Aktien, Anleihen

BOSTON - Unter Aktienanlegern hat sich die Stimmung laut einer Befragung weiter aufgehellt.

31.08.2022 - 17:14:28

ANALYSE/State Street Bank: Anleger in Europa im August besonders risikofreudig. Der vom Vermögensverwalter State Street ermittelte Global Investor Confidence Index (ICI) legte im August erneut zu und stieg um 5,1 Punkte auf 107,3 Punkte, wie die Experten am Mittwoch mitteilten. Damit entfernte sich das Barometer für die Anlegerstimmung weiter von der neutralen 100-Punkte-Schwelle.

Die Anlegerstimmung besserte sich vor allem in Europa, wie der entsprechende Teilindex mit einem Anstieg um 20,4 Punkte auf 106,0 Punkte zeigte. Jener für Nordamerika zog um 2,1 Punkte an, während der asiatische Confidence Index um 0,9 Punkte fiel.

Laut Rajeev Bhargava, Leiter der Abteilung Investor Behavior Research bei State Street Associates, ist der Anstieg des Vertrauens der europäischen Anleger auf eine deutliche Veränderung der Risikoneigung der Investoren im vergangenen Monat zurückzuführen, da sich die Märkte weltweit erholt hätten. Selbst nach dem Ausverkauf in der vergangenen Woche habe es in der Region zulasten der Aktien der Industrieländer Nettomittelzuflüsse in Aktien der Schwellenländer gegeben, was den Index in die Höhe getrieben habe. Es werde jedoch wichtig sein, zu beobachten, ob die Begeisterung angesichts der jüngsten erhöhten Volatilität an den Aktienmärkten anhält. Denn im Zuge der zunehmend restriktiven Geldpolitik der US-Notenbank zur Bekämpfung der Inflation hätten die Kursschwankungen zuletzt zugenommen.

Der Investor Confidence Index misst den Angaben zufolge die Risikobereitschaft der Anleger, indem er das tatsächliche Kauf- und Verkaufverhalten institutioneller Investoren untersucht. Der Index weist Änderungen in der Risikobereitschaft der Anleger eine genaue Bedeutung zu: Je höher die prozentuale Verteilung auf die einzelnen Papiere ist, desto größer ist die Risikobereitschaft beziehungsweise das Vertrauen. Ein Wert von 100 ist neutral - dies ist der Wert, bei dem Investoren ihren langfristigen Anteil an risikoreichen Anlagen weder erhöhen noch verringern.

@ dpa.de

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