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FRANKFURT - Ungeachtet aller politischen Unsicherheiten und hoher Bewertungen gehen Experten auch 2018 von einem guten Lauf am deutschen Aktienmarkt aus.

18.12.2017 - 12:01:23

AUSBLICK 2018: Die Party im Dax dürfte weitergehen - trotz aller Spannungen. Das Gros der Bankhäuser hat sich auf einen Dax-Stand von um die 14 000 Punkte bis Ende des Jahres eingeschossen. Das wäre aktuell ein Plus von 7 Prozent. Manch ein Stratege geht sogar von einem noch besseren Abschneiden aus. Auch für Europas Börsen insgesamt sind Analysten anhaltend optimistisch gestimmt.

im nächsten Jahr erreichen - und nach Schätzung der Deutschen Bank bis auf 3850 Punkte ansteigen. Die DZ Bank traut dem europäischen Börsenbarometer sogar die vollen 4000 Punkte zu. Das wäre immerhin ein Zugewinn von 12 Prozent.

Bei all der Euphorie fragen sich Ökonomen wie Anlageexperten generell, wie lange der Aufschwung noch anhalten kann. Seit 2013 befindet sich die deutsche Wirtschaft im Aufschwung. Nur einmal gab es in der Bundesrepublik eine längere, ununterbrochene Wachstumsphase - von 1982 bis zur Wiedervereinigung.

"Die Anzeichen einer Überhitzung mehren sich", sagt denn auch DZ-Chefanlagestratege Christian Kahler. Außergewöhnlich viele Aktienrückkaufprogramme oder zahlreiche Börsengänge seien hierfür klassische Indikatoren. Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Deka-Bank, sprach von Vollauslastung, die bereits leicht überschritten sei.

Weitere vorsichtigere Stimmen kommen aus dem Sparkassen-Lager. "Aktienanleger haben bereits zu viele Vorschusslorbeeren verteilt und sind ausgesprochen sorglos geworden", argumentiert etwa Helaba-Chefvolkswirtin Gertrud Traud. Wie ihr Kollege von der Deka-Bank glaubt sie nicht, dass es der Dax im nächsten Jahr über die 13 500 Punkte schaffen wird. Der Verband öffentlicher Banken warnte ebenfalls, dass schlechte Nachrichten bezüglich der weiteren Gewinnentwicklungen oder konjunkturelle Dämpfer schnell zu Kurskorrekturen führen könnten.

Noch dürften die niedrigen Zinsen laut dem DZ-Bank-Experten Kahler einen größeren Einbruch verhindern. Überhaupt ist es nach Ansicht vieler Portfolio-Manager die nach wie vor ultraexpansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, die Aktien in ein attraktives Licht rückt. Billig seien die Papiere zwar nicht mehr - die Bewertungen passten aber dennoch zum derzeitigen Wachstumsumfeld.

Mit niedrigverzinsten Anleihen lasse sich dagegen noch kein Blumentopf gewinnen. Immerhin will die EZB gegen Ende 2018 ihr Anleihekaufprogramm auslaufen lassen. Aus Sorge vor einer möglichen scharfen Marktreaktion hatten sich die Notenbanker zuletzt gegen ein festes Enddatum entschieden. Ein echter Zinsschritt wird zudem erst für 2019 erwartet. Für die Aktienmärkte Europas sind das gute Nachrichten.

@ dpa.de

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