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BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877-, AGM

BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877-,

20.04.2021 - 15:08:48

BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877-: Bekanntmachung der Einberufung zur Hauptversammlung am 02.06.2021 in Pr?sident-Kennedy-Platz 1, 28203 Bremen mit dem Ziel der europaweiten Verbreitung gem?? ?121 AktG

BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877- Bremen ISIN DE0005261606WKN 526160 Einberufung der 141. ordentlichen Hauptversammlung der Aktion?r:innen der BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT-Aktiengesellschaft von 1877- am Mittwoch, den 2. Juni 2021, um 10:00 Uhr (MESZ), in Form einer virtuellen Hauptversammlung ohne physische Pr?senz der Aktion?r:innen oder ihrer Bevollm?chtigten I.

Tagesordnung

1.

Vorlage des festgestellten Jahresabschlusses, des gebilligten Abschlusses zur Erf?llung der Konzernrechnungslegungspflicht und des gebilligten Gruppenabschlusses, der Lageberichte sowie des Gruppenlageberichts einschlie?lich des erl?uternden Berichts zu den Angaben nach ? 289a Absatz 1, ? 315a Absatz 1 des Handelsgesetzbuches jeweils zum 31. Dezember 2020 der BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877- und der BLG LOGISTICS sowie des Berichts des Aufsichtsrats f?r das Gesch?ftsjahr 2020

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Abschluss nach ? 315e HGB und den Gruppenabschluss bereits gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen erfolgt daher zu diesem Tagesordnungspunkt keine Beschlussfassung.

2.

Beschlussfassung ?ber die Verwendung des Bilanzgewinns f?r das Gesch?ftsjahr 2020

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn der BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877- aus dem abgelaufenen Gesch?ftsjahr 2020 in H?he von EUR 1.117.163,80 wie folgt zu verwenden:

Einen Betrag in H?he von EUR 422.400,00 f?r die Zahlung einer Dividende in H?he von EUR 0,11 je St?ckaktie und den restlichen Betrag in H?he von EUR 694.763,80 zur Einstellung in andere Gewinnr?cklagen.

3.

Beschlussfassung ?ber die Entlastung der Mitglieder des Vorstands f?r das Gesch?ftsjahr 2020

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Gesch?ftsjahr 2020 amtierenden Mitgliedern des Vorstands f?r diesen Zeitraum Entlastung zu erteilen.

4.

Beschlussfassung ?ber die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats f?r das Gesch?ftsjahr 2020

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den im Gesch?ftsjahr 2020 amtierenden Mitgliedern des Aufsichtsrats f?r diesen Zeitraum Entlastung zu erteilen.

5.

Beschlussfassung ?ber die Wahl des Pr?fers f?r den Jahresabschluss, den Abschluss nach ? 315e HGB sowie den Gruppenabschluss f?r das Gesch?ftsjahr 2021

Der Aufsichtsrat schl?gt - gest?tzt auf die Empfehlung des Pr?fungsausschusses - vor, die PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftspr?fungsgesellschaft, Bremen, zum Abschlusspr?fer f?r den Jahresabschluss, den Abschluss nach ? 315e HGB sowie den Gruppenabschluss f?r das Gesch?ftsjahr 2021 zu w?hlen.

Zudem hat der Pr?fungsausschuss erkl?rt, dass seine Empfehlung frei von ungeb?hrlicher Einflussnahme durch Dritte ist und ihm keine die Auswahlm?glichkeiten beschr?nkende Klausel im Sinne von Art. 16 Absatz 6 der EU-Abschlusspr?ferverordnung auferlegt wurde.

6.

Beschlussfassung ?ber die ?nderung von ? 14 Absatz 1 der Satzung der BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877-

? 14 Absatz 1 lit. a) der Satzung der BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877- in der Fassung vom 10. Juni 2020 sieht vor, dass der Vorstand zur Erteilung von Prokuren der Zustimmung des Aufsichtsrats bedarf.

Nach ? 48 HGB werden Prokuren von dem Inhaber des Handelsgesch?fts oder seinem gesetzlichen Vertreter erteilt. Bei der BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877- ist der Vorstand als gesetzlicher Vertreter der Gesellschaft f?r die Erteilung von Prokuren zust?ndig. Das Gesetz sieht bei der Aktiengesellschaft f?r die Erteilung von Prokuren weder die Zustimmung des Aufsichtsrats noch der Hauptversammlung vor. Um zum einen die Erteilung von Prokuren zeitlich flexibler zu gestalten und zum anderen den Aufsichtsrat von Zustimmungserfordernissen zu betriebs?blichen Entscheidungen ohne wesentlichen Einfluss auf die Gesellschaft zu entlasten, soll ? 14 Absatz 1 lit. a) der Satzung der BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877- in der Fassung vom 10. Juni 2020 ersatzlos gestrichen werden und die bisherigen lit. b) - e) jeweils eine Ordnungsziffer aufr?cken.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, folgenden Beschluss zu fassen:

? 14 Absatz. 1 lit. a) der Satzung der BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877- in der Fassung vom 10. Juni 2020 wird ersatzlos gestrichen, sodass ? 14 Absatz 1 der Satzung der BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877- folgenden neuen Wortlaut erh?lt:

'? 14

(1) Au?er in den gesetzlich vorgesehenen oder durch Beschluss zu bestimmenden F?llen bedarf der Vorstand der Zustimmung des Aufsichtsrats:

a)

zur Durchf?hrung von Transaktionen am Kapitalmarkt, d.h. mit Kapitalmarktpapieren, wie insbesondere die Aufnahme von Anleihen oder die Platzierung von Aktien sowie zum Abschluss von Darlehensvertr?gen mit einer Laufzeit von mehr als 10 Jahren;

b)

zu langfristigen Anlageinvestitionen, deren Wert im Einzelfall ?ber Euro 2,5 Mio. liegt;

c)

zur Errichtung und Aufl?sung von Zweigniederlassungen;

d)

zum Abschluss, zur ?nderung und zur K?ndigung des Gesellschaftsvertrages der BLG LOGISTICS GROUP AG & Co. KG.'

7.

Beschlussfassung ?ber die Billigung des Verg?tungssystems f?r die Vorstandsmitglieder

Nach ? 120a Absatz 1 Satz 1 Aktiengesetz in der durch das ARUG II ge?nderten Fassung beschlie?t die Hauptversammlung einer b?rsennotierten Gesellschaft mindestens alle vier Jahre sowie bei jeder wesentlichen ?nderung des Verg?tungssystems ?ber die Billigung des vom Aufsichtsrat vorgelegten Verg?tungssystems f?r die Vorstandsmitglieder.

Der Aufsichtsrat hat am 15. April 2021 ein neues Verg?tungssystem f?r die Vorstandsmitglieder der Gesellschaft beschlossen, das den Vorgaben des ARUG II entspricht.

Der Aufsichtsrat schl?gt vor, das nachfolgend wiedergegebene Verg?tungssystem f?r die Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft zu billigen:

Verg?tungssystem f?r die Vorstandsmitglieder der BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877-

A. Grunds?tze des Verg?tungssystems

Das neue Verg?tungssystem f?r die Vorstandsmitglieder der BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877- (BLG AG) legt die Rahmenbedingungen fest, nach deren Ma?gabe den Vorstandsmitgliedern vom Aufsichtsrat der BLG AG Verg?tungsbestandteile gew?hrt werden k?nnen und leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zur F?rderung der Gesch?ftsstrategie der BLG AG. Durch die Ausgestaltung des Verg?tungssystems werden die Vorstandsmitglieder dazu motiviert, wesentliche strategische Ziele der BLG-Gruppe - insbesondere die Steigerung des Unternehmenswerts und eine Top-Markposition in den Bereichen Kundenorientierung, Qualit?t und Marktanteil - zu erreichen.

Der Aufsichtsrat hat das neue Verg?tungssystem im Einklang mit den Vorschriften des Aktiengesetzes in der durch das Gesetz zur Umsetzung der zweiten Aktion?rsrechterichtlinie (ARUG II - BGBl. I 2019 S. 2637) ge?nderten Fassung sowie den Empfehlungen f?r das Verg?tungssystem f?r Vorstandsmitglieder in Abschnitt G des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) in der Fassung vom 16. Dezember 2019 aufgestellt. Es wird beabsichtigt, innerhalb von zwei Monaten nach Durchf?hrung der Hauptversammlung 2021 die Regelungen des neuen Verg?tungssystems r?ckwirkend zum 1. Januar 2021 einzuf?hren und alle Vorstandsmitglieder in dieses neue Verg?tungssystem zu ?berf?hren.

Bei der Ausgestaltung des Verg?tungssystems f?r Vorstandsmitglieder hat sich der Aufsichtsrat an den nachfolgenden Grunds?tzen orientiert:

F?rderung der Gruppenstrategie

Das Verg?tungssystem leistet in seiner Gesamtheit einen wesentlichen Beitrag zur F?rderung und Umsetzung der Gesch?ftsstrategie, indem auf den langfristigen Unternehmenserfolg bezogene nachhaltige Leistungskriterien definiert werden.

Angemessenheit der Verg?tung

Die Verg?tung der Vorstandsmitglieder steht in einem angemessenen Verh?ltnis zu ihren Aufgaben und Leistungen. Sie tr?gt der Komplexit?t sowie der Gr??e und wirtschaftlichen Lage des Unternehmens Rechnung. Gegen?ber vergleichbaren Unternehmen ist die Verg?tung markt?blich und zugleich wettbewerbsf?hig.

Verkn?pfung von Leistung und Verg?tung

Die Verg?tung der Vorstandsmitglieder wird an ihre Leistung gekoppelt, indem die variablen Verg?tungsbestandteile von der Erreichung bestimmter Zielkriterien abh?ngig gemacht werden. Damit werden besondere Leistungen angemessen verg?tet, w?hrend eine Verfehlung der vorgegebenen Ziele zu einer sp?rbaren Absenkung der Verg?tung f?hrt.

Ausrichtung auf eine nachhaltige und langfristige Unternehmensentwicklung

Die Verg?tung der Vorstandsmitglieder ist auf eine langfristige und nachhaltige Entwicklung der BLG-Gruppe (nachfolgend 'Gesellschaft') ausgerichtet. An der Spitze der BLG-Gruppe stehen mit der BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877-, Bremen (BLG AG), und der BLG LOGISTICS GROUP AG & Co. KG, Bremen (BLG KG), zwei Unternehmen, die aufgrund der Organidentit?t (BLG AG ist die Komplement?rin der BLG KG, die ihrerseits die Holdinggesellschaft der BLG-Gruppe ist) und der besonderen Eigent?merstruktur rechtlich, wirtschaftlich und organisatorisch eng verbunden sind. Die variable Verg?tung hat daher ?berwiegend eine mehrj?hrige Bemessungsgrundlage. Im Rahmen der langfristigen variablen Verg?tung werden den Vorstandsmitgliedern au?erdem nicht-finanzielle Ziel-Kriterien vorgegeben, die eine nachhaltige Unternehmensentwicklung absichern.

Harmonisierung der Verg?tung mit Aktion?rsinteressen

Das Verg?tungssystem leistet einen zentralen Beitrag zur Verkn?pfung der Interessen des Vorstands mit den Interessen der Aktion?re. Der ?berwiegende Teil der variablen Verg?tung kn?pft an die Performance des Unternehmens bzw. der BLG-Gruppe an.

Durchg?ngigkeit des Verg?tungssystems

Das Verg?tungssystem f?r die Mitglieder des Vorstands kn?pft an die Verg?tung f?r F?hrungskr?fte im Konzern an. Dadurch ist sichergestellt, dass das Verg?tungssystem insbesondere im Vergleich innerhalb der Gesellschaft angemessen und verh?ltnism??ig ist.

B. Verfahren zur Fest- und zur Umsetzung sowie zur ?berpr?fung des Verg?tungssystems

Der Aufsichtsrat setzt das System der Vorstandsverg?tung, insbesondere die Gesamtbez?ge sowohl des Gesamtvorstands als auch f?r jedes einzelne Vorstandsmitglied, in Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben in ?? 87 Absatz 1, 87a Absatz 1 Aktiengesetz fest. Dabei wird der Aufsichtsrat von seinem Personalausschuss unterst?tzt. Dieser entwickelt unter Ber?cksichtigung der unter Abschnitt A. dargestellten Leitlinien sowie der Empfehlungen des DCGK in seiner jeweils geltenden Fassung Empfehlungen zum System der Vorstandsverg?tung, ?ber die vom Aufsichtsrat im Zuge seiner Beschlussfassung ausf?hrlich beraten wird. Personalausschuss und Aufsichtsrat k?nnen bei Bedarf externe Berater hinzuziehen. Bei deren Mandatierung wird auf ihre Unabh?ngigkeit vom Vorstand und vom Unternehmen geachtet. Die geltenden Regelungen des Aktiengesetzes und des DCGK sowie der Gesch?ftsordnungen des Aufsichtsrats und des Personalausschusses zur Behandlung von Interessenkonflikten werden auch beim Verfahren zur Fest- und Umsetzung sowie zur ?berpr?fung des Verg?tungssystems beachtet.

Das vom Aufsichtsrat beschlossene Verg?tungssystem wird der Hauptversammlung zur Billigung vorgelegt. Billigt die Hauptversammlung das jeweils zur Abstimmung gestellte Verg?tungssystem nicht, wird nach ? 120a Absatz 3 Aktiengesetz sp?testens in der darauffolgenden ordentlichen Hauptversammlung ein ?berpr?ftes Verg?tungssystem zum Beschluss vorgelegt.

Der Personalausschuss bereitet die regelm??ige ?berpr?fung des Systems zur Verg?tung der Vorstandsmitglieder durch den Aufsichtsrat vor. Soweit erforderlich, empfiehlt er dem Aufsichtsrat ?nderungen des Systems. Bei jeder wesentlichen ?nderung des Verg?tungssystems, mindestens jedoch alle vier Jahre, wird das Verg?tungssystem nach ? 120a Absatz 1 Satz 1 Aktiengesetz der Hauptversammlung zur Billigung vorgelegt.

Der Aufsichtsrat hat die Verg?tungsstruktur auf eine nachhaltige und langfristige Entwicklung der BLG AG ausgerichtet, bei der variable Verg?tungsbestandteile eine mehrj?hrige Bemessungsgrundlage haben. Der Anteil der langfristig orientierten Ziele ?bersteigt dabei den Anteil der kurzfristig orientierten Ziele im Rahmen der variablen Verg?tung. Die f?r die variablen Verg?tungsbestandteile relevanten Leistungskriterien werden vom Aufsichtsrat f?r den gesamten Vorstand festgelegt, wobei er sich neben operativen vor allem an strategischen Zielsetzungen orientiert. Die nachtr?gliche ?nderung der Zielwerte oder der Vergleichsparameter ist dabei grunds?tzlich ausgeschlossen. Ausnahmen davon sind nur m?glich bei au?ergew?hnlichen Entwicklungen wie in Abschnitt D.4 lit. c) beschrieben.

Die H?he der Gesamtverg?tung des Vorstands wird vom Aufsichtsrat regelm??ig einer Angemessenheits?berpr?fung unterzogen. Er entscheidet ?ber Anpassungsbedarf, wenn die Pr?fung Anpassungsnotwendigkeit aufzeigen sollte.

C. Festlegung der konkreten Ziel-Gesamtverg?tung

Der Aufsichtsrat legt im Einklang mit dem Verg?tungssystem jeweils f?r das bevorstehende Gesch?ftsjahr die H?he der Ziel-Gesamtverg?tung f?r jedes Vorstandsmitglied fest. Der Aufsichtsrat legt die konkrete Zielgesamtverg?tung und die Maximalverg?tung fest. Dabei tr?gt der Aufsichtsrat daf?r Sorge, dass diese in einem angemessenen Verh?ltnis zu den Aufgaben und Leistungen des einzelnen Vorstandsmitglieds sowie zur Lage der BLG AG stehen; die ?bliche Verg?tung nicht ohne besondere Gr?nde ?bersteigen und auf eine langfristige und nachhaltige Entwicklung der BLG AG bzw. der BLG-Gruppe ausgerichtet ist.

Zu diesem Zweck werden sowohl externe als auch interne Vergleichsbetrachtungen angestellt:

1. Horizontaler Vergleich

Zur Beurteilung der Angemessenheit und ?blichkeit der konkreten Gesamtverg?tung der Vorstandsmitglieder im Vergleich zu anderen Unternehmen zieht der Aufsichtsrat eine geeignete Vergleichsgruppe externer Unternehmen heran (horizontaler Vergleich oder Peer-Group-Vergleich). F?r diesen Peer-Group-Vergleich ist die Marktstellung der Unternehmen im Vergleich zur BLG-Gruppe z.B. hinsichtlich Branche, Gesch?ftsfelder oder Gr??e entscheidend. F?r den konkreten Vergleich werden Kriterien wie Umsatzgr??e, Mitarbeiteranzahl und Marktposition herangezogen, um eine Einordnung der BLG AG, bzw. der BLG KG als operative Holdinggesellschaft der BLG-Gruppe, innerhalb der Vergleichsgruppe vorzunehmen. Zielsetzung ist es, sicherzustellen, dass die Verg?tung bei der BLG AG im Vergleich ein markt?bliches und gleichzeitig wettbewerbsf?higes Angebot darstellt.

2. Vertikaler Vergleich

Der vertikale Vergleich betrifft das Verh?ltnis der Vorstandsverg?tung zur Verg?tung des oberen F?hrungskreises sowie der Belegschaft der BLG-Gruppe in Deutschland. Die Beschr?nkung auf die deutschen Standorte der BLG-Gruppe dient der besseren Vergleichbarkeit. Der obere BLG F?hrungskreis ist zu diesem Zweck dergestalt festgelegt, dass er die mehrheitlichen Mitglieder der F?hrungsebene unterhalb des Vorstands der BLG AG innerhalb der BLG-Gruppe umfasst, die gem?? der internen Stellenbewertungssystematik zum Kreis der F?hrungsebene 1 geh?ren.

3. Differenzierung nach dem jeweiligen Anforderungsprofil

Das Verg?tungssystem erlaubt es dem Aufsichtsrat, bei der H?he der Ziel-Gesamtverg?tung die Funktion und den Verantwortungsbereich des einzelnen Vorstandsmitglieds entsprechend zu ber?cksichtigen. Nach pflichtgem??em Ermessen des Aufsichtsrats sind daher funktionsspezifische Differenzierungen zul?ssig, bei denen erneut Kriterien wie Markt?blichkeit, Erfahrung des jeweiligen Vorstandsmitglieds und verantwortetes Vorstandsressort zu ber?cksichtigen sind.

4. H?chstgrenzen der Verg?tung

Die variable Verg?tung soll ein ausgeglichenes Chancen-Risiko-Profil gew?hrleisten. Werden die gesetzten Ziele nicht erreicht, kann der Auszahlungsbetrag der variablen Verg?tung daher auf null absinken. Werden die Ziele deutlich ?bertroffen, so ist die Auszahlung sowohl bei der kurzfristigen als auch der langfristigen variablen Verg?tungskomponente entsprechend der Regelungen in Abschnitt D.4 begrenzt.

Zus?tzlich hat der Aufsichtsrat nach ? 87a Absatz 1 Satz 2 Nr. 1 Aktiengesetz eine betragsm??ige H?chstgrenze f?r die Summe aller Verg?tungskomponenten welche einem Vorstandsmitglied nach dem Verg?tungssystem zustehen wie folgt festgelegt (nachfolgend 'Maximalverg?tung'):

Die Maximalverg?tung eines Vorstandsmitglieds betr?gt maximal das Zweifache des Jahresfestgehalts, f?r die/den Vorstandsvorsitzende(n) jedoch nicht mehr als 1,8 Mio. EUR, f?r das Vorstandsmitglied, das in die Gruppengesch?ftsf?hrung der EUROGATE GmbH & Co. KGaA, KG abgeordnet ist 1,4 Mio. EUR, sowie f?r die ?brigen Vorstandsmitglieder jeweils 1 Mio. EUR.

Diese H?chstgrenzen beziehen sich jeweils auf die Summe aller Zahlungen, die aus den Verg?tungsregelungen f?r ein Gesch?ftsjahr resultieren, d. h. einschlie?lich aller Nebenleistungen gem?? Punkt D.2.

5. Komponenten und Struktur der Ziel-Gesamtverg?tung im ?berblick

Das Verg?tungssystem sieht grunds?tzlich feste erfolgsunabh?ngige sowie variable erfolgsabh?ngige Verg?tungsbestandteile vor.

a)

Die festen erfolgsunabh?ngigen Verg?tungsbestandteile umfassen das Jahresfestgehalt, Nebenleistungen und eine Versorgungszusage.

b)

Die variablen erfolgsabh?ngigen Verg?tungsbestandteile umfassen eine kurzfristige Verg?tungskomponente sowie langfristige Verg?tungskomponenten, die in Abschnitt D.4 im Einzelnen dargestellt sind. F?r die variablen Verg?tungsbestandteile werden durch den Aufsichtsrat langfristig mit Blick auf die strategischen Ziele, die Vorgaben aus ?? 87, 87a Aktiengesetz und den DCGK in seiner jeweiligen Fassung Zielkriterien festgesetzt, deren Erreichungsgrad die H?he der tats?chlichen Auszahlung bestimmt.

Die unter C.3 beschriebenen Differenzierungsm?glichkeiten bringen es mit sich, dass die Anteile der einzelnen Verg?tungsbestandteile an der Ziel-Gesamtverg?tung nachfolgend in prozentualen Bandbreiten angegeben werden. Die konkreten Anteile variieren somit in Abh?ngigkeit von der funktionalen Differenzierung sowie einer etwaigen Anpassung im Rahmen der j?hrlichen ?berpr?fung der Verg?tung.

Der Anteil der festen Verg?tung (Grundgehalt) liegt bei ca. 55,5 % der Ziel-Gesamtverg?tung (unter Ber?cksichtigung einer 100% Zielerreichung).

Der Anteil der kurzfristig variablen Verg?tung an der Ziel-Gesamtverg?tung betr?gt bei 100 % Zielerreichung ca. 22,2 % (49,9 % der variablen Verg?tung).

Der Anteil der langfristig variablen Verg?tung an der Ziel-Gesamtverg?tung betr?gt bei 100 % Zielerreichung ca. 22,3 % (50,1 % der variablen Verg?tung).

D. Verg?tungskomponenten im Detail

Die Verg?tung der Vorstandsmitglieder der BLG AG setzt sich aus festen und variablen Bestandteilen zusammen. Dabei umfasst die feste, erfolgsunabh?ngige Verg?tung das Jahresfestgehalt sowie Nebenleistungen und Versorgungsbez?ge. Erfolgsabh?ngig und somit variabel, werden kurzfristige und langfristige variable Verg?tungskomponenten gew?hrt.

F?r das Vorstandsmitglied, dass in die Gruppengesch?ftsf?hrung der EUROGATE GmbH & Co. KGaA, KG entsendet ist, gilt Folgendes:

Das entsendete Vorstandsmitglied enth?lt neben dem Grundgehalt von der Gesellschaft eine zus?tzliche monatlich fixe Entsendeverg?tung.

Die EUROGATE GmbH & Co. KGaA, KG erstattet der Gesellschaft sowohl das Grundgehalt als auch die Entsendeverg?tung und die variable Verg?tung des in die Gruppengesch?ftsf?hrung der EUROGATE GmbH & Co. KGaA, KG entsendeten Vorstandsmitglieds. Wenn die variable Verg?tung bei der Gesellschaft in einem Kalenderjahr h?her als bei EUROGATE GmbH & Co. KGaA, KG ausf?llt, so steht dem entsendeten Vorstandsmitglied dennoch die variable Verg?tung bei der Gesellschaft in voller H?he zu. Der Anteil, der die durch die EUROGATE GmbH & Co. KGaA, KG gezahlte variable Verg?tung ?bersteigt, wird durch die Gesellschaft getragen.

1. Grundgehalt

Das Grundgehalt ist als Jahresfestgehalt eine fixe, auf das gesamte Gesch?ftsjahr bezogene Verg?tung, die in zw?lf gleich hohen Monatsraten ausgezahlt wird. Der Personalausschuss ?berpr?ft j?hrlich die Angemessenheit des Grundgehalts. Sollte die ?berpr?fung ?nderungsbedarf ergeben, kann der Aufsichtsrat auf Vorschlag des Personalausschusses j?hrlich eine Anpassung des Grundgehalts beschlie?en.

Bei einer vor?bergehenden Arbeitsunf?higkeit des Vorstandsmitglieds, die durch Krankheit, Unfall oder aus einem anderen von dem Vorstandsmitglied nicht verschuldeten Grund eintritt, wird das Grundgehalt f?r die Dauer von 6 Monaten, l?ngstens bis zum Ende des Anstellungsvertrages, in unver?nderter H?he weitergew?hrt. F?r weitere 6 Monate einer vor?bergehenden Arbeitsunf?higkeit, l?ngstens bis zum Ende des Anstellungsvertrages, erh?lt das Vorstandsmitglied einen Zuschuss zu den Barleistungen der gesetzlichen Krankenkasse, Ersatzkasse oder privaten Krankenkasse (letztere bis zur H?he der Leistungen der gesetzlichen Kassen, sofern BLG AG einen entsprechenden Beitragszuschuss zahlt), der zusammen mit dem Krankengeld der Krankenkasse die H?he des Grundgehalts erreichen soll.

2. Nebenleistungen

Jedes Vorstandsmitglied erh?lt zudem Nebenleistungen, die zum Teil als geldwerte Vorteile angesehen und entsprechend versteuert werden. Die Nebenleistungen k?nnen umfassen:

a)

die Bereitstellung eines Dienstwagens, der auch privat genutzt werden darf,

b)

die Erstattung von Reisekosten, sowie ggfs. Umzugskosten und Aufwendungen, die f?r eine betrieblich bedingte doppelte Haushaltsf?hrung anfallen,

c)

einen regelm??igen (einmal j?hrlich obligatorisch) Gesundheitscheck dessen Kosten die BLG AG ?bernimmt soweit er nicht von der Krankenversicherung des Vorstandsmitglieds bezahlt wird,

d)

den Abschluss einer D&O-Versicherung mit Selbstbehalt gem?? ? 93 Absatz 2 Satz 3 Aktiengesetz,

e)

Mitversicherung in einer Gruppenunfallversicherung und Abschluss einer Kfz-Insassenunfallversicherung,

f)

Erstattung von Reisekosten f?r Dienstreisen und sonstigen Aufwendungen, die das Vorstandsmitglied im Interesse der Gesellschaft tr?gt, auf Nachweis gem?? den diesbez?glichen Reisekosten-Richtlinien der Gesellschaft,

g)

den Berufsgenossenschaftsbeitrag inkl. ggf. darauf entfallender Lohnsteuer,

h)

Kranken- und Pflegeversicherungsbeitr?ge in Anwendung von ? 257 SGB V und ? 61 SGB XI sowie

i)

Zuschuss zu einer Altersversicherung in H?he der jeweils h?chsten Pflichtbeitr?ge des Arbeitgebers zur gesetzlichen Rentenversicherung.

3. Versorgungsbez?ge

Jedem Vorstandsmitglied wird nach der ersten Verl?ngerung seines Anstellungsvertrages als Vorstandsmitglied ein Ruhegehalt zugesagt in H?he von 10 % des j?hrlichen Grundgehalts. Das Ruhegehalt wird ab Vollendung des, des 65. Lebensjahres jedoch nicht vor Ausscheiden aus den Diensten der BLG AG (nachfolgend 'Versorgungsfall') ausgezahlt. Abweichend von ? 2 Absatz 1 BetrAVG findet keine K?rzung der betrieblichen Altersversorgung statt.

Mit Eintritt des Versorgungsfalls wird das Ruhegehalt als monatliche Rente ausgezahlt.

4. Variable Verg?tung

Die variablen Verg?tungskomponenten umfassen eine kurzfristig variable Komponente sowie eine langfristige variable Komponente mit mehrj?hrigem Bemessungszeitraum. Aufgrund der regulatorischen Anforderungen ist der Anteil der langfristig variablen Komponente mit mehrj?hrigem Bemessungszeitraum an der gesamten variablen Verg?tung gr??er als der Anteil der kurzfristig variablen Komponente.

F?r beide Komponenten werden Zielbetr?ge festgelegt, welche in Abh?ngigkeit von der Zielerreichung nach Ablauf des jeweiligen Bemessungszeitraums ausgezahlt werden. Der Gesamtzielbetrag (Summe der Zielbetr?ge aus kurzfristig variabler Komponente sowie langfristiger variabler Komponente mit mehrj?hrigem Bemessungszeitraum) betr?gt 80% der Jahresgrundverg?tung (bei 100% Zielerreichung) des jeweiligen Vorstandsmitglieds. Der Bemessungszeitraum ist f?r beide variablen Verg?tungskomponenten zukunftsgerichtet ausgestaltet.

Der maximale Auszahlungsbetrag aus der kurzfristig variablen Komponente und der langfristigen variablen Komponente mit mehrj?hrigem Bemessungszeitraum ist in Summe auf ein regul?res Jahresgrundgehalt begrenzt.

a) Kurzfristig variable Verg?tungskomponente

aa) Die kurzfristig variable Verg?tungskomponente ('Jahresbonus') ist als Zielbonus ausgestaltet, der dem Auszahlungsbetrag bei 100 %-iger Zielerreichung entspricht. Der Anteil des Zielbetrags der kurzfristig variablen Komponente am Gesamtzielbetrag liegt bei 49,9%.

bb) F?r die kurzfristig variable Verg?tungskomponente wird ein Zielwert und ein Zielkorridor mit einem Minimal- und einem Maximalwert festgelegt, mit Hilfe derer der Zielerreichungsgrad festgestellt wird. Die Zielerreichung betr?gt 100 %, wenn der Zielwert erreicht wird. Bei Erreichen oder Unterschreiten des Minimalwertes betr?gt der Zielerreichungsgrad 0 % und bei Erreichen oder ?berschreiten des Maximalwertes betr?gt der Zielerreichungsgrad 125 %. Liegt die Zielerreichung zwischen dem Minimal- und dem Zielwert sowie zwischen dem Ziel- und dem Maximalwert, so wird der Zielerreichungsgrad durch lineare Interpolation bestimmt.

cc) Als Bemessungsgrundlage dient der Vergleich des in der Planung der Gesellschaft definierten EBIT mit dem tats?chlich erzielten EBIT des Jahres. Der Zielwert entspricht dabei dem Wert des in der Planung der Gesellschaft definierten EBIT f?r das Jahr. Als Minimalwert wird ein EBIT von 20 % des Zielwerts festgelegt. Der Maximalwert liegt bei 120 % des Zielwerts.

dd) Die Auszahlung aus der kurzfristig variablen Verg?tungskomponente ermittelt sich aus der Multiplikation des Zielbetrags mit dem Zielerreichungsgrad. Die maximale Auszahlung aus der kurzfristig variablen Verg?tung kann 125 % des Zielbetrags betragen. Die kurzfristig variable Verg?tungskomponente wird mit dem Gehaltslauf des auf den nach der Feststellung des Auszahlungsbetrags folgenden Monats im jeweiligen Folgejahr, sp?testens jedoch innerhalb von vier Monaten im jeweiligen Folgejahr, in bar ausgezahlt.

b) Langfristig variable Verg?tungskomponente

aa) Die langfristig variable Verg?tungskomponente mit mehrj?hriger Bemessungsgrundlage ('Mehrjahresbonus') ist als Zielbonus ausgestaltet, der dem Auszahlungsbetrag bei 100 %-iger Zielerreichung entspricht. Der Anteil des Zielbetrags der langfristig variablen Komponente am Gesamtzielbetrag liegt bei 50,1%. Der Bemessungszeitraum f?r die langfristig variable Verg?tungskomponente betr?gt insgesamt vier Jahre (nachfolgend auch Performanceperiode).

bb) Der Auszahlungsbetrag aus der langfristig variablen Verg?tungskomponente ist abh?ngig von einem finanziellen Ziel sowie von nicht-finanziellen Nachhaltigkeitszielen (ESG-Ziele). Die ESG-Ziele umfassen dabei ein ?kologisches und zwei soziale Ziele.

cc) Die Ziele der langfristig variablen Verg?tungskomponente sind additiv verkn?pft, wobei das finanzielle Ziel mit 70 % und die ESG-Ziele mit 30 % gewichtet werden. Innerhalb der ESG-Ziele werden das ?kologische Ziel mit 50 % und die sozialen Ziele mit jeweils 25 % gewichtet. In der Gesamtschau betr?gt die Gewichtung des finanziellen Ziels damit 70 %, die Gewichtung des ?kologischen Ziels 15 % und die Gewichtung der sozialen Ziele jeweils 7,5 %.

dd) F?r die langfristig variable Verg?tungskomponente werden f?r jedes Ziel ein Zielwert und ein Zielkorridor mit einem Minimal- und einem Maximalwert festgelegt, mit Hilfe derer der Zielerreichungsgrad festgestellt wird. Die Zielerreichung betr?gt 100 %, wenn der Zielwert erreicht wird. Bei Erreichen oder Unterschreiten des Minimalwertes betr?gt der Zielerreichungsgrad 0 % und bei Erreichen oder ?berschreiten des Maximalwertes betr?gt der Zielerreichungsgrad 125 %. Liegt die Zielerreichung zwischen dem Minimal- und dem Zielwert sowie zwischen dem Ziel- und dem Maximalwert, so wird der Zielerreichungsgrad durch lineare Interpolation bestimmt.

ee) Als finanzielles Ziel wird der RoCE (Return on Capital Employed) definiert. Der Zielwert entspricht dabei dem arithmetischen Mittel der in der Planung der Gesellschaft definierten RoCE-Werte f?r das jeweilige Jahr sowie die nachfolgenden drei Kalenderjahre (Vier-Jahres-Durchschnitt). Als Minimalwert wird ein Wert von 20% des Zielwerts festgelegt. Der Maximalwert liegt bei 120 % des Zielwerts. Der Zielerreichungsgrad f?r das finanzielle Ziel wird ermittelt, indem der Zielwert mit dem arithmetischen Mittel der tats?chlich erreichten RoCE Werte f?r das jeweilige Jahr sowie die nachfolgenden drei Kalenderjahre (Vier-Jahres-Durchschnitt) verglichen wird.

ff) Als ?kologisches Ziel wird die Reduzierung CO2 Aussto?es festgelegt. Der Zielwert entspricht dabei dem arithmetischen Mittel der in der Planung der Gesellschaft definierten Werte f?r die CO2 Reduktion f?r das jeweilige Jahr sowie die nachfolgenden drei Kalenderjahre (Vier-Jahres-Durchschnitt). Als Minimalwert wird ein Wert von 20 % des Planwerts festgelegt. Der Maximalwert liegt bei 120 % des Planwerts. Der Zielerreichungsgrad f?r das ?kologische Ziel wird ermittelt, indem der Zielwertmit dem arithmetischen Mittel der tats?chlich erreichten Reduzierung des CO2 Aussto?es f?r das jeweilige Jahr sowie die nachfolgenden drei Kalenderjahre (Vier-Jahres-Durchschnitt) verglichen wird.

gg) Die beiden sozialen Ziele sind die 1.000-Mann-Quote an Arbeitsunf?llen sowie der Anteil der Auszubildenden an der Gesamtbelegschaft. F?r beide sozialen Ziele gilt, dass die Zielwerte dabei dem arithmetischen Mittel der in der Planung der Gesellschaft definierten Werte f?r das jeweilige Jahr sowie die nachfolgenden drei Kalenderjahre (Vier-Jahres-Durchschnitt) entsprechen. Als Minimalwert wird ein Wert von 20 % des Zielwerts festgelegt. Der Maximalwert liegt bei 120 % des Zielwerts. Die Zielerreichungsgrade f?r die sozialen Ziele werden ermittelt, indem Zielwerte mit den arithmetischen Mittel der tats?chlich erreichten Werte f?r das jeweiligen Jahr sowie die nachfolgenden drei Kalenderjahre (Vier-Jahres-Durchschnitt) verglichen werden.

hh) Die Summe der entsprechend gewichteten einzelnen Zielerreichungsgrade der Leistungskriterien ergibt damit einen Gesamtzielerreichungsgrad.

ii) Die Auszahlung aus der langfristig variablen Verg?tungskomponente ermittelt sich aus der Multiplikation des Zielbetrags mit dem Gesamtzielerreichungsgrad. Die maximale Auszahlung aus der langfristig variablen Verg?tung kann 125 % des Zielbetrags betragen. Die langfristig variable Verg?tungskomponente wird mit dem Gehaltslauf des auf die ordentliche Hauptversammlung folgenden Monats in dem jeweils auf das Ende der Performanceperiode folgenden Jahr ausgezahlt.

c) Au?ergew?hnliche Entwicklungen

Au?ergew?hnliche Entwicklungen w?hrend einer Performanceperiode kann der Aufsichtsrat auf Vorschlag des Personalausschusses bei der Ermittlung der Zielerreichung, sowohl in Bezug auf die kurzfristig variable Verg?tungskomponente als auch in Bezug auf die langfristig variable Verg?tungskomponente, nach billigem Ermessen ber?cksichtigen. Au?ergew?hnliche Entwicklungen w?hrend einer Performanceperiode in diesem Sinne sind Sondersituationen, die in den festgelegten Zielen nicht hinreichend erfasst sind und auf au?erhalb des Einflussbereichs der Gesellschaft liegenden Rahmenbedingungen beruhen. Gr?nde f?r Anpassungen k?nnen z.B. sein: (i) wesentliche au?erordentliche Entwicklungen wie Unternehmensk?ufe bzw. -verk?ufe, (ii) untypisch weitreichende ?nderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, (iii) Einfl?sse durch extreme Naturkatastrophen, (iv) wesentliche ?nderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, (v) au?ergew?hnliche und weitreichende ?nderungen der Wirtschaftssituation (zum Beispiel durch eine schwere Wirtschaftskrise). Allgemein ung?nstige Marktentwicklungen gelten ausdr?cklich nicht als au?ergew?hnliche Entwicklungen.

d) Zahlung variabler Verg?tung bei (vorzeitiger) Beendigung

aa) Die Zahlung variabler Verg?tung bei (vorzeitiger) Beendigung des Dienstverh?ltnisses h?ngt davon ab, ob es sich um eine so genannte Good Leaver oder Bad Leaver Situation handelt. Bei Beendigung des Vertrags durch Zeitablauf, dauernde Arbeitsunf?higkeit oder Tod, Erreichen der Altersgrenze oder im Fall einer einvernehmlichen Aufhebung des Dienstvertrages wird von einer Good Leaver Situation ausgegangen. Alle sonstigen Beendigungsgr?nde werden als Bad Leaver Situationen klassifiziert.

bb) Endet im Good Leaver Fall ein Vertrag unterj?hrig, erfolgt eine zeitanteilige K?rzung der in diesem Jahr begebenen kurzfristigen variablen Verg?tungskomponente und der langfristig variablen Verg?tungskomponente. Eine K?rzung der ?brigen Tranchen findet nicht statt. Die Auszahlung erfolgt zeitanteilig mit dem Tag der Vertragsbeendigung auf Basis einer Zielerreichung von 100%.

cc) Im Bad Leaver Fall verfallen mit dem Tag des Zugangs der K?ndigung, Abberufung oder Amtsniederlegung s?mtliche Anspr?che auf Auszahlungen, f?r die der Bemessungszeitraum zum Zeitpunkt des Zugangs der K?ndigung oder des Widerrufs der Bestellung oder der Amtsniederlegung noch nicht vollendet ist.

e) ?bergangsregelungen zur Einf?hrung der neuen variablen Verg?tungsbestandteile

aa) Das neue variable Verg?tungssystem als Bestandteil der Verg?tung der Vorstandsmitglieder soll r?ckwirkend zum 01.01.2021 eingef?hrt werden. Nach dem bisherigen System der Gesellschaft gew?hrte variable Verg?tungsbestandteile sollen deshalb nicht mehr zur Auszahlung kommen. Die ?berarbeitung des bisherigen Verg?tungsmodells f?hrt zu einer Umstellung der variablen Verg?tungskomponenten auf einen j?hrlichen Bonus sowie eine langfristige variable Komponente. Die neue Struktur der variablen Verg?tung ist st?rker von der langfristigen Verg?tungskomponente dominiert, deren Auszahlung erst vier Jahre nach der Festlegung des Zielbetrags geschieht. W?hrend der ersten drei Jahre nach Umstellung ist die Auszahlung aus den variablen Verg?tungsbestandteilen deshalb auf den j?hrlichen Bonus beschr?nkt. Um eine ggf. auftretende Liquidit?tsl?cke f?r die betroffenen Vorstandsmitglieder zu schlie?en, soll dem Aufsichtsrat deshalb die grunds?tzliche M?glichkeit einger?umt werden, f?r vor dem Jahr 2020 bestellte Vorstandsmitglieder eine ?bergangsregelung einzuf?hren.

bb) Die unter der ?bergangsregelung gefassten variablen Verg?tungsbestandteile m?ssen einen mehrj?hrigen Bezug aufweisen, um den Anforderungen des Aktiengesetzes nach einer ?berwiegend langfristigen Ausrichtung der variablen Verg?tung gerecht zu werden. Die ?bergangsregelung kann grunds?tzlich analog des Mehrjahresbonus ausgestaltet werden, wobei der Zeithorizont abweichend auf zwei Jahre festgelegt wird. Um den Zeitraum bis zur ersten Auszahlung aus dem Mehrjahresbonus (mit Ablauf des Jahres 2024) zu ?berbr?cken, k?nnten bis zu zwei Tranchen festgelegt werden (Tranche 1 mit Performanceperiode 2021-2022 und Auszahlung im Anschluss an das Jahr 2022 und bzw. oder Tranche 2 mit Performanceperiode 2022-2023 und Auszahlung im Anschluss an das Jahr 2023).

cc) Die Anzahl und H?he der ?bergangsleistungen sollen sich an dem Umfang der etwaigen Liquidit?tsl?cken orientieren, wobei der Aufsichtsrat die Angemessenheit der Vorstandsverg?tung zu ber?cksichtigen hat.

5. Verg?tungsbericht

Im Verg?tungsbericht (? 162 Aktiengesetz) f?r das abgelaufene Gesch?ftsjahr berichtet der Aufsichtsrat ?ber die f?r dieses Gesch?ftsjahr festgelegten Leistungskriterien und die jeweilige Zielerreichung.

E. Weitere verg?tungsrelevante Regelungen

1. Malus- und Clawback-Regelung

Falls ein Vorstandsmitglied in seiner Funktion als Vorstandsmitglied einen mindesten grob fahrl?ssigen Versto? gegen eine seiner Sorgfaltspflichten im Sinne des ? 93 Aktiengesetz, einen wesentlichen Handlungsgrundsatz der von der BLG AG erlassenen internen Richtlinien oder eine seiner sonstigen dienstvertraglichen Pflichten begeht, kann der Aufsichtsrat auch bei bestehendem Anstellungsvertrag nach seinem pflichtgem??en Ermessen die variable Verg?tung, die f?r das Gesch?ftsjahr, in dem der grobe Versto? stattgefunden hat, zu gew?hren w?re, teilweise oder vollst?ndig auf Null reduzieren (Malus-Regelung).

Wurde die variable Verg?tung zum Zeitpunkt der Reduzierungsentscheidung bereits ausgezahlt, hat das Vorstandsmitglied die gem?? der Reduzierungsentscheidung zu viel erhaltenen Zahlungen zur?ckzuzahlen (Clawback-Regelung). Au?erdem ist die BLG AG in diesem Fall berechtigt, gegen sonstige Verg?tungsanspr?che des Vorstandsmitglieds aufzurechnen.

Etwaige Schadensersatzanspr?che der BLG AG gegen das Vorstandsmitglied, insbesondere aus ? 93 Absatz 2 Aktiengesetz bleiben von der Vereinbarung einer Malus- oder einer Clawback-Regelung unber?hrt.

2. Laufzeiten und Beendigungsm?glichkeiten der Dienstvertr?ge eines Vorstandsmitglieds

Der Aufsichtsrat beachtet bei der Bestellung von Vorstandsmitgliedern sowie bei der Laufzeit der Dienstvertr?ge die aktienrechtlichen Vorgaben des ? 84 Aktiengesetz und die Empfehlungen des DCGK. Bei einer erstmaligen Bestellung zum Vorstand betr?gt die Bestelldauer und die Laufzeit des Dienstvertrages in der Regel drei Jahre. Bei Wiederbestellungen bzw. bei einer Verl?ngerung der Amtszeit liegt die H?chstdauer des Dienstvertrages bei f?nf Jahren. Die Mitglieder des Vorstandes sollen nach den Vorgaben des Aufsichtsrates in der Regel nicht ?lter als 65 Jahre sein.

Die Dienstvertr?ge sehen keine ordentliche K?ndigungsm?glichkeit vor; das beiderseitige Recht zur au?erordentlichen K?ndigung des Dienstvertrages aus wichtigem Grund bleibt unber?hrt.

Wird das Vorstandsmitglied w?hrend der Laufzeit seines Anstellungsvertrages dauernd arbeitsunf?hig, so endet der Anstellungsvertrag sp?testens 3 Monate nach dem Ende des Monats, in dem die dauernde Arbeitsunf?higkeit festgestellt worden ist.

Sofern der Anstellungsvertrag nicht aus einem wichtigen Grund in dem Verhalten oder in der Person des Vorstandsmitglieds vorzeitig beendet wird, erh?lt das Vorstandsmitglied als Abfindung maximal zwei Jahresverg?tungen. Wenn die Restlaufzeit des Anstellungsvertrages weniger als zwei Jahre betr?gt, ist die Abfindung zeitanteilig zu berechnen. Die H?he der Abfindung bestimmt sich nach der Summe aus dem Jahresgrundgehalt und der variablen Jahrestantieme ohne Sachbez?ge und sonstige Nebenleistungen f?r das letzte volle Gesch?ftsjahr vor dem Ende des Anstellungsvertrages. Falls die Bez?ge f?r das bei Ende des Anstellungsvertrages laufende Gesch?ftsjahr voraussichtlich wesentlich h?her oder niedriger ausfallen werden als f?r das letzte volle Gesch?ftsjahr, wird der Aufsichtsrat nach billigem Ermessen ?ber eine Anpassung des f?r die Abfindung anzusetzenden Betrages entscheiden. Auf die Abfindung ist anderweitiger Verdienst anzurechnen, den das Vorstandsmitglied w?hrend des Zeitraumes zwischen der Beendigung des Vertragsverh?ltnisses und dem vereinbarten Vertragsende erzielt.

Die Anstellungsvertr?ge der BLG AG enthalten regelm??ig keine M?glichkeit der vorzeitigen Beendigung des Anstellungsvertrages durch das Vorstandsmitglied infolge eines Kontrollwechsels (Change-of-Control) bei der BLG AG.

3. Umgang mit au?ergew?hnlichen Ereignissen und Entwicklungen

Der Aufsichtsrat kann auf Vorschlag des Personalausschusses in besonderen au?ergew?hnlichen F?llen vor?bergehend von den Bestandteilen des Systems der Vorstandsverg?tung abweichen, wenn dies im Interesse des langfristigen Wohlergehens der BLG AG angemessen und notwendig ist, die Verg?tung des Vorstandsmitglieds weiterhin auf eine nachhaltige und langfristige Entwicklung der Gesellschaft ausgerichtet ist und die finanzielle Leistungsf?higkeit der BLG AG nicht ?berfordert wird. Als au?ergew?hnliche Entwicklungen kommen z.B. au?ergew?hnliche und weitreichende ?nderungen der Wirtschaftssituation (zum Beispiel durch eine schwere Wirtschaftskrise) in Betracht, die die urspr?nglichen Zielkriterien und/oder finanziellen Anreize des Verg?tungssystems hinf?llig werden lassen, sofern diese oder ihre konkreten Auswirkungen nicht vorhersehbar waren. Allgemein ung?nstige Marktentwicklungen gelten ausdr?cklich nicht als au?ergew?hnliche Entwicklungen.

Die Bestandteile des Verg?tungssystems, von denen abgewichen werden kann, sind das Verfahren, die Regelungen zur Verg?tungsstruktur und -h?he sowie der einzelnen Verg?tungsbestandteile. Sofern eine Anpassung der bestehenden Verg?tungsbestandteile nicht ausreicht, hat der Aufsichtsrat bei au?ergew?hnlichen Entwicklungen unter den gleichen Voraussetzungen das Recht, vor?bergehend zus?tzliche Verg?tungsbestandteile zu gew?hren.

Eine Abweichung bzw. Erg?nzung der Verg?tungsbestandteile ist nur durch einen entsprechenden Aufsichtsratsbeschluss auf vorherigen Vorschlag des Personalausschusses m?glich, der die au?ergew?hnlichen Umst?nde und die Notwendigkeit einer Abweichung bzw. Erg?nzung feststellt.

8.

Beschlussfassung ?ber die Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder

Gem?? ? 113 Absatz 3 Aktiengesetz in der durch das ARUG II ge?nderten Fassung ist in der Hauptversammlung der BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877- als b?rsennotierte Gesellschaft mindestens alle vier Jahre ?ber die Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder Beschluss zu fassen. Die aktuelle Verg?tung der Mitglieder des Aufsichtsrats ist in ? 17 der Satzung in der aktuellen Fassung der BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877- geregelt. Darin bemisst sich die H?he der Verg?tung nach den von den Mitgliedern des Aufsichtsrats ?bernommenen Aufgaben. Diese Verg?tung ist nach Auffassung des Vorstands und Aufsichtsrats angemessen und soll unver?ndert bleiben.

Beschreibung der Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder

Das Verg?tungssystem der Mitglieder des Aufsichtsrats wird regelm??ig auf seine Angemessenheit und Anpassungsbedarf hin gepr?ft.

Die Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder ber?cksichtigt gesetzliche sowie deutsche und internationale Corporate-Governance-Vorgaben, insbesondere die des Deutschen Corporate Governance Kodex. Demnach orientiert sich die Verg?tung an der durch die Mitglieder ?bernommenen Verantwortung und bildet die ?bernommenen Aufgaben und die Lage der Gesellschaft in einem angemessenen Verh?ltnis ab. Damit wird bei ?bernahme eines Mandates als Mitglied oder Vorsitzender des Aufsichtsrats bzw. eines Ausschusses die Motivation der Personen gest?rkt und die Qualit?t der Ausf?hrung dieser Aufgaben entsprechend maximiert. So wird sichergestellt, dass die Ausf?hrung der ?berwachungs- und Beratungsfunktion gegen?ber dem Vorstand zu einem nachhaltigen Erfolg der Gesellschaft beitr?gt und eine erfolgreiche Unternehmensstrategie aufgebaut wird.

Jedes Mitglied des Aufsichtsrats erh?lt nach ? 17 der Satzung in der aktuellen Fassung der BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877- nach Empfehlung des Deutschen Corporate Governance Kodex eine ausschlie?lich erfolgsunabh?ngige Verg?tung. Dadurch wird die unabh?ngige Stellung des Aufsichtsrats gest?rkt und eine neutrale und objektive Entscheidungsfindung gew?hrleistet. Zudem verl?uft die Arbeitsbelastung und das ?bernommene Haftungsrisiko in der Regel gegenl?ufig zum Unternehmenserfolg, sodass gerade in Phasen mit niedriger Ertragslage und entsprechend geringer variabler Verg?tung Beratungs- und ?berwachungst?tigkeiten intensiviert werden m?ssen. Demnach erh?lt jedes Mitglied des Aufsichtsrats eine feste Jahresverg?tung von EUR 8.300,00.

Gem?? der Empfehlung des Deutschen Corporate Governance Kodex soll bei der Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder der h?here zeitliche Aufwand des Vorsitzenden und des stellvertretenden Vorsitzenden sowie des Vorsitzenden und der Mitglieder von Aussch?ssen angemessen gew?rdigt werden. Daher erhalten der Vorsitzende des Aufsichtsrats das Dreifache, die Stellvertretung sowie der Vorsitzende des Pr?fungsausschusses und der Vorsitzende des Personalausschusses, sofern er nicht zugleich den Vorsitz des Aufsichtsrats innehat, das Doppelte dieser Verg?tung. Mitglieder des Aufsichtsrats, die nur w?hrend eines Teils des Gesch?ftsjahres dem Aufsichtsrat angeh?ren, erhalten die Verg?tung zeitanteilig. Aufgrund des intensiveren zeitlichen Aufwands f?r die T?tigkeiten im Pr?fungs- und Personalausschuss erhalten die Mitglieder zus?tzlich eine Verg?tung in H?he von j?hrlich EUR 1.000,00. Zus?tzlich erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrats EUR 500,00 pro Sitzung. Gegebenenfalls werden dar?ber hinausgehende Aufwendungen in der nachgewiesenen H?he erstattet.

Im Wortlaut bestimmt ? 17 der Satzung in der aktuellen Fassung der BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877-:

'? 17

(1) Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten zur Abgeltung von Fahrtkosten und sonstigen Aufwendungen eine Pauschalverg?tung von Euro 500,00 pro Sitzung. Dar?ber hinausgehende Aufwendungen werden in der nachgewiesenen H?he erstattet.

(2) Weiterhin erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrates eine feste, zu Lasten der Gewinn- und Verlustrechnung der Gesellschaft zahlbare Verg?tung von j?hrlich Euro 8.300,00. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates erh?lt das Dreifache, sein Stellvertreter sowie der Vorsitzende des Pr?fungsausschusses und der Vorsitzende des Personalausschusses, sofern er nicht zugleich Vorsitzender des Aufsichtsrates ist, das Doppelte dieser Verg?tung. Mitglieder des Aufsichtsrates, die nur w?hrend eines Teils des Gesch?ftsjahres dem Aufsichtsrat angeh?ren, erhalten die Verg?tung zeitanteilig.

(3) Die Mitgliedschaft im Pr?fungsausschuss bzw. im Personalausschuss wird jeweils j?hrlich zus?tzlich mit einem Betrag von Euro 1.000,00 verg?tet.

(4) Die in den Abs?tzen (1) bis (3) genannten Betr?ge gelten f?r T?tigkeiten ab dem 01.01.2017.'

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, zu beschlie?en:

Die Verg?tung der Aufsichtsratsmitglieder wie in ? 17 der Satzung festgelegt und vorstehend n?her beschrieben wird best?tigt.

II.

Hinweis

An der Spitze der BLG LOGISTICS stehen mit der BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877-, Bremen, und der BLG LOGISTICS GROUP AG & Co. KG, Bremen, zwei Unternehmen, die rechtlich, wirtschaftlich und organisatorisch eng verbunden sind. Diese stellen seit 2014 aufgrund ge?nderter Rechnungslegungsvorschriften gemeinsam den Gruppenabschluss der BLG LOGISTICS auf.

III.

Weitere Angaben zur Einberufung

1.

Gesamtzahl Aktien und Stimmrechte

Das Grundkapital der Gesellschaft ist zum Zeitpunkt der Einberufung eingeteilt in 3.840.000 St?ckaktien. Jede St?ckaktie gew?hrt in der Hauptversammlung eine Stimme. Die Gesellschaft h?lt keine eigenen Aktien.

2.

Virtuelle Hauptversammlung ohne physische Pr?senz

Der Vorstand hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats entsprechend Art. 2 ? 1 Absatz 1 und 2 des am 27. M?rz 2020 im Bundesgesetzblatt (BGBl. I 2020, S. 569) ver?ffentlichten Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht, C19-AuswBekG, dessen Geltung durch die Verordnung zur Verl?ngerung von Ma?nahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins- und Stiftungsrecht zur Bek?mpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie vom 20. Oktober 2020 (BGBl. I Nr. 48 2020, S. 2258) bis zum 31. Dezember 2021 verl?ngert wurde, entschieden, eine virtuelle Hauptversammlung ohne physische Pr?senz der Aktion?r:innen oder deren Bevollm?chtigten durchzuf?hren. Die Aktion?r:innen k?nnen ihre Stimmabgabe auf dem Wege der elektronischen Kommunikation aus?ben. Die Hauptversammlung findet unter Anwesenheit der Vorsitzenden des Aufsichtsrats und des Vorstands, weiterer Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands, der Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft sowie eines mit der Niederschrift der Hauptversammlung beauftragten Notars im Hauptsitz der Gesellschaft, Pr?sident-Kennedy-Platz 1, 28203 Bremen, statt.

Eine physische Teilnahme der Aktion?r:innen und ihrer Bevollm?chtigten an der virtuellen Hauptversammlung ist ausgeschlossen.

Die Durchf?hrung der ordentlichen Hauptversammlung 2021 als virtuelle Hauptversammlung nach Ma?gabe des Gesetzes zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht bringt Modifikationen in den Abl?ufen der Hauptversammlung sowie bei den Rechten der Aktion?r:innen mit sich. Die virtuelle Hauptversammlung wird vollst?ndig in Bild und Ton im Internet in einem gesch?tzten Bereich f?r angemeldete Aktion?r:innen und Vertreter der Aktion?r:innen ?bertragen, die Stimmrechtsaus?bung der Aktion?r:innen ?ber elektronische Kommunikation (Briefwahl) sowie Vollmachtserteilung werden erm?glicht, den Aktion?r:innen wird ein Fragerecht im Wege der elektronischen Kommunikation einger?umt und Aktion?r:innen, die ihr Stimmrecht ausge?bt haben, k?nnen ?ber elektronische Kommunikation Widerspruch gegen Beschl?sse der Hauptversammlung erheben.

Wir bitten die Aktion?r:innen, im Hinblick auf die Durchf?hrung einer virtuellen Hauptversammlung daher die nachstehenden Hinweise zu beachten. S?mtliche Zeitangaben dieser Einberufung sind in der f?r Deutschland ma?geblichen mitteleurop?ischen Zeit (MESZ) angegeben. Dies entspricht mit Blick auf die koordinierte Weltzeit (UTC) dem Verh?ltnis UTC = MESZ minus zwei Stunden. Die vorgesehenen Abstimmungen zu den Tagesordnungspunkten 1 bis 8 haben verbindlichen Charakter und es besteht jeweils die M?glichkeit, mit Ja, Nein oder Enthaltung zu stimmen oder auf eine Stimmabgabe zu verzichten.

3.

Teilnahmebedingungen

Zur Teilnahme an der virtuellen Hauptversammlung und zur Aus?bung der versammlungsbezogenen Rechte sind diejenigen Aktion?r:innen berechtigt, die im Aktienregister eingetragen und rechtzeitig angemeldet sind.

Die Anmeldung muss der Gesellschaft unter der nachfolgenden Adresse oder im internetgest?tzten System (InvestorPortal) bis sp?testens zum Ablauf des 26. Mai 2021, 24:00 Uhr (MESZ), zugegangen sein:

BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877- c/o Computershare Operations Center80249 M?nchenTelefax: +49 89 30903 74675E-Mail: anmeldestelle@computershare.de

Elektronisch ?ber das internetgest?tzte System (InvestorPortal) unter

www.blg-logistics.com/ir

F?r die Wahrung der Anmeldefrist ist der Zugang der Anmeldung bei der Gesellschaft entscheidend.

F?r die elektronische Anmeldung im Internet ben?tigen Sie neben Ihrer Aktion?rsnummer den individuellen Zugangscode, den Sie mit den Hauptversammlungsunterlagen erhalten. Aktien werden durch die Anmeldung zur Hauptversammlung nicht blockiert. Unsere Aktion?r:innen k?nnen ?ber ihre Aktien auch nach erfolgter Anmeldung verf?gen. F?r die Teilnahme und die Aus?bung der versammlungsbezogenen Rechte ist der am Tag der Hauptversammlung im Aktienregister eingetragene Aktienbestand ma?gebend. Dieser wird dem Bestand am Ende des letzten Anmeldetages (26. Mai 2021) entsprechen, da nach der Satzung der Gesellschaft zwischen dem letzten Anmeldetag und dem Tag der Hauptversammlung (einschlie?lich) keine Umschreibungen im Aktienregister stattfinden (Umschreibungsstopp bzw. technical record date). Auftr?ge zur Umschreibung des Aktienregisters in der Zeit vom 27. Mai 2021 bis einschlie?lich 2. Juni 2021 werden erst mit G?ltigkeitsdatum 3. Juni 2021 verarbeitet und ber?cksichtigt.

4.

Verfahren f?r die Stimmabgabe durch einen Bevollm?chtigten

Aktion?r:innen, die im Aktienregister eingetragen sind, k?nnen ihr Stimmrecht auch durch einen Bevollm?chtigten, z. B. durch einen Intermedi?r, ein Kreditinstitut oder durch eine Vereinigung von Aktion?r:innen, aus?ben lassen. Wir weisen darauf hin, dass auch in diesem Fall eine ordnungsgem??e Anmeldung durch die Aktion?r:in oder einen Bevollm?chtigten erforderlich ist. Bevollm?chtigt eine Aktion?r:in mehr als eine Person, so kann die Gesellschaft eine oder mehrere von diesen zur?ckweisen.

Auch Bevollm?chtigte k?nnen nicht selbst physisch an der Hauptversammlung teilnehmen, sondern sind auf die Aus?bung des Stimmrechts beschr?nkt. Sie m?ssen ihre Stimmen daher wie nachstehend f?r die Aktion?r:innen selbst beschrieben entweder per Briefwahl oder durch Stimmrechtsuntervollmacht und Weisungen an die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft - postalisch, per Telefax oder per E-Mail sowie im Wege der elektronischen Kommunikation ?ber das InvestorPortal - aus?ben. Im Hinblick auf die Aus?bung des Frage- und Widerspruchsrechts findet die unten angegebene Vorgehensweise und Frist gleicherma?en auf Bevollm?chtigte der Aktion?r:innen Anwendung.

Die Erteilung der Vollmacht, ihr Widerruf und der Nachweis der Bevollm?chtigung gegen?ber der Gesellschaft bed?rfen der Textform. Ausnahmen von dem Textformerfordernis k?nnen f?r Intermedi?re, Kreditinstitute, Aktion?rsvereinigungen oder diesen nach ? 135 Absatz 8 des Aktiengesetzes gleichgestellte Personen bestehen. Daher bitten wir unsere Aktion?r:innen, sich bez?glich der Form der Vollmachten an Intermedi?re, Kreditinstitute, Aktion?rsvereinigungen oder diesen gleichgestellte Personen oder Institutionen mit diesen abzustimmen.

Der Nachweis der Bevollm?chtigung kann unter folgender Adresse bis zum 31. Mai 2021, 24:00 Uhr (MESZ), ?bermittelt werden:

BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877- c/o Computershare Operations Center80249 M?nchenTelefax: +49 89 30903 74675E-Mail: anmeldestelle@computershare.de

Zur Bevollm?chtigung k?nnen die Formulare verwendet werden, die den Aktion?r:innen zusammen mit dem Anmeldeformular zugesandt werden. Es kann auch das Formular verwendet werden, das alsbald nach Einberufung der Hauptversammlung auf der Internetseite der Gesellschaft unter

www.blg-logistics.com/ir

im Bereich 'Hauptversammlung' verf?gbar sein wird.

Bevollm?chtigte erhalten nach der Anmeldung durch die Aktion?r:in ein Formular zugesandt, mit dem der Bevollm?chtigte die weiteren Rechte der Aktion?r:in wahrnehmen kann.

In dem unter

www.blg-logistics.com/ir

angebotenen internetgest?tzten System (InvestorPortal) ist die elektronische Erteilung von Vollmachten sowie deren ?nderung und deren Widerruf bis zum Ende der virtuellen Hauptversammlung m?glich. Auch die ?nderung und der Widerruf von nicht elektronisch erteilten Vollmachten sind ?ber das InvestorPortal m?glich.

5.

Verfahren f?r die Stimmabgabe durch einen Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft

Die Gesellschaft bietet ihren Aktion?r:innen weiter an, sich von einem weisungsgebundenen Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft vertreten zu lassen. Wir weisen darauf hin, dass auch in diesem Fall eine ordnungsgem??e Anmeldung erforderlich ist.

Die Erteilung der Vollmacht, ihr Widerruf und der Nachweis der Bevollm?chtigung gegen?ber der Gesellschaft bed?rfen der Textform. Sie k?nnen unter der folgenden Adresse bis zum 31. Mai 2021, 24:00 Uhr (MESZ), ?bermittelt werden:

BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877- c/o Computershare Operations Center80249 M?nchenTelefax: +49 89 30903 74675E-Mail: anmeldestelle@computershare.de

Zur Bevollm?chtigung k?nnen die Formulare verwendet werden, die den Aktion?r:innen zusammen mit dem Anmeldeformular zugesandt werden. Es kann auch das Formular verwendet werden, das alsbald nach Einberufung der Hauptversammlung auf der Internetseite der Gesellschaft unter

www.blg-logistics.com/ir

im Bereich 'Hauptversammlung' verf?gbar sein wird.

Bevollm?chtigte erhalten nach der Anmeldung durch die Aktion?r:in ein Formular zugesandt, mit dem der Bevollm?chtigte die weiteren Rechte f?r die Aktion?r:in wahrnehmen kann.

In dem unter

www.blg-logistics.com/ir

angebotenen internetgest?tzten System (InvestorPortal) ist die elektronische Erteilung von Stimmrechtsvollmacht und Weisungen an die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft, deren ?nderung und deren Widerruf bis zum Ende der Generaldebatte (Beginn der Abstimmung) der virtuellen Hauptversammlung m?glich. Auch die ?nderung und der Widerruf von nicht elektronisch erteilten Stimmrechtsvollmachten und Weisungen sind ?ber das InvestorPortal m?glich.

Im ?brigen gelten die Ausf?hrungen des Abschnittes 'Verfahren f?r die Stimmabgabe durch einen Bevollm?chtigten' sinngem??.

6.

Verfahren f?r die Stimmabgabe durch Briefwahl

Die Stimmabgabe der Aktion?r:innen kann auch schriftlich oder im Wege elektronischer Kommunikation erfolgen, ohne an der Hauptversammlung teilzunehmen ('Briefwahl'). Wir weisen darauf hin, dass auch in diesem Fall eine ordnungsgem??e Anmeldung erforderlich ist.

Die Stimmabgabe durch Briefwahl, ihr Widerruf und der Nachweis der Bevollm?chtigung gegen?ber der Gesellschaft bed?rfen der Textform und m?ssen der Gesellschaft bis sp?testens 31. Mai 2021, 24:00 Uhr (MESZ), unter der nachfolgend genannten Adresse zugegangen sein:

BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877- c/o Computershare Operations Center80249 M?nchenTelefax: +49 89 30903 74675E-Mail: anmeldestelle@computershare.de

Zur Stimmabgabe per Briefwahl k?nnen die Formulare verwendet werden, die den Aktion?r:innen zusammen mit dem Anmeldeformular zugesandt werden. Es kann auch das Formular verwendet werden, das alsbald nach Einberufung der Hauptversammlung auf der Internetseite der Gesellschaft unter

www.blg-logistics.com/ir

im Bereich 'Hauptversammlung' verf?gbar sein wird.

Bevollm?chtigte erhalten nach der Anmeldung durch die Aktion?r:in ein Formular zugesandt, mit dem der Bevollm?chtigte die weiteren Rechte f?r die Aktion?r:in wahrnehmen kann.

In dem unter

www.blg-logistics.com/ir

angebotenen internetgest?tzten System (InvestorPortal) ist die elektronische Stimmabgabe durch Briefwahl, deren ?nderung und deren Widerruf bis zum Ende der Generaldebatte (Beginn der Abstimmung) der virtuellen Hauptversammlung m?glich. Auch die ?nderung und der Widerruf von nicht elektronisch erteilten Briefwahlstimmen sind ?ber das InvestorPortal m?glich.

Wird das Stimmrecht durch einen Bevollm?chtigten, z. B. durch einen Intermedi?r, ein Kreditinstitut, eine Vereinigung von Aktion?r:innen oder eine diesen nach ? 135 Absatz 8 des Aktiengesetzes gleichgestellte Person, ausge?bt, k?nnen auch diese das Verfahren der Briefwahl entsprechend nutzen.

7.

Verh?ltnis von Briefwahlstimmen zu Vollmachten und Weisungen an die Stimmrechtsvertreter sowie weitere Informationen zur Stimmrechtsaus?bung

Sollten fristgem?? sowohl in Textform als auch elektronisch ?ber den Internet Service Vollmachten und Weisungen an die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft erteilt bzw. das Stimmrecht durch Briefwahl ausge?bt werden, wird unabh?ngig vom Zeitpunkt des Zugangs ausschlie?lich die elektronisch ?ber den Internet Service erfolgte Briefwahl bzw. die elektronisch ?ber den Internet Service erteilte Vollmacht und Weisung an die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft als verbindlich betrachtet.

Gehen in Textform mehrere Vollmachten und Weisungen an die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft zu, wird von diesen die zuletzt zugegangene als verbindlich betrachtet. Dies gilt entsprechend f?r mehrere Stimmabgaben durch Briefwahl. Briefwahlstimmen in Textform haben jedoch Vorrang gegen?ber der Erteilung von Vollmachten und Weisungen in Textform an die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft.

Die Stimmabgabe per Briefwahl und Weisungen an die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft zu Tagesordnungspunkt 2 (Verwendung des Bilanzgewinns) behalten ihre G?ltigkeit auch im Falle der Anpassung des Gewinnverwendungsvorschlags infolge einer ?nderung der Anzahl dividendenberechtigter Aktien.

8.

Rechte der Aktion?r:innen nach den ?? 122 Absatz 2, 126 Absatz 1, 127, 131 Absatz 1 des Aktiengesetzes

a)

Erg?nzung der Tagesordnung gem?? ? 122 Absatz 2 des Aktiengesetzes

Aktion?r:innen, deren Anteile zusammen den zwanzigsten Teil des Grundkapitals oder den anteiligen Betrag von EUR 500.000,00 erreichen, k?nnen verlangen, dass Gegenst?nde auf die Tagesordnung der Hauptversammlung gesetzt und bekannt gemacht werden. Jedem neuen Gegenstand muss eine Begr?ndung oder ein Beschlussvorschlag beiliegen. Die Antragsteller haben gem?? ? 122 Absatz 2 und Absatz 1 Aktiengesetz nachzuweisen, dass sie seit mindestens 90 Tagen vor dem Tag des Zugangs des Verlangens Inhaber der Aktien sind und dass sie die Aktien bis zur Entscheidung des Vorstands ?ber den Antrag halten. F?r die Berechnung der Aktienbesitzzeit gilt ? 121 Absatz 7 Aktiengesetz entsprechend und ? 70 Aktiengesetz ist zu beachten.

Erg?nzungsverlangen m?ssen der Gesellschaft mindestens 30 Tage vor der Versammlung schriftlich zugehen; der Tag des Zugangs und der Tag der Hauptversammlung sind dabei nicht mitzurechnen. Letztm?glicher Zugangstermin ist Sonntag, der 2. Mai 2021, 24:00 Uhr (MESZ). Sp?ter zugegangene Erg?nzungsverlangen werden nicht ber?cksichtigt.

Etwaige Erg?nzungsverlangen sind an den Vorstand zu richten und an folgende Adresse zu ?bermitteln:

BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877- -Vorstand-Pr?sident-Kennedy-Platz 128203 Bremen

Bekannt zu machende Erg?nzungen der Tagesordnung werden unverz?glich nach Zugang des Verlangens im Bundesanzeiger ver?ffentlicht. Sie werden au?erdem auf der Internetseite

www.blg-logistics.com/ir

im Bereich 'Hauptversammlung' zur Verf?gung gestellt.

b)

Gegenantr?ge und Wahlvorschl?ge gem?? den ?? 126 Absatz 1, 127 des Aktiengesetzes

Entsprechend dem Art. 2 ? 1 Absatz 1, Absatz 2 C19-AuswBekG hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtrats sich dazu entschlossen, eine virtuelle Hauptversammlung ohne physische Pr?senz der Aktion?r:innen oder ihrer Bevollm?chtigten durchzuf?hren, bei der die Aktion?r:innen ihr Stimmrecht insbesondere auch im Wege der elektronischen Kommunikation aus?ben.

W?hrend der virtuellen Hauptversammlung k?nnen keine Gegenantr?ge oder Wahlvorschl?ge gestellt werden. Die Aktion?r:innen sind jedoch berechtigt, Gegenantr?ge und Wahlvorschl?ge im Vorfeld der Hauptversammlung bis sp?testens zum Ablauf des 18. Mai 2021, 24:00 Uhr (MESZ), zu ?bermitteln. Ordnungsgem?? gestellte, zul?ssige Gegenantr?ge werden in der virtuellen Hauptversammlung so behandelt, als seien sie in der Hauptversammlung gestellt worden. Gegenantr?ge m?ssen mit einer Begr?ndung versehen sein. Wahlvorschl?ge brauchen nicht begr?ndet zu werden und m?ssen Namen, ausge?bten Beruf, Wohnort und etwaige anderweitige Mitgliedschaften in vergleichbaren Gremien der vorgeschlagenen Person enthalten.

Gegenantr?ge, Wahlvorschl?ge und sonstige Anfragen von Aktion?r:innen zur Hauptversammlung sind ausschlie?lich zu richten an:

BREMER LAGERHAUS-GESELLSCHAFT -Aktiengesellschaft von 1877- Herrn Stefan H?sekerPr?sident-Kennedy-Platz 128203 BremenTelefax: +49 421 398 3643E-Mail: stefan.haeseker@blg.de

Zug?nglich zu machende Gegenantr?ge und Wahlvorschl?ge von Aktion?r:innen wird die Gesellschaft einschlie?lich des Namens der Aktion?r:in sowie zug?nglich zu machender Begr?ndungen im Internet auf

www.blg-logistics.com/ir

im Bereich 'Hauptversammlung' ver?ffentlichen. Dort finden unsere Aktion?r:innen auch etwaige Stellungnahmen der Verwaltung. Dabei werden die bis zum Ablauf des 18. Mai 2021, 24:00 Uhr (MESZ), unter der oben genannten Adresse eingehenden Gegenantr?ge und Wahlvorschl?ge zu den Punkten dieser Tagesordnung ber?cksichtigt.

9.

Fragerecht gem?? ? 1 Absatz 2 C19-AuswBekG

Die Aktion?r:innen und deren Bevollm?chtigte haben entsprechend dem Art. 2 ? 1 Absatz 2 C19-AuswBekG in der Hauptversammlung zwar kein Auskunftsrecht im Sinne des ? 131 Aktiengesetz, aber das Recht, Fragen im Wege der elektronischen Kommunikation einzureichen. Der Vorstand gibt vor, dass die Fragen in deutscher Sprache bis sp?testen

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