Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

q.beyond AG, AGM

q.beyond AG,

30.03.2021 - 15:08:32

q.beyond AG: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 12.05.2021 in www.qbeyond.de/hv/ mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gem?? ?121 AktG

q.beyond AG K?ln Wertpapierkennnummer 513700 / ISIN DE0005137004

Das am 28. M?rz 2020 in Kraft getretene Gesetz ?ber Ma?nahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bek?mpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, zuletzt mit Wirkung zum 28. Februar 2021 ge?ndert durch das Gesetz zur weiteren Verk?rzung des Restschuldbefreiungsverfahrens und zur Anpassung pandemiebedingter Vorschriften im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins- und Stiftungsrecht sowie im Miet- und Pachtrecht vom 22. Dezember 2020, (COVID-19-Gesetz) er?ffnet die M?glichkeit, Hauptversammlungen auch im Jahr 2021 ohne physische Pr?senz der Aktion?re oder ihrer Bevollm?chtigen abzuhalten (virtuelle Hauptversammlung). Angesichts der auf absehbare Zeit andauernden COVID-19-Pandemie, der vom Land Nordrhein-Westfalen insoweit beschlossenen Verhaltensregeln und des Ziels der Vermeidung von Gesundheitsrisiken f?r die Aktion?re, die internen und externen Mitarbeiter sowie die Organmitglieder der Gesellschaft hat der Vorstand der q.beyond AG mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, von der M?glichkeit der virtuellen Hauptversammlung Gebrauch zu machen.

EINLADUNG ZUR ORDENTLICHEN HAUPTVERSAMMLUNG

Wir laden unsere Aktion?re zu der am Mittwoch, den 12. Mai 2021, um 11:00 Uhr (MESZ) (

und der

Incloud Engineering GmbH Dolivostra?e 17, 64293 Darmstadt(Amtsgericht Darmstadt, HRB 95585) im Folgenden 'GmbH' genannt -

wird folgender Beherrschungs- und Gewinnabf?hrungsvertrag geschlossen:

? 1 Beherrschung (1)

Die GmbH unterstellt die Leitung ihrer Gesellschaft der AG. Die AG ist demgem?? berechtigt, der Gesch?ftsf?hrung der GmbH hinsichtlich der Leitung der Gesellschaft Weisungen zu erteilen. Die Gesch?ftsf?hrer der GmbH sind verpflichtet, in entsprechender Anwendung des ? 308 AktG die Weisungen der AG zu befolgen. Unbeschadet des Weisungsrechts obliegen die Gesch?ftsf?hrung und die Vertretung der GmbH weiterhin den Gesch?ftsf?hrern der GmbH.

(2)

Weisungen bed?rfen der Textform.

? 2 Gewinnabf?hrung (1)

Die GmbH verpflichtet sich, w?hrend der Vertragsdauer ihren ganzen Gewinn entsprechend allen Vorschriften des ? 301 AktG in seiner jeweils g?ltigen Fassung an die AG abzuf?hren.

(2)

Die GmbH kann mit Zustimmung der AG Betr?ge aus dem Jahres?berschuss insoweit in die anderen Gewinnr?cklagen (? 272 Abs. (3) HGB) einstellen, als dies handelsrechtlich zul?ssig und bei vern?nftiger kaufm?nnischer Beurteilung wirtschaftlich begr?ndet ist. Andere Gewinnr?cklagen nach ? 272 Abs. (3) HGB, die w?hrend der Dauer dieses Vertrages gebildet werden, sind auf Verlangen der AG aufzul?sen und als Gewinn abzuf?hren. Die Verlustverrechnung mit und die Abf?hrung von Betr?gen aus der Aufl?sung von anderen Gewinnr?cklagen und von Gewinnvortr?gen, die vor Inkrafttreten dieses Vertrages gebildet wurden bzw. entstanden sind, sowie von Kapitalr?cklagen nach ? 272 Abs. (2) Nr. 1 bis 4 HGB (gleichg?ltig, ob deren Bildung vor oder nach Inkrafttreten dieses Vertrages erfolgte), ist ausgeschlossen.

(3)

Die Verpflichtung zur Gewinnabf?hrung gilt erstmals f?r den gesamten Gewinn des Gesch?ftsjahres der GmbH, in dem dieser Vertrag gem?? ? 4 in Kraft tritt (R?ckwirkung der Gewinnabf?hrung zum Gesch?ftsjahresanfang). Der Anspruch auf Gewinnabf?hrung wird mit Ablauf des letzten Tages eines Gesch?ftsjahres der GmbH f?llig, f?r das der jeweilige Anspruch besteht, und ist ab diesem Zeitpunkt in gesetzlicher H?he zu verzinsen. Anspr?che aus einem etwaigen Zahlungsverzug bleiben unber?hrt.

(4)

Die AG kann im Laufe des Gesch?ftsjahrs angemessene Vorauszahlungen auf den abzuf?hrenden Gewinn verlangen, wenn und soweit dies gesetzlich zul?ssig ist und die Vorauszahlungen unter dem Vorbehalt eines ausreichenden Jahres?berschusses der GmbH stehen. Soweit der Betrag der Vorababf?hrung den endg?ltigen Betrag der Gewinnabf?hrung ?bersteigt, gilt der ?bersteigende Betrag als verzinsliches Darlehen der GmbH an die AG.

? 3 Verlust?bernahme (1)

Die AG ist gegen?ber der GmbH zur Verlust?bernahme verpflichtet. F?r die Verlust?bernahme gelten die Vorschriften des ? 302 AktG in seiner jeweils g?ltigen Fassung.

(2)

? 2 Absatz (3) Satz 1 dieses Vertrages gilt f?r die Verpflichtung zur Verlust?bernahme entsprechend. Der Anspruch auf Verlust?bernahme gem?? Absatz (1) wird mit Ablauf des letzten Tages eines Gesch?ftsjahres der GmbH f?llig, f?r das der jeweilige Anspruch besteht, und ist ab diesem Zeitpunkt in gesetzlicher H?he zu verzinsen. Anspr?che aus einem etwaigen Zahlungsverzug bleiben unber?hrt.

? 4 Wirksamwerden und Dauer (1)

Dieser Vertrag bedarf zu seiner Wirksamkeit der Zustimmung der Hauptversammlung der AG und der Gesellschafterversammlung der GmbH.

(2)

Dieser Vertrag wird nach Vorliegen der unter Absatz (1) genannten Zustimmungen mit seiner Eintragung in das Handelsregister des Sitzes der GmbH wirksam und gilt - mit Ausnahme des Weisungsrechts nach ? 1 - r?ckwirkend f?r die Zeit ab dem Beginn des Gesch?ftsjahres der GmbH, in dem er in das Handelsregister des Sitzes der GmbH eingetragen wird.

(3)

Dieser Vertrag wird f?r die Dauer von mindestens f?nf Zeitjahren gerechnet ab dem Beginn seiner Geltung nach Absatz (2) fest abgeschlossen. Sofern diese f?nf Zeitjahre w?hrend eines laufenden Gesch?ftsjahres der GmbH enden, verl?ngert sich die Mindestvertragsdauer nach Satz 1 bis zum Ablauf dieses Gesch?ftsjahres. Der Vertrag setzt sich danach auf unbestimmte Zeit fort, sofern er nicht unter Beachtung der vorstehenden Mindestvertragsdauer mit einer Frist von einem Monat zum Gesch?ftsjahresende schriftlich gek?ndigt wird.

(4)

Das Recht zur K?ndigung dieses Vertrages aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer K?ndigungsfrist bleibt unber?hrt.

Ein wichtiger Grund liegt insbesondere auch dann vor, wenn

a)

die AG nicht mehr mit der Mehrheit der Stimmrechte an der GmbH beteiligt ist; oder

b)

die AG die Anteile an der GmbH ver?u?ert oder einbringt; oder

c)

die AG oder die GmbH verschmolzen, gespalten oder liquidiert wird; oder

d)

an der GmbH im Sinne des ? 307 AktG erstmals ein au?enstehender Gesellschafter beteiligt wird.

Eine erkl?rte K?ndigung wird mit Zugang der K?ndigungserkl?rung wirksam, wobei im Falle von vorstehend lit. b) die AG die K?ndigung auch bereits zum Zeitpunkt des wirksamen Abschlusses eines schuldrechtlichen Vertrages ?ber die Ver?u?erung bzw. die Einbringung der Anteile der GmbH mit Wirkung zum dinglichen Vollzug der Ver?u?erung bzw. wirksamen Einbringung der Anteile erkl?ren kann.

(5)

Eine K?ndigung hat durch eingeschriebenen Brief zu erfolgen.

(6)

Wenn der Vertrag endet, hat die AG den Gl?ubigern der GmbH gem?? ? 303 AktG Sicherheit zu leisten.

? 5 Sonstiges, Schlussbestimmungen (1)

Sollte eine Bestimmung dieses Vertrages unvollst?ndig oder (teilweise) nichtig, unwirksam oder undurchf?hrbar sein oder werden, ber?hrt dies die G?ltigkeit der ?brigen Vertragsbestimmungen nicht. An die Stelle der nichtigen, unwirksamen oder undurchf?hrbaren Bestimmung tritt eine wirtschaftlich entsprechende, wirksame Bestimmung, die dem Gewollten am n?chsten kommt.

(2)

Dies gilt auch im Fall der Nichtigkeit, Unwirksamkeit oder Undurchf?hrbarkeit einer in diesem Vertrag enthaltenen Leistungs- oder Zeitbestimmung. In diesem Fall gilt die gesetzlich zul?ssige Leistungs- oder Zeitbestimmung als vereinbart, die der vereinbarten am n?chsten kommt. Die Abs?tze (1) und (2) gelten entsprechend f?r L?cken dieses Vertrages.

(3)

Erg?nzungen und ?nderungen dieses Vertrages bed?rfen der Schriftform, soweit nicht gesetzlich eine andere Form vorgeschrieben ist.

(4)

Auf die Regelungen dieses Vertrages findet das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung.

(5)

Bei der Auslegung einzelner Bestimmungen dieses Vertrages sind die Vorgaben der ?? 14 und 17 KStG in ihrer jeweils geltenden Fassung bzw. gegebenenfalls die entsprechenden Nachfolgereglungen zu beachten. Soweit einzelne Bestimmungen dieses Vertrages mit ? 3 in Konflikt stehen sollten, geht ? 3 diesen Bestimmungen vor.

Zug?ngliche Unterlagen zu Tagesordnungspunkt 8

Von der Einberufung der Hauptversammlung der q.beyond AG an sind folgende Unterlagen auf der Internetseite der q.beyond AG unter

www.qbeyond.de/hv

zug?nglich:

*

Beherrschungs- und Gewinnabf?hrungsvertrag vom 12. Februar 2021 zwischen der q.beyond AG und der Incloud Engineering GmbH;

*

Gemeinsamer Unternehmensvertragsbericht des Vorstands der q.beyond AG und der Gesch?ftsf?hrung der Incloud Engineering GmbH gem?? ? 293a AktG;

*

Jahres- und Konzernabschl?sse und Lageberichte f?r die q.beyond AG sowie f?r den Konzern f?r die Gesch?ftsjahre 2018, 2019, 2020;

*

Jahresabschl?sse der Incloud Engineering GmbH f?r die Gesch?ftsjahre 2018, 2019, 2020.

II.

Erg?nzende Angaben zu Tagesordnungspunkt 5 (Verg?tungssystem des Vorstands)

Verg?tungssystem f?r die Mitglieder des Vorstands der q.beyond AG

1.

Leitlinien des Verg?tungssystems f?r die Vorstandsmitglieder

Mit Wirkung zum 1. Januar 2021 hat der Aufsichtsrat ein neues Verg?tungssystem f?r den aktuellen Vorstand und alle zuk?nftigen Mitglieder des Vorstands beschlossen. Das System zur Verg?tung der Vorstandsmitglieder ist klar und verst?ndlich gestaltet. Es entspricht den Vorgaben des Aktiengesetzes (AktG) in der Fassung des Gesetzes zur Umsetzung der zweiten Aktion?rsrechterichtlinie (ARUG II) vom 12. Dezember 2019 und den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 16. Dezember 2019.

Bei der Ausgestaltung des Verg?tungssystems hat der Aufsichtsrat die folgenden Leits?tze zugrunde gelegt:

*

Strategiebezug: Abbildung der Strategie von q.beyond durch entsprechende Kennzahlen und somit Anreize zur Erreichung der relevanten Ziele

*

Harmonisierung: Angleichung der Interessen von Aktion?ren und weiteren Stakeholdern mit denen des Vorstands

*

Pay for Performance: Sicherstellung einer angemessenen und zeitgleich ambitionierten Verkn?pfung von Leistung und Verg?tung

*

Durchg?ngigkeit: Gew?hrleistung der Konsistenz des Verg?tungssystems zwischen Vorstand und weiteren F?hrungskr?ften

*

Nachhaltigkeit & Langfristigkeit: F?rderung der nachhaltigen und langfristigen Entwicklung von q.beyond

*

Konformit?t: Ber?cksichtigung aktueller Marktpraxis sowie gesetzlicher und regulatorischer Anforderungen

Das neue Verg?tungssystem ist eng mit der Umsetzung der Wachstumsstrategie '2020plus' verkn?pft. Diese Strategie zielt darauf ab, den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern. Eine solche Steigerung beruht auf Erfolgen im operativen Gesch?ft. Der Vorstand hat sich klare Ziele f?r Umsatz, EBITDA-Marge und Free Cashflow gesetzt. Die laufende digitale Transformation von Unternehmen bietet q.beyond hierbei zahlreiche Wachstumschancen. Der daraus resultierende gesch?ftliche Erfolg und unternehmerische Verantwortung f?r Umwelt und Gesellschaft geh?ren f?r Vorstand und Aufsichtsrat zusammen. Daher ist Nachhaltigkeit ein integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie von q.beyond.

Das Verg?tungssystem des Vorstands stellt vor diesem Hintergrund ein wichtiges Steuerungselement dar und ist darauf ausgerichtet, die zentralen Ziele der Unternehmensstrategie zu erreichen. Die Leistungskriterien des Verg?tungssystems setzen Anreize f?r ein erfolgreiches und nachhaltiges Unternehmenswachstum und verbinden die Verg?tung des Vorstands mit der kurzfristigen und langfristigen Entwicklung der Gesellschaft.

2.

Verfahren zur Fest- und Umsetzung sowie zur ?berpr?fung des Verg?tungssystems

Das Aufsichtsratsplenum beschlie?t gem?? ? 87a Abs. 1 AktG auf Vorschlag des Personalausschusses ein Verg?tungssystem f?r den Vorstand. Nach der Beschlussfassung im Aufsichtsrat wird das Verg?tungssystem der Hauptversammlung zur Billigung vorgelegt. Bei Nicht-Billigung durch die Hauptversammlung legt der Aufsichtsrat gem?? ? 120a Abs. 3 AktG sp?testens in der n?chsten ordentlichen Hauptversammlung ein ?berpr?ftes Verg?tungssystem vor.

F?r jedes Gesch?ftsjahr legt der Aufsichtsrat in ?bereinstimmung mit dem der Hauptversammlung vorgelegten Verg?tungssystem die konkrete Ziel-Gesamtverg?tung f?r den Vorstand fest. Zudem setzt der Aufsichtsrat f?r das bevorstehende Gesch?ftsjahr die zur Bemessung der Leistung des Vorstands zugrunde liegenden Zielwerte f?r die im Verg?tungssystem definierten Leistungskriterien fest.

Ebenso erfolgt die regelm??ige ?berpr?fung der Ausgestaltung des Verg?tungssystems und der Angemessenheit der Vorstandsverg?tung durch den Aufsichtsrat. Die Vorbereitung erfolgt dabei durch den Personalausschuss, der Anpassungsvorschl?ge zur ausf?hrlichen Beratung im Aufsichtsrat macht. Wird im Zuge der ?berpr?fung oder Erarbeitung des Verg?tungssystems die Hilfe eines externen Beraters in Anspruch genommen, wird hierbei stets auf die Unabh?ngigkeit des Beraters zu Vorstand und Unternehmen geachtet.

Die Vorlage des Verg?tungssystems zur Billigung durch die Hauptversammlung erfolgt sp?testens alle vier Jahre, sofern keine wesentlichen ?nderungen vorgenommen werden. Im Falle wesentlicher Ver?nderungen am Verg?tungssystem erfolgt die Vorlage zur Billigung sp?testens auf der n?chsten ordentlichen Hauptversammlung.

Auch bei der Fest- und Umsetzung sowie ?berpr?fung des Verg?tungssystems werden die Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) zum Umgang mit Interessenkonflikten beachtet. So m?ssen Aufsichtsratsmitglieder Interessenkonflikte dem Vorsitzenden des Aufsichtsrats offenlegen. Dieser entscheidet ?ber die Teilnahme an der Abstimmung, sofern sich Interessenkonflikte nur auf einzelne vom Aufsichtsrat zu behandelnde Sachverhalte beziehen. Wesentliche und nicht nur vor?bergehende Interessenkonflikte sollen zur Beendigung des Mandats f?hren.

3.

Festlegung der konkreten Ziel-Gesamtverg?tung, Angemessenheit der Vorstandsverg?tung

Bei der Festlegung der konkreten Ziel-Gesamtverg?tung der Vorstandsmitglieder achtet der Aufsichtsrat - den Vorgaben des Aktiengesetzes und des DCGK folgend - darauf, dass diese in einem angemessenen Verh?ltnis zu den Aufgaben und Leistungen des Vorstandsmitglieds sowie zur Lage der Gesellschaft steht. Sie wird so bemessen, dass sie am Markt f?r hochqualifizierte F?hrungskr?fte wettbewerbsf?hig ist. Zudem soll sie auf eine langfristige und nachhaltige Entwicklung von q.beyond ausgerichtet sein und die ?bliche Verg?tung nicht ohne besondere Gr?nde ?bersteigen.

Um dies sicherzustellen, ?berpr?ft der Aufsichtsrat mit Unterst?tzung des Personalausschusses regelm??ig die Ziel-Gesamtverg?tung der Vorstandsmitglieder von q.beyond. Hierzu werden externe wie auch interne Vergleiche herangezogen. Zum einen wird ein horizontaler Vergleich mit vergleichbaren Unternehmen hinsichtlich Gr??e, Land und Branche durchgef?hrt. Zum anderen wird ein vertikaler Vergleich vorgenommen, welcher die unternehmensinterne Verg?tungsstruktur von q.beyond begutachtet. Hierf?r wird die Verg?tung des Vorstands mit der des oberen F?hrungskreises und der Belegschaft ins Verh?ltnis gesetzt und der Status quo sowie die zeitliche Entwicklung dieser Verh?ltnisse betrachtet. Den Begriff 'oberer F?hrungskreis' im Sinne von G.4 DCGK definiert der Aufsichtsrat als die Gruppe aller F?hrungskr?fte, die neben dem Vorstand Mitglieder der Gesch?ftsleitung der q.beyond AG sind. Als 'Belegschaft' gelten alle im Inland besch?ftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des q.beyond-Konzerns.

4.

Das Verg?tungssystem des Vorstands im ?berblick

4.1. Die Komponenten des Verg?tungssystems

Die folgende Tabelle stellt die grundlegenden Komponenten des Verg?tungssystems dar.?

Erfolgsunabh?ngige Komponenten ? Festverg?tung *

Vertraglich vereinbarte Festverg?tung, die in 12 gleichen Monatsraten ausgezahlt wird

Nebenleistungen *

Dienstwagen und markt?bliche Versicherungsleistungen

Versorgungsleistungen *

Fixer Beitrag zur betrieblichen Altersversorgung (z.B. Unterst?tzungskasse)

? Erfolgsabh?ngige Komponenten ? Short-Term Incentive (STI) ? Plantyp *

J?hrlicher Zielbonusplan

Begrenzung / Cap *

150 % des Zielbetrags

Leistungskriterien *

Umsatz (as reported)

*

EBITDA (as reported)

*

Free Cashflow (as reported)

*

Jeweilige Gewichtung (20 % - 50 %) j?hrlich festzulegen

*

Kriterienbasierter Modifier (0,8 - 1,2) zur Ber?cksichtigung nicht-finanzieller / ESG-Ziele und au?erordentlicher Entwicklungen

Auszahlung *

Nach Abschluss des Gesch?ftsjahres in bar

? Long-Term Incentive (LTI) ? Plantyp *

Performance Share Plan

Begrenzung / Cap *

150 % des Zielbetrags

Leistungskriterien *

Relativer Total Shareholder Return (TSR)

*

ESG-Ziele

*

Jeweilige Gewichtung (30 % - 70 %) pro Tranche festzulegen

Performance-Periode *

Vier Jahre

Auszahlung *

Nach vierj?hriger Performance-Periode grunds?tzlich in bar, alternativ in Aktien

? Weitere vertragliche Regelungen ? Maximalverg?tung p.a. *

Maximalverg?tung in H?he von 900.000 ? je Vorstandsmitglied

Aktienhaltevorschriften *

Verpflichtung zum Erwerb und Halten von Aktien der q.beyond AG in H?he von 200 % (Vorstandsvorsitzender, CEO bzw. Alleinvorstand) bzw. 100 % (Ordentliche Vorstandsmitglieder) der j?hrlichen Festverg?tung

*

Halteverpflichtung f?r gesamte Dienstzeit und zwei Jahre dar?ber hinaus

Malus / Clawback *

M?glichkeit der Reduzierung bzw. R?ckforderung der erfolgsabh?ngigen Verg?tung bei schwerwiegenden Verst??en oder fehlerhaften Konzernabschl?ssen

Abfindungscap *

Abfindungszahlung begrenzt auf das Zweifache der Jahresfestverg?tung, maximal jedoch auf die dem Vorstand zustehende Festverg?tung f?r die Restlaufzeit des Dienstvertrags

?

4.2. Relative Anteile der Komponenten an der Ziel-Gesamtverg?tung (Verg?tungsstruktur)

Die Verg?tung enth?lt erfolgsunabh?ngige und erfolgsabh?ngige Komponenten. Ein hoher Anteil der Verg?tung ist leistungsbezogen und verankert damit eine entsprechende Leistungsorientierung (Pay for Performance) in der Verg?tungsstruktur. Zudem ist die erfolgsabh?ngige Verg?tung mehrheitlich an das Erreichen langfristig orientierter Ziele gekn?pft. Somit ist die Ziel-Verg?tungsstruktur insgesamt auf eine langfristige und nachhaltige Entwicklung der Gesellschaft ausgerichtet.

Die Festverg?tung betr?gt 35 % - 40 % der Ziel-Gesamtverg?tung, die Nebenleistungen 1 % - 2 % und die Altersversorgungszusagen 0 % - 3 %. Der STI-Zielbetrag tr?gt etwa 20 % - 25 % zu der Ziel-Gesamtverg?tung bei, der LTI-Zielbetrag hat einen Anteil von rund 30 % - 35 % an der Ziel-Gesamtverg?tung.

Da der Wert f?r die Nebenleistungen j?hrlichen Schwankungen unterliegt, kann die Verg?tungsstruktur eines konkreten Gesch?ftsjahres in Einzelf?llen von der angestrebten Ziel-Verg?tungsstruktur abweichen.

4.3. Begrenzung der Verg?tungskomponenten und maximale Gesamtverg?tung

Eine angemessene Verg?tung der Vorstandsmitglieder wird durch eine Begrenzung in zweierlei Hinsicht sichergestellt. Zum einen ist f?r die erfolgsabh?ngigen Bestandteile jeweils eine H?chstgrenze von 150 % des jeweiligen Zielbetrags festgelegt. Zudem hat der Aufsichtsrat gem?? ? 87a Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 AktG eine Maximalverg?tung festgelegt, welche den Gesamtbetrag der Auszahlungen der f?r ein bestimmtes Gesch?ftsjahr gew?hrten Verg?tung, unabh?ngig vom Zeitpunkt der Auszahlung, beschr?nkt. Die Maximalverg?tung bel?uft sich f?r jedes Vorstandsmitglied auf 900.000 ?.

5.

Detailbetrachtung der einzelnen Verg?tungskomponenten

5.1. Erfolgsunabh?ngige Komponenten

5.1.1. Festverg?tung

Die Festverg?tung ber?cksichtigt die Leistung des jeweiligen Vorstandsmitglieds sowie die ihm ?bertragene Funktion und Verantwortung. Sie wird in 12 gleichen Monatsraten am Ende eines jeden Kalendermonats gezahlt. F?r die ?bernahme weiterer konzerninterner Mandate erhalten die Vorstandsmitglieder keine gesonderte Verg?tung.

5.1.2. Nebenleistungen

Die den Vorstandsmitgliedern gew?hrten Nebenleistungen umfassen im Wesentlichen die Bereitstellung eines Dienstwagens zur dienstlichen und privaten Nutzung (die Gesellschaft tr?gt s?mtliche Kosten des Unterhalts und des Gebrauchs) bzw. die Zahlung einer Car Allowance, einen h?lftigen Zuschuss zu den Beitr?gen f?r eine bestehende Kranken- und Pflegeversicherung sowie weitere markt?bliche Versicherungsleistungen.

5.1.3. Versorgungsleistungen

Das Unternehmen kann den Vorstandsmitgliedern Versorgungsleistungen gew?hren. Dabei handelt es sich um fixe Beitr?ge zur betrieblichen Altersversorgung, z.B. in Form einer arbeitgeberfinanzierten Unterst?tzungskasse.

5.2. Erfolgsabh?ngige Komponenten

Die erfolgsabh?ngigen Komponenten unterst?tzen die Umsetzung der Unternehmensstrategie und sind auf das Erreichen operativer j?hrlicher Ziele sowie die langfristige und nachhaltige Entwicklung von q.beyond ausgerichtet. Die ausgew?hlten Leistungskriterien bilden dabei die Wachstumsstrategie von q.beyond ab und setzen Anreize zur Erreichung der relevanten Ziele. Gleichzeitig wird die Verfolgung der Nachhaltigkeitsstrategie von q.beyond incentiviert und es erfolgt eine Angleichung der Interessen von Vorstand und Aktion?ren. Die erfolgsabh?ngigen Komponenten bestehen aus dem Short-Term Incentive (STI) mit einj?hriger Performance-Periode und dem Long-Term Incentive (LTI) mit einer vierj?hrigen Performance-Periode. Dabei wird ein klarer 'Pay for Performance'-Ansatz verfolgt, welcher sowohl ambitionierte interne Ziele als auch den externen Leistungsvergleich mit in Bezug auf das Leistungsportfolio der q.beyond vergleichbaren b?rsennotierten Unternehmen vorsieht. Die Gew?hrung erfolgsabh?ngiger Verg?tungsbestandteile ausschlie?lich nach Ermessen (wie beispielsweise Sonderverg?tungen f?r au?ergew?hnliche Leistungen nach billigem Ermessen des Aufsichtsrats) ist ausgeschlossen.

5.2.1. Short-Term Incentive (STI)

5.2.1.1. Grundz?ge des STI

Der STI ist als Zielbonussystem ausgestaltet und ber?cksichtigt neben den finanziellen Leistungskriterien Umsatz, EBITDA und Free Cashflow auch nicht-finanzielle und ESG-Ziele. Die finanziellen Leistungskriterien sind direkt aus der Wachstumsstrategie des Unternehmens abgeleitet. Diese zielt auf steigende Ums?tze (Umsatz) ab, wobei Liquidit?t (Free Cashflow) und Profitabilit?t (EBITDA) weiterhin sichergestellt werden sollen. Durch die zus?tzliche Ber?cksichtigung von nicht-finanziellen und ESG-Zielen soll gleichzeitig die Nachhaltigkeit der Wachstumsstrategie sichergestellt werden.

Die finanziellen Leistungskriterien sind additiv verkn?pft und jeweils mit 20 % bis 50 % gewichtet, wobei die Gewichtungen der drei Leistungskriterien in Summe 100 % ergeben muss. Die Gewichtung wird j?hrlich vom Aufsichtsrat innerhalb dieser Spannbreiten festgelegt, um basierend auf der Unternehmensstrategie und der Entwicklung von q.beyond j?hrliche, relevante Schwerpunkte setzen zu k?nnen. Die Gesamtzielerreichung f?r die finanziellen Ziele kann zwischen 0 % und 150 % betragen.

Die nicht-finanziellen und ESG-Ziele werden mithilfe eines kriterienbasierten Modifiers ber?cksichtigt. Der Aufsichtsrat w?hlt hierf?r j?hrlich aus einem (aus der Nachhaltigkeitssteuerung abgeleiteten) Kriterienkatalog relevante Schwerpunkte aus und bestimmt daraus konkrete ESG-Ziele f?r das jeweilige Gesch?ftsjahr. Dar?ber hinaus hat der Aufsichtsrat - der Empfehlung des DCGK folgend - die M?glichkeit, ?ber den Modifier au?ergew?hnliche Entwicklungen angemessen zu ber?cksichtigten. Der kriterienbasierte Modifier kann in einer Spanne von 0,8 bis 1,2 festgelegt werden und wird multiplikativ auf die Zielerreichung, die sich aus den finanziellen Leistungskriterien ergibt, angewendet.

Grundlage f?r Auszahlungen aus dem STI ist der in den Dienstvertr?gen festgelegte STI-Zielbetrag, welcher mit der Gesamtzielerreichung aus den finanziellen Leistungskriterien und dem kriterienbasierten Modifier multipliziert wird. Bei der Feststellung der Zielerreichung hat der Aufsichtsrat die M?glichkeit, wesentliche ungeplante au?erordentliche Effekte oder Entwicklungen zu ber?cksichtigen. Solche Effekte oder Entwicklungen k?nnen z. B. ?nderungen in der Rechnungslegung, ?nderungen des Konsolidierungskreises, der Eintritt wesentlicher Sondereffekte und/oder au?erordentlicher Entwicklungen im Sinne von ? 87 Abs. 1 Satz 3, 2. Halbsatz AktG sein. Die Auszahlung aus dem STI erfolgt in bar und ist auf 150 % des STI-Zielbetrags begrenzt.?

5.2.1.2. Finanzielle Leistungskriterien des STI

Das erste Leistungskriterium betrifft den Konzernumsatz des jeweiligen Gesch?ftsjahres. Ma?geblich sind die in der, vom Aufsichtsrat gebilligten, j?hrlichen Finanzberichterstattung ver?ffentlichten Umsatzerl?se auf Basis der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung. Der Aufsichtsrat legt j?hrlich einen Zielwert f?r den Konzernumsatz fest und kann dabei insbesondere die jeweilige Jahresplanung ber?cksichtigen. Zudem legt der Aufsichtsrat f?r jedes Gesch?ftsjahr einen unteren und oberen Schwellenwert sowie eine Zielerreichungskurve fest, auf Basis derer die Zielerreichung des Leistungskriteriums Umsatz ermittelt wird.

Die Zielerreichung betr?gt 100 %, wenn der Umsatz des Gesch?ftsjahres dem Zielwert entspricht. Erreicht der Umsatz den oberen Schwellenwert, so wird der Maximalwert von 150 % Zielerreichung erreicht. Ein Konzernumsatz oberhalb des oberen Schwellenwerts f?hrt zu keinem weiteren Anstieg der Zielerreichung. Bleibt der Umsatz hinter dem unteren Schwellenwert zur?ck, wird der Minimalwert von 0 % Zielerreichung erreicht. Zielerreichungen zwischen den jeweiligen festgelegten Zielerreichungspunkten (0 %; 100 %; 150 %) werden linear interpoliert.

Als weiteres Leistungskriterium ist das EBITDA des Konzerns ma?geblich. Das EBITDA ist definiert als Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Amortisierung von abgegrenzter nicht zahlungswirksamer aktienbasierter Verg?tung sowie au?erplanm??iger Wertminderungen auf kundenbezogenes Vorratsverm?gen und Amortisierung und au?erplanm??ige Wertminderungen von Sachanlagen und immateriellen Verm?genswerten. Relevant ist der in der, vom Aufsichtsrat gebilligten, j?hrlichen Finanzberichterstattung ausgewiesene EBITDA-Wert auf Basis der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung. Der Aufsichtsrat legt j?hrlich den Zielwert f?r das EBITDA fest und kann dabei insbesondere die jeweilige Jahresplanung ber?cksichtigen. Zudem legt der Aufsichtsrat f?r jedes Gesch?ftsjahr einen unteren und oberen Schwellenwert sowie eine Zielerreichungskurve fest, auf Basis derer die Zielerreichung des Leistungskriteriums EBITDA ermittelt wird.

Die Zielerreichung betr?gt 100 %, wenn das EBITDA dem Zielwert entspricht. Erreicht das EBITDA den oberen Schwellenwert, so wird der Maximalwert von 150 % Zielerreichung erreicht. Weitere Steigerungen des EBITDA oberhalb des oberen Schwellenwerts f?hren zu keinem weiteren Anstieg der Zielerreichung. Ergibt sich f?r das EBITDA ein Wert unterhalb des unteren Schwellenwertes, wird der Minimalwert von 0 % Zielerreichung erreicht. Zielerreichungen zwischen den jeweiligen festgelegten Zielerreichungspunkten (0 %; 100 %; 150 %) werden linear interpoliert.

Als drittes Leistungskriterium wird der Free Cashflow des Konzerns verwendet. Dieser bildet die Ver?nderung der Nettoliquidit?t/-verschuldung vor Akquisitionen und Aussch?ttung einschlie?lich Desinvestitionen ab. Ma?geblich ist der in der, vom Aufsichtsrat gebilligten, j?hrlichen Konzernberichterstattung ausgewiesene Wert des Free Cashflow auf Basis der Konzern-Kapitalflussrechnung. Der Aufsichtsrat legt j?hrlich den Zielwert f?r den Free Cashflow fest und kann dabei insbesondere die jeweilige Jahresplanung ber?cksichtigen. Zudem legt der Aufsichtsrat f?r jedes Gesch?ftsjahr einen unteren und oberen Schwellenwert sowie eine Zielerreichungskurve fest, auf Basis derer die Zielerreichung des Leistungskriteriums Free Cashflow ermittelt wird.

Die Zielerreichung betr?gt 100 %, wenn der Free Cashflow dem Zielwert entspricht. Erreicht der Free Cashflow den oberen Schwellenwert, so wird der Maximalwert von 150 % Zielerreichung erreicht. Weitere Steigerungen des Free Cashflow oberhalb des oberen Schwellenwerts f?hren zu keinem weiteren Anstieg der Zielerreichung. Ergibt sich f?r den Free Cashflow ein Wert unterhalb des unteren Schwellenwertes, wird der Minimalwert von 0 % Zielerreichung erreicht. Zielerreichungen zwischen den jeweiligen festgelegten Zielerreichungspunkten (0 %; 100 %; 150 %) werden linear interpoliert.

Die nachfolgende Grafik ist eine exemplarische Darstellung f?r eine Zielerreichungskurve in Bezug auf die finanziellen Leistungskriterien.?

Die f?r das jeweilige Gesch?ftsjahr vom Aufsichtsrat festgelegten Ziel- und Schwellenwerte sowie die tats?chlich erreichten Ergebnisse und die resultierenden Zielerreichungen sowie m?gliche Anpassungen aufgrund au?ergew?hnlicher Effekte oder Entwicklungen werden f?r jedes finanzielle Leistungskriterium ex-post transparent im Verg?tungsbericht ver?ffentlicht.

5.2.1.3. Kriterienbasierter Modifier

Der kriterienbasierte Modifier erlaubt es dem Aufsichtsrat, zus?tzlich zur finanziellen Zielerreichung nicht-finanzielle und ESG-Ziele sowie etwaig aufgetretene au?ergew?hnliche Entwicklungen zu ber?cksichtigen.

Der Aufsichtsrat w?hlt j?hrlich zu Beginn des Gesch?ftsjahrs aus dem aus der Nachhaltigkeitsstrategie abgeleiteten Kriterienkatalog relevante Schwerpunkte aus und leitet daraus konkrete ESG-Ziele f?r die Bemessung f?r das jeweilige Gesch?ftsjahr ab. Die ESG-Kriterien sind aus der Nachhaltigkeitssteuerung abgeleitet und haben eine hohe Relevanz f?r die gesch?ftliche Resilienz von q.beyond, wobei diese die Dimensionen Resistenz und Anpassungsf?higkeit umfasst.?

Ferner kann der Aufsichtsrat entsprechend der Empfehlung des DCGK etwaige im Gesch?ftsjahr aufgetretene au?ergew?hnliche Entwicklungen im Rahmen des kriterienbasierten Modifiers ber?cksichtigen. Au?ergew?hnliche Entwicklungen sind seltene Sondersituationen, die in den zuvor festgelegten Erfolgszielen nicht hinreichend erfasst sind. Als au?ergew?hnliche Entwicklungen kommen zum Beispiel au?ergew?hnliche, weitreichende ?nderungen der Wirtschaftssituation in Betracht. Allgemein ung?nstige Marktentwicklungen gelten ausdr?cklich nicht als au?erordentliche Entwicklungen.

Die Festlegung des kriterienbasierten Modifiers kann innerhalb einer Spanne von 0,8 bis 1,2 erfolgen und liegt im pflichtgem??en Ermessen des Aufsichtsrats. ?ber die Festlegung des Modifiers, die nicht-finanziellen und ESG-Ziele sowie gegebenenfalls ber?cksichtigte au?ergew?hnliche Entwicklungen wird im Verg?tungsbericht ex-post transparent berichtet.

5.2.2. Long-Term Incentive (LTI)

5.2.2.1. Grundz?ge des LTI

Der LTI ist als Performance Share Plan ausgestaltet und ber?cksichtigt neben dem relativen Total Shareholder Return (relativer TSR) auch ESG-Ziele. Der LTI ist mit einer Performance-Periode von vier Jahren auf die langfristige und erfolgreiche Entwicklung von q.beyond ausgerichtet und incentiviert durch die Aktienkursorientierung die in der Wachstumsstrategie angestrebte kontinuierliche Steigerung des Unternehmenswerts. Durch die zus?tzliche Ber?cksichtigung der relativen Aktienperformance im Vergleich zu Unternehmen einer ausgew?hlten Vergleichsgruppe werden die Interessen von Vorstand und Aktion?ren noch weiter angeglichen. Dar?ber hinaus wird der Fokus durch ESG-Ziele auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung gelegt.

Der Performance Share Plan wird in j?hrlichen Tranchen jeweils am 1. Januar des entsprechenden Gesch?ftsjahres gew?hrt. Zu Beginn jeder Tranche wird der in den Dienstvertr?gen festgelegte LTI-Zielbetrag durch das arithmetische Mittel der Schlusskurse der q.beyond-Aktie ?ber die letzten 60 B?rsenhandelstage vor Beginn der Performance-Periode geteilt. Die resultierende Anzahl an virtuellen Performance Shares wird vorl?ufig zugeteilt.

Die Anzahl virtueller Aktien, die am Ende der vierj?hrigen Performance-Periode final zugeteilt wird, variiert mit der festgestellten Performance, dabei k?nnen auch alle vorl?ufig gew?hrten virtuellen Performance Shares verfallen. Die finale Anzahl bestimmt sich am Ende der Performance-Periode anhand der beiden Leistungskriterien relativer TSR und ESG-Ziele. Die beiden Leistungskriterien sind additiv verkn?pft und jeweils mit 30 % bis 70 % gewichtet, wobei die Gewichtungen beider Erfolgsziele in Summe 100 % ergeben muss. Die Gewichtung wird vor Beginn jeder Tranche vom Aufsichtsrat festgelegt, um f?r die jeweilige Performance-Periode relevante Schwerpunkte setzen zu k?nnen. Die Zielerreichung der beiden Leistungskriterien kann jeweils zwischen 0 % und 150 % betragen. Die Gesamtzielerreichung ergibt sich auf Basis der Zielerreichung der beiden Leistungskriterien und der vorab festgelegten Gewichtung. Nach Ablauf der Performance-Periode wird die Gesamtzielerreichung mit der Anzahl der vorl?ufig zugeteilten virtuellen Performance Shares multipliziert, um die finale Anzahl virtueller Performance Shares zu ermitteln.

Die am Ende der Performance-Periode erreichte finale Anzahl an Performance Shares wird sodann mit dem arithmetischen Mittel der Schlusskurse der q.beyond-Aktie w?hrend der letzten 60 B?rsenhandelstage vor Ende der Performance-Periode multipliziert. Dieser Betrag wird um die Dividenden, die sich f?r q.beyond-Aktien w?hrend der Laufzeit ergeben haben, erh?ht und ausbezahlt. Der resultierende Auszahlungsbetrag ist auf 150 % des LTI-Zielbetrags begrenzt. Die Auszahlung erfolgt grunds?tzlich in bar. Dar?ber hinaus beh?lt sich der Aufsichtsrat vor, alternativ eine Auszahlung durch ?bertragung von q.beyond-Aktien vorzunehmen.?

Bei der Feststellung der Auszahlung hat der Aufsichtsrat die M?glichkeit, wesentliche ungeplante au?erordentliche Effekte oder Entwicklungen zu ber?cksichtigen. Au?erordentliche Effekte oder Entwicklungen sind seltene Sondersituationen, die in den Erfolgszielen nicht hinreichend erfasst sind. Allgemein ung?nstige Marktentwicklungen gelten ausdr?cklich nicht als au?erordentliche Entwicklungen. Dabei wird sich der Aufsichtsrat an dem Auszahlungsbetrag orientieren, der dem Vorstandsmitglied ohne die au?erordentliche Entwicklung zugestanden h?tte.

?ber die Gewichtung der beiden Leistungskriterien, die gew?hlten ESG-Ziele, die jeweiligen Zielerreichungen der beiden Leistungskriterien sowie die Ermittlung des Auszahlungsbetrags und m?gliche Anpassungen wird ex-post transparent im Verg?tungsbericht berichtet.

5.2.2.2. Leistungskriterium relativer TSR

Der Total Shareholder Return (TSR) bezeichnet die Aktienkursentwicklung zuz?glich fiktiv reinvestierter Brutto-Dividenden. Bei der Ermittlung des relativen TSR wird der TSR der q.beyond-Aktie w?hrend der vierj?hrigen Performance-Periode mit dem TSR von Unternehmen einer ausgew?hlten Vergleichsgruppe verglichen.

Die Vergleichsgruppe besteht derzeit aus den folgenden Unternehmen: adesso SE, All for One Group SE, Allgeier SE, Bechtle AG, Cancom SE, CENIT AG, Datagroup SE, GFT Technologies SE, KPS AG, PSI Software AG, S+T System Integration & Technology Distribution AG, secunet Security Networks AG, SNP Schneider-Neureither & Partner SE und Softing AG. Sollten einzelne Unternehmen der Vergleichsgruppe zuk?nftig in ihrer aktuellen Form nicht mehr existieren oder als vergleichbare Unternehmen nicht mehr angemessen sein, beh?lt sich der Aufsichtsrat vor, vor Beginn einer neuen Tranche Unternehmen aus der Vergleichsgruppe zu entfernen oder neue, geeignete Unternehmen hinzuzuf?gen. Die Anzahl der Unternehmen in der Vergleichsgruppe betr?gt mindestens zehn Unternehmen.

Der Zielerreichungsgrad ergibt sich in Abh?ngigkeit des erreichten Perzentilrangs des TSR von q.beyond ?ber die Performance-Periode im Vergleich zu den TSR-Werten der Unternehmen der Vergleichsgruppe. Unterschreitet der erreichte Perzentilrang von q.beyond das 25. Perzentil, entspricht der Zielerreichungsgrad f?r das relative TSR-Ziel 0 %. Erreicht der Perzentilrang von q.beyond das 25. Perzentil, entspricht der Zielerreichungsgrad f?r das relative TSR-Ziel 50 %. Erreicht oder ?berschreitet der Perzentilrang von q.beyond das 75. Perzentil, betr?gt der Zielerreichungsgrad f?r das relative TSR-Ziel 150 %. ?berschreitet der Perzentilrang von q.beyond das 25. Perzentil, erreicht aber nicht das 75. Perzentil innerhalb der Vergleichsgruppe, wird der Zielerreichungsgrad f?r das relative TSR-Ziel durch lineare Interpolation zwischen der Zielerreichung von 50 % am 25. Perzentil und der maximalen Zielerreichung von 150 % am 75. Perzentil ermittelt.

Die nachfolgende Grafik ist eine exemplarische Darstellung f?r eine Zielerreichungskurve in Bezug auf den relativen TSR:?

5.2.2.3. Leistungskriterium ESG-Ziele

Die ESG-Ziele werden aus der Nachhaltigkeitssteuerung von q.beyond abgeleitet, welche aktuell die beiden Dimensionen Resistenz und Anpassungsf?higkeit abdeckt. Der Aufsichtsrat w?hlt f?r die jeweilige Tranche vor Beginn der Performance-Periode konkrete ESG-Ziele aus und legt die Gewichtung zwischen den einzelnen ESG-Zielen fest.

F?r die jeweiligen ESG-Ziele bestimmt der Aufsichtsrat ebenfalls vor Beginn der Performance-Periode den Zielwert sowie einen unteren und oberen Schwellenwert und eine Zielerreichungskurve, auf Basis derer die Zielerreichung der ESG-Ziele ermittelt wird. Die Zielerreichung aus den ESG-Zielen kann insgesamt maximal 150 % betragen.

Die Zielerreichung betr?gt 100 %, wenn das jeweilige ESG-Ziel dem Zielwert entspricht. Erreicht das jeweilige ESG-Ziel den oberen Schwellenwert, so wird der Maximalwert von 150 % Zielerreichung erreicht. Weitere Steigerungen des jeweiligen ESG-Ziels oberhalb des oberen Schwellenwerts f?hren zu keinem weiteren Anstieg der Zielerreichung. Ergibt sich f?r das jeweilige ESG-Ziel ein Wert unterhalb des unteren Schwellenwertes, wird der Minimalwert von 0 % Zielerreichung erreicht. Zielerreichungen zwischen den jeweiligen festgelegten Zielerreichungspunkten (0 %; 100 %; 150 %) werden linear interpoliert.

?ber die f?r die jeweilige Tranche gew?hlten ESG-Ziele sowie die Erreichung wird ex-post transparent im Verg?tungsbericht berichtet. Vorbehaltlich zuk?nftiger ?nderungen werden f?r die ESG-Ziele aus dem Kriterienkatalog folgende Key-Performance-Indikatoren festgelegt:?

5.3. Malus und Clawback

In begr?ndeten F?llen hat der Aufsichtsrat die M?glichkeit, die erfolgsabh?ngige Verg?tung ganz oder teilweise zu reduzieren oder zur?ckzufordern (Malus- und Clawback-Regelung). Diese M?glichkeit besteht bei einem schwerwiegenden Versto? gegen gesetzliche oder dienstvertragliche Pflichten oder wesentliche Handlungsgrunds?tze der Gesellschaft (z. B. aus dem Verhaltenskodex oder den Compliance-Richtlinien).

Zudem hat die Gesellschaft gegen das Vorstandsmitglied einen Anspruch auf R?ckzahlung der ausgezahlten erfolgsabh?ngigen Verg?tung, falls sich nach Auszahlung herausstellt, dass der der Berechnung des Auszahlungsbetrags zugrunde liegende testierte und gebilligte Konzernabschluss objektiv fehlerhaft war und daher nach den relevanten Rechnungslegungsvorschriften korrigiert werden muss und unter Zugrundelegung eines korrigierten Konzernabschlusses ein geringerer oder kein Auszahlungsbetrag der erfolgsabh?ngigen Verg?tung geschuldet worden w?re. Ein Verschulden des Vorstandsmitglieds in Bezug auf die Notwendigkeit einer Korrektur des Konzernabschlusses ist nicht erforderlich. Der R?ckforderungsanspruch wird f?llig, sobald der bzw. die Fehler im Rahmen eines testierten und gebilligten Konzernabschlusses korrigiert worden sind. Der R?ckforderungsanspruch besteht in H?he der Differenz zwischen den ausgezahlten Betr?gen der erfolgsabh?ngigen Verg?tung und denjenigen Betr?gen der erfolgsabh?ngigen Verg?tung, die unter Zugrundlegung des korrigierten Konzernabschlusses h?tten ausbezahlt werden m?ssen.

Die Einbehaltungs- bzw. R?ckforderungsm?glichkeit besteht auch dann, wenn das Amt oder das Dienstverh?ltnis mit dem Vorstandsmitglied zum Zeitpunkt der Entstehung des Einbehaltungsrechts oder der F?lligkeit des R?ckforderungsanspruchs bereits beendet ist. Eine R?ckforderung erfolgsabh?ngiger Verg?tung ist ausgeschlossen, soweit die Auszahlung bereits mehr als zwei Jahre zur?ckliegt.

Gesetzliche Sanktions- und R?ckforderungsrechte gegen das Vorstandsmitglied, insbesondere die Geltendmachung von Schadensersatz nach ? 93 AktG sowie das Recht zur Abberufung des Vorstandsmitglieds aus wichtigem Grund bzw. zur K?ndigung des Dienstvertrags, bleiben unber?hrt.

5.4. Aktienhalteverpflichtungen (Share Ownership Guidelines, SOG)

Um die Interessen des Vorstands und der Aktion?re weiter anzugleichen und den Fokus noch st?rker auf die langfristige und nachhaltige Entwicklung von q.beyond zu legen, wird der Vorstand zum Erwerb und Halten von q.beyond-Aktien verpflichtet. Die H?he der Aktienhalteverpflichtungen (SOG-Ziel) betr?gt f?r den Vorstandsvorsitzenden, CEO oder einen Alleinvorstand 200 % und f?r ein Ordentliches Vorstandsmitglied 100 % der jeweiligen j?hrlichen Brutto-Festverg?tung. Bis zum Erreichen des SOG-Ziels ist jedes Vorstandsmitglied verpflichtet, j?hrlich einen Anteil von 25 % seiner ausbezahlten erfolgsabh?ngigen Verg?tung in Aktien von q.beyond zu investieren. Bereits gehaltene und/oder freiwillig erworbene Aktien werden bei der Erf?llung dieses SOG-Ziels angerechnet. Die Aktienhaltedauer erstreckt sich ?ber die gesamte Dienstzeit des jeweiligen Vorstandsmitglieds und zwei Jahre dar?ber hinaus.

6.

Verg?tungsbezogene Rechtsgesch?fte

6.1. Vertragslaufzeit und K?ndigungsm?glichkeiten

Die Vorstandsdienstvertr?ge werden f?r die jeweilige Dauer der Bestellung abgeschlossen. Diese betr?gt in der Regel drei Jahre. Eine M?glichkeit zur ordentlichen K?ndigung ist nicht vorgesehen. Das Recht zur K?ndigung aus wichtigem Grund (? 626 BGB) durch beide Seiten wird hiervon nicht ber?hrt.

Im Falle einer vorzeitigen Beendigung der Bestellung des Vorstandsmitglieds zum Mitglied des Vorstands aufgrund wirksamen Widerrufs der Bestellung oder berechtigter Amtsniederlegung durch das Vorstandsmitglied endet der Dienstvertrag mit Ablauf der gesetzlichen K?ndigungsfrist gem. ? 622 Abs. 1 und 2 BGB, und zwar ohne, dass es hierzu einer gesonderten K?ndigung bedarf.

Des Weiteren endet der Vorstandsdienstvertrag ohne, dass es einer K?ndigung bedarf, wenn das Vorstandsmitglied w?hrend der Laufzeit dieses Dienstvertrags dauernd arbeitsunf?hig wird, sp?testens mit Ablauf des dritten Monats nach dem Monat, in dem die dauernde Arbeitsunf?higkeit festgestellt wird.

6.2. Regelungen im Falle eines unterj?hrigen Ein- oder Austritts

Tritt ein Vorstandsmitglied im laufenden Gesch?ftsjahr in die Dienste von q.beyond ein oder aus, so wird die Gesamtverg?tung des jeweiligen Gesch?ftsjahres (inklusive STI und LTI) entsprechend pro rata temporis gek?rzt.

6.3. Vorzeitige Beendigung

6.3.1. Abfindung

Im Falle einer vorzeitigen Beendigung der Vorstandst?tigkeit d?rfen Zahlungen an das Vorstandsmitglied (einschlie?lich Nebenleistungen) den Wert von zwei Jahresfestverg?tungen (Abfindungs-Cap) und den Wert der Jahresfestverg?tung f?r die Restlaufzeit des Dienstvertrages nicht ?berschreiten.

Im Falle der vorzeitigen Beendigung dieses Dienstvertrages auf Wunsch des Vorstandsmitglieds oder aus einem von dem Vorstandsmitglied zu vertretenden wichtigen Grund besteht kein Anspruch des Vorstandsmitglieds auf Zahlungen.

6.3.2. Arbeitsunf?higkeit und Tod

Im Fall einer vor?bergehenden Arbeitsunf?higkeit aufgrund Krankheit, Unfall oder eines anderen vom Vorstandsmitglied nicht zu vertretenden Grundes zahlt die Gesellschaft an das Vorstandsmitglied die Verg?tung einschlie?lich STI und LTI in unver?nderter H?he bis zu einer ununterbrochenen Dauer von sechs Monaten, l?ngstens jedoch bis zum Ende der Laufzeit des Dienstvertrags.

Verstirbt das Vorstandsmitglied w?hrend der Dauer des Dienstvertrags, haben seine Witwe und seine Kinder, soweit diese noch nicht das 25. Lebensjahr vollendet haben, als Gesamtgl?ubiger Anspruch auf die unverminderte Fortzahlung der Jahresgrundverg?tung f?r den Rest des Sterbemonats und die drei darauf folgenden Monate, l?ngstens jedoch bis zum - ohne den Tod des Vorstandsmitgliedes - eingetretenen Ende der Laufzeit des Dienstvertrages.

6.3.3. Erfolgsabh?ngige Verg?tung bei vorzeitiger Beendigung

Grunds?tzlich werden bei vorzeitiger Beendigung des Dienstvertrags noch offene variable Verg?tungsbestandteile, die auf die Zeit bis zur Vertragsbeendigung entfallen, nach den urspr?nglich vereinbarten Zielen und Vergleichsparametern und nach den im Vertrag festgelegten F?lligkeitszeitpunkten oder Haltedauern ausbezahlt. Eine vorzeitige Auszahlung erfolgt nicht.

Bei vorzeitiger Beendigung durch au?erordentliche K?ndigung aus wichtigem Grund nach ? 626 Abs. 1 BGB durch die Gesellschaft oder infolge eines wirksamen Widerrufs der Bestellung aus einem wichtigen Grund im Sinne von ? 626 Abs. 1 BGB oder wegen grober Pflichtverletzung im Sinne von ? 84 Abs. 3 AktG oder durch eigeninitiierte K?ndigung oder Aufhebung des Dienstvertrages oder Niederlegung des Vorstandsmandats ohne wichtigen Grund im Sinne des ? 626 Abs. 1 BGB durch das Vorstandsmitglied (ohne Einvernehmen mit der Gesellschaft) verf?llt die erfolgsabh?ngige Verg?tung ersatz- und entsch?digungslos.

Bei Beendigung aufgrund dauerhafter Arbeitsunf?higkeit oder Tod des Vorstandsmitglieds werden alle erfolgsabh?ngigen Verg?tungskomponenten sofort nach Beendigung des Dienstvertrages ausbezahlt. Der Auszahlungsbetrag entspricht dem kumulierten Zielbetrag aller ausstehenden Tranchen.

Der Aufsichtsrat ist dazu berechtigt, in Einzelf?llen nach billigem Ermessen von den Regelungen abzuweichen.

6.4. Nebent?tigkeiten der Vorstandsmitglieder

Sofern ein Vorstandsmitglied auf Wunsch der Gesellschaft Aufgaben in Unternehmen, an denen die Gesellschaft unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist, ?bernimmt und f?r die ?bernahme solcher Positionen und ?mter eine gesonderte Verg?tung erh?lt, wird diese auf seine vertraglich vereinbarten Verg?tungsanspr?che (vorrangig auf die Festverg?tung) angerechnet.

Grunds?tzlich widmet das Vorstandsmitglied seine Arbeitskraft ausschlie?lich q.beyond. Die ?bernahme einer anderweitigen beruflichen entgeltlichen oder unentgeltlichen sowie einer ehrenamtlichen T?tigkeit bedarf der vorherigen und jederzeit widerruflichen schriftlichen Zustimmung des Aufsichtsrats. Entsprechendes gilt f?r die Beibehaltung solcher bei Beginn des Dienstvertrags bereits ausge?bter Funktionen. Der Aufsichtsrat entscheidet in diesem Rahmen auch ?ber eine m?gliche Anrechnung der Verg?tung f?r die Nebent?tigkeit.

7.

Vor?bergehende Abweichungen vom Verg?tungssystem

Der Aufsichtsrat kann unter besonderen und au?ergew?hnlichen Umst?nden gem?? ? 87a Abs. 2 Satz 2 AktG vor?bergehend von dem Verg?tungssystem abweichen, wenn dies im Interesse des langfristigen Wohlergehens von q.beyond notwendig ist. Unter besondere und au?ergew?hnliche Umst?nde werden explizit nicht ung?nstige Marktentwicklungen gefasst. Vielmehr handelt es sich hierbei um F?lle, wie zum Beispiel eine schwere Unternehmens- oder Wirtschaftskrise, in der beispielsweise eine ad?quate Anreizwirkung durch das vorliegende Verg?tungssystem nicht mehr l?nger sichergestellt werden kann und somit eine vor?bergehende Abweichung erforderlich wird. Diese besonderen und au?ergew?hnlichen Umst?nde sind durch Beschluss des Aufsichtsrats festzustellen. Auch im Falle einer etwaigen vor?bergehenden Abweichung von dem Verg?tungssystem muss die Verg?tung des Vorstands auf die langfristige und nachhaltige Entwicklung von q.beyond ausgerichtet sein sowie in einem angemessenen Verh?ltnis zur gesellschaftlichen Lage und der Leistung des Vorstandes stehen.

Wurde ein au?ergew?hnlicher Umstand durch einen Aufsichtsratsbeschluss festgestellt, ist es dem Aufsichtsrat im Rahmen pflichtgem??er Beurteilung erlaubt, von den folgenden Komponenten des Verg?tungssystems vor?bergehend abzuweichen: Die relativen Anteile der Verg?tungsbestandteile, die Leistungskriterien des STI und LTI, ihre Performance-Perioden und ihre jeweiligen Bandbreiten der m?glichen Zielerreichungen, die Nebenleistungen bei einem zeitweiligen Erfordernis f?r sonstige Nebenleistungen sowie die H?he der Maximalverg?tung. Zudem hat der Aufsichtsrat die M?glichkeit, neu eintretenden Vorstandsmitgliedern Gehaltsverluste aus vorherigen Dienstverh?ltnissen, die durch den Wechsel zu q.beyond resultieren, oder durch einen Standortwechsel entstehende Kosten durch Sonderzahlungen bei Eintritt zu kompensieren.

In jedem

@ dgap.de