CECONOMY AG, AGM

CECONOMY AG,

06.01.2023 - 15:09:41

EQS-HV: CECONOMY AG: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 22.02.2023 in https://www.ceconomy.de/Hauptversammlung mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gem?? ?121 AktG

CECONOMY AG D?sseldorf WKN STAMMAKTIE 725 750ISIN STAMMAKTIE DE 000 725 750 3 Wir laden hiermit unsere Aktion?rinnen und Aktion?rezur ordentlichen Hauptversammlung der CECONOMY AG ein,die am Mittwoch, 22. Februar 2023, 10:00 Uhr MEZ, stattfindet. Die ordentliche Hauptversammlung wird auf Grundlage von? 26n Abs. 1 des Einf?hrungsgesetzes zum Aktiengesetz (EGAktG)mit Zustimmung des Aufsichtsrats in Form einer virtuellen Hauptversammlung gem?? ? 118a Aktiengesetz (AktG) ohne physische Pr?senzder Aktion?re oder ihrer Bevollm?chtigten abgehalten. Die gesamte Hauptversammlung wird f?r ordnungsgem?? angemeldete Aktion?rebzw. deren Bevollm?chtigte auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.ceconomy.de/Hauptversammlung im zugangsgesch?tzten InvestorPortal live in Bild und Ton ?bertragen. Die Stimmrechtsaus?bung der Aktion?re erfolgt ? durch die Aktion?re selbstoder durch Bevollm?chtigte ? ausschlie?lich im Wege der elektronischen Briefwahloder durch Vollmachtserteilung an die von der Gesellschaft benannten Stimmrechtsvertreter. Ort der ?bertragung der ordentlichen Hauptversammlungund damit der Ort der Hauptversammlung im Sinne des Aktiengesetzes istdas Congress Center D?sseldorf, CCD S?d, Stockumer Kirchstra?e 61, 40474 D?sseldorf. F?r die Aktion?re und deren Bevollm?chtigte (mit Ausnahme vonStimmrechtsvertretern der Gesellschaft) besteht kein Recht und keine M?glichkeitzur physischen Anwesenheit am Ort der Hauptversammlung. Zu weiteren Einzelheiten vgl. die weiteren Angaben und Hinweiseam Ende der Einladung im Anschluss an die Tagesordnung. TAGESORDNUNG 1.

Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses und des gebilligten Konzernabschlusses f?r das Gesch?ftsjahr 2021/22 mit dem zusammengefassten Lagebericht f?r die CECONOMY AG und den CECONOMY-Konzern, dem nichtfinanziellen Bericht f?r den CECONOMY-Konzern und dem Bericht des Aufsichtsrats

Die genannten Unterlagen, die auch den erl?uternden Bericht zu den Angaben nach ?? 289a und 315a des Handelsgesetzbuchs (HGB) enthalten, sind von der Einberufung der Hauptversammlung an ?ber die Internetseite der CECONOMY AG unter

www.ceconomy.de/Hauptversammlung

zug?nglich. Sie werden auch in der Hauptversammlung zug?nglich sein und vom Vorstand bzw. ? hinsichtlich des Berichts des Aufsichtsrats ? vom Vorsitzenden des Aufsichtsrats erl?utert werden.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und Konzernabschluss gebilligt; der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen ist daher zu diesem Tagesordnungspunkt keine Beschlussfassung vorgesehen.

2.

Verwendung des Bilanzgewinns

Der nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellte Jahresabschluss der CECONOMY AG zum 30. September 2022 weist f?r das Gesch?ftsjahr 2021/22 einen Bilanzgewinn in H?he von 74.248.912,73 ? (davon Gewinnvortrag in H?he von 23.040.377,49 ?) aus. Unter anderem aufgrund der Aktivierung von latenten Steuern in der Bilanz zum 30. September 2022 ist der Bilanzgewinn allerdings gem?? ? 268 Abs. 8 HGB in voller H?he aussch?ttungsgesperrt.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, den im festgestellten Jahresabschluss zum 30. September 2022 ausgewiesenen Bilanzgewinn des Gesch?ftsjahres 2021/22 in H?he von insgesamt 74.248.912,73 ? auf neue Rechnung vorzutragen.

3.

Entlastung der Mitglieder des Vorstands f?r das Gesch?ftsjahr 2021/22

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Gesch?ftsjahr 2021/22 amtierenden Mitgliedern des Vorstands f?r diesen Zeitraum Entlastung zu erteilen.

4.

Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats f?r das Gesch?ftsjahr 2021/22

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Gesch?ftsjahr 2021/22 amtierenden Mitgliedern des Aufsichtsrats f?r diesen Zeitraum Entlastung zu erteilen.

5.

Wahl des Abschlusspr?fers und des Konzernabschlusspr?fers f?r das Gesch?ftsjahr 2022/23 sowie des Abschlusspr?fers f?r die pr?ferische Durchsicht des verk?rzten Abschlusses und des Zwischenlageberichts des ersten Halbjahres des Gesch?ftsjahres 2022/23

Der Aufsichtsrat schl?gt auf Empfehlung seines Pr?fungsausschusses vor, die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftspr?fungsgesellschaft, Frankfurt am Main, zum Abschlusspr?fer und Konzernabschlusspr?fer f?r das Gesch?ftsjahr 2022/23 sowie zum Abschlusspr?fer f?r die pr?ferische Durchsicht des verk?rzten Abschlusses und des Zwischenlageberichts des ersten Halbjahres des Gesch?ftsjahrs 2022/23 zu w?hlen. F?r die genannten Pr?fungsleistungen hat der Pr?fungsausschuss dem Aufsichtsrat gem?? Artikel 16 Absatz 2 der EU-Abschlusspr?ferverordnung (Verordnung (EU) Nr. 537/2014 des Europ?ischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014 ?ber spezifische Anforderungen an die Abschlusspr?fung bei Unternehmen von ?ffentlichem Interesse und zur Aufhebung des Beschlusses 2005/909/EG der Kommission) die folgenden zwei Wirtschaftspr?fungsgesellschaften empfohlen:

1. PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftspr?fungsgesellschaft, Frankfurt am Main

2. Deloitte GmbH Wirtschaftspr?fungsgesellschaft, M?nchen

Der Pr?fungsausschuss hat dabei gem?? Artikel 16 Absatz 2 Unterabs. 2 der EU-Abschlusspr?ferverordnung eine begr?ndete Pr?ferenz f?r die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftspr?fungsgesellschaft mitgeteilt.

Der Pr?fungsausschuss hat gem?? Artikel 16 Abs. 2 Unterabs. 3 der EU-Abschlusspr?ferverordnung erkl?rt, dass seine Empfehlung frei von ungeb?hrlicher Einflussnahme durch Dritte ist und ihm keine Beschr?nkung im Hinblick auf die Auswahl eines bestimmten Abschlusspr?fers (Artikel 16 Abs. 6 der EU-Abschlusspr?ferverordnung) auferlegt wurde.

6.

Wahlen zum Aufsichtsrat

Herr Dr. Fredy Raas hat sein Amt als Mitglied des Aufsichtsrats der CECONOMY AG mit Wirkung zum 30. Juni 2022 niedergelegt. Die daraus entstandene Vakanz im Aufsichtsrat wurde durch die gerichtliche Bestellung von Herrn Erich Schuhmacher zum Mitglied des Aufsichtsrats auf Seiten der Anteilseignervertreter mit Wirkung zum 1. Juli 2022 beseitigt. Die gerichtliche Bestellung von Herrn Erich Schuhmacher ist bis zum Ende der ordentlichen Hauptversammlung, die ?ber die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats f?r das Gesch?ftsjahr 2021/22 beschlie?t, befristet, mithin bis zur Beendigung dieser Hauptversammlung. Mit Beendigung dieser Hauptversammlung endet auch die Amtszeit von Herrn Christoph Vilanek als Aufsichtsratsmitglied der Anteilseigner. Daher sind Neu- bzw. Wiederwahlen erforderlich. Herr Erich Schuhmacher und Herr Christoph Vilanek haben mitgeteilt, f?r die Wahl f?r eine weitere Amtszeit zur Verf?gung zu stehen.

Der Aufsichtsrat setzt sich nach ?? 96 Abs. 1 und 2, 101 Abs. 1 AktG, ?? 1 Abs. 1, 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3, Abs. 2 Nr. 3, Abs. 3 MitbestG und ? 7 Abs. 1 der Satzung der CECONOMY AG aus zehn von der Hauptversammlung und zehn von den Arbeitnehmern zu w?hlenden Mitgliedern und zu mindestens 30 Prozent aus Frauen (also mindestens sechs) und zu mindestens 30 Prozent aus M?nnern (also mindestens sechs) zusammen. Da der Gesamterf?llung nach ? 96 Abs. 2 Satz 3 AktG widersprochen wurde, ist der Mindestanteil von der Seite der Anteilseigner und der Seite der Arbeitnehmer getrennt zu erf?llen. Von den zehn Sitzen der Anteilseigner im Aufsichtsrat m?ssen daher mindestens drei mit Frauen und mindestens drei mit M?nnern besetzt sein. Zum Zeitpunkt der Ver?ffentlichung dieser Einberufung geh?ren dem Aufsichtsrat insgesamt acht weibliche Mitglieder an, davon f?nf auf Anteilseignerseite. Weiterhin geh?ren dem Aufsichtsrat zw?lf m?nnliche Mitglieder an, davon f?nf auf Anteilseignerseite. Auf Grundlage der Getrennterf?llung ist das Mindestanteilsgebot damit auf Anteilseignerseite erf?llt und w?re nach der Wahl in jedem Fall auch weiterhin erf?llt.

Die nachfolgenden Wahlvorschl?ge beruhen auf der Empfehlung des Nominierungsausschusses des Aufsichtsrats sowie auf einem Beschluss des Aufsichtsrats. Die Hauptversammlung ist an die Wahlvorschl?ge nicht gebunden.

Der Aufsichtsrat schl?gt vor,

6.1

Herrn Erich Schuhmacher, Mondsee, ?sterreich,Leiter Finanzen/Beteiligungscontrolling/Bilanzen/Steuern, Convergenta Invest und Beteiligungs GmbH, Salzburg, ?sterreich

6.2

Herrn Christoph Vilanek, Hamburg, Deutschland,Vorstandsvorsitzender der freenet AG, B?delsdorf, Deutschland

zu Mitgliedern des Aufsichtsrats zu w?hlen.

Die Wahl der Kandidaten erfolgt jeweils mit Wirkung ab Beendigung dieser Hauptversammlung bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die ?ber die Entlastung f?r das zweite Gesch?ftsjahr nach dem Beginn der Amtszeit beschlie?t. Das Gesch?ftsjahr, in dem die Amtszeit beginnt, wird dabei nicht mitgerechnet.

Die Wahlen sollen als Einzelwahlen durchgef?hrt werden.

Die Wahlvorschl?ge des Aufsichtsrats wurden auf der Grundlage der Anforderungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 28. April 2022 (?DCGK?) und unter Ber?cksichtigung der vom Aufsichtsrat f?r seine Zusammensetzung benannten Ziele abgegeben und streben die Ausf?llung des vom Aufsichtsrat erarbeiteten Kompetenzprofils f?r das Gesamtgremium an. F?r Herrn Christoph Vilanek hat der Aufsichtsrat eine begr?ndete Abweichung von Empfehlung C.5 DCGK betreffend die H?chstzahl der Aufsichtsratsmandate festgestellt und in der j?hrlichen Entsprechenserkl?rung zum DCGK offengelegt. Diese Entsprechenserkl?rung ist auf der Website

www.ceconomy.de

unter der Rubrik Unternehmen ? Corporate Governance abrufbar. Der Aufsichtsrat hat sich bei den vorgeschlagenen Kandidaten versichert, dass sie den f?r das Amt zu erwartenden Zeitaufwand erbringen k?nnen.

Mit Blick auf Empfehlung C.13 des DCGK erkl?rt der Aufsichtsrat, dass Herr Erich Schuhmacher als Leiter Finanzen/Beteiligungscontrolling/Bilanzen/Steuern bei der Convergenta Invest und Beteiligungs GmbH t?tig ist. Das Mitglied des Aufsichtsrats Herr J?rgen Kellerhals h?lt gemeinsam mit seiner Mutter, Frau Helga Kellerhals, s?mtliche Anteile sowohl an der Convergenta Invest und Beteiligungs GmbH als auch (mittelbar) an der Convergenta Invest GmbH und ist Gesch?ftsf?hrer beider Gesellschaften. Die Convergenta Invest und Beteiligungs GmbH ist zu rund 88,4 Prozent an der Convergenta Invest GmbH beteiligt. Die Convergenta Invest GmbH wiederum ist mit rund 29 Prozent der Aktien an der CECONOMY AG beteiligt.

Herr Christoph Vilanek ist Vorsitzender des Vorstands (CEO) der freenet AG, die an der CECONOMY AG mit rund 6,7 Prozent der Aktien beteiligt ist. Zwischen der freenet DLS GmbH (vormals: mobilcom-debitel GmbH), einem Konzernunternehmen der freenet AG, und der Media-Saturn Deutschland GmbH, einem Tochterunternehmen der CECONOMY AG, bestehen langj?hrige Kooperationsvertr?ge zur Vermittlung von Mobilfunkvertr?gen an Endkunden.

Nach Einsch?tzung des Aufsichtsrats bestehen, mit Ausnahme der vorstehend offengelegten Sachverhalte, keine f?r die Wahlentscheidung eines objektiv urteilenden Aktion?rs ma?gebenden pers?nlichen oder gesch?ftlichen Beziehungen zwischen Herrn Erich Schuhmacher oder Herrn Christoph Vilanek einerseits und der CECONOMY AG, deren Konzernunternehmen, den Organen der CECONOMY AG oder einem direkt oder indirekt mit mehr als 10 Prozent der stimmberechtigten Aktien an der CECONOMY AG beteiligten Aktion?r andererseits.

Nach Einsch?tzung des Aufsichtsrats sind die der Hauptversammlung zur Wahl vorgeschlagenen Kandidaten ? auch unter Ber?cksichtigung der vorstehend offengelegten Sachverhalte ? unabh?ngig von der Gesellschaft und deren Vorstand sowie unabh?ngig von einem kontrollierenden Aktion?r im Sinne des DCGK.

Lebensl?ufe der vorgeschlagenen Kandidaten einschlie?lich der Angaben zu Mitgliedschaften in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsr?ten und in vergleichbaren deutschen und internationalen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen sowie ?bersichten ?ber deren wesentliche T?tigkeiten neben dem Aufsichtsratsmandat finden Sie nachfolgend sowie auf der Internetseite unserer Gesellschaft unter

www.ceconomy.de/Hauptversammlung

Dort finden Sie ebenfalls ein Schaubild, das die Verteilung der Kompetenzen gem?? dem vom Aufsichtsrat f?r das Gesamtgremium erarbeiteten Kompetenzprofil einschlie?lich der vorstehenden Kandidaten zeigt.

Herr Erich Schuhmacher wohnhaft in Mondsee, ?sterreich Nationalit?t: ?sterreichLeiter Finanzen/Beteiligungscontrolling/Bilanzen/Steuern, Convergenta Invest und Beteiligungs GmbH, Salzburg, ?sterreich

?

Pers?nliche Daten

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Geburtsdatum: 16. August 1967Geburtsort: Schladming, ?sterreich

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Ausbildung

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Handelsakademie Liezen, diverse fachspezifische Managementausbildungen

?

Beruflicher Werdegang

Seit 2003 Leiter Finanzen/Beteiligungscontrolling/Bilanzen/Steuern, Convergenta Invest und Beteiligungs GmbH, Salzburg, ?sterreich Seit 2003 Gesch?ftsf?hrer von mehreren Einkaufscentern und Handelsunternehmen in Deutschland und ?sterreich 1999 ? 2003 Leiter Konzerncontrolling, Skidata AG, Gr?dig, ?sterreich 1994 ? 1999 Finance Manager, Johnson & Johnson, ?sterreich ?

Mitgliedschaften in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsr?ten:

?

keine

?

Mitgliedschaften in vergleichbaren in- und ausl?ndischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen:

?

Tally Weijl Holding AG, Basel, Schweiz, Mitglied des Verwaltungsrats

?

?bersicht ?ber wesentliche T?tigkeiten neben dem Aufsichtsratsmandat:

?

Neben dem Aufsichtsratsmandat, das Herr Erich Schuhmacher aktuell aus?bt, ist Herr Erich Schuhmacher als Leiter Finanzen/Beteiligungscontrolling/Bilanzen/Steuern, Convergenta Invest und Beteiligungs GmbH, Salzburg, ?sterreich, t?tig.

Herr Christoph Vilanek wohnhaft in Hamburg, Deutschland Nationalit?t: ?sterreichVorsitzender des Vorstands (CEO), freenet AG, B?delsdorf

?

Pers?nliche Daten

?

Geburtsdatum: 31. Januar 1968Geburtsort: Innsbruck, ?sterreich

?

Ausbildung

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Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universit?t Innsbruck (Abschluss: Magister BWL)

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Beruflicher Werdegang

Seit 2009 Vorstandsvorsitzender freenet AG, B?delsdorf 2005 ? 2009 Vice President Customer Management, debitel AG, Stuttgart 2004 ? 2005 Interim Gesch?ftsf?hrer iPUBLISH GmbH, M?nchen 2001 ? 2004 Consultant bei McKinsey & Company, M?nchen und Zagreb 2000 ? 2001 Gesch?ftsf?hrer, Ravensburger Interactive Media GmbH, Ravensburg 1999 ? 2000 Gesch?ftsf?hrer, boo.com GmbH, M?nchen und London 1997 ? 1998 Marketing Director, Meister Verlag, M?nchen 1995 ? 1997 Leiter Electronic Publishing, Gr?fe und Unzer Verlag, M?nchen 1991 ? 1995 Verschiedene Stationen bei Time-Life International GmbH, M?nchen und London ?

Mitgliedschaften in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsr?ten:

?

Str?er Management SE und Str?er SE & Co. KGaA, K?ln, Vorsitzender des Aufsichtsrats

?

Exaring AG, M?nchen (Mehrheitsbeteiligung der freenet AG), Vorsitzender des Aufsichtsrats

?

VNR Verlag f?r die Deutsche Wirtschaft AG, Bonn, Mitglied des Aufsichtsrats

?

Mitgliedschaften in vergleichbaren in- und ausl?ndischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen:

?

keine

?

?bersicht ?ber wesentliche T?tigkeiten neben dem Aufsichtsratsmandat:

?

Neben den Aufsichtsratsmandaten, die Herr Christoph Vilanek aktuell aus?bt, ist Herr Christoph Vilanek als Vorstandsvorsitzender der freenet AG, B?delsdorf, Deutschland, t?tig.

7.

Billigung des Verg?tungsberichts f?r das Gesch?ftsjahr 2021/22

Gem?? ? 120a Abs. 4 AktG hat die Hauptversammlung einer b?rsennotierten Gesellschaft j?hrlich ?ber die Billigung des von Vorstand und Aufsichtsrat erstellten und durch den Abschlusspr?fer gepr?ften Verg?tungsberichts f?r das vorausgegangene Gesch?ftsjahr zu beschlie?en.

Der im Anschluss an diese Tagesordnung unter ?Informationen zu Tagesordnungspunkt 7? abgedruckte und auf der Internetseite der Gesellschaft unter

www.ceconomy.de/Hauptversammlung

zug?nglich gemachte Verg?tungsbericht f?r das Gesch?ftsjahr 2021/22 wurde gem?? ? 162 Abs. 3 AktG durch den Abschlusspr?fer daraufhin gepr?ft, ob die gesetzlich geforderten Angaben nach ? 162 Abs. 1 und 2 AktG enthalten sind. Dar?ber hinaus wurde der Abschlusspr?fer beauftragt, auch eine inhaltliche Pr?fung des Verg?tungsberichts durchzuf?hren. Der vom Abschlusspr?fer ?ber die Pr?fung des Verg?tungsberichts erstellte Vermerk ist dem Verg?tungsbericht beigef?gt.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Verg?tungsbericht f?r das Gesch?ftsjahr 2021/22 zu billigen.

8.

Beschlussfassung ?ber die Herabsetzung der Verg?tung f?r die T?tigkeit im Nominierungsausschuss des Aufsichtsrats sowie ?ber die Billigung der Aufsichtsratsverg?tung (? 113 Abs. 3 Satz 1 AktG)

? 8.1

Herabsetzung der Verg?tung f?r die T?tigkeit im Nominierungsausschuss durch Satzungs?nderung

Der Aufsichtsrat hat im Gesch?ftsjahr 2021/22 die Verg?tung der Mitglieder des Aufsichtsrats ?berpr?ft, seine Feststellungen mit dem Vorstand beraten und gemeinsam mit diesem entschieden, der Hauptversammlung vorzuschlagen, die Verg?tung f?r Vorsitz und Mitgliedschaft im Nominierungsausschuss herabzusetzen. Bisher ist vorgesehen, dass der Vorsitzende das Doppelte und die ?brigen Mitglieder des Nominierungsausschusses das Eineinhalbfache der Regelverg?tung erhalten. Dies soll f?r den Vorsitzenden auf das Eineinhalbfache und f?r die ?brigen Mitglieder des Nominierungsausschusses auf das Eineinviertelfache der Regelverg?tung herabgesetzt werden. Au?erdem soll die derzeitige Fassung von ? 13 Abs. 1 der Satzung durch Streichung der redundanten ?bergangsregelung in Satz 3 angepasst werden.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, zu beschlie?en:

? 13 Abs. 1 und Abs. 2 der Satzung werden wie folgt neu gefasst:

?(1)

Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten eine feste j?hrliche Verg?tung. Sie betr?gt f?r das einzelne Mitglied 70.000 Euro.

(2)

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erh?lt das Dreifache, sein Stellvertreter und die Vorsitzenden der Aussch?sse je das Doppelte und die sonstigen Mitglieder der Aussch?sse je das Eineinhalbfache des in Absatz 1 festgelegten Betrags. Satz 1 gilt nicht f?r den Vorsitz und die Mitgliedschaft in dem Ausschuss gem?? ? 27 Abs. 3 MitbestG. Abweichend von Satz 1 erh?lt der Vorsitzende des Nominierungsausschusses das Eineinhalbfache und die sonstigen Mitglieder des Nominierungsausschusses das Eineinviertelfache des in Absatz 1 festgelegten Betrags. Die Verg?tung f?r eine Mitgliedschaft oder den Vorsitz in einem Ausschuss wird nur gezahlt, wenn mindestens zwei Sitzungen oder sonstige Beschlussfassungen dieses Ausschusses im jeweiligen Gesch?ftsjahr stattgefunden haben. Wenn ein Mitglied des Aufsichtsrats zur gleichen Zeit mehrere der in diesem Absatz 2 genannten ?mter innehat, erh?lt es die Verg?tung nur f?r ein Amt, bei unterschiedlicher Verg?tung der ?mter diejenige f?r das am h?chsten verg?tete Amt.?

Die vorstehende Verg?tung gilt mit Wirkung ab dem Beginn des Monats, der auf die Eintragung der vorstehenden Satzungs?nderung im Handelsregister folgt. ? 13 Abs. 4 der Satzung ?ber die Verg?tung von unterj?hrig ausscheidenden Aufsichtsratsmitgliedern gilt entsprechend.

8.2

Beschlussfassung ?ber die Billigung der Aufsichtsratsverg?tung (? 113 Abs. 3 Satz 1 AktG)

Das System zur Verg?tung des Aufsichtsrats in seiner derzeitigen Fassung wurde der Hauptversammlung zuletzt am 17. Februar 2021 zur Billigung vorgelegt. Diese hat es mit einer Mehrheit von 99,52 Prozent der abgegebenen Stimmen gebilligt. Durch die vorstehend unter Ziffer 8.1 vorgeschlagene Herabsetzung der Verg?tung f?r die T?tigkeit im Nominierungsausschuss ist eine erneute Beschlussfassung ?ber die Billigung des Verg?tungssystems f?r den Aufsichtsrat erforderlich.

Vorstand und Aufsichtsrat halten das Verg?tungssystem und die in ? 13 der Satzung festgesetzte Verg?tung, jeweils in der Fassung nach Eintragung der Satzungs?nderung, f?r angemessen und schlagen daher vor, die Verg?tungsregelung f?r den Aufsichtsrat in ? 13 der Satzung in der Fassung nach Eintragung der Satzungs?nderung zu billigen.

Der Wortlaut von ? 13 der Satzung in der nach Eintragung der vorstehend unter Ziffer 8.1 vorgeschlagenen Satzungs?nderung ge?nderten Fassung sowie die Angaben gem?? ?? 113 Abs. 3 Satz 3, 87a Abs. 1 Satz 2 AktG, soweit sie f?r den Aufsichtsrat relevant sind, werden nachfolgend dargestellt.

?? 13 Verg?tung des Aufsichtsrats (1)

Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten eine feste j?hrliche Verg?tung. Sie betr?gt f?r das einzelne Mitglied 70.000 Euro.

(2)

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erh?lt das Dreifache, sein Stellvertreter und die Vorsitzenden der Aussch?sse je das Doppelte und die sonstigen Mitglieder der Aussch?sse je das Eineinhalbfache des in Absatz 1 festgelegten Betrags. Satz 1 gilt nicht f?r den Vorsitz und die Mitgliedschaft in dem Ausschuss gem?? ? 27 Abs. 3 MitbestG. Abweichend von Satz 1 erh?lt der Vorsitzende des Nominierungsausschusses das Eineinhalbfache und die sonstigen Mitglieder des Nominierungsausschusses das Eineinviertelfache des in Absatz 1 festgelegten Betrags. Die Verg?tung f?r eine Mitgliedschaft oder den Vorsitz in einem Ausschuss wird nur gezahlt, wenn mindestens zwei Sitzungen oder sonstige Beschlussfassungen dieses Ausschusses im jeweiligen Gesch?ftsjahr stattgefunden haben. Wenn ein Mitglied des Aufsichtsrats zur gleichen Zeit mehrere der in diesem Absatz 2 genannten ?mter innehat, erh?lt es die Verg?tung nur f?r ein Amt, bei unterschiedlicher Verg?tung der ?mter diejenige f?r das am h?chsten verg?tete Amt.

(3)

Die Verg?tung ist zahlbar am Schluss des jeweiligen Gesch?ftsjahres.

(4)

Aufsichtsratsmitglieder, die nur w?hrend eines Teils des Gesch?ftsjahres dem Aufsichtsrat angeh?rt haben, erhalten f?r jeden angefangenen Monat ihrer T?tigkeit ein Zw?lftel der Verg?tung. Aufsichtsratsmitglieder, die innerhalb eines Monats ausscheiden und neu bestellt werden, erhalten f?r diesen Monat nur ein Zw?lftel der j?hrlichen Verg?tung. Dies gilt entsprechend f?r Mitgliedschaften in einem Ausschuss, den Vorsitz oder den stellvertretenden Vorsitz im Aufsichtsrat oder den Vorsitz in einem Ausschuss.

(5)

Die Gesellschaft erstattet den Mitgliedern des Aufsichtsrats die durch die Aus?bung des Amts entstehenden Auslagen sowie eine etwaige auf die Verg?tung und den Auslagenersatz entfallende Umsatzsteuer.?

Aufgabe des Aufsichtsrats ist die Beratung und ?berwachung des Vorstands, der die Gesellschaft unter eigener Verantwortung leitet und deren Gesch?fte f?hrt. Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben Anspruch auf eine Verg?tung, die in einem angemessenen Verh?ltnis zu den Aufgaben der Aufsichtsratsmitglieder und zur Lage der Gesellschaft steht.

Dem wird durch die Satzungsregelung ?ber die Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder Rechnung getragen: ? 13 der Satzung sieht eine feste j?hrliche Verg?tung f?r das einzelne Mitglied des Aufsichtsrats in H?he von 70.000 Euro vor sowie f?r den Vorsitzenden des Aufsichtsrats das Dreifache, f?r den stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats und die Vorsitzenden der Aussch?sse je das Doppelte und f?r die sonstigen Mitglieder der Aussch?sse je das Eineinhalbfache dieses Betrags. K?nftig sollen abweichend von diesem Grundsatz der Vorsitzende des Nominierungsausschusses das Eineinhalbfache und die sonstigen Mitglieder des Nominierungsausschusses das Eineinviertelfache des in Absatz 1 festgelegten Betrags erhalten. Nach Auffassung von Vorstand und Aufsichtsrat ist die solcherma?en angepasste Verg?tung dem mit der T?tigkeit im Nominierungsausschuss verbundenen Aufwand ? auch im Vergleich zur T?tigkeit in anderen Aussch?ssen des Aufsichtsrats ? angemessen. Durch die entsprechende Anwendung des ? 13 Abs. 4 der Satzung wird sichergestellt, dass die bisherige h?here (zeitanteilige) Verg?tung im Fall der T?tigkeit im Nominierungsausschuss nur f?r angefangene Monate bis zur Eintragung der Satzungs?nderung Anwendung findet, danach wird ab dem n?chsten angefangenen Monat die niedrigere (zeitanteilige) Verg?tung berechnet.

Die Festverg?tung ist nach Auffassung von Vorstand und Aufsichtsrat geeignet, der ? unabh?ngig vom Unternehmenserfolg ? zu erf?llenden Kontrollfunktion des Aufsichtsrats Rechnung zu tragen. Die H?he der in ? 13 der Satzung festgelegten Verg?tungsleistungen ist ? auch im Vergleich zu den Aufsichtsratsverg?tungen anderer b?rsennotierter Unternehmen in Deutschland ? angemessen, insbesondere auch nach der Herabsetzung der Verg?tung im Fall der T?tigkeit im Nominierungsausschuss. Hierdurch ist sichergestellt, dass die Gesellschaft auch weiterhin in der Lage sein wird, besonders qualifizierte Kandidaten f?r eine Mitgliedschaft im Aufsichtsrat der Gesellschaft zu gewinnen; damit tr?gt die Aufsichtsratsverg?tung nachhaltig zur F?rderung der Gesch?ftsstrategie sowie zur langfristigen positiven Entwicklung der Gesellschaft bei. Die Erh?hung der Verg?tung bei T?tigkeit als Vorsitzender des Aufsichtsrats, als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats, als Vorsitzender eines Ausschusses oder als Mitglied eines Ausschusses tr?gt der mit den zus?tzlichen Funktionen verbundenen gesteigerten Verantwortung und zeitlichen Beanspruchung Rechnung.

Die Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder wird regelm??ig ?berpr?ft.

9.

Anpassung der Satzungsregelungen zur Hauptversammlung

Der Hauptversammlung sollen die nachstehend dargestellten ?nderungen der Satzung zur Hauptversammlung vorgeschlagen werden.

? 9.1

Virtuelles Format

Durch das Gesetz zur Einf?hrung virtueller Hauptversammlungen von Aktiengesellschaften und ?nderung weiterer Vorschriften vom 20. Juli 2022 (Bundesgesetzblatt vom 26. Juli 2022, Teil I, S. 1166 ff.) wurde die M?glichkeit der Durchf?hrung virtueller Hauptversammlungen ? auch nach Auslaufen der gesetzlichen Sonderregelungen aufgrund der COVID-19-Pandemie ? dauerhaft im Aktiengesetz verankert. Gem?? dem neu geschaffenen ? 118a AktG kann die Satzung vorsehen oder den Vorstand dazu erm?chtigen vorzusehen, dass die Aktion?re oder ihre Bevollm?chtigten an der Hauptversammlung auch ohne physische Anwesenheit am Ort der Hauptversammlung teilnehmen und s?mtliche oder einzelne ihrer Rechte ganz oder teilweise im Wege elektronischer Kommunikation aus?ben k?nnen. Eine solche Satzungsregelung muss zeitlich befristet werden, wobei die maximale Frist f?nf Jahre ab Eintragung der entsprechenden Satzungs?nderung in das Handelsregister der Gesellschaft betr?gt (? 118a Abs. 4 AktG).

Vorstand und Aufsichtsrat der CECONOMY AG stimmen darin ?berein, dass sich das virtuelle Hauptversammlungsformat in den vergangenen drei Hauptversammlungen bew?hrt hat und die M?glichkeit, Hauptversammlungen virtuell abzuhalten, auch k?nftig erhalten bleiben sollte. Die virtuelle Hauptversammlung in dem durch die entsprechenden Neuregelungen im Aktiengesetz vorgesehenen Format wahrt dabei in angemessener Weise die Rechte der Aktion?re und sieht insbesondere in Ann?herung an die Pr?senzhauptversammlung die direkte Interaktion zwischen Aktion?ren und Verwaltung w?hrend der Versammlung ?ber Videokommunikation und elektronische Kommunikationswege vor. Hervorzuheben ist, dass die vorgeschlagene Satzungsregelung die virtuelle Durchf?hrung der Hauptversammlung nicht unmittelbar anordnet, sondern gem?? ? 118a Abs. 1 Satz 1 Alt. 2 AktG den Vorstand dazu erm?chtigt, im Vorfeld jeder Hauptversammlung neu zu entscheiden, ob die Versammlung virtuell oder in Pr?senz stattfinden soll.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, die Satzung wie folgt anzupassen:

Die ?berschrift des ? 15 der Satzung wird wie folgt neu gefasst

?? 15 Ort, Einberufung, virtuelles Format?

? 15 der Satzung wird der nachstehende Abs. 3 angef?gt:

? ?(3)

Der Vorstand ist f?r einen Zeitraum von f?nf Jahren nach Eintragung der von der Hauptversammlung am 22. Februar 2023 beschlossenen Erg?nzung der Satzung um diesen Abs. 3 erm?chtigt, vorzusehen, dass die Versammlung ohne physische Pr?senz der Aktion?re oder ihrer Bevollm?chtigten am Ort der Hauptversammlung abgehalten wird (virtuelle Hauptversammlung). Wird eine virtuelle Hauptversammlung abgehalten, sind die hierf?r vorgesehenen rechtlichen Voraussetzungen einzuhalten.?

9.2

Versammlungsort, Einberufungsfrist

Die Satzung sieht derzeit in ? 15 Abs. 1 vor, dass die Hauptversammlung am Sitz der Gesellschaft, am Sitz einer deutschen Wertpapierb?rse oder in einer Stadt in der Bundesrepublik Deutschland mit mehr als 500.000 Einwohnern stattfindet. Die Schwelle von 500.000 Einwohnern f?hrt zu einer stark reduzierten Auswahl potenzieller Hauptversammlungsorte und ist insbesondere f?r die Durchf?hrung virtueller Hauptversammlungen ohne physische Pr?senz der Aktion?re kein geeignetes Kriterium. Diese Regelung soll deshalb dahingehend angepasst werden, dass Hauptversammlungsort neben dem Sitz der Gesellschaft und dem Sitz einer Wertpapierb?rse auch ein anderer geeigneter Ort in der Bundesrepublik Deutschland sein kann. Die Schwelle f?r eine bestimmte Einwohnerzahl der Stadt des Versammlungsortes soll k?nftig nur f?r Pr?senzversammlungen gelten und auf 100.000 Einwohner herabgesetzt werden. Hierdurch ist sichergestellt, dass der Versammlungsort dem jeweiligen Versammlungsformat angepasst werden kann, d.h. bei Pr?senzhauptversammlungen ein Ort gew?hlt wird, bei dem insbesondere gute Anreise- und Unterbringungsm?glichkeiten f?r die teilnehmenden Aktion?re und ihre Vertreter gew?hrleistet sind und bei virtuellen Versammlungen insbesondere die entsprechenden technischen Voraussetzungen (z.B. ausreichend schnelle und zuverl?ssige Internetverbindung) gegeben sind.

Au?erdem soll der Wortlaut der Satzungsregelung zur Einberufungsfrist f?r die Hauptversammlung (? 15 Abs. 2 der Satzung) aus Gr?nden der Klarstellung st?rker an den gesetzlichen Wortlaut angelehnt werden.

Schlie?lich soll durch eine redaktionelle Anpassung klargestellt werden, dass die bisherige Regelung in ? 16 Abs. 3 der Satzung, wonach der Vorstand auch im Rahmen einer Pr?senz-Hauptversammlung die virtuelle Aus?bung von Aktion?rsrechten erm?glichen kann, unver?ndert erhalten bleiben soll.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen daher vor, die Satzung wie folgt anzupassen:

Die Abs?tze 1 und 2 des ? 15 der Satzung werden wie folgt neu gefasst:

? ?(1)

Die Hauptversammlung findet am Sitz der Gesellschaft, am Sitz einer deutschen Wertpapierb?rse oder an einem anderen geeigneten Ort in der Bundesrepublik Deutschland statt. Im Fall einer Pr?senz-Hauptversammlung muss es sich um eine Stadt mit mindestens 100.000 Einwohnern handeln.

(2)

Die Hauptversammlung ist ? soweit gesetzlich keine k?rzere Frist zul?ssig ist ? mindestens drei?ig Tage vor dem Tag der Versammlung einzuberufen. Der Tag der Einberufung ist nicht mitzurechnen. Die Einberufungsfrist verl?ngert sich um die Tage der Anmeldefrist (? 16 Abs. 1).?

? 16 Abs. 3 der Satzung wird wie folgt neu gefasst:

? ?(3)

Der Vorstand kann vorsehen und Bestimmungen zum Verfahren festlegen, dass die Aktion?re an einer Hauptversammlung, die keine virtuelle Hauptversammlung im Sinne von ? 15 Abs. 3 dieser Satzung ist, auch ohne Anwesenheit an deren Ort und ohne einen Bevollm?chtigten teilnehmen und s?mtliche oder einzelne ihrer Rechte ganz oder teilweise im Wege elektronischer Kommunikation aus?ben k?nnen.?

9.3

Virtuelle Teilnahme des Aufsichtsrats

Im Fall der virtuellen Hauptversammlung soll den Aufsichtsratsmitgliedern ? mit Ausnahme des Versammlungsleiters ? au?erdem gestattet werden, im Wege der Bild- und Ton?bertragung an der Hauptversammlung teilzunehmen.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen deshalb vor, ? 15 der Satzung den folgenden Abs. 4 anzuf?gen:

? ?(4)

Den Mitgliedern des Aufsichtsrats mit Ausnahme des Versammlungsleiters ist eine Teilnahme an der virtuellen Hauptversammlung im Wege der Bild- und Ton?bertragung gestattet.?

Erg?nzende Angaben zu Tagesordnungspunkt 7 Verg?tungsbericht f?r das Gesch?ftsjahr 2021/22

VERG?TUNGSBERICHT

Dieser Verg?tungsbericht erl?utert gem?? den Vorgaben des ? 162 Aktiengesetz (AktG) die Anwendung des Verg?tungssystems f?r die Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder der CECONOMY AG und beschreibt die H?he und Struktur der den gegenw?rtigen und fr?heren Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats im Gesch?ftsjahr 2021/22 individuell gew?hrten und geschuldeten Verg?tung.1 Der Verg?tungsbericht entspricht dar?ber hinaus den Empfehlungen und Anregungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) in der Fassung vom 28. April 2022. Dieser Verg?tungsbericht wird der ordentlichen Hauptversammlung der CECONOMY AG, die voraussichtlich am 22. Februar 2023 stattfinden wird, erstmals gem?? ? 120a Abs. 4 AktG zur Billigung vorgelegt werden.

1 In den Tabellen dieses Verg?tungsberichts wurde zur besseren ?bersicht teilweise auf die Darstellung von Nachkommastellen verzichtet. Zahlenangaben in den Tabellen k?nnen Rundungsdifferenzen enthalten.

Verg?tungssystem f?r den Vorstand

Der Aufsichtsrat der CECONOMY AG hat das nachfolgend in seinen Grundz?gen erl?uterte Verg?tungssystem festgelegt. Diese Festlegung erfolgte erstmals in seinen Sitzungen am 16. September und 7. Oktober 2020 sowie durch weitere Beschl?sse au?erhalb einer Sitzung des Aufsichtsrats vom 14. Oktober 2020 (?Verg?tungssystem 2020?). Das Verg?tungssystem 2020 gilt mit Wirkung ab Beginn des Gesch?ftsjahres 2020/21. Der Aufsichtsrat hat dieses System der Hauptversammlung der CECONOMY AG am 17. Februar 2021 vorgelegt, welche es mit einer Zustimmungsquote von 99,15 Prozent gebilligt hat.

In seiner Sitzung vom 13. Dezember 2021 hat der Aufsichtsrat beschlossen, das Verg?tungssystem 2020 mit Wirkung ab dem Beginn des Gesch?ftsjahres 2022/23 mit Blick auf bestimmte Aspekte zu ?ndern und der Hauptversammlung das ge?nderte System zur Billigung vorzulegen (siehe dazu im Einzelnen nachstehend unter ?Weiterentwicklung des Verg?tungssystems mit Wirkung ab dem Gesch?ftsjahr 2022/23?). Das entsprechend ge?nderte Verg?tungssystem (?Verg?tungssystem 2021?) wurde der ordentlichen Hauptversammlung der CECONOMY AG am 9. Februar 2022 vorgelegt, die es mit einer Zustimmungsquote von 91,98 Prozent gebilligt hat. F?r den vorliegenden Verg?tungsbericht f?r das Gesch?ftsjahr 2021/22 ist noch das Verg?tungssystem 2020 ma?geblich. Sofern nicht ausdr?cklich gekennzeichnet, beziehen sich die nachstehenden Ausf?hrungen allerdings sowohl auf das Verg?tungssystem 2020 als auch das Verg?tungssystem 2021.

Die Anstellungsvertr?ge der im Gesch?ftsjahr 2021/22 amtierenden Vorstandsmitglieder entsprechen dem Verg?tungssystem 2020 beziehungsweise ? mit Wirkung ab dem Gesch?ftsjahr 2022/23 ? dem Verg?tungssystem 2021 mit Ausnahme der nachstehend unter ?Abweichungen vom Verg?tungssystem? erl?uterten Abweichungen.

Unverz?glich nach den jeweiligen Beschl?ssen der Hauptversammlung zur Billigung des Verg?tungssystems 2020 beziehungsweise des Verg?tungssystems 2021 wurden die Beschl?sse und das betreffende Verg?tungssystem gem?? ? 120a Abs. 2 AktG ?ffentlich zug?nglich gemacht. Sie sind abrufbar auf der Website

www.ceconomy.de?

unter der Rubrik ?Unternehmen ? Corporate Governance?.

Verfahren zur Umsetzung und zur ?berpr?fung des Verg?tungssystems

Der Aufsichtsrat entscheidet ?ber das Verg?tungssystem sowie ?ber dessen Umsetzung und die Festsetzung der konkreten Vorstandsverg?tung jeweils nach Vorbereitung durch das Aufsichtsratspr?sidium.

Sofern der Aufsichtsrat zur Weiterentwicklung des Verg?tungssystems und zur Beurteilung der Angemessenheit und ?blichkeit der konkreten Vorstandsverg?tung externe Verg?tungsexperten hinzuzieht, ?berzeugt er sich vor der Beauftragung von deren Unabh?ngigkeit. Bei der Erarbeitung des Verg?tungssystems 2020 und des Verg?tungssystems 2021 hat sich der Aufsichtsrat punktuell sachlich und rechtlich unterst?tzen lassen.

Der Aufsichtsrat hat die M?glichkeit, au?ergew?hnlichen Entwicklungen, insbesondere bei der Gew?hrung der variablen Bez?ge, in angemessenem Rahmen Rechnung zu tragen. In begr?ndeten F?llen k?nnen Anspr?che auf Auszahlung einer variablen Verg?tung entfallen (Malus) oder eine bereits ausgezahlte Verg?tung zur?ckgefordert werden (Clawback).

Eine nachtr?gliche ?nderung der Zielwerte oder der Vergleichsparameter f?r die variable Verg?tung (Repricing) ist ausgeschlossen. Wenn es allerdings im Interesse des langfristigen Wohlergehens der Gesellschaft notwendig ist, kann der Aufsichtsrat vor?bergehend von diesem Verg?tungssystem abweichen. Ein Abweichen erfolgt jedoch nur aufgrund eines Beschlusses des Gesamt-Aufsichtsrats, der die Gr?nde f?r das Abweichen und die Dauer des Abweichens bezeichnet. Ein vor?bergehendes Abweichen ist von allen Bestandteilen des Verg?tungssystems und insbesondere von den variablen Verg?tungsbestandteilen m?glich.

Verg?tungskomponenten nach Ma?gabe des Verg?tungssystems

?BERBLICK ?BER DIE VERG?TUNGSKOMPONENTEN

Die Gesamtbez?ge der Mitglieder des Vorstands der CECONOMY AG setzen sich aus erfolgsunabh?ngigen festen und erfolgsabh?ngigen variablen Verg?tungskomponenten zusammen. Die nachfolgende Darstellung gibt einen ?berblick ?ber die einzelnen Verg?tungskomponenten nach Ma?gabe des Verg?tungssystems 2020:?

Die Ziel-Gesamtverg?tung ist so bemessen, dass im Regelfall die Zielbetr?ge der variablen Verg?tungsbestandteile die festen Verg?tungsbestandteile (Grundverg?tung und Nebenleistungen) ?berwiegen und dass innerhalb der variablen Verg?tungsbestandteile der Anteil der langfristig variablen Verg?tungsbestandteile (LTI) den Anteil der kurzfristig variablen Verg?tungsbestandteile (STI) ?berwiegt.

Im Regelfall sollen von der Ziel-Gesamtverg?tung des einzelnen Vorstandsmitglieds ein Anteil von etwa 43 Prozent auf die j?hrliche Grundverg?tung und Nebenleistungen, ein Anteil von etwa 34 Prozent auf den j?hrlichen Zielbetrag des LTI und ein Anteil von etwa 23 Prozent auf den j?hrlichen Zielbetrag des STI entfallen. Der Aufsichtsrat hat die M?glichkeit, die prozentuale Gewichtung innerhalb der Ziel-Gesamtverg?tung bei den einzelnen Komponenten im Einzelfall um bis zu 3 Prozentpunkte zu variieren. Der relative Anteil der Beitr?ge zur betrieblichen Altersversorgung soll die Spanne von 3 bis 6 Prozent der Ziel-Gesamtverg?tung sowie bei den weiteren Nebenleistungen 1,5 bis 3 Prozent der Ziel-Gesamtverg?tung nicht ?bersteigen.

Grafisch stellt sich der relative Anteil der verschiedenen Verg?tungskomponenten an der Ziel-Gesamtverg?tung wie folgt dar:?

ERFOLGSUNABH?NGIGE FESTE VERG?TUNG

Die erfolgsunabh?ngige feste Verg?tung setzt sich aus der j?hrlichen Grundverg?tung, den Beitr?gen f?r die betriebliche Altersversorgung und den weiteren Nebenleistungen zusammen.

Grundverg?tung

Die Grundverg?tung ist mit den jeweiligen Vorstandsmitgliedern als Festverg?tung vereinbart und wird in monatlichen Raten ausgezahlt. Falls das Vorstandsmitglied nur w?hrend eines Teils eines Gesch?ftsjahres dem Vorstand angeh?rt, wird die Grundverg?tung zeitanteilig gezahlt.

Betriebliche Altersversorgung

Die Mitglieder des Vorstands erhalten eine betriebliche Altersversorgung in Form einer beitragsorientierten Direktzusage.

Die betriebliche Altersversorgung wird gemeinsam durch das Vorstandsmitglied und das Unternehmen finanziert. Dabei gilt die Aufteilung ?5 + 10?. Sofern das Vorstandsmitglied einen Eigenbeitrag von 5 Prozent seiner definierten Bemessungsgrundlage (Grundverg?tung und Zielbetrag STI) erbringt, zahlt das Unternehmen den doppelten Beitrag hinzu. Bei Ausscheiden eines Vorstandsmitglieds vor Eintritt eines Versorgungsfalls bleiben die Beitr?ge mit dem erreichten Stand erhalten. Die betriebliche Altersversorgung ist ?ber die Hamburger Pensionsr?ckdeckungskasse VVaG (HPR) kongruent r?ckgedeckt. Die Verzinsung der Beitr?ge erfolgt nach Ma?gabe der Satzung der HPR zur ?berschussbeteiligung mit einer Garantie auf die eingezahlten Beitr?ge.

Die Beitr?ge der Gesellschaft zur betrieblichen Altersversorgung sind aufgrund der festgelegten Aufteilung und Bemessungsgrundlage f?r jedes einzelne Vorstandsmitglied begrenzt. Zus?tzlich sind diese Beitr?ge auf jeweils 100.000 ? pro Jahr limitiert.

Weiterhin haben die Mitglieder des Vorstands die M?glichkeit, k?nftige Entgeltbestandteile aus der Grundverg?tung und der variablen Verg?tung im Rahmen einer steuerbeg?nstigten Entgeltumwandlung in Anwartschaften auf betriebliche Altersversorgung bei der HPR umzuwandeln. Ruhegehalts- und Vorruhestandsregelungen werden nicht vereinbart.

Weitere Einzelheiten zur betrieblichen Altersversorgung der Mitglieder des Vorstands sind nachstehend unter ?Pensionsanwartschaften im Gesch?ftsjahr 2021/22? erl?utert.

Nebenleistungen

Neben der Grundverg?tung und den Beitr?gen zur betrieblichen Altersversorgung gew?hrt die Gesellschaft den Mitgliedern des Vorstands ausschlie?lich die folgenden Nebenleistungen:

-

Beitr?ge zur Unfallversicherung

-

Zusch?sse zur Kranken-/Pflegeversicherung

-

?bernahme von Kosten der Gesundheitsvorsorge

-

Bereitstellung eines dem Vorstandsmitglied zur Verf?gung stehenden Dienstwagens

Diese abschlie?end bestimmten Nebenleistungen sind der H?he nach auf zusammen 50.000 ? pro Jahr begrenzt.

ERFOLGSABH?NGIGE VARIABLE VERG?TUNG

Die erfolgsabh?ngigen Verg?tungskomponenten sind eine variable Verg?tung mit einer auf das jeweilige Gesch?ftsjahr bezogenen Erfolgsmessung, das sogenannte Short-Term Incentive (STI), und eine variable Verg?tung mit einer auf mehrere Gesch?ftsjahre bezogenen Erfolgsmessung, das sogenannte Long-Term Incentive (LTI). Entsprechend der jeweiligen Leistungszeitr?ume weisen die Komponenten unterschiedliche Bemessungsgrundlagen und Erfolgsparameter auf. F?r die Gew?hrung des STI und des LTI sowie die entsprechenden Anreizwirkungen dieser variablen erfolgsabh?ngigen Verg?tungsbestandteile sind nach Ma?gabe des Verg?tungssystems 2020 finanzielle und f?r das LTI auch nicht-finanzielle Leistungskriterien ma?geblich.

Die den Vorstandsmitgliedern gew?hrten variablen Verg?tungsbetr?ge werden ?berwiegend aktienbasiert gew?hrt: Innerhalb der variablen Verg?tungsbestandteile ?berwiegt der Anteil der langfristig variablen Bestandteile, deren wiederum weit ?berwiegend finanzielle Leistungskriterien auf die Kennzahlen absolute Aktienrendite und relative Aktienrendite bezogen sind. Durch beide Kennzahlen ist die H?he einer etwaigen Auszahlung an die Wertentwicklung der Stammaktie der CECONOMY AG gekn?pft.

STI (auf Basis des Verg?tungssystems 2020)

Die kurzfristige erfolgsabh?ngige Komponente wird jeweils f?r ein Gesch?ftsjahr gew?hrt und nach dessen Ablauf ausgezahlt. Beginnt oder endet das Anstellungsverh?ltnis im Laufe eines Gesch?ftsjahres, wird das STI f?r das Gesch?ftsjahr zeitanteilig gew?hrt und gezahlt. Die Berechnung des STI auf Basis des Verg?tungssystems 2020 f?r das Gesch?ftsjahr 2021/22 erfolgte ausschlie?lich anhand von finanziellen Leistungskriterien. Diese basieren auf den nachfolgenden Kennzahlen gem?? dem Konzernabschluss der Gesellschaft (bereinigt um die Effekte von Portfoliover?nderungen), die mit der jeweils angegebenen Gewichtung in die Berechnung einflie?en:

-

Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings Before Interest and Taxes ? EBIT) auf Basis absoluter EBIT-Werte mit einem Gewichtungsfaktor von 0,55

-

Wechselkursbereinigtes Umsatzwachstum mit einem Gewichtungsfaktor von 0,25

-

Nettobetriebsverm?gen (Net Working Capital ? NWC) auf Basis absoluter NWC-Werte (4-Quartals-Durchschnitt) mit einem Gewichtungsfaktor von 0,20?

Erfolgsziele des STI

Der Aufsichtsrat legt die Erfolgsziele f?r alle Vorstandsmitglieder einheitlich auf Grundlage der ihm vom Vorstand vorgelegten Unternehmensplanung vor Beginn des Gesch?ftsjahres, f?r welches das STI gew?hrt wird, fest. Dem Grad der Zielerreichung f?r jede Kennzahl werden Faktoren (Zielerreichungsfaktoren) zugeordnet. Hierzu bestimmt der Aufsichtsrat nach pflichtgem??em Ermessen jeweils den Wert f?r die untere Schwelle (Eintrittsh?rde), den Zielwert f?r die 100-Prozent-Zielerreichung sowie den Wert f?r eine 200-Prozent-Zielerreichung, bei dem der jeweilige Zielerreichungsfaktor der H?he nach begrenzt ist.

Berechnung des Auszahlungsbetrags

Nach Gesch?ftsjahresende wird f?r jede Kennzahl anhand der jeweiligen Zielerreichungsfaktoren der Grad der Zielerreichung gemessen. Zwischenwerte werden mittels linearer Interpolation bestimmt.

Aus den einzelnen gemessenen Zielerreichungsfaktoren wird anhand ihrer Gewichtung der Gesamtzielerreichungsfaktor berechnet. Durch Multiplikation des Gesamtzielerreichungsfaktors mit dem STI-Zielbetrag ergibt sich der Auszahlungsbetrag des STI. Der Auszahlungsbetrag ist auf das Doppelte des Zielbetrags begrenzt (Auszahlungs-Cap). Die Auszahlung erfolgt vier Monate nach dem Ende des Gesch?ftsjahres, f?r welches das betreffende STI gew?hrt wurde, nicht jedoch vor der Billigung des Konzernabschlusses f?r das jeweilige Gesch?ftsjahr durch den Aufsichtsrat. Bei einer unterj?hrigen Beendigung des Anstellungsverh?ltnisses werden noch nicht ausgezahlte Anspr?che auf ein STI, die auf die Zeit bis zur Vertragsbeendigung entfallen, zeitanteilig nach den urspr?nglich vereinbarten Zielen und bei der urspr?nglichen F?lligkeit gezahlt.

Einzelheiten zum STI im Gesch?ftsjahr 2021/22 sind nachstehend unter ?Variable Verg?tung des Vorstands im Gesch?ftsjahr 2021/22? wiedergegeben.

LTI (auf Basis des Verg?tungssystems 2020)

Die langfristige erfolgsabh?ngige Komponente wird jeweils j?hrlich gew?hrt und nach Ablauf eines Leistungszeitraums von insgesamt vier Gesch?ftsjahren ausgezahlt. Beginnt oder endet das Anstellungsverh?ltnis im Laufe eines Gesch?ftsjahres, wird das LTI f?r das Gesch?ftsjahr zeitanteilig gew?hrt und gezahlt. In die Berechnung nach Ma?gabe des Verg?tungssystems 2020 gehen finanzielle Erfolgsziele mit einer Gewichtung von 80 Prozent und nicht-finanzielle Erfolgsziele mit einer Gewichtung von 20 Prozent ein. Auch die Erfolgsziele des LTI legt der Aufsichtsrat f?r alle Vorstandsmitglieder einheitlich fest.?

Finanzielle Erfolgsziele des LTI

Die gem?? dem Verg?tungssystem 2020 insgesamt mit 80 Prozent und zueinander gleichm??ig gewichteten finanziellen Leistungskriterien sind die absolute Entwicklung der Aktienrendite (?aTSR?) und die relative Entwicklung der Aktienrendite (?rTSR?).

aTSR-Komponente: Der aTSR-Zielerreichungsfaktor berechnet sich aus der Ver?nderung des Stammaktien-Endkurses und der Summe der hypothetisch reinvestierten Dividenden w?hrend des Leistungszeitraums in Relation zum Stammaktien-Anfangskurs als Prozentsatz.

rTSR-Komponente: Der Zielerreichungsfaktor der rTSR-Komponente wird anhand der relativen Entwicklung der Aktienrendite der Stammaktie der Gesellschaft im Leistungszeitraum gegen?ber den relevanten Vergleichsindizes, dem MDAX und dem STOXX Europe 600 Retail, berechnet.

Der relevante Anfangskurs der Stammaktie der Gesellschaft f?r die aTSR- und die rTSR-Komponente errechnet sich aus dem Durchschnitt der XETRA-Schlusskurse von 40 aufeinanderfolgenden B?rsenhandelstagen unmittelbar ab dem Beginn des Gesch?ftsjahres, f?r den das LTI gew?hrt wird. Der relevante Endkurs wird entsprechend dem Verg?tungssystem 2020 vier Jahre sp?ter ebenfalls ?ber den Zeitraum von 40 aufeinanderfolgenden B?rsenhandelstagen unmittelbar ab dem Beginn des Gesch?ftsjahres aus den XETRA-Schlusskursen der Stammaktie der Gesellschaft ermittelt. Die Ermittlung der Anfangs- und der Schlusswerte f?r die Vergleichsindizes bei der rTSR-Komponente erfolgt entsprechend.

Nicht-finanzielle Erfolgsziele des LTI

Die gem?? dem Verg?tungssystem 2020 insgesamt mit 20 Prozent gewichteten nicht-finanziellen Leistungskriterien des LTI basieren auf jeweils bis zu sechs vom Aufsichtsrat konkret formulierten quantitativen Zielsetzungen aus den nachfolgenden Themenfeldern:

-

Mitarbeiterzufriedenheit

-

Kundenzufriedenheit

-

Klima- und Umweltschutz

-

Mitarbeiterentwicklung und -qualifizierung

-

Diversit?t

-

Unternehmenskultur und Compliance

Sofern der Aufsichtsrat keine besondere Gewichtung festlegt, werden die nicht-finanziellen Leistungskriterien im Verh?ltnis zueinander gleich gewichtet.

Berechnung des Auszahlungsbetrags des LTI

Die Schwellenwerte f?r die finanziellen und die nicht-finanziellen Erfolgsziele des LTI werden jeweils zum Schluss des Gesch?ftsjahres, welches dem Gew?hrungsjahr vorhergeht, durch den Aufsichtsrat nach pflichtgem??em Ermessen festgelegt. Dem Grad der Zielerreichung f?r jede Kennzahl werden Faktoren (Zielerreichungsfaktoren) zugeordnet. Hierzu bestimmt der Aufsichtsrat jeweils den Wert f?r die untere Schwelle (Eintrittsh?rde), den Zielwert f?r die 100-Prozent-Zielerreichung sowie den Wert f?r eine 300-Prozent-Zielerreichung, bei dem der jeweilige Zielerreichungsfaktor der H?he nach begrenzt ist. Eine nachtr?gliche ?nderung der Zielwerte oder der Vergleichsparameter ist ausgeschlossen.

Gem?? dem Verg?tungssystem 2020 werden nach dem Ende des jeweiligen Leistungszeitraums f?r die einzelnen finanziellen und nicht-finanziellen Erfolgsziele die Zielerreichungsfaktoren gemessen. Zwischenwerte werden mittels linearer Interpolation bestimmt. Das gewichtete Mittel der Zielerreichungsfaktoren der finanziellen und der nicht-finanziellen Erfolgsziele bildet den jeweiligen Gesamtzielerreichungsfaktor. Er ist jeweils begrenzt auf 3.

Aus den sich ergebenden Gesamtzielerreichungsfaktoren der finanziellen Erfolgsziele und der nicht-finanziellen Erfolgsziele wird anhand der festgelegten Gewichtung der Erfolgsziele zueinander der Gesamtzielerreichungsfaktor des LTI ermittelt. Der Gesamtzielerreichungsfaktor ist begrenzt auf 3.

Der f?r das LTI insgesamt ermittelte Zielerreichungsfaktor wird mit dem LTI-Zielbetrag multipliziert, so dass sich der Auszahlungsbetrag ergibt. Der Auszahlungsbetrag ist auf maximal 200 Prozent des vereinbarten individuellen Zielbetrags begrenzt (Auszahlungs-Cap).

Die Auszahlung des f?r das LTI ermittelten Verg?tungsbetrags erfolgt zwei Monate nach dem Ende des Leistungszeitraums des betreffenden LTI. Voraussetzung ist, dass das berechtigte Vorstandsmitglied der Gesellschaft das gem?? dem Aktienhalteprogramm der Gesellschaft erforderliche Investment in Stammaktien der Gesellschaft nachgewiesen hat. Bei einer unterj?hrigen Beendigung des Anstellungsverh?ltnisses werden noch nicht ausgezahlte Anspr?che auf das LTI, die auf die Zeit bis zur Vertragsbeendigung entfallen, zeitanteilig nach den urspr?nglich vereinbarten Zielen und bei der urspr?nglichen F?lligkeit gezahlt.

Einzelheiten zum LTI im Gesch?ftsjahr 2021/22 sind nachstehend unter ?Variable Verg?tung des Vorstands im Gesch?ftsjahr 2021/22? wiedergegeben.

Aktienhalteprogramm

Im Rahmen des Aktienhalteprogramms der CECONOMY AG f?r Vorstandsmitglieder haben die Mitglieder des Vorstands die Obliegenheit, Aktien der Gesellschaft in H?he einer bestimmten Ziel-Beteiligung zu erwerben und w?hrend ihrer Vorstandst?tigkeit zu halten. Die ma?gebliche Ziel-Beteiligung betr?gt f?r den Vorsitzenden des Vorstands 150 Prozent und f?r die ordentlichen Mitglieder des Vorstands 100 Prozent ihrer jeweiligen am Ende der Aufbauphase ma?gebenden Brutto-Grundverg?tung. Der betreffende Gegenwert muss in Summe als Kaufpreis f?r die von dem Vorstandsmitglied jeweils erworbenen Aktien aufgewendet werden. Die Aufbauphase umfasst einen Zeitraum von vier Jahren ab Beginn des Vorstandsanstellungsvertrags.?

Die Vorstandsmitglieder sind verpflichtet, den aktuell von ihnen gehaltenen Aktienbestand regelm??ig und auf Verlangen der Gesellschaft nachzuweisen. Eine Auszahlung aus dem LTI setzt voraus, dass das Vorstandsmitglied die ma?gebliche Ziel-Beteiligung der Aktien der Gesellschaft h?lt. Sofern die Ziel-Beteiligung nicht oder nicht vollst?ndig nachgewiesen ist, erh?lt das betreffende Vorstandsmitglied keine Zahlungen aus dem LTI.

Ziel-Gesamtverg?tung

Die Ziel-Gesamtverg?tung des einzelnen Vorstandsmitglieds ist die Summe aus der mit dem Vorstandsmitglied gem?? Anstellungsvertrag vereinbarten j?hrlichen Grundverg?tung, den Nebenleistungen, dem Aufwand f?r die betriebliche Altersversorgung und den j?hrlichen Zielbetr?gen des STI und des LTI. Eine planm??ige Erh?hung der Bez?ge mit zunehmendem Dienstalter ist nicht vorgesehen. Diese Ziel-Gesamtverg?tung steht in angemessenem Verh?ltnis zu den Aufgaben und Leistungen des jeweiligen Vorstandsmitglieds sowie zur Lage der Gesellschaft. Sie erf?llt damit die gesetzlichen Anforderungen an die ?blichkeit von Verg?tungen.

Maximalverg?tung

Das Verg?tungssystem enth?lt insgesamt und hinsichtlich der einzelnen Verg?tungskomponenten betragsm??ige H?chstgrenzen. Die Maximalverg?tung des einzelnen Vorstandsmitglieds ergibt sich aus der Summe der mit dem Vorstandsmitglied gem?? Anstellungsvertrag vereinbarten j?hrlichen Grundverg?tung, der maximalen Betr?ge f?r die Nebenleistungen und die Altersversorgung sowie der jeweiligen H?chstgrenzen f?r die variablen Verg?tungsbestandteile.

F?r den Vorstandsvorsitzenden betr?gt die Maximalverg?tung 5.150.000 ? und f?r ordentliche Vorstandsmitglieder 2.650.000 ?. Der Aufsichtsrat weist darauf hin, dass diese Betr?ge lediglich betragsm??ige H?chstgrenzen bei durchg?ngig maximaler Aussch?pfung der entsprechenden Bandbreiten darstellen.

Die vorstehenden betragsm??igen H?chstgrenzen sind in den Anstellungsvertr?gen aller im Gesch?ftsjahr 2021/22 amtierenden Mitglieder des Vorstands festgelegt und sind im Gesch?ftsjahr 2021/22 eingehalten worden.

Malus und Clawback variabler Verg?tungskomponenten

Nach Auszahlung der erfolgsabh?ngigen variablen Verg?tungskomponenten kann das betreffende Vorstandsmitglied grunds?tzlich frei ?ber die Betr?ge verf?gen. Wenn ein Vorstandsmitglied w?hrend oder im Zeitraum bis zum Ende eines Jahres nach Ablauf des jeweiligen Leistungszeitraums eines STI beziehungsweise eines LTI jedoch gegen seine gesetzlichen Pflichten im Sinne von ? 93 AktG verst??t oder ein Grund f?r den Widerruf der Bestellung des Vorstandsmitglieds im Sinne von ? 84 Abs. 3 Satz 1 AktG vorliegt, entfallen die Anspr?che auf Auszahlung der variablen Verg?tungsbestandteile (Malus) oder k?nnen nach der Auszahlung von der Gesellschaft zur?ckgefordert werden (Clawback). Entsprechende Regelungen sind in den Anstellungsvertr?gen der im Berichtsjahr amtierenden Mitglieder des Vorstands enthalten. Im Gesch?ftsjahr 2021/22 wurde weder von den Malus-Regelungen noch von den Clawback-Regelungen Gebrauch gemacht.

Anrechnung der Verg?tung f?r Nebent?tigkeiten

Sofern Vorstandsmitglieder konzernintern Aufsichtsratsmandate und vergleichbare ?mter wahrnehmen, wird die Verg?tung f?r diese T?tigkeiten auf die Vorstandsverg?tung angerechnet.

Im Falle der Wahrnehmung einer konzernfremden Nebent?tigkeit durch das Vorstandsmitglied ist vertraglich sichergestellt, dass der Aufsichtsrat gem?? der Empfehlung in Ziff. G. 16 des DCGK entscheiden kann, ob und inwieweit die Verg?tung f?r die konzernfremde Nebent?tigkeit auf die Vorstandsverg?tung anzurechnen ist. Durch Beschluss vom 20. November 2020 hat der Aufsichtsrat festgehalten, dass bis auf Weiteres keine Anrechnung der f?r konzernfremde Aufsichtsratsmandate gew?hrten Verg?tungen erfolgt.

Laufzeiten der Anstellungsvertr?ge

Die Laufzeit der Anstellungsvertr?ge ist stets an den Bestand der organschaftlichen Bestellung des betreffenden Vorstandsmitglieds gekoppelt. Die Laufzeit verl?ngert sich jeweils f?r die Zeit, f?r die das Vorstandsmitglied wieder zum Vorstandsmitglied bestellt wird. Bei der Dauer der Bestellung und Wiederbestellung beachtet der Aufsichtsrat die Grenzen des ? 84 AktG.

Erstmalige Bestellungen zum Vorstandsmitglied sollen in der Regel f?r einen Zeitraum von nicht l?nger als drei Jahren erfolgen.

Die Anstellungsvertr?ge sehen f?r beide Seiten kein Recht zur ordentlichen K?ndigung vor. Sowohl die Gesellschaft als auch das Vorstandsmitglied haben jedoch das Recht zur au?erordentlichen K?ndigung aus wichtigem Grund nach ? 626 des B?rgerlichen Gesetzbuchs (BGB).

Regelungen bei Beendigung der Vorstandst?tigkeit

Scheidet ein Mitglied des Vorstands nach Ablauf seiner Amtsperiode regul?r aus dem Unternehmen aus, werden w?hrend der Laufzeit des Dienstvertrags erworbene Anspr?che nicht vorzeitig zur Zahlung f?llig. Dies gilt gleicherma?en, wenn der Anstellungsvertrag eines Vorstandsmitglieds vorzeitig endet.

In jedem Fall der vorzeitigen Beendigung der Bestellung des Vorstandsmitglieds ? sei es insbesondere einvernehmlich, durch Widerruf der Bestellung oder durch Amtsniederlegung ? endet der Anstellungsvertrag automatisch nach Ablauf der in ? 622 Abs. 2 BGB genannten Frist, ohne dass es einer gesonderten K?ndigung bedarf.

F?r den Fall der vorzeitigen Beendigung ihrer T?tigkeit erhalten die Mitglieder des Vorstands eine Entsch?digung f?r die vertraglichen Anspr?che, die in der Restlaufzeit ihrer Anstellungsvertr?ge noch entstanden w?ren, grunds?tzlich in Form einer einmaligen Zahlung. Diese Abfindung ist begrenzt auf den maximalen Wert von zwei Jahresverg?tungen in H?he der Summe aus der Grundverg?tung und dem Zielbetrag f?r das STI (Abfindungs-Cap). Wenn die Restlaufzeit des Anstellungsvertrags zum Zeitpunkt der Beendigung weniger als zwei Jahre betr?gt, reduziert sich der Betrag der Abfindung zeitanteilig.

Ein Anspruch auf Abfindung oder sonstige Zahlungen besteht nicht im Fall einer au?erordentlichen K?ndigung des Anstellungsvertrags durch die Gesellschaft aus wichtigem Grund (? 626 BGB). Ebenso ist ein Anspruch auf Abfindung oder sonstige Zahlungen ausgeschlossen, falls das Vorstandsmitglied sein Mandat niederlegt, ohne hierf?r seinerseits einen wichtigen Grund zu haben.

Noch nicht ausgezahlte Anspr?che eines Vorstandsmitglieds aus dem LTI verfallen bei einer Vertragsbeendigung in den folgenden F?llen:

-

Vorzeitige Abberufung des Vorstandsmitglieds aus wichtigem Grund nach ? 84 Abs. 3 AktG

-

K?ndigung des Anstellungsvertrags des Vorstandsmitglieds durch die Gesellschaft aus wichtigem Grund nach ? 626 BGB

-

Niederlegung des Amts seitens des Vorstandsmitglieds, ohne hierzu seinerseits einen wichtigen Grund zu haben

Im Falle des Todes eines Vorstandsmitglieds w?hrend der aktiven Dienstzeit wird den Hinterbliebenen die Grundverg?tung f?r den Sterbemonat sowie f?r weitere sechs Monate gezahlt.

Wird das Vorstandsmitglied w?hrend der Laufzeit des Anstellungsvertrags dauernd dienstunf?hig, so ist die Gesellschaft zur K?ndigung des Vertrags mit einer Frist von sechs Monaten zum Quartalsende berechtigt.

Die Anstellungsvertr?ge enthalten keine Leistungszusage f?r eine vorzeitige Beendigung aufgrund eines Kontrollwechsels (sog. Change of Control).

Weiterentwicklung des Verg?tungssystems mit Wirkung ab dem Gesch?ftsjahr 2022/23 (Verg?tungssystem 2021)

In seiner Sitzung am 13. Dezember 2021 hat der Aufsichtsrat beschlossen, das Verg?tungssystem 2020 weiterzuentwickeln. Das Verg?tungssystem 2021 bewirkt eine gr??ere Flexibilisierung des Verg?tungssystems und erm?glicht es, der nicht-finanziellen Zielsetzung in Bezug auf die Kundenzufriedenheit einen gr??eren Stellenwert zu geben. Hierdurch soll den Transformationsnotwendigkeiten besser Rechnung getragen und eine bessere Passf?higkeit der Incentivierung mit der Strategie, deren zentrales Element die Ausrichtung auf den Kunden bildet, hergestellt werden. Im Dezember 2021 hat der Aufsichtsrat mit Wirkung ab dem Gesch?ftsjahr 2022/23 und unter dem Vorbehalt der Billigung des ge?nderten Verg?tungssystems durch die Hauptversammlung die nachstehenden vier ?nderungen betreffend die Struktur der variablen Verg?tungsbestandteile beschlossen. Das entsprechend ge?nderte Verg?tungssystem 2021 wurde der ordentlichen Hauptversammlung der CECONOMY AG am 9. Februar 2022 vorgelegt, die es mit einer Zustimmungsquote von 91,98 Prozent gebilligt hat.

Weiterentwicklung der STI-Struktur

-

Verlagerung des Erfolgsziels ?Kundenzufriedenheit? (Net Promoter Score ? NPS) von dem LTI in das STI: Demgem?? soll das STI k?nftig anhand von vier Leistungskriterien bestimmt und der Katalog der Themenfelder f?r m?gliche nicht-finanzielle Zielsetzungen f?r das LTI von sechs auf f?nf reduziert werden.

-

Flexibilisierung der Gewichtung der STI-Erfolgsziele: Die Gewichtung der STI-Erfolgsziele soll der Aufsichtsrat k?nftig nach pflichtgem??em Ermessen von Jahr zu Jahr variieren k?nnen (nicht mehr fest vorgegeben durch das Verg?tungssystem). Allerdings sollen in der Regel die Leistungskriterien mit Bezug zu EBIT und Umsatzwachstum jeweils ein Mindestgewicht von 15 Prozent und ein Maximalgewicht von 50 Prozent und die Leistungskriterien mit Bezug zu NWC und NPS jeweils ein Mindestgewicht von 15 Prozent und ein Maximalgewicht von 20 Prozent erhalten. Sofern der Aufsichtsrat keine besondere Gewichtung festlegt, gilt die Gewichtung des Vorjahres weiter.

Weiterentwicklung der LTI-Struktur

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Erh?hung der Relevanz der nicht-finanziellen Erfolgsziele im LTI: In die Berechnung der LTI-Komponente sollen fortan finanzielle LTI-Erfolgsziele mit einer Gewichtung von 70 Prozent und nicht-finanzielle LTI-Erfolgsziele mit einer Gewichtung von 30 Prozent eingehen.

-

Einf?hrung einer ?Vesting?-Logik im LTI: Die bisher auf den gesamten vierj?hrigen Leistungszeitraum einer LTI-Tranche formulierten Zielsetzungen sollen k?nftig auf die vier einzelnen Jahre des Leistungszeitraums heruntergebrochen werden. Nach Ablauf eines jeden Jahres soll die Zielerreichung f?r das betreffende Jahr ermittelt und festgehalten werden. Zum Ende des gesamten Leistungszeitraums soll die Gesamt-Zielerreichung als arithmetisches Mittel der Zielerreichung in den einzelnen vier Jahren errechnet und der LTI auf Basis dieser Gesamt-Zielerreichung ausgezahlt werden.

Horizontaler Verg?tungsvergleich

Der Aufsichtsrat beurteilt regelm??ig die Angemessenheit und ?blichkeit der konkreten Gesamtverg?tung der Vorstandsmitglieder.

Die Beurteilung erfolgt dabei entsprechend dem Verg?tungssystem einerseits durch den horizontalen Vergleich zu den Unternehmen des MDAX. Seit 2018 ist die CECONOMY AG im SDAX und nicht mehr im MDAX gelistet. Aufgrund der verh?ltnism??ig hohen Beteiligungen der Ankeraktion?re der CECONOMY AG weist die Gesellschaft nicht die f?r den MDAX erforderliche Freefloat-Marktkapitalisierung und ihre Aktie nicht das notwendige Handelsvolumen auf. Gemessen an den Gr??enkriterien Umsatz, EBIT, Mitarbeitende und Gesamt-Marktkapitalisierung ist die CECONOMY AG aber mit den Unternehmen des MDAX vergleichbar.

In diesem Horizontalvergleich wird die aktuell gew?hrte Ziel-Gesamtverg?tung f?r den Vorstandsvorsitz und die der weiteren Vorstandsmitglieder der CECONOMY AG der gew?hrten Ziel-Gesamtverg?tung der Gesellschaften der Unternehmen des MDAX gegen?bergestellt. Ein entsprechender Vergleich wurde zuletzt im August 2022 durchgef?hrt und ergab eine Positionierung der Ziel-Gesamtverg?tung auf dem 56. Perzentil f?r den Vorstandsvorsitz (2020: 42. Perzentil) und eine Positionierung auf dem 44. Perzentil f?r die weiteren Vorstandsmitglieder (2020: 57. Perzentil). Die Struktur der Vorstandsverg?tung ist vergleichbar mit der in der Referenzgruppe. Unter Ber?cksichtigung der relativen Unternehmensgr??e zur Referenzgruppe zeigt sich eine insgesamt angemessene Vorstandsverg?tung sowohl in Bezug auf die Verg?tungsh?he als auch auf die Verg?tungsstruktur. Im Hinblick auf die Vergleichbarkeit der vorstehenden Ergebnisse mit den Ergebnissen des zuletzt im Jahr 2020 durchgef?hrten horizontalen Verg?tungsvergleichs ist zu ber?cksichtigen, dass die zehn gr??ten Unternehmen des MDAX im September 2021 in den DAX 40 aufgenommen worden sind.

Vertikaler Verg?tungsvergleich

Bei der ?berpr?fung der Angemessenheit erfolgt andererseits ein vertikaler Vergleich mit den oberen F?hrungskr?ften und der Belegschaft von CECONOMY in Deutschland insgesamt. Diese

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