsentgelt in H?he von EUR 1.000,00 und EUR 500,00 f?r jede telefonische Teilnahme an einer Pr?senzsitzung oder an einer Telefonkonferenz des Aufsichtsrates. Entsprechendes gilt f?r die Teilnahme an den Sitzungen der Aufsichtsratsaussch?sse. Sitzungsgeld wir bei mehreren Sitzungen pro Tag insgesamt nur einmal gezahlt. Zudem werden die Auslagen im Zusammenhang mit den Teilnahmen an den Pr?senzsitzungen des Aufsichtsrats erstattet.

Neue Verg?tung

Im Zusammenhang mit der Verabschiedung des Verg?tungssystems nach den Vorgaben des ARUG II wurde eine ?berpr?fung dieser Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder vorgenommen. Sie hat ergeben, dass die Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder im Einklang mit einer heute weithin ?blichen Praxis b?rsennotierter Gesellschaften sowie der Anregung G.18 Satz 1 des Deutschen Corporate Governance Kodex auf eine Fixverg?tung umgestellt werden soll. Das vorgeschlagene Modell entspricht auch der Empfehlung G.17 des Deutschen Corporate Governance Kodex, wonach der h?here zeitliche Aufwand des Vorsitzenden und des stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats sowie des Vorsitzenden und der Mitglieder von Aussch?ssen angemessen ber?cksichtigt werden soll.

Der Hauptversammlung wird daher unter Tagesordnungspunkt 8 folgende neue Verg?tungsregelung f?r den Aufsichtsrat vorgeschlagen:

Vorsitzender des Aufsichtsrats EUR 25.000 Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats EUR 15.000 Einfaches Mitglied des Aufsichtsrats EUR 6.000 Vorsitzender des Pr?fungsausschusses EUR 15.000 ESG-Beauftragter des Str?er-Aufsichtsrats im Pr?fungsausschuss EUR 15.000 Einfaches Mitglied des Pr?fungsausschusses EUR 5.000 Vorsitzender des Nominierungsausschusses EUR 10.000 Einfaches Mitglied des Nominierungsausschusses EUR 5.000

Ein Vorsitzender des Aufsichtsrats, der weitere Funktionen in den Aussch?ssen des Aufsichtsrats aus?bt, erh?lt in den Aussch?ssen immer nur die Verg?tung eines einfachen Ausschussmitglieds. Zudem erhalten der Vorsitzende des Aufsichtsrats und sein Stellvertreter keine zus?tzliche Verg?tung als einfaches Aufsichtsratsmitglied. Die Vorsitzenden der Aussch?sse des Aufsichtsrats erhalten keine zus?tzliche Verg?tung als einfaches Mitglied in dem jeweiligen Ausschuss und der ESG Beauftragte im Pr?fungsausschuss erh?lt zudem keine zus?tzliche Verg?tung als einfaches Mitglied des Pr?fungsausschusses. In allen anderen F?llen werden die einzelnen Verg?tungen beim Zusammentreffen mehrerer ?mter bzw. Funktionen addiert.

Die Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder bezieht sich auf das Gesch?ftsjahr. Aufsichtsratsmitglieder, die nur w?hrend eines Teils des Gesch?ftsjahres dem Aufsichtsrat oder einem Ausschuss angeh?rt haben bzw. vorgenannte ?mter ausge?bt haben, erhalten eine im Verh?ltnis der Zeit geringere Verg?tung.

Des Weiteren werden den Mitgliedern des Aufsichtsrats ihre nachgewiesenen angemessenen Auslagen (insbesondere Reisekosten) im Zusammenhang mit den Teilnahmen an Pr?senzsitzungen des Aufsichtsrats sowie eine etwa auf die Aufsichtsratsverg?tung entfallende Umsatzsteuer erstattet.

Diese Verg?tungsregelung gilt mit Wirkung ab dem 1. Oktober 2021.

Konkrete Ausgestaltung der Verg?tung des Aufsichtsrats

Die H?he der neuen Verg?tung der Mitglieder des Aufsichtsrates der Str?er SE & Co. KGaA h?ngt im Einklang mit der Empfehlung G.17 des Deutschen Corporate Governance Kodex von den ?bernommenen Aufgaben im Aufsichtsrat bzw. in dessen Aussch?ssen ab und sieht daher unter Ber?cksichtigung des anfallenden Arbeitsaufwandes eine gestaffelte Verg?tung f?r die Aufsichtsratsmitglieder vor.

Hiernach erh?lt der Vorsitzende des Aufsichtsrates EUR 25.000. Der stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrates sowie der Vorsitzende des Pr?fungsausschusses und der ESG-Beauftragte des Aufsichtsrates im Pr?fungsausschuss erhalten eine Verg?tung von jeweils EUR 15.000. Des Weiteren erhalten der Vorsitzende des Nominierungsausschusses EUR 10.000 und die einfachen Mitglieder des Pr?fungsausschusses und des Nominierungsausschusses jeweils EUR 5.000. Ein einfaches Mitglied des Aufsichtsrates erh?lt EUR 6.000.

Die Verg?tung der einzelnen Funktionen im Aufsichtsrat ber?cksichtigt hierbei grunds?tzlich den jeweils f?r das Aufsichtsratsmitglied anfallenden Arbeitsaufwand. Dabei f?llt erfahrungsgem?? besonders f?r den Vorsitzenden des Aufsichtsrates und seinen Stellvertreter sowie f?r die Vorsitzenden und die Mitglieder der gebildeten Aussch?sse ein h?herer Arbeitsaufwand an, so dass insoweit eine h?here Verg?tung vorgesehen ist.

Beim Zusammentreffen mehrerer ?mter bzw. Funktionen in einer Person werden die einzelnen Verg?tungen addiert. Eine Ausnahme davon gilt, soweit der Vorsitzende des Aufsichtsrats weitere Funktionen in den Aussch?ssen des Aufsichtsrats aus?bt. In diesem Fall erh?lt er in den Aussch?ssen immer nur die Verg?tung eines einfachen Ausschussmitglieds. Zudem erhalten der Vorsitzende des Aufsichtsrats und sein Stellvertreter keine zus?tzliche Verg?tung als einfaches Aufsichtsratsmitglied. Die Vorsitzenden der Aussch?sse des Aufsichtsrats erhalten ebenfalls keine zus?tzliche Verg?tung als einfaches Mitglied in dem jeweiligen Ausschuss und der ESG Beauftragten im Pr?fungsausschuss erh?lt keine zus?tzliche Verg?tung als einfaches Mitglied des Pr?fungsausschusses.

Bei Zusammenfallen mehrere ?mter bzw. Funktionen liegt die maximal erreichbare Verg?tung f?r eine Person auf Basis der aktuell im Aufsichtsrat der Str?er SE & Co. KGaA eingerichteten Aussch?sse demnach bei EUR 55.000.

Dar?ber hinaus erstattet die Gesellschaft jedem Aufsichtsratsmitglied auf Nachweis seine angemessenen Auslagen (insbesondere Reisekosten) im Zusammenhang mit der Teilnahme an Pr?senzsitzungen sowie eine etwa auf die Aufsichtsratsverg?tung entfallende Umsatzsteuer.

Eine zus?tzliche variable Verg?tung, die vom Erreichen bestimmter Erfolge abh?ngig ist, insbesondere eine aktienbasierte Verg?tung, ist f?r die Aufsichtsratsmitglieder nicht vorgesehen. Dies steht im Einklang mit der Anregung G.18 Satz 1 des Deutschen Corporate Governance Kodex. Sie besagt, dass die Verg?tung des Aufsichtsrats in einer Festverg?tung bestehen sollte. Des Weiteren f?llt auch kein zus?tzliches Sitzungsentgelt f?r die Teilnahme an den Aufsichtsratssitzungen an. Zusagen von Entlassungsentsch?digungen, Ruhegehalts- bzw. Vorruhestandsregelungen oder Sonderregelung f?r den Fall eines Kontrollwechsels (Change of Control) bestehen ebenfalls nicht.

Aufsichtsratsmitglieder, die nur w?hrend eines Teils des Gesch?ftsjahres dem Aufsichtsrat oder einem Ausschuss angeh?ren oder in einem Ausschuss den Vorsitz gef?hrt haben, erhalten eine zeitanteilige Verg?tung (pro rata temporis).

Dar?ber hinaus hat die Gesellschaft zugunsten von Organmitgliedern und bestimmten F?hrungskr?ften eine sogenannte D&O-Versicherung (Haftpflichtversicherung) abgeschlossen, welche in Bezug auf die Aufsichtsratsmitglieder auch die gesetzliche Haftpflicht f?r etwaige Pflichtverletzungen aus der Aufsichtsratst?tigkeit abdeckt. Ein Selbstbehalt ist f?r die Aufsichtsratsmitglieder nicht vorgesehen.

Angemessenheit der Verg?tung des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat und der pers?nlich haftende Gesellschafter sind der Auffassung, dass diese Verg?tung f?r die T?tigkeit im Aufsichtsrat angemessen ist. Sie orientiert sich insbesondere am Umfang der Arbeitsbelastung und des Haftungsrisikos der Aufsichtsratsmitglieder.

Die H?he und Ausgestaltung der Aufsichtsratsverg?tung ist auch marktgerecht - auch im Hinblick auf die Aufsichtsratsverg?tungen anderer vergleichbarer b?rsennotierter Gesellschaften in Deutschland und insbesondere vor dem Hintergrund der Struktur der Rechtsform der Kommanditgesellschaft auf Aktien.

Bei der Rechtsform der SE & Co. KGaA besteht die Besonderheit, dass bei dem pers?nlich haftenden Gesellschafter - hier der Str?er Management SE - ein weiterer Aufsichtsrat besteht, der direkt den Vorstand dieser Gesellschaft ?berwacht und insoweit umfangreichere Kontroll- und ?berwachungsm?glichkeiten und -rechte besitzt. Die Aufsichtsratsmitglieder des pers?nlich haftenden Gesellschafters erhalten von dieser Gesellschaft ebenfalls eine am Zeit- und Arbeitsaufwand orientierte Verg?tung, wobei bei beiden Aufsichtsr?ten mit Ausnahme der Arbeitnehmervertreter weitestgehend Personenidentit?t besteht. Die Verg?tung des Aufsichtsrates des pers?nlich haftenden Gesellschafters wird im Gesch?ftsbericht der Str?er SE & Co. KGaA gesondert ausgewiesen. Insbesondere im Hinblick auf diese Besonderheit des Bestehens von zwei Aufsichtsr?ten und deren unterschiedliche funktionsspezifische Aufgaben, Arbeitsweisen und Verantwortlichkeiten in der Rechtsform der SE & Co. KGaA ist die Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder der Str?er SE & Co. KG angemessen und auch marktgerecht.

Beitrag zur F?rderung der Gesch?ftsstrategie und zur langfristigen Entwicklung der Gesellschaft

Wie bereits ausgef?hrt, handelt es sich bei der vorgeschlagenen Verg?tung des Aufsichtsrats um eine reine Festverg?tung. Es ist also keinerlei variable Verg?tung vorgesehen, die vom Erreichen bestimmter Erfolge bzw. Ziele abh?ngig w?re. Dies steht im Einklang mit der Anregung G.18 Satz 1 des Deutschen Corporate Governance Kodex, die sich f?r reine Festverg?tungen ausspricht. Dieser Struktur entspricht es, dass die Aufsichtsratsverg?tung nur bedingt auf die Gesch?ftsstrategie und die langfristige Entwicklung der Gesellschaft ausgerichtet werden kann (vgl. ? 113 Absatz 3 Satz 3 i.V.m. ? 87a Absatz 1 Satz 1 Nr. 2 AktG). Der Aufsichtsrat ist aber der ?berzeugung, dass eine reine Festverg?tung seiner neutralen und objektiven Beratungs- und ?berwachungsfunktion am besten dient.

Verfahren zur Fest- und Umsetzung sowie zur ?berpr?fung der Verg?tung des Aufsichtsrats

Die Verg?tung des Aufsichtsrats wird von der Hauptversammlung auf Vorschlag des Aufsichtsrats und des pers?nlich haftenden Gesellschafters beschlossen. Zuk?nftig hat die Hauptversammlung gem?? ? 113 Absatz 3 Satz 1 und 2 AktG mindestens alle vier Jahre ?ber die Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder Beschluss zu fassen, wobei eine best?tigende Beschlussfassung zul?ssig ist. Vor dieser Beschlussfassung der Hauptversammlung wird das Verg?tungssystem rechtzeitig einer ?berpr?fung unterzogen.

Es liegt dabei in der Natur der Sache, dass die Mitglieder des Aufsichtsrats in die Ausgestaltung des f?r sie ma?geblichen Verg?tungssystems eingebunden sind. Den innewohnenden Interessenkonflikten wirkt aber entgegen, dass die Entscheidung ?ber die letztendliche Ausgestaltung des Verg?tungssystems kraft Gesetzes der Hauptversammlung zugewiesen ist und dieser hierzu ein Beschlussvorschlag sowohl des Aufsichtsrats als auch des pers?nlich haftenden Gesellschafters unterbreitet wird.

VORAUSSETZUNG F?R DIE TEILNAHME AN DER VIRTUELLEN HAUPTVERSAMMLUNG UND DIE AUS?BUNG DES STIMMRECHTS

Zur Teilnahme an der virtuellen Hauptversammlung und zur Aus?bung des Stimmrechts sind gem?? ? 17 Absatz 1 der Satzung der Gesellschaft nur die Aktion?re berechtigt, die sich bei der Gesellschaft fristgerecht angemeldet und ihre Berechtigung nachgewiesen haben.

Bitte beachten Sie, dass das Teilnahmerecht in der diesj?hrigen virtuellen Hauptversammlung nur im Wege der Bevollm?chtigung der von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter ausge?bt werden kann. Die Aus?bung des Stimmrechts ist dar?ber hinaus, auch ohne Teilnahme an der Hauptversammlung, im Wege der (schriftlichen oder elektronischen) Briefwahl m?glich. Die Bevollm?chtigung anderer Personen ist ebenfalls m?glich; diese m?ssen sich dann allerdings ihrerseits der (schriftlichen oder elektronischen) Briefwahl bedienen oder die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter (unter-) bevollm?chtigen. Einzelheiten dazu sowie zur ?bertragung der Hauptversammlung ?ber das HV-Portal im Internet entnehmen Sie bitte den nachstehenden Erl?uterungen in den Abschnitten 'STIMMABGABE DURCH BRIEFWAHL', 'STIMMABGABE DURCH BEVOLLM?CHTIGTE' und '?BERTRAGUNG DER HAUPTVERSAMMLUNG'.

Die Anmeldung hat in Textform im Sinne von ? 126b BGB zu erfolgen.

Gem?? ? 17 Absatz 3 Satz 1 der Satzung reicht f?r den Nachweis der Berechtigung zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Aus?bung des Stimmrechts ein Nachweis gem?? ? 67c Absatz 3 AktG aus, d.h. ein textf?rmiger Nachweis durch den Letztintermedi?r nach n?herer Ma?gabe von Art. 5 der EU-Durchf?hrungsverordnung 2018/1212. Der Nachweis muss sich auf den Beginn des 21. Tages vor der Hauptversammlung beziehen, also auf Freitag, 13. August 2021, 0.00 Uhr (MESZ) ('Nachweisstichtag' oder 'Record Date').

Im Verh?ltnis zur Gesellschaft gilt f?r die Teilnahme an der Hauptversammlung und die Aus?bung des Stimmrechtes als Aktion?r nur, wer den Nachweis erbracht hat.

Die Anmeldung und der Nachweis m?ssen der Gesellschaft in Textform im Sinne von ? 126b BGB unter der nachfolgenden Postanschrift oder E-Mail-Adresse sp?testens am Freitag, 27. August 2021, 24.00 Uhr (MESZ) (Eingang), zugehen:

Postanschrift: Str?er SE & Co. KGaAc/o Link Market Services GmbHLandshuter Allee 1080637 M?nchenDeutschland E-Mail: inhaberaktien@linkmarketservices.de

Nach Eingang der Anmeldung und des Nachweises ihres Anteilsbesitzes bei der vorgenannten Anmeldestelle werden den Aktion?ren Stimmrechtskarten f?r die virtuelle Hauptversammlung ?bersandt. Der jeweiligen Stimmrechtskarte sind unter anderem die notwendigen Zugangsdaten f?r das passwortgesch?tzte HV-Portal auf der Internetseite der Gesellschaft zu entnehmen, ?ber das die virtuelle Hauptversammlung ?bertragen wird und ?ber das nach n?herer Ma?gabe der folgenden Erl?uterungen das Stimmrecht und weitere Aktion?rsrechte ausge?bt werden k?nnen.

Um den rechtzeitigen Erhalt der Stimmrechtskarten sicherzustellen, bitten wir die Aktion?re, m?glichst fr?hzeitig eine Stimmrechtskarte bei ihrem Letztintermedi?r (d.h. bei ihrem depotf?hrenden Institut) anzufordern. Die ?bersendung der Anmeldung und des Nachweises des Anteilsbesitzes werden in diesem Fall in der Regel durch den Letztintermedi?r vorgenommen. Aktion?re, die rechtzeitig eine Stimmrechtskarte f?r die virtuelle Hauptversammlung ?ber ihren Letztintermedi?r anfordern, brauchen deshalb in der Regel nichts weiter zu veranlassen. Im Zweifel sollten sich Aktion?re bei ihrem Letztintermedi?r erkundigen, ob dieser f?r sie die Anmeldung und den Nachweis des Anteilsbesitzes vornimmt.

Bedeutung des Nachweisstichtags (Record Date)

Der Nachweisstichtag (Record Date) ist das entscheidende Datum f?r den Umfang und die Aus?bung des Teilnahme- und Stimmrechts in der virtuellen Hauptversammlung. Im Verh?ltnis zur Gesellschaft gilt f?r die Teilnahme an der virtuellen Hauptversammlung und die Aus?bung des Stimmrechts als Aktion?r nur, wer einen Nachweis des Anteilsbesitzes zum Nachweisstichtag erbracht hat. Ver?nderungen im Aktienbestand nach dem Nachweisstichtag haben hierf?r keine Bedeutung. Aktion?re, die sich ordnungsgem?? angemeldet und den Nachweis erbracht haben, sind auch dann zur Teilnahme an der virtuellen Hauptversammlung und zur Aus?bung des Stimmrechts berechtigt,

@ dgap.de