USA, Italien

MAILAND - Der technische Analyst John Bollinger rät mit Blick auf die internationalen Aktienmärkte zur Vorsicht.

13.10.2017 - 13:32:23

INTERVIEW/Charttechnik-Pionier Bollinger: Strukturprobleme mahnen zur Vorsicht. "In dem aktuell guten Konjunkturumfeld sollten eigentlich alle großen Börsen auf derselben Welle reiten", sagte Bollinger am Freitag in einem Gespräch mit der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX während der Jahrestagung des Weltverbandes der Technischen Aktienanalysten (IFTA) in Mailand.

Bollinger begründete dieses Auseinanderdriften der Kurse mit strukturellen Problemen in Europa, die unter anderem mit dem Brexit in Großbritannien zusammenhingen. Die Entscheidung der Briten, die Europäische Union zu verlassen, verunsichere die tonangebenden Investoren aus den USA ebenso wie der große Zustrom an Flüchtlingen nach Deutschland, die erst in die Wirtschaft integriert werden müssten.

Derweil sorge zwar auch der neu gewählte US-Präsident Donald Trump für Unsicherheit an den Märkten, fuhr Bollinger fort. In den USA aber herrsche insgesamt immer noch die Hoffnung vor, dass Deregulierungen und Steuersenkungen die Konjunktur ankurbeln könnten. Positiv stimme auch aus technischer Marktsicht, dass sich die Aktien kleinerer Unternehmen zuletzt besser entwickelt hätten als die der großen Konzerne. Dies sei in der Vergangenheit bereits oft ein Vorbote eines wirtschaftlichen Aufschwungs gewesen. Dass in den Vereinigten Staaten die Arbeitslosigkeit im September auf den tiefsten Stand seit 16 Jahren gefallen war, sieht der Experte als Bestätigung seiner Auffassung.

Insgesamt bleibt Bollinger mit Blick auf die Aktienmärkte moderat positiv gestimmt. "Allerdings habe ich etwas Geld zur Seite gelegt, um für alle Eventualitäten vorbereitet zu sein", ergänzte der Analyst.

Zur Person: John Bollinger gilt als einer der Pioniere der Charttechnik, einem Teilgebiet der technischen Analyse. Bollinger entwickelte ein berühmtes Verfahren zur Erkennung von Kurstrends. Die nach ihm benannten Bollinger-Bänder basieren auf gleitenden Durchschnitten und geben Aufschluss darüber, ob ein Wertpapier unter- oder überbewertet ist.

@ dpa.de

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