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Metallindustrie, Analyse

KAIRO - An den Finanzmärkten sorgen die politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten derzeit für viel Unruhe: Mal geht nach schwachen Konjunkturdaten das Rezessionsgespenst um, mal stimmen Nachrichten über mehr oder weniger vage Fortschritte im US-chinesischen Handelsstreit die Investoren fast schon euphorisch.

09.10.2019 - 13:36:24

ANALYSE/Charttechnik: Gute Aussichten für Industriemetalle - Öl unter Druck. Entsprechend deutlich schwanken die Kurse von Aktien und Anleihen im Takt der Nachrichtenticker.

Am Rohstoffmarkt sind diese Bewegungen oft sogar unterschiedlich, weil zum Beispiel Industriemetalle vornehmlich an der Konjunktur hängen, Gold aber oft als vermeintlich sicherer Hafen gefragt ist. Auf Silber treffen sogar beide Eigenschaften zu. Insofern kann es sich lohnen, vor allem bei Rohstoffen einmal einen Schritt zurückzutreten und allein einen Blick auf die Charts zu werfen. Ein Überblick über ausgewählte Anlagen aus markttechnischer Sicht:

NICKEL UND KUPFER:

Klassischen Industriemetallen wie Nickel und Kupfer geht der Ruf als Barometer der Weltwirtschaft voraus. Hier gibt es einem Experten zufolge Grund zur Hoffnung: Der Analyst Naohiko Miyata vom Handelshaus Mitsubishi UFJ Morgan Stanley Securities sieht die globale Konjunktur in den letzten Zügen des in der Regel etwa drei bis vier Jahre dauernden Kitchin-Zyklus, der eher kurzfristigere Wirtschaftsschwankungen beschreibt. Schon 2020 könnte eine globale Konjunkturerholung den Nickelpreis weiter antreiben und damit im Schlepptau auch dem Kupferpreis wieder auf die Sprünge helfen, sagte Miyata auf der Jahreskonferenz des Weltverbandes der Technischen Analysten IFTA in Kairo. Denn wenn 2020 tatsächlich wieder weltweit mehr in die Hände gespuckt wird, dürften diese Industriemetalle in der Produktion gefragt sein.

GOLD:

Der Goldpreis hat zwar seit Juni insgesamt kräftig zugelegt, seit Anfang September aber Charttechnikern zufolge eine dreiteilige Korrekturwelle ausgebildet. Experte Marcel Mußler jedoch bleibt optimistisch: "Ziel einer neuen Aufwärtsbewegung ist ohne Umschweife ein weiterer Test des langfristigen Aufwärtstrendkanals bei 1575 US-Dollar je Unze", schrieb er in den Mußler-Briefen. Nach unten komme es nur darauf an, dass das Gold nicht noch einmal unter das erste Korrekturtief bei 1485 Dollar zurückfällt. "Es könnte richtig unangenehme Folgen haben, wenn es jetzt nicht bei dieser Bilderbuch-Korrektur bleibt."

SILBER:

Der Silberpreis hat im Juli und August eine regelrechte Rally hingelegt, bevor im September ein recht starker Kursrutsch bis auf knapp 17 US-Dollar je Unze erfolgte. Martin Siegel, Edelmetallexperte und Geschäftsführer der Stabilitas GmbH, sprach von einer Verschnaufpause: "Die Kurskorrektur war längst überfällig und entspricht einer gesunden Konsolidierung im langfristigen Aufwärtstrend."

ROHÖL:

Analyst Christoph Geyer blickt eher skeptisch auf das "Schwarze Gold": "Der Ausbruchsversuch beim Ölpreis der Sorte WTI Mitte September kann als gescheitert bezeichnet werden." Mit dem jüngsten Kursrutsch habe der Preis die Marke von 54 Dollar gerissen, die eine Unterstützung dargestellt habe. Ein kleiner Hoffnungsschimmer sei jedoch, dass der Trend zuletzt wieder etwas nach oben gezeigt habe. Dies könnte Geyer zufolge ein Startsignal für einen neuen Anstiegsversuch sein.

@ dpa.de

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