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infas Holding Aktiengesellschaft, DE0006097108

infas Holding Aktiengesellschaft, DE0006097108

09.06.2021 - 15:08:10

infas Holding Aktiengesellschaft: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 16.07.2021 in Bonn mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gem?? ?121 AktG

Bonn Einladung zur virtuellen Hauptversammlung 2021 Wir laden die Aktion?re unserer Gesellschaft hiermit zu der am Freitag, dem 16. Juli 2021, um 11:00 Uhr stattfindenden ordentlichen Hauptversammlung ein.

Die ordentliche Hauptversammlung wird aufgrund einer vom Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats nach ? 1 Abs. 1, Abs. 2 des Gesetzes ?ber Ma?nahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bek?mpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie, in der zuletzt durch Art. 11 des Gesetzes zur weiteren Verk?rzung des Restschuldbefreiungsverfahrens und zur Anpassung pandemiebedingter Vorschriften im Gesellschaft-, Genossenschafts-, Vereins- und Stiftungsrecht sowie im Miet- und Pachtrecht vom 22. Dezember 2020 ge?nderten Fassung, (COVID-19-Gesetz) getroffenen Entscheidung ohne physische Pr?senz der Aktion?re oder ihrer Bevollm?chtigten als

virtuelle Hauptversammlung?

abgehalten.

Ort der Hauptversammlung ist das Maritim Hotel, Godesberger Allee, 53175 Bonn. F?r die Aktion?re und deren Bevollm?chtigte (mit Ausnahme des von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreters) besteht kein Recht und keine M?glichkeit zur Anwesenheit am Ort der Hauptversammlung.

F?r ordnungsgem?? angemeldete Aktion?re und ihre Bevollm?chtigten wird die virtuelle Hauptversammlung ?ber das HV-Portal unter

www.infas-holding.de/hv2021?

live in Bild und in Ton im Internet ?bertragen. Die Stimmrechtsaus?bung der Aktion?re erfolgt - auch bei einer Bevollm?chtigung von Dritten - ausschlie?lich im Wege der elektronischen Briefwahl oder durch Vollmachts- und Weisungserteilung an den von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter.

Einzelheiten und erg?nzende Angaben hierzu finden sich im Anschluss an die Tagesordnung, insbesondere unter 'Hinweise zur Teilnahme an der Hauptversammlung' und 'Stimmrechtsvertretung'.

Tagesordnung

1.

Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des gebilligten Konzernabschlusses der infas Holding Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2020, des Lageberichts und des Konzernlageberichts des Vorstands f?r das Gesch?ftsjahr 2020, des Berichts des Aufsichtsrats sowie des erl?uternden Berichts des Vorstands zu den Angaben nach ? 289a Abs. 1, ? 315a Abs. 1 HGB

Die vorgenannten Unterlagen sind von der Einberufung der Hauptversammlung an auf der Internetseite der Gesellschaft

www.infas-holding.de/hv2021

abrufbar.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020 und den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 gebilligt; der Jahresabschluss ist damit gem?? ? 172 AktG festgestellt. Einer Feststellung des Jahresabschlusses sowie einer Billigung des Konzernabschlusses durch die Hauptversammlung gem?? ? 173 AktG bedarf es daher nicht, so dass zu Tagesordnungspunkt 1 keine Beschlussfassung erfolgt.

2.

Beschlussfassung ?ber die Verwendung des Bilanzgewinns aus dem Gesch?ftsjahr 2020

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im festgestellten Jahresabschluss zum 31.?Dezember??2020 ausgewiesenen Bilanzgewinn in H?he 5.238.917,15 ? wie folgt zu verwenden:

(1) Aussch?ttung an die Aktion?re durch Zahlung einer Dividende von 0,05 ?je dividendenberechtigter Aktie ? 450.000,00 (2) Gewinnvortrag ? 4.788.917,15 Bilanzgewinn ? 5.238.917,15

In H?he eines Betrags von 626.485,00 ? unterliegt der Bilanzgewinn aufgrund der gesetzlichen Regelung in ? 253 Abs. 6 HGB bez?glich der Bewertung von Pensionsr?ckstellungen einer Aussch?ttungssperre.

Gem?? ? 58 Abs. 4 Satz 2 AktG ist der Anspruch auf die Dividende am dritten auf den Hauptversammlungsbeschluss folgenden Gesch?ftstag, das hei?t am 21. Juli 2021, f?llig.

3.

Beschlussfassung ?ber die Entlastung des Vorstands f?r das Gesch?ftsjahr 2020

Aufsichtsrat und Vorstand schlagen vor, den im Gesch?ftsjahr 2020 amtierenden Mitgliedern des Vorstands, Herrn Dipl.-Soz. Menno Smid und Herrn Dipl.-Kfm. Alexander Mauch, f?r das Gesch?ftsjahr 2020 Entlastung zu erteilen.

4.

Beschlussfassung ?ber die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats f?r das Gesch?ftsjahr 2020

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Gesch?ftsjahr 2020 amtierenden Mitgliedern des Aufsichtsrats, Herrn Dr. Oliver Krau?, Herrn Dipl.-Kfm. Hans-Joachim Riesenbeck und Frau Susanne Neusch?ffer, f?r das Gesch?ftsjahr 2020 Entlastung zu erteilen.

5.

Beschlussfassung ?ber die Aufhebung des Genehmigten Kapitals 2017, die Schaffung eines Genehmigten Kapitals 2021 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen mit der M?glichkeit zum Ausschluss des Bezugsrechts und entsprechende Satzungs?nderungen

Die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft vom 19. Juli 2017 hat den Vorstand erm?chtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 18. Juli 2022 einmalig oder in Teilbetr?gen mehrmals um bis zu insgesamt 4.500.000,00 ? gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden St?ckaktien zu erh?hen (Genehmigtes Kapital 2017) und das Bezugsrecht der Aktion?re nach n?herer Ma?gabe von ? 4 Abs. 5 der Satzung auszuschlie?en. Von dieser Erm?chtigung hat der Vorstand bislang keinen Gebrauch gemacht. Die Erm?chtigung l?uft am 18. Juli 2022 und damit m?glicherweise noch vor der ordentlichen Hauptversammlung 2022 aus. Um der Gesellschaft auch zuk?nftig in angemessenem Rahmen die M?glichkeit zu erhalten, ihr Grundkapital zur St?rkung der Eigenmittel kurzfristig und flexibel zu erh?hen und das Bezugsrecht der Aktion?re in einem angemessenen Umfang auszuschlie?en, insbesondere auch im Wege des sog. vereinfachten Bezugsrechtsausschlusses gem. ? 186 Abs. 3 Satz 4 AktG, soll das Genehmigte Kapital 2017 aufgehoben werden und ein im Wesentlichen inhaltsgleiches, neues Genehmigtes Kapital 2021 geschaffen werden.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, zu beschlie?en:

a)

Die bislang bestehende, von der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 19. Juli 2017 unter Tagesordnungspunkt 6 erteilte Erm?chtigung zur Erh?hung des Grundkapitals durch Ausgabe neuer Aktien gem?? ? 4 Absatz 5 der Satzung wird unter gleichzeitiger Aufhebung des bestehenden ? 4 Absatz 5 der Satzung mit Wirkung auf den Zeitpunkt der Eintragung des nachfolgend bestimmten neuen Genehmigten Kapitals 2021 aufgehoben. Bis zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Aufhebung des Genehmigten Kapitals 2017 bleibt der Vorstand, mit Zustimmung des Aufsichtsrats, berechtigt, diese Erm?chtigung im Rahmen ihrer Grenzen auszu?ben.

b)

Der Vorstand wird erm?chtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 15. Juli 2026 einmalig oder in Teilbetr?gen mehrmals um bis zu insgesamt 4.500.000,00 ? gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden St?ckaktien zu erh?hen (Genehmigtes Kapital 2021). Dabei ist den Aktion?ren grunds?tzlich ein Bezugsrecht einzur?umen. Die Aktien k?nnen auch von einem oder mehreren Kreditinstituten mit der Verpflichtung ?bernommen werden, sie den Aktion?ren der Gesellschaft zum Bezug anzubieten.

Der Vorstand wird jedoch erm?chtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktion?re in folgenden F?llen auszuschlie?en:

-

Zum Ausgleich von Spitzenbetr?gen, die sich aufgrund des Bezugsverh?ltnisses ergeben,

-

wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den B?rsenpreis der bereits b?rsennotierten Aktien gleicher Ausstattung nicht wesentlich im Sinne der ?? 203 Abs. 1 und 2, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unterschreitet. Diese Erm?chtigung gilt jedoch nur mit der Ma?gabe, dass die unter Ausschluss des Bezugsrechts gem?? ? 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien insgesamt 10 Prozent des Grundkapitals nicht ?bersteigen, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Aus?bung dieser Erm?chtigung. Auf die Begrenzung auf 10 Prozent des Grundkapitals sind Aktien anzurechnen, die w?hrend der Laufzeit dieser Erm?chtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts in direkter oder entsprechender Anwendung des ? 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben oder ver?u?ert werden,

-

bei Kapitalerh?hungen gegen Sacheinlagen zur Gew?hrung von Aktien zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen oder zum Erwerb von sonstigen Verm?gensgegenst?nden,

-

um bis zu einem anteiligen Betrag von 150.000,00 ? neue Aktien an Mitarbeiter der Gesellschaft und mit ihr verbundener Unternehmen auszugeben.

Der Vorstand wird erm?chtigt, die weiteren Einzelheiten der Kapitalerh?hung und ihrer Durchf?hrung mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzulegen; dies umfasst auch die Festlegung der Gewinnanteilsberechtigung der neuen Aktien, welche abweichend von ? 60 Abs. 2 AktG auch f?r ein bereits abgelaufenes Gesch?ftsjahr festgelegt werden kann. Der Aufsichtsrat wird erm?chtigt, nach Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2021 oder Ablauf der Frist f?r die Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2021 die Fassung der Satzung entsprechend anzupassen.

c)

? 4 Abs. 5 der Satzung wird mit Wirksamwerden dieses Beschlusses durch Eintragung in das Handelsregister wie folgt neu gefasst:

'5. Der Vorstand ist erm?chtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 15. Juli 2026 einmalig oder in Teilbetr?gen mehrmals um bis zu insgesamt 4.500.000,00 ? gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden St?ckaktien zu erh?hen (Genehmigtes Kapital 2021). Dabei ist den Aktion?ren grunds?tzlich ein Bezugsrecht einzur?umen. Die Aktien k?nnen auch von einem oder mehreren Kreditinstituten mit der Verpflichtung ?bernommen werden, sie den Aktion?ren der Gesellschaft zum Bezug anzubieten.

Der Vorstand ist jedoch erm?chtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktion?re in folgenden F?llen auszuschlie?en:

-

Zum Ausgleich von Spitzenbetr?gen, die sich aufgrund des Bezugsverh?ltnisses ergeben,

-

wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den B?rsenpreis der bereits b?rsennotierten Aktien gleicher Ausstattung nicht wesentlich im Sinne der ?? 203 Abs. 1 und 2, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unterschreitet. Diese Erm?chtigung gilt jedoch nur mit der Ma?gabe, dass die unter Ausschluss des Bezugsrechts gem?? ? 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien insgesamt 10 Prozent des Grundkapitals nicht ?bersteigen, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Aus?bung dieser Erm?chtigung. Auf die Begrenzung auf 10 Prozent des Grundkapitals sind Aktien anzurechnen, die w?hrend der Laufzeit dieser Erm?chtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts in direkter oder entsprechender Anwendung des ? 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben oder ver?u?ert werden,

-

bei Kapitalerh?hungen gegen Sacheinlagen zur Gew?hrung von Aktien zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen oder zum Erwerb von sonstigen Verm?gensgegenst?nden,

-

um bis zu einem anteiligen Betrag von 150.000,00 ? neue Aktien an Mitarbeiter der Gesellschaft und mit ihr verbundener Unternehmen auszugeben.

Der Vorstand ist erm?chtigt, die weiteren Einzelheiten der Kapitalerh?hung und ihrer Durchf?hrung mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzulegen; dies umfasst auch die Festlegung der Gewinnanteilsberechtigung der neuen Aktien, welche abweichend von ? 60 Abs. 2 AktG auch f?r ein bereits abgelaufenes Gesch?ftsjahr festgelegt werden kann. Der Aufsichtsrat ist erm?chtigt, nach Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2021 oder Ablauf der Frist f?r die Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2021 die Fassung der Satzung entsprechend anzupassen.'

6.

Beschlussfassung ?ber die Billigung des Verg?tungssystems f?r die Mitglieder des Vorstands

Nach ? 120a Abs. 1 AktG beschlie?t die Hauptversammlung einer b?rsennotierten Gesellschaft ?ber die Billigung des vom Aufsichtsrat vorgelegten Verg?tungssystems f?r die Mitglieder des Vorstands bei jeder wesentlichen ?nderung, mindestens jedoch alle vier Jahre. Die erstmalige Beschlussfassung nach ? 120a Abs. 1 AktG hat gem?? ? 26j Abs. 1 Satz 1 EGAktG bis zum Ablauf der ersten ordentlichen Hauptversammlung, die auf den 31. Dezember 2020 folgt, zu erfolgen.

Der Aufsichtsrat hat unter Ber?cksichtigung der Vorgaben des ? 87a Abs. 1 AktG das in den untenstehenden Angaben zu Tagesordnungspunkt 6 wiedergegebene System zur Verg?tung der Mitglieder des Vorstands beschlossen.

Der Aufsichtsrat schl?gt vor, das in den untenstehenden Angaben zu Tagesordnungspunkt 6 dargestellte Verg?tungssystem f?r die Mitglieder des Vorstands der infas Holding AG zu billigen.

7.

Beschlussfassung ?ber die Verg?tung f?r die Mitglieder des Aufsichtsrats

Nach ? 113 Abs. 3 S?tze 1 und 2 AktG beschlie?t die Hauptversammlung einer b?rsennotierten Gesellschaft mindestens alle vier Jahre ?ber die Verg?tung der Mitglieder des Aufsichtsrats, wobei ein die Verg?tung best?tigender Beschluss zul?ssig ist. Die erstmalige Beschlussfassung nach ? 113 Abs. 3 AktG hat gem?? ? 26j Abs. 1 Satz 1 EGAktG bis zum Ablauf der ersten ordentlichen Hauptversammlung, die auf den 31. Dezember 2020 folgt, zu erfolgen.

Die Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder ist in ? 12 der Satzung der Gesellschaft konkret festgesetzt. Die Verg?tung ist als reine Fixverg?tung ausgestaltet. Der Wortlaut von ? 12 der Satzung und das zugrundeliegende abstrakte Verg?tungssystem mit den Angaben gem?? ?? 113 Abs. 3 Satz 3, 87a Abs. 1 Satz 2 AktG werden in den untenstehenden Angaben zu Tagesordnungspunkt 7 wiedergegeben.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, die Verg?tung der Mitglieder des Aufsichtsrats der infas Holding AG, die in ? 12 der Satzung konkret festgesetzt ist und der das in den untenstehenden Angaben zu Tagesordnungspunkt 7 dargestellte abstrakte Verg?tungssystem zugrunde liegt, zu best?tigen.

8.

Wahl des Abschlusspr?fers f?r das Gesch?ftsjahr 2021

Der Aufsichtsrat schl?gt vor, die Ebner Stolz GmbH & Co. KG Wirtschaftspr?fungsgesellschaft, Joseph-Schumpeter-Allee 25, 53227 Bonn, zum Abschlusspr?fer f?r den Jahresabschluss sowie den Konzernabschluss der Gesellschaft f?r das am 31. Dezember 2021 endende Gesch?ftsjahr zu w?hlen.

Bericht des Vorstands an die Hauptversammlung zum Tagesordnungspunkt 5 gem?? ?? 203 Abs. 2 Satz 2, 186 Abs. 4 Satz 2 AktG ?ber die M?glichkeiten des Bezugsrechtsausschlusses beim neu zu schaffenden Genehmigten Kapital 2021

Das Genehmigte Kapital 2017 in ? 4 Absatz 5 der Satzung l?uft am 18. Juli 2022 und damit m?glicherweise vor der ordentlichen Hauptversammlung 2022 aus. Es soll aufgehoben und ein neues, im Wesentlichen inhaltsgleiches genehmigtes Kapital, das Genehmigte Kapital 2021, geschaffen werden. Damit soll sichergestellt werden, dass der Gesellschaft in Zukunft stets ein genehmigtes Kapital f?r Bar- und Sachkapitalerh?hungen und die damit verbundene Flexibilit?t zum schnellen Handeln am Kapitalmarkt zur Verf?gung steht.

Vor diesem Hintergrund schlagen Vorstand und Aufsichtsrat zu Tagesordnungspunkt 5 der ordentlichen Hauptversammlung am 16. Juli 2021 vor, ein neues Genehmigtes Kapital 2021 mit der M?glichkeit des Ausschlusses des Bezugsrechts der Aktion?re zu schaffen. Der Vorstand hat gem?? ?? 203 Abs. 2 Satz 2, 186 Abs. 4 Satz 2 AktG ?ber die Gr?nde f?r den Ausschluss des Bezugsrechts einen schriftlichen Bericht zu erstatten.

Der vorgeschlagene Beschluss sieht vor, den Vorstand zu erm?chtigen, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital bis zum 15. Juli 2026 einmalig oder in Teilbetr?gen mehrmals um bis zu insgesamt 4.500.000,00 ? gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender St?ckaktien zu erh?hen (Genehmigtes Kapital 2021). Dabei ist den Aktion?ren grunds?tzlich ein Bezugsrecht einzur?umen. Die Aktien k?nnen auch von einem oder mehreren Kreditinstituten mit der Verpflichtung ?bernommen werden, sie den Aktion?ren der Gesellschaft zum Bezug anzubieten (sog. mittelbares Bezugsrecht).

Der Vorstand wird jedoch erm?chtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktion?re auszuschlie?en, um Spitzenbetr?ge, die sich aufgrund des Bezugsverh?ltnisses ergeben, auszugleichen. Der Ausschluss des Bezugsrechts f?r Spitzenbetr?ge ist allgemein anerkannt und erforderlich, um ein praktikables Bezugsverh?ltnis darstellen zu k?nnen und die technische Abwicklung durch runde Betr?ge unter Beibehaltung eines glatten Bezugsverh?ltnisses zu vereinfachen. Dies liegt im Interesse der Gesellschaft. Die als freie Spitzen vom Bezugsrecht der Aktion?re ausgeschlossenen Aktien werden entweder durch Verkauf an der B?rse oder in sonstiger Weise bestm?glich f?r die Gesellschaft verwertet. Der m?gliche Verw?sserungseffekt und der Eingriff in die Aktion?rsrechte sind aufgrund der Beschr?nkung auf Spitzenbetr?ge gering. Vorstand und Aufsichtsrat halten den Ausschluss des Bezugsrechts aus diesen Gr?nden f?r sachlich gerechtfertigt und gegen?ber den Aktion?ren f?r angemessen.

Ein Ausschluss des Bezugsrechts ist dem Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ferner gestattet, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den B?rsenpreis der bereits b?rsennotierten Aktien gleicher Ausstattung nicht wesentlich im Sinne der ?? 203 Abs. 1 und 2, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unterschreitet und die in dem Beschluss sowie nachstehend genannte Begrenzung der Anzahl der neuen Aktien beachtet wird. Hierdurch wird es der Verwaltung erm?glicht, die neuen Aktien zeitnah und zu einem b?rsenkursnahen Preis, also ohne den bei Bezugsrechtsemissionen im Regelfall erforderlichen Abschlag, zu platzieren. Ein wesentlicher Grund hierf?r ist, dass eine Platzierung ohne gesetzliche Bezugsfrist unmittelbar nach Festsetzung des Ausgabebetrags erfolgen kann und somit beim Ausgabebetrag kein Kurs?nderungsrisiko f?r den Zeitraum einer Bezugsfrist ber?cksichtigt werden muss. Hierdurch kann somit im Ergebnis ein h?herer Emissionserl?s erzielt werden, was den Interessen der Gesellschaft dient. Bei Ausnutzung der Erm?chtigung wird der Vorstand den Abschlag so niedrig bemessen, wie dies nach den bei der Platzierung vorherrschenden Marktbedingungen m?glich ist. Der Abschlag vom B?rsenpreis wird jedoch keinesfalls mehr als 5 Prozent des aktuellen B?rsenpreises betragen. Die unter Ausschluss des Bezugsrechts gem?? ? 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien d?rfen insgesamt weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Erm?chtigung noch im Zeitpunkt der Aus?bung der Erm?chtigung 10 Prozent des Grundkapitals ?berschreiten. Durch diese Vorgaben wird gem?? der gesetzlichen Regelung das Schutzbed?rfnis der Aktion?re vor einer Verw?sserung ihres Anteilsbesitzes ber?cksichtigt. Jeder Aktion?r hat aufgrund des b?rsenkursnahen Ausgabekurses der neuen Aktien und aufgrund der gr??enm??igen Begrenzung der bezugsrechtsfreien Kapitalerh?hung grunds?tzlich die M?glichkeit, die zur Aufrechterhaltung seiner Anteilsquote erforderlichen Aktien zu ann?hernd gleichen Bedingungen ?ber die B?rse zu erwerben.

Auf die Begrenzung auf 10 Prozent des Grundkapitals sind Aktien anzurechnen, sofern diese w?hrend der Laufzeit dieser Erm?chtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts in direkter oder entsprechender Anwendung des ? 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben oder ver?u?ert werden.

Der Vorstand wird des Weiteren erm?chtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktion?re auszuschlie?en bei Kapitalerh?hungen gegen Sacheinlagen zur Gew?hrung von Aktien zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen, Beteiligungen an Unternehmen oder zum Erwerb von sonstigen Verm?gensgegenst?nden. Der Ausschluss des Bezugsrechts bei Kapitalerh?hungen gegen Sacheinlagen zur Gew?hrung von Aktien zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen, Beteiligungen an Unternehmen oder zum Erwerb von sonstigen Verm?gensgegenst?nden erm?glicht es dem Vorstand, in einem geeigneten Fall ein Unternehmen, einen Unternehmensteil, eine Beteiligung an einem Unternehmen oder sonstige Verm?gensgegenst?nde gegen ?berlassung von Aktien zu erwerben. Die vorgeschlagene Erm?chtigung soll der Gesellschaft den notwendigen Handlungsspielraum geben, um auf nationalen oder internationalen M?rkten rasch und flexibel auf vorteilhafte Erwerbsangebote bzw. Gelegenheiten zum Erwerb geeigneter Verm?gensgegenst?nde zu reagieren, falls der Erwerb zur St?rkung der Wettbewerbsf?higkeit der Gesellschaft zweckm??ig erscheint oder sonst im Interesse der Gesellschaft liegt. Dies setzt die M?glichkeit der Ausnutzung eines bestehenden genehmigten Kapitals mit einer entsprechenden Erm?chtigung zum Bezugsrechtsausschluss voraus. Die vorgesehene Erm?chtigung zum Ausschluss des Bezugsrechts schafft somit die Voraussetzung f?r den Vorstand, bei einer sich bietenden Gelegenheit schnell und flexibel mit Zustimmung des Aufsichtsrats agieren und als Akquisitionsw?hrung Aktien der Gesellschaft einsetzen zu k?nnen, die durch die vollst?ndige oder teilweise Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2021 geschaffen werden.

Vorstand und Aufsichtsrat werden bei der Festlegung des Umrechnungsverh?ltnisses bzw. des Ausgabepreises der unter Bezugsrechtsausschluss ausgegebenen Aktien sicherstellen, dass die Interessen der Aktion?re angemessen gewahrt und die neuen Aktien nicht zu einem unangemessen niedrigen Wert ausgegeben werden.

Schlie?lich soll die Gesellschaft durch die vorgeschlagene Erm?chtigung die M?glichkeit erhalten, ohne Zukauf ?ber die B?rse Aktien der Gesellschaft bis zu einem anteiligen Betrag von 150.000,00 ? zur Verf?gung zu haben, um sie Mitarbeitern der Gesellschaft und von mit der Gesellschaft verbundenen Unternehmen als Mitarbeiteraktien zu Vorzugskonditionen anbieten zu k?nnen. Die Ausgabe von Mitarbeiteraktien liegt im Interesse der Gesellschaft und ihrer Aktion?re, da hierdurch die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen und die ?bernahme von Mitverantwortung gef?rdert werden. Um den Mitarbeitern Aktien aus genehmigtem Kapital anbieten zu k?nnen, ist es erforderlich, den Vorstand zu erm?chtigen, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktion?re auszuschlie?en. Angaben zum Ausgabebetrag sind derzeit nicht m?glich, da weder das Ob einer Ausgabe von Mitarbeiteraktien noch Zeitpunkt und Umfang einer etwaigen Inanspruchnahme des Genehmigten Kapitals durch die Ausgabe von Mitarbeiteraktien feststehen. Der Vorstand wird mit Zustimmung des Aufsichtsrats ?ber den Ausgabebetrag entscheiden.

Bei Abw?gung aller genannten Umst?nde ist die vorstehende Erm?chtigung zum Bezugsrechtsausschluss in den umschriebenen Grenzen im Interesse der Gesellschaft geboten. Die Interessen der Aktion?re werden insgesamt durch die Erm?chtigung des Bezugsrechtsausschlusses nicht unangemessen beeintr?chtigt. Der Vorstand wird in jedem Einzelfall sorgf?ltig pr?fen, ob er von der Erm?chtigung zur Kapitalerh?hung unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktion?re Gebrauch machen wird. Eine Ausnutzung dieser M?glichkeit wird nur dann erfolgen, wenn dies nach Einsch?tzung des Vorstands und des Aufsichtsrats im Interesse der Gesellschaft und damit ihrer Aktion?re liegt und verh?ltnism??ig ist. Der Vorstand wird der jeweils n?chsten Hauptversammlung ?ber jede Ausnutzung des Genehmigten Kapitals 2021 berichten.

Angaben zu Tagesordnungspunkt 6: Verg?tungssystem f?r die Mitglieder des Vorstands

A.

Grundz?ge und Ziele des Verg?tungssystems

Das System zur Verg?tung der Vorstandsmitglieder der infas Holding AG ist auf eine nachhaltige und langfristige Unternehmensentwicklung sowie eine Steigerung des Unternehmenswertes ausgerichtet. Die Grundlage hierf?r ist die erfolgreiche Realisierung der Gesch?ftsstrategie in den kommenden Jahren. Das Verg?tungssystem leistet einen Beitrag zur F?rderung der Gesch?ftsstrategie und zur langfristigen Entwicklung der Gesellschaft.

Das Verg?tungssystem setzt Anreize f?r eine wertschaffende und langfristige Entwicklung des Unternehmens. Die damit verbundenen strategischen und operativen Leistungsindikatoren sollen als Zielgr??en in der variablen Verg?tung der Vorstandsmitglieder verankert werden. Es zielt darauf ab, die Vorstandsmitglieder entsprechend ihres Aufgaben- und Verantwortungsbereichs angemessen zu verg?ten. Dabei soll auch der pers?nlichen Leistung jedes Vorstandsmitglieds der wirtschaftlichen Lage und dem Erfolg des Unternehmens sowie der ?blichkeit der Verg?tung angemessen Rechnung getragen werden. Das Verg?tungssystem soll die Festsetzung einer wettbewerbsf?higen Verg?tung erm?glichen und so einen Anreiz f?r engagierte und erfolgreiche Arbeit leisten. Bei der Ausrichtung der Verg?tung werden auch Nachhaltigkeitsaspekte ber?cksichtigt.

B.

Darstellung des Verfahrens zur Festsetzung, Umsetzung und ?berpr?fung des Verg?tungssystems

Das Verg?tungssystem wird gem?? ? 87a Abs. 1 AktG durch den Aufsichtsrat festgesetzt. Hierzu entwickelt der Aufsichtsrat gemeinsam die Struktur und diskutiert die einzelnen Aspekte des Verg?tungssystems, um es letztlich zu beschlie?en. Der Aufsichtsrat kann dabei auf externe Verg?tungsexperten zur?ckgreifen, auf deren Unabh?ngigkeit zu achten ist. Ferner k?nnen auch externe Rechtsberater hinzugezogen werden.

Die Hauptversammlung beschlie?t ?ber das Verg?tungssystem bei jeder wesentlichen ?nderung des Verg?tungssystems, mindestens jedoch alle vier Jahre. Hat die Hauptversammlung das Verg?tungssystem nicht gebilligt, so ist sp?testens in der darauffolgenden ordentlichen Hauptversammlung ein ?berpr?ftes Verg?tungssystem zum Beschluss vorzulegen.

Im Rahmen der Entwicklung des vorliegenden Verg?tungssystems hat der Aufsichtsrat das bisherige Verg?tungssystem f?r die Vorstandsmitglieder der infas Holding AG einer Angemessenheitspr?fung unterzogen. Dabei ist der Aufsichtsrat zu dem Ergebnis gelangt, dass er die bisherige Verg?tungsstruktur grunds?tzlich noch als angemessen ansieht. Daher soll die Verg?tungsstruktur nur soweit angepasst werden, wie es aufgrund des ge?nderten Rechtsrahmens erforderlich ist. Dar?ber hinaus ?berpr?ft der Aufsichtsrat auch k?nftig in der Regel alle drei Jahre die Angemessenheit der Vorstandsverg?tung und zieht dabei folgende Kriterien heran: die wirtschaftliche Lage, den Erfolg und die zuk?nftige Entwicklung der infas Holding AG und ihrer Konzernunternehmen sowie die Aufgaben des einzelnen Vorstandsmitglieds sowie dessen pers?nliche Leistung. Auch die Verg?tungsstruktur, die ansonsten im Unternehmen gilt, spielt eine Rolle.

Das vorliegende System zur Verg?tung der Vorstandsmitglieder gilt f?r alle nach Ablauf des 16. Juli 2021 neu abzuschlie?enden, zu ?ndernden oder zu verl?ngernden Dienstvertr?ge mit Vorstandsmitgliedern.

C.

Verg?tungsbestandteile

Die Gesamtverg?tung jedes Vorstandsmitglieds besteht aus drei Komponenten:

*

Einer erfolgsunabh?ngigen Festverg?tung (hierzu unter C.1.),

*

einer kurzfristig orientierten variablen j?hrlichen Verg?tung (hierzu unter C.2.) und

*

einer langfristig orientierten variablen Verg?tung (hierzu unter C.3.).

1. Festverg?tung

a) Grundverg?tung

Die Grundverg?tung umfasst ein j?hrliches festes, erfolgsunabh?ngiges Grundgehalt, das in zw?lf gleichen Monatsraten ausgezahlt wird.

b) Nebenleistungen

Dar?ber hinaus werden den Vorstandsmitgliedern Sachbez?ge und Nebenleistungen gew?hrt, wie beispielsweise die Bereitstellung eines Dienstwagens, Gehaltsfortzahlungen im Krankheitsfalle und der Abschluss von Versicherungen, insbesondere auch einer D&O-Versicherung.

2. Kurzfristige variable j?hrliche Verg?tung

Den Vorstandsmitgliedern wird eine erfolgsabh?ngige, kurzfristig orientierte variable Verg?tung (Jahresbonus) gew?hrt, die von der Erreichung bestimmter Ziele abh?ngt und in bar gezahlt wird.

Der Aufsichtsrat legt f?r jedes Gesch?ftsjahr eines oder mehrere Bonusziele fest, die sich auf finanzielle Ziele (z.B. Finanzkennzahlen wie EBIT) oder nicht-finanzielle Ziele (z.B. operative Ziele, wie der Abschluss eines Projekts, oder Aufbau neuer Gesch?ftsfelder) beziehen. Jedem Bonusziel wird ein Bonusbetrag zugeordnet, der beim Erreichen der 100%-Zielgr??e (siehe dazu unten) zu zahlen ist. Der Aufsichtsrat legt die relevanten Bonusziele und die dazugeh?rigen Bonusbetr?ge anhand der konkreten Verh?ltnisse im bevorstehenden Gesch?ftsjahr fest und fixiert diese im Rahmen von entsprechenden Zielvereinbarungen mit dem Vorstandsmitglied. Der Aufsichtsrat bestimmt dabei auch die entsprechende Gewichtung der jeweiligen Bonusziele im Verh?ltnis zu den anderen Bonuszielen. Dem Aufsichtsrat steht es offen, andere als die vorgenannten Bonusziele zu definieren und in eine Zielvereinbarung aufzunehmen. Da sich die Verh?ltnisse der Gesellschaft von Gesch?ftsjahr zu Gesch?ftsjahr ?ndern, k?nnen auch die jeweils zu vereinbarenden Bonusziele unterschiedlich sein. Der Aufsichtsrat kann daher bei jeder Festlegung der Bonusziele f?r ein Gesch?ftsjahr andere oder weitere relevante und anspruchsvolle Ziele als Bonusziele festlegen.

Bei der Festlegung der Bonusziele f?r ein Gesch?ftsjahr kann der Aufsichtsrat jeweils f?r jedes Bonusziel Zielgr??en in Form von Mindestzielen, 100%-Zielen und 200%-Zielen als Maximalziele festlegen. In diesem Fall ist der dem Bonusziel zugeordnete Bonusbetrag nicht zu zahlen, wenn die tats?chliche Zielerreichung nur das Mindestziel erreicht oder darunter bleibt. Entspricht die Zielerreichung dem 100%-Ziel, ist der dem Bonusziel zugeordnete Bonusbetrag in voller H?he zu zahlen. Entspricht die Zielerreichung dem Maximalziel, ist der dem Bonusziel zugeordnete Bonusbetrag in doppelter H?he zu zahlen. Bei einer Zielerreichung zwischen dem Mindestziel, dem 100%-Ziel und dem Maximalbetrag, wird der Umfang, in dem der Bonusbetrag auszuzahlen ist, durch lineare Interpolation ermittelt. Die j?hrliche Bonuszahlung ist auf einen Maximalbetrag in H?he von 250.000 ? bei Erreichen des 200%-Ziels in Bezug auf s?mtliche f?r das entsprechende Gesch?ftsjahr festgelegten Bonusziele begrenzt.

Der Aufsichtsrat orientiert sich bei der Auswahl der Bonusziele und der Festlegung der Zielgr??en stets daran, die Strategie der Gesellschaft und ihre langfristige Entwicklung zu f?rdern. Damit schafft die kurzfristig variable Verg?tung Anreize, das operative Gesch?ft an der ?bergeordneten Unternehmensstrategie auszurichten und leistet so einen Beitrag zur F?rderung der Gesch?ftsstrategie und zur langfristigen Unternehmensentwicklung.

Dem Aufsichtsrat steht es frei, einzelne oder mehrere f?r die kurzfristige variable j?hrliche Verg?tung ma?gebliche Bonusziele, Bonusbetr?ge und Zielgr??en bereits im Dienstvertrag f?r die gesamte Vertragslaufzeit festzulegen.

Ob die jeweiligen Ziele erreicht wurden, wird anhand der Rechnungslegung der Gesellschaft (bei Zielen in Form finanzieller Kennzahlen) oder anhand hierzu von der Gesellschaft bereitzustellender Informationen (bei nicht-finanziellen Zielen tats?chlicher (z.B. Vertragsschluss bzw. Vertragsvollzug) oder sonstiger (z.B. Compliance-Status) Art ermittelt und vom Aufsichtsrat festgestellt. Auf Basis dieser Befunde legt der Aufsichtsrat nach Ablauf eines Gesch?ftsjahres im Rahmen der Aufsichtsratssitzung, die ?ber die Billigung des Konzernabschlusses der Gesellschaft beschlie?t, f?r das vorangegangene Gesch?ftsjahr die gesamte konkrete Zielerreichung und die H?he des Jahresbonus f?r das jeweilige Vorstandsmitglied fest. Der Jahresbonus ist in bar einen Monat nach Billigung des Konzernabschlusses f?r das vorangegangene Gesch?ftsjahr durch den Aufsichtsrat zur Auszahlung f?llig.

3. Langfristige variable Verg?tung

Jedes Vorstandsmitglied der infas Holding AG ist dazu angehalten, sich langfristig f?r das Unternehmen zu engagieren, nachhaltiges Wachstum zu f?rdern und eine dauerhafte Wertschaffung zu erzielen. Vor diesem Hintergrund wird jedem Vorstandsmitglied auch eine langfristige variable Verg?tung gew?hrt, die auf der langfristig positiven Entwicklung des Unternehmens basiert (Long-Term-Incentive). Der Long-Term-Incentive soll eine wettbewerbsf?hige Verg?tungskomponente f?r die Vorstandsmitglieder darstellen, wobei die langfristig angelegten Verg?tungschancen in enger Anbindung an den Unternehmenserfolg im Rahmen eines transparenten und nachvollziehbaren Systems im Mittelpunkt stehen.

Der Long-Term-Incentive umfasst eine Barzahlung, deren H?he vom Aufsichtsrat im Anstellungsvertrag oder in einer entsprechenden, zu Beginn des Bemessungszeitraums abzuschlie?enden Zielvereinbarung festgelegt wird. Der Long-Term-Incentive basiert auf dem Erreichen eines oder mehrerer Bonusziele auf Basis von unternehmensbezogenen Finanzkennkennzahlen, z.B. Umsatz oder EBIT, jeweils wie im Konzernabschluss definiert. Der Bemessungszeitraum entspricht jeweils drei Gesch?ftsjahren, d.h. dem Gesch?ftsjahr, in dem der Long-Term-Incentive gew?hrt wird (Ausgangsjahr), und den folgenden zwei Gesch?ftsjahren. Der Long-Term-Incentive ist zahlbar, wenn das Bonusziel im Ausgangsjahr mindestens erreicht und in den beiden Folgejahren des Bemessungszeitraums nicht unterschritten wurde. Die Gesamth?he des Long-Term-Incentive darf 2.100.000 ? und der auf ein Gesch?ftsjahr des Bemessungszeitraums entfallende Teil darf 700.000 ? nicht ?bersteigen (H?chstbetrag).

Ob die Bonusziele f?r den Long-Term-Incentive erreicht wurden, wird vom Aufsichtsrat im Rahmen der Aufsichtsratssitzung festgelegt, die ?ber die Billigung des Konzernabschlusses f?r das zweite auf das Ausgangsjahr folgende Gesch?ftsjahr beschlie?t. Der Long-Term-Incentive ist in bar einen Monat nach Billigung dieses Konzernabschlusses durch den Aufsichtsrat zur Auszahlung f?llig.

D.

Bestimmung der Struktur und H?he der Gesamtverg?tung der Vorstandsmitglieder

Der Aufsichtsrat legt jeweils bei Abschluss des Vorstandsdienstvertrags in ?bereinstimmung mit dem Verg?tungssystem die H?he der Gesamtverg?tung f?r jedes Vorstandsmitglied fest. Diese ist f?r jedes Vorstandsmitglied jeweils die Summe aus fester und variabler Verg?tung.

Bei der Festlegung achtet der Aufsichtsrat darauf, dass die Gesamtverg?tung in einem angemessenen Verh?ltnis zu den Aufgaben und Leistungen des Vorstandsmitglieds steht. Der Aufsichtsrat kann bei der Bestimmung der H?he der Gesamtverg?tung die Qualifikation und Erfahrung sowie die Funktion und den Verantwortungsbereich der einzelnen Vorstandsmitglieder ber?cksichtigen. Au?erdem ber?cksichtigt er die wirtschaftliche Lage, die k?nftige Gesch?ftsstrategie sowie den Erfolg des Unternehmens. Der Aufsichtsrat tr?gt daf?r Sorge, dass die Verg?tung markt?blich ist.

In die Beurteilung der ?blichkeit der Verg?tung der Vorstandsmitglieder flie?t zudem ein vertikaler Verg?tungsvergleich ein, bei dem die Verg?tungs- und Besch?ftigungsbedingungen der Arbeitnehmer der Gesellschaft und diese auch in ihrer zeitlichen Entwicklung ber?cksichtigt werden. Zum Kreis der Arbeitnehmer z?hlen s?mtliche Mitarbeiter der infas Holding AG und ihrer Konzernunternehmen.

Das Verg?tungssystem erlaubt es dem Aufsichtsrat, bei der H?he der Gesamtverg?tung die Funktion und den Verantwortungsbereich der einzelnen Vorstandsmitglieder zu ber?cksichtigen. Das System er?ffnet dem Aufsichtsrat die M?glichkeit, funktionsspezifische Differenzierungen - zum Beispiel f?r den Vorstandsvorsitzenden oder f?r die f?r einzelne Ressorts zust?ndigen Vorstandsmitglieder - nach pflichtgem??em Ermessen und unter Ber?cksichtigung von Kriterien festzulegen, wie beispielsweise Marktgegebenheiten oder Erfahrung des Vorstandsmitglieds.

E.

Maximalverg?tung der Vorstandsmitglieder

Der Aufsichtsrat hat gem?? ? 87a Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 AktG eine Maximalverg?tung f?r den Vorstandsvorsitzenden sowie f?r die ?brigen ordentlichen Vorstandsmitglieder festgelegt, deren H?he jeweils der Gesamtverg?tung der Vorstandsmitglieder entspricht. Die Maximalverg?tung im Sinne dieses Verg?tungssystems ist die betragsm??ige H?chstgrenze f?r die Summe aus (i) Festverg?tung f?r ein Gesch?ftsjahr, (ii) kurzfristiger variabler j?hrlicher Verg?tung f?r ein Gesch?ftsjahr und (iii) auf das Gesch?ftsjahr entfallender Anteil des Long-Term-Incentive.

Die Maximalverg?tung soll f?r den Vorsitzenden des Vorstands 1.700.000 ? und f?r die ?brigen Mitglieder des Vorstands jeweils 1.200.000 ? nicht ?bersteigen. Da der Long-Term-Incentive einmalig und erst nach Ablauf des Bemessungszeitraums in Bezug auf s?mtliche Gesch?ftsjahre des Bemessungszeitraums auszuzahlen ist, kann der tats?chliche Zufluss f?r das Gesch?ftsjahr, in dem der Long-Term-Incentive ausgezahlt wird, diesen Betrag ?bersteigen.

Der Aufsichtsrat weist darauf hin, dass es sich bei diesen Betr?gen nicht um die vom Aufsichtsrat f?r angemessen gehaltene Zielverg?tung handelt, sondern lediglich um eine absolute Obergrenze, die allenfalls bei optimaler Zielerreichung erreicht werden k?nnte. Sollte die Hauptversammlung eine Absenkung der im vorliegenden Verg?tungssystem festgelegten Maximalverg?tung beschlie?en, wird der Aufsichtsrat dieses Votum beim Abschluss oder der Verl?ngerung von Vorstands-Dienstvertr?gen ber?cksichtigen.

F.

Relativer Anteil der Verg?tungskomponenten an der Maximalverg?tung

Die relativen Anteile der jeweiligen Verg?tungsbestandteile an der j?hrlichen Maximal-Gesamtverg?tung (in %) sollen (unter den Annahmen (i) des Erreichens des Maximalbetrags bei der kurzfristigen variablen Verg?tung und (ii) des Verdienens des Long-Term-Incentive, wobei dieser anteilig auf die drei Gesch?ftsjahre des Bemessungszeitraums umgelegt wurde) f?r alle Vorstandsmitglieder in etwa betragen:

* Festverg?tung: ca. 20 - 45 % * Kurzfristige variable Verg?tung: ca. 15 - 20 % * Langfristige variable Verg?tung: ca. 40 - 60 %

Der Anteil der Festverg?tung (Grundverg?tung und Nebenleistungen) liegt bei rund 20-45% der Maximal-Gesamtverg?tung. Der Anteil der kurzfristigen variablen Verg?tung an der Maximal-Gesamtverg?tung betr?gt rund 15-20%. Der Anteil der langfristigen variablen Verg?tung an der Maximal-Gesamtverg?tung (bei anteiliger Umlage des Long-Term-Incentive auf die drei Gesch?ftsjahre des Bemessungszeitraums) betr?gt rund 40-60%.

Diese Relationen k?nnen durch funktionale Differenzierung und/oder im Rahmen einer ?berpr?fung der Verg?tung und Anpassung an die Markt?blichkeit variieren.

G.

Angaben zu verg?tungsbezogenen Rechtsgesch?ften

1. Laufzeiten und Beendigung der Dienstvertr?ge

Die Verg?tung der Vorstandsmitglieder wird durch die jeweiligen Dienstvertr?ge der Vorstandsmitglieder bestimmt, wobei die variablen Verg?tungsbestandteile auf der Basis dieses Verg?tungssystems vom Aufsichtsrat bestimmt werden. Die Laufzeit der Vorstands-Dienstvertr?ge ist an die Dauer der Bestellung gekoppelt.

Die Dienstvertr?ge der Vorstandsmitglieder werden f?r die Dauer der Bestellung abgeschlossen. Unter Ber?cksichtigung der aktienrechtlichen Vorgaben des ? 84 AktG betragen Bestell- beziehungsweise Vertragsdauer bei Erstbestellung und Wiederbestellung eines Vorstandsmitglieds maximal f?nf Jahre.

Im Einklang mit den aktienrechtlichen Vorgaben sehen die Vorstands-Dienstvertr?ge keine ordentliche K?ndigungsm?glichkeit vor; das beiderseitige Recht zur fristlosen K?ndigung des Vorstands-Dienstvertrags aus wichtigem Grund bleibt unber?hrt. Im Fall einer vorzeitigen Beendigung der Bestellung endet der Vorstands-Dienstvertrag ebenfalls vorzeitig.

Neben den Dienstvertr?gen mit der infas Holding AG k?nnen mit Zustimmung des Aufsichtsrats zus?tzliche Dienstvertr?ge der Vorstandsmitglieder auch mit Tochtergesellschaften der infas Holding AG abgeschlossen werden, wenn das aus Sicht des Aufsichtsrats sinnvoll erscheint. Der Aufsichtsrat wird mittels konzernweiter Zustimmungsvorbehalte sicherstellen, dass die Vorgaben des Verg?tungssystems auch in solchen Konstellationen eingehalten werden.

Die bestehenden Dienstvertr?ge mit den Vorstandsmitgliedern haben derzeit jeweils eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2021.

2. Leistungen im Falle der vorzeitigen Beendigung des Dienstvertrags

Im Falle einer unterj?hrigen Beendigung des Dienstvertrags werden die Festverg?tung und den Jahresbonus grunds?tzlich nur zeitanteilig gew?hrt; ein Anspruch auf den Long-Term-Incentive besteht in einem solchen Fall nur, soweit die entsprechenden Anspruchsvoraussetzungen vorliegen. Zusagen f?r Leistungen aus Anlass der vorzeitigen Beendigung des Dienstvertrags durch das Vorstandsmitglied infolge eines Kontrollwechsels (Change of Control) werden nicht vereinbart.

In den Dienstvertr?gen werden keine nachvertraglichen Wettbewerbsverbote vereinbart. Daher wird die Zahlung einer Karenzentsch?digung im Verg?tungssystem nicht vorgesehen.

H.

Vor?bergehende Abweichungen vom Verg?tungssystem

Der Aufsichtsrat kann gem?? ? 87a Abs. 2 Satz 2 AktG vor?bergehend von dem Verg?tungssystem abweichen, wenn dies im Interesse des langfristigen Wohlergehens der Gesellschaft notwendig ist. Hierzu geh?ren beispielsweise die Angleichung des Verg?tungssystems bei einer signifikant ver?nderten Unternehmensstrategie zur Gew?hrung der ad?quaten Anreizsetzung oder im Falle weitreichender ?nderungen der Wirtschaftssituation (zum Beispiel durch Pandemien oder schwere Wirtschaftskrisen), die die urspr?nglichen Leistungskriterien und/oder Kennzahlen des Verg?tungssystems hinf?llig werden lassen, sofern die konkreten Auswirkungen nicht vorhersehbar waren. Allgemein ung?nstige Marktentwicklungen stellen ausdr?cklich keinen Ausnahmefall dar, der zum Abweichen vom Verg?tungssystem berechtigt.

Verfahrensm??ig setzt ein solches Abweichen einen ausdr?cklichen Beschluss des Aufsichtsrats voraus, in dem konkret die Dauer der Abweichung sowie die Abweichung als solche, aber auch der Grund hierf?r (also warum das langfristige Wohlergehen der Gesellschaft die Abweichung erfordert) in angemessener Form beschrieben sind. Die Bestandteile des Verg?tungssystems, von denen in Ausnahmef?llen abgewichen werden kann, sind das Verfahren, die Regelungen zur Verg?tungsstruktur und -h?he sowie die einzelnen Verg?tungsbestandteile und insbesondere die Leistungskriterien. Sachlich kann der Aufsichtsrat sowohl von dem jeweiligen relativen Anteil der einzelnen Verg?tungsbestandteile sowie ihren jeweiligen Voraussetzungen abweichen, auch die Festverg?tung kann er im Einzelfall vor?bergehend anders festsetzen, wenn dies im Interesse des langfristigen Wohlergehens der Gesellschaft liegt, nicht jedoch die von der Hauptversammlung festgelegte Maximalverg?tung ?berschreiten.

Angaben zu Tagesordnungspunkt 7: Abstraktes Verg?tungssystem f?r die Mitglieder des Aufsichtsrats

A.

Satzungswortlaut

Die Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder ist in ? 12 der Satzung der Gesellschaft geregelt, der wie folgt lautet:

'1.

Jedes Mitglied des Aufsichtsrats erh?lt j?hrlich, d.h. nach Ablauf des Gesch?ftsjahrs, eine feste Verg?tung (Grundverg?tung) in H?he von 14.000,00 ?. Zus?tzlich erh?lt jedes Aufsichtsratsmitglied ein Sitzungsgeld in H?he von 1.500,00 ? je Sitzung. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erh?lt das Doppelte und der stellvertretende Vorsitzende das Eineinhalbfache der genannten Betr?ge. Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten au?erdem Ersatz f?r die ihnen bei der Wahrnehmung ihres Amtes erwachsenen Auslagen. Eine auf ihre Bez?ge zu entrichtende Umsatzsteuer wird den Mitgliedern des Aufsichtsrats von der Gesellschaft erstattet.

2.

Die Verg?tungsregelung nach Abs. 1 findet erstmals Anwendung f?r das gesamte Gesch?ftsjahr 2015.'

B.

Beitrag der Verg?tung zur F?rderung der Gesch?ftsstrategie und zur langfristigen Entwicklung

F?r die Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder sind ausschlie?lich fixe Verg?tungsbestandteile nebst Auslagenersatz, nicht aber variable Verg?tungselemente vorgesehen. Die Fixverg?tung st?rkt die Unabh?ngigkeit der Aufsichtsratsmitglieder und leistet so einen mittelbaren Beitrag 'zur langfristigen Entwicklung der Gesellschaft' (vgl. ? 87a Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 AktG).

Das Verg?tungssystem incentiviert Aufsichtsratsmitglieder zugleich, sich proaktiv f?r die 'F?rderung der Gesch?ftsstrategie' (vgl. ? 87a Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 AktG) einzusetzen, indem der h?here zeitliche Aufwand des Vorsitzenden, der besonders eng an der Besprechung strategischer Fragen beteiligt ist, und des stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats angemessen ber?cksichtigt wird.

C.

Verg?tungsbestandteile

Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten jeweils nur eine feste Verg?tung, jeweils zuz?glich der auf die Verg?tung anfallenden Umsatzsteuer. Im Falle, dass ein Aufsichtsratsmitglied dem Aufsichtsrat nicht w?hrend des gesamten Gesch?ftsjahrs angeh?rt, wird die Verg?tung zeitanteilig gew?hrt. Hinzu kommt die Erstattung der durch die Aus?bung des Amts entstehenden Auslagen.

D.

Keine variable Verg?tung, keine verg?tungsbezogenen Rechtsgesch?fte

Da das Verg?tungssystem keine variablen Verg?tungsbestandteile beinhaltet, entfallen Angaben gem?? ? 87a Abs. 1 Satz 2 Nr. 4, 6, 7 AktG. Die Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder ist unmittelbar in der Satzung festgelegt, so dass keine vertraglichen verg?tungsbezogenen Rechtsgesch?fte im Sinne von ? 87a Abs. 1 Satz 2 Nr. 8 AktG abgeschlossen werden.

E.

Aufschubzeiten

Die Verg?tung ist f?llig nach Ablauf des jeweiligen Gesch?ftsjahres. Weitere Aufschubzeiten f?r die Auszahlung von Verg?tungsbestandteilen bestehen nicht.

F.

Einbeziehung der Verg?tungs- und Besch?ftigungsbedingungen der Arbeitnehmer

Eine rechtlich verbindliche Verkn?pfung ist nicht in der Satzung verankert, entspricht nicht der Funktionsverschiedenheit des nicht operativ t?tigen Aufsichtsrats und w?rde die Entscheidungsfreiheit der Aktion?re ?ber die Verg?tung des Aufsichtsrats ungeb?hrlich einschr?nken.

G.

Festsetzung, Umsetzung und ?berpr?fung des Verg?tungssystems

Das Verg?tungssystem und die konkrete Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder werden in der Satzung festgesetzt. Zust?ndig f?r eine ?nderung der Verg?tung im Wege einer Satzungs?nderung ist die Hauptversammlung.

Die Hauptversammlung beschlie?t gem?? ? 113 Abs. 3 AktG auch mindestens alle vier Jahre ?ber die Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder. Ein best?tigender Beschluss ist zul?ssig und setzt die einfache Stimmenmehrheit voraus. Kommt ein best?tigender Beschluss nicht zustande, so ist sp?testens in der darauf folgenden ordentlichen Hauptversammlung ein ?berpr?ftes Verg?tungssystem zur Beschlussfassung vorzulegen. Eine materielle ?nderung des in der Satzung festgesetzten Verg?tungssystems und der Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder erfordern einen Beschluss mit satzungs?ndernder Mehrheit.

Es findet eine regelm??ige ?berpr?fung der Verg?tung des Aufsichtsrats durch die Verwaltung statt. Hierbei werden insbesondere die zeitliche Inanspruchnahme, der Umfang der wahrzunehmenden Aufgaben und die finanzielle Situation der Gesellschaft ber?cksichtigt sowie ggf. ein Vergleich mit dem Verg?tungssystem anderer, der Gesellschaft vergleichbarer Gesellschaften. Sollten Vorstand und Aufsichtsrat hierbei Anlass f?r eine ?nderung sehen, werden sie der Hauptversammlung ein angepasstes Verg?tungssystem unterbreiten. Mindestens alle vier Jahre wird das Verg?tungssystem der Hauptversammlung vorgelegt.

Interessenkonflikte im Zusammenhang mit dem Verg?tungssystem des Aufsichtsrats sind in der Vergangenheit nicht vorgekommen. Etwaigen Interessenkonflikten bei der ?berpr?fung des Verg?tungssystems wirkt die gesetzliche Kompetenzordnung entgegen, da die letztendliche Entscheidungsbefugnis ?ber die Aufsichtsratsverg?tung der Hauptversammlung zugewiesen ist und dieser ein Beschlussvorschlag sowohl von Vorstand als auch Aufsichtsrat unterbreitet wird, mithin bereits in den gesetzlichen Regelungen ein System der gegenseitigen Kontrolle vorgesehen ist. Im ?brigen gelten die allgemeinen Regeln f?r Interessenkonflikte, wonach solche insbesondere offenzulegen und angemessen zu behandeln sind.

Gesamtzahl der Aktien und Stimmrechte

Im Zeitpunkt der Einberufung dieser Hauptversammlung hat die infas Holding Aktiengesellschaft 9.000.000 St?ck nennwertlose Inhaberaktien ausgegeben, die 9.000.000 Stimmen gew?hren. Die Gesellschaft h?lt im Zeitpunkt der Einberufung der Hauptversammlung keine eigenen Aktien.

Hinweise zur Teilnahme an der Hauptversammlung

Hauptversammlung ohne physische Pr?senz der Aktion?re und ihrer Bevollm?chtigten

Auf der Grundlage von ? 1 Abs. 1, Abs. 2 COVID-19-Gesetz hat der Vorstand, mit Zustimmung des Aufsichtsrats, entschieden, dass die Hauptversammlung ohne physische Pr?senz der Aktion?re oder ihrer Bevollm?chtigten (mit Ausnahme des von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreters) als virtuelle Hauptversammlung abgehalten wird.

Die virtuelle Hauptversammlung findet im Maritim Hotel, Godesberger Allee, 53175 Bonn, statt. Eine physische Teilnahme der Aktion?re und ihrer Bevollm?chtigten (mit Ausnahme der von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter) am Versammlungsort ist ausgeschlossen.

Die Durchf?hrung der ordentlichen Hauptversammlung 2021 als virtuelle Hauptversammlung nach Ma?gabe des COVID-19-Gesetzes f?hrt zu Modifikationen in den Abl?ufen der Hauptversammlung sowie bei den Rechten der Aktion?re. Die vorgesehene ?bertragung der virtuellen Hauptversammlung in Bild und Ton erm?glicht keine Teilnahme an der Hauptversammlung im Sinne des ? 118 Abs. 1 Satz 2 AktG.

Wir bitten die Aktion?re in diesem Jahr um besondere Beachtung der nachstehenden Hinweise zur Anmeldung zur virtuellen Hauptversammlung, zur Aus?bung des Stimmrechts sowie zu weiteren Aktion?rsrechten.

Voraussetzung f?r die Aus?bung der Aktion?rsrechte in Bezug auf die virtuelle Hauptversammlung

Zur Verfolgung der virtuellen Hauptversammlung sowie zur Aus?bung der versammlungsbezogenen Rechte, insb. des Stimmrechts, sowie zur Verfolgung der virtuellen Hauptversammlung sind nur diejenigen Aktion?re berechtigt, die sich rechtzeitig angemeldet haben und ihren Aktienbesitz nachgewiesen haben.

Die Anmeldung muss sp?testens bis zum Ablauf des 9. Juli 2021 (24:00 Uhr MESZ) bei der Gesellschaft unter den nachfolgend genannten Kontaktdaten eingehen:

infas Holding Aktiengesellschaft c/o HVBEST Event-Service GmbH Mainzer Stra?e 180 66121 Saarbr?cken Fax: 0681/9 26 29 29 E-Mail: infas-hv2021@hvbest.de

Als Nachweis des Anteilsbesitzes gen?gt ein durch den Letztintermedi?r in Textform ausgestellten Nachweis ?ber den Anteilsbesitz des Aktion?rs, der der Gesellschaft vom Letztintermedi?r auch direkt ?bermittelt werden kann. Der Nachweis des Anteilsbesitzes muss sich auf den Beginn des 25. Juni 2021 (00:00 Uhr MESZ) (sog. Nachweisstichtag) beziehen. Der Nachweis muss der Gesellschaft - ebenso wie die Anmeldung - sp?testens bis zum Ablauf des 9. Juli 2021 (24:00 Uhr MESZ) unter den vorstehend genannten Kontaktdaten zugehen.

Die Anmeldung und der Nachweis bed?rfen der Textform (? 126b BGB) und m?ssen in deutscher oder englischer Sprache abgefasst sein.

Nach Eingang der Anmeldung und des Nachweises des Anteilsbesitzes erhalten die ordnungsgem?? angemeldeten Aktion?re Anmeldebest?tigungen f?r die virtuelle Hauptversammlung, auf denen die Zahl ihrer Stimmen verzeichnet und die erforderlichen Zugangsdaten f?r das passwortgesch?tzte Aktion?rsportal (HV-Portal) abgedruckt sind. Um den rechtzeitigen Erhalt der Anmeldebest?tigungen sicherzustellen, bitten wir die Aktion?re, m?glichst fr?hzeitig f?r die Anmeldung und die ?bersendung des Nachweises des Anteilsbesitzes an die Gesellschaft Sorge zu tragen. Im Zweifel sollten sich die Aktion?re bei ihrem depotf?hrenden Institut erkundigen, ob dieses f?r sie die Anmeldung und den Nachweis des Anteilsbesitzes vornimmt.

Im Verh?ltnis zur Gesellschaft gilt f?r die Teilnahme an der virtuellen Hauptversammlung und die Aus?bung des Stimmrechts als Aktion?r nur, wer den Nachweis des Anteilsbesitzes erbracht hat. Die Berechtigung zur Teilnahme und der Umfang des Stimmrechts bemessen sich dabei ausschlie?lich nach dem Anteilsbesitz zum Nachweisstichtag. Mit dem Nachweisstichtag geht keine Sperre f?r die Ver?u?erbarkeit des Anteilsbesitzes einher. Auch im Fall der vollst?ndigen oder teilweisen Ver?u?erung des Anteilsbesitzes nach dem Nachweisstichtag ist f?r die Teilnahme und den Umfang des Stimmrechts ausschlie?lich der Anteilsbesitz des Aktion?rs zum Nachweisstichtag ma?geblich. Entsprechendes gilt f?r Zuerwerbe von Aktien nach dem Nachweisstichtag. Personen, die zum Nachweisstichtag noch keine Aktien besitzen und erst danach Aktion?r werden, sind f?r die von ihnen gehaltenen Aktien in ihrer Eigenschaft als Aktion?r nicht teilnahme- oder stimmberechtigt; die M?glichkeit einer Bevollm?chtigung oder Erm?chtigung zur Rechtsaus?bung durch den Vorbesitzer, welcher die Aktien zum Nachweisstichtag gehalten hat, bleibt unber?hrt. Der Nachweisstichtag hat keine Bedeutung f?r die Dividendenberechtigung.

Ordnungsgem?? angemeldete Aktion?re und ihre Bevollm?chtigten haben im Zusammenhang mit der virtuellen Hauptversammlung das Recht zur Aus?bung des Stimmrechts im Wege der elektronischen Briefwahl und zur Bevollm?chtigung des Stimmrechtsvertreters der Gesellschaft oder von sonstigen Bevollm?chtigten. Die Einzelheiten zur Stimmrechtsaus?bung und zur Bevollm?chtigung sind in den nachfolgenden Abschnitten n?her erl?utert.

Stimmrechtsvertretung

Bevollm?chtigung eines Dritten

Aktion?re k?nnen ihre versammlungsbezogenen Rechte, insb. ihr Stimmrecht, in der virtuellen Hauptversammlung durch einen Bevollm?chtigten, z.B. durch einen Intermedi?r, ein Kreditinstitut oder eine Aktion?rsvereinigung oder diesen gem?? ? 135 Abs. 8 AktG gleichgestellten Personen oder Institutionen, aus?ben lassen.

Die Erteilung der Vollmacht, ihr Widerruf und der Nachweis der Bevollm?chtigung gegen?ber der Gesellschaft bed?rfen der Textform. Bevollm?chtigt ein Aktion?r mehr als eine Person, kann die Gesellschaft eine oder mehrere von diesen zur?ckweisen. Auch im Fall einer Stimmrechtsvertretung sind eine fristgerechte Anmeldung und ein fristgerechter Nachweis des Anteilsbesitzes, wie vorstehend im Abschnitt 'Voraussetzung f?r die Aus?bung der Aktion?rsrechte in Bezug auf die virtuelle Hauptversammlung' beschrieben, erforderlich.

Der Nachweis einer erteilten Bevollm?chtigung kann per Post oder Fax bis zum 15. Juli 2021, 24:00 Uhr (MESZ), eingehend an die nachfolgend genannten Kontaktdaten ?bermittelt werden:

infas Holding Aktiengesellschaft c/o HVBEST Event-Service GmbH Mainzer Str. 180 66121 Saarbr?cken Fax: 0681/9 26 29 29

Sp?ter eingehende Vollmachtsnachweise per Post oder Fax werden nicht ber?cksichtigt.

Die Aktion?re haben zudem - auch ?ber den 15. Juli 2021, 24:00 Uhr (MESZ), hinaus - bis zum Beginn der Abstimmung in der virtuellen Hauptversammlung die M?glichkeit der ?bermittlung des Nachweises einer erteilten Bevollm?chtigung per E-Mail (z.B. die Vollmacht als Scan) an:

infas-hv2021@hvbest.de?

Wenn die Vollmacht nicht durch Erkl?rung gegen?ber dem Bevollm?chtigten, sondern durch Erkl?rung gegen?ber der Gesellschaft erteilt werden soll, kann dies ebenfalls entweder bis zum 15. Juli 2021, 24:00 Uhr (MESZ) (Eingang bei der Gesellschaft), per Post oder per Fax oder - auch ?ber den 15. Juli 2021, 24:00 Uhr (MESZ), hinaus - bis zum Beginn der Abstimmung in der virtuellen Hauptversammlung per E-Mail an die obenstehenden Kontaktdaten erfolgen. Wird die Vollmacht nicht durch Erkl?rung gegen?ber dem Bevollm?chtigten, sondern durch Erkl?rung gegen?ber der Gesellschaft erteilt, ist ein zus?tzlicher Nachweis der Bevollm?chtigung nicht erforderlich.

Auch der Widerruf einer bereits erteilten Vollmacht kann ?ber die vorgenannten Kontaktdaten unmittelbar gegen?ber der Gesellschaft erkl?rt werden.

Aktion?re, die einen Vertreter bevollm?chtigen m?chten, werden gebeten, zur Erteilung der Vollmacht das hierf?r mit der Anmeldebest?tigung ?bersandte Formular zu verwenden, falls sie die Vollmacht per Post oder per Fax und nicht per E-Mail erteilen wollen.

Bei der Bevollm?chtigung eines Intermedi?rs, eines Kreditinstituts oder einer Aktion?rsvereinigung oder diesen gem?? ? 135 Abs. 8 AktG gleichgestellten Personen oder Institutionen sowie f?r den Widerruf und den Nachweis einer solchen Bevollm?chtigung k?nnen Besonderheiten gelten; die Aktion?re werden gebeten, sich in einem solchen Fall mit dem zu Bevollm?chtigenden rechtzeitig wegen einer von ihm m?glicherweise geforderten Form der Vollmacht abzustimmen.

Auch Bevollm?chtigte (mit Ausnahme des von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreters) k?nnen nicht physisch an der virtuellen Hauptversammlung teilnehmen. Sie k?nnen das Stimmrecht f?r von ihnen vertretene Aktion?re lediglich im Wege der elektronischen Briefwahl oder durch Erteilung von (Unter-)Vollmacht an den Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft aus?ben.

Die elektronische Zuschaltung des Bevollm?chtigten setzt voraus, dass der Bevollm?chtigte vom Vollmachtgeber die mit der Anmeldebest?tigung versendeten Zugangsdaten erh?lt. Die Nutzung der Zugangsdaten durch den Bevollm?chtigten gilt zugleich als Nachweis der Bevollm?chtigung.

Gehen bei der Gesellschaft im Zusammenhang mit der Erteilung und dem Widerruf einer Vollmacht auf unterschiedlichen ?bermittlungswegen voneinander abweichende Erkl?rungen f?r ein und dieselbe Aktie am selben Tag ein oder ist sonst bei voneinander abweichenden Erkl?rungen im Zusammenhang mit der Erteilung und dem Widerruf einer Vollmacht f?r die Gesellschaft nicht erkennbar, welche dieser Erkl?rungen zuletzt erfolgt ist, werden diese Erkl?rungen jeweils unabh?ngig vom Eingangszeitpunkt in folgender Reihenfolge der ?bermittlungswege als verbindlich behandelt: (1) E-Mail, (2) Telefax und (3) Papierform.

Bevollm?chtigung des weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreters der Gesellschaft

Aktion?re k?nnen sich auch durch von der Gesellschaft als Stimmrechtsvertreter benannte Mitarbeiter der Gesellschaft bei der Aus?bung ihres Stimmrechts vertreten lassen. Dem Stimmrechtsvertreter m?ssen dazu Vollmacht sowie ausdr?ckliche und eindeutige Weisungen f?r die Aus?bung des Stimmrechts zu jedem relevanten Tagesordnungspunkt erteilt werden. Soweit eine ausdr?ckliche und eindeutige Weisung fehlt, wird sich der Stimmrechtsvertreter f?r den jeweiligen Abstimmungsgegenstand der Stimme enthalten. Die Stimmrechtsvertreter sind verpflichtet, weisungsgem?? abzustimmen. Auch im Falle der Bevollm?chtigung eines Stimmrechtsvertreters der Gesellschaft sind eine fristgerechte Anmeldung und ein fristgerechter Nachweis des Anteilsbesitzes, wie vorstehend im Abschnitt 'Voraussetzung f?r die Aus?bung der Aktion?rsrechte in Bezug auf die virtuelle Hauptversammlung' beschrieben, erforderlich.

Die Vollmacht mit Weisungen an den von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter bedarf ebenso wie ihr Widerruf und ihre ?nderung der Textform (? 126b BGB). Vollmacht und Stimmrechtsweisungen an den von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter k?nnen insbesondere auch unter Verwendung des hierf?r mit der Anmeldebest?tigung ?bersandten Formulars oder ?ber das HV-Portal unter

www.infas-holding.de/hv2021?

erteilt werden.

Die Erteilung der Vollmacht mit Weisungen, ihre ?nderung oder ihr Widerruf und der Nachweis einer gegen?ber den Stimmrechtsvertretern der Gesellschaft erteilten Vollmacht oder ihres Widerrufs gegen?ber der Gesellschaft m?ssen, sofern sie nicht unter Verwendung der Eingabemaske in dem HV-Portal erteilt werden, aus organisatorischen Gr?nden unter folgenden Kontaktdaten bis sp?testens 15. Juli 2021, 24:00 Uhr (MESZ), (Eingang bei der Gesellschaft), der Gesellschaft an die folgende Adresse per Post, Telefax oder E-Mail zugehen:

infas Holding Aktiengesellschaft c/o HVBEST Event-Service GmbH Mainzer Str. 180 66121 Saarbr?cken Fax: 0681/9 26 29 29 E-Mail: infas-hv2021@hvbest.de

Die Erteilung von Vollmachten zur Aus?bung des Stimmrechts nebst Weisungen an den von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter und ihr Widerruf sind ?ber das HV-Portal unter

www.infas-holding.de/hv2021?

zudem - auch ?ber den 15. Juli 2021, 24:00 Uhr (MESZ), hinaus - bis zum Beginn der Abstimmung in der virtuellen Hauptversammlung m?glich.

Gehen bei der Gesellschaft im Zusammenhang mit der Erteilung und dem Widerruf einer Vollmacht und/oder Weisung an den von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter auf unterschiedlichen ?bermittlungswegen voneinander abweichende Erkl?rungen f?r ein und dieselbe Aktie am selben Tag ein oder ist sonst bei voneinander abweichenden Erkl?rungen im Zusammenhang mit der Erteilung und dem Widerruf einer Vollmacht oder Weisung an den von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter f?r die Gesellschaft nicht erkennbar, welche dieser Erkl?rungen zuletzt erfolgt ist, werden diese Erkl?rungen jeweils unabh?ngig vom Eingangszeitpunkt in folgender Reihenfolge der ?bermittlungswege als verbindlich behandelt: (1) HV-Portal, (2) E-Mail, (3) Telefax und (4) Papierform.

Stimmabgabe durch elektronische Briefwahl

Die nach Ma?gabe der vorstehenden Erl?uterungen ordnungsgem?? angemeldeten Aktion?re oder ihre Bevollm?chtigten k?nnen eine Stimmabgabe mittels sog. Briefwahl im Wege elektronischer Kommunikation, kurz elektronische Briefwahl, vornehmen. Die elektronische Briefwahl schlie?t eine Verfolgung der virtuellen Hauptversammlung nicht aus.

Per elektronischer Briefwahl abzugebende Stimmen k?nnen ausschlie?lich ?ber das HV-Portal unter

www.infas-holding.de/hv2021?

abgegeben werden.

Die Stimmabgabe mittels elektronischer Briefwahl ist bis zum Beginn der Abstimmung am Tag der Hauptversammlung m?glich. Bis zu diesem Zeitpunkt ist auch ein Widerruf oder eine ?nderung der ?ber das HV-Portal erfolgten Stimmabgabe m?glich. Um die elektronische Briefwahl vornehmen zu k?nnen, bedarf es der Anmeldebest?tigung, auf der die f?r die Nutzung des HV-Portals erforderlichen Zugangsdaten aufgedruckt sind. Der Zugang zu dem HV-Portal erfolgt ?ber die Internetseite der Gesellschaft unter

www.infas-holding.de/hv2021?

Auch Aktion?rsvertreter k?nnen sich der elektronischen Briefwahl bedienen. Insoweit gelten die Vorschriften f?r die Stimmrechtsvertretung und Vollmachtserteilung (wie vorstehend jeweils beschrieben, vgl. Abschnitt 'Stimmrechtsvertretung'), insbesondere auch hinsichtlich des Nachweises der Bevollm?chtigung, entsprechend.

Angaben zu den Rechten der Aktion?re nach ?? 122 Abs. 2, 126 Abs. 1, 127 und 131 Abs. 1 AktG i.V.m. ? 1 Abs. 2 Satz 1 COVID-19-Gesetz

Antr?ge auf Tagesordnungserg?nzung nach ? 122 Abs. 2 AktG

Aktion?re, deren Anteile zusammen den zwanzigsten Teil (5 Prozent) des Grundkapitals (dies entspricht 450.000 St?ckaktien) oder einen anteiligen Betrag am Grundkapital von 500.000 ? (dies entspricht 500.000 St?ckaktien) erreichen, k?nnen verlangen, dass Gegenst?nde auf die Tagesordnung gesetzt und bekanntgemacht werden. Jedem neuen Gegenstand der Tagesordnung muss eine Begr?ndung oder eine Beschlussvorlage beiliegen.

Zus?tzlich m?ssen die Antragsteller gem?? ? 122 Abs. 2 Satz 1, Abs. 1 Satz 3, 4 AktG nachweisen, dass sie seit mindestens 90 Tagen vor dem Tag des Zugangs des Verlangens Inhaber der Aktien sind und dass sie die Aktien bis zur Entscheidung des Vorstands ?ber das Erg?nzungsverlangen halten.

Das Verlangen ist schriftlich an den Vorstand (infas Holding Aktiengesellschaft, Vorstand, Friedrich-Wilhelm-Stra?e 18, 53113 Bonn) zu richten und muss der Gesellschaft mindestens 30 Tage vor der Hauptversammlung, also sp?testens am 15. Juni 2021 (24:00 Uhr MESZ), zugehen.

Bekanntzumachende Erg?nzungen der Tagesordnung werden unverz?glich nach Zugang des Verlangens im Bundesanzeiger bekanntgemacht und gem?? ? 121 Abs. 4a AktG solchen Medien zur Ver?ffentlichung zugeleitet, bei denen davon ausgegangen werden kann, dass sie die Information in der gesamten Europ?ischen Union verbreiten. Sie werden au?erdem ?ber die Internetadresse der Gesellschaft

www.infas-holding.de/hv2021?

den Aktion?ren nach ? 125 Abs. 1 Satz 3 AktG mitgeteilt.

Gegenantr?ge und Wahlvorschl?ge gem?? ?? 126 Abs. 1, 127 AktG i.V.m. ? 1 Abs. 2 Satz 2 COVID-19-Gesetz

Aufgrund der Ausgestaltung der Hauptversammlung als virtuelle Hauptversammlung ohne Pr?senz der Aktion?re oder ihrer Bevollm?chtigten und nur mit Aus?bung des Stimmrechts ?ber elekt

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