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BERLIN - Menschen in Deutschland, die mit nicht in der EU zugelassenen Präparaten gegen Covid-19 geimpft wurden, sollten laut der Ständigen Impfkommission (Stiko) eine Auffrischung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten.

31.03.2022 - 14:48:28

Stiko empfiehlt mRNA-Booster nach nicht in EU zugelassenen Impfungen. Ziel sei das Optimieren des Impfschutzes, teilte das Gremium am Donnerstag zu einer entsprechend aktualisierten Covid-19-Impfempfehlung mit.

oder Biontech /Pfizer genutzt werden.

- Wer bisher nur eine Dosis eines solchen Impfstoffs bekommen hat, soll eine neue Impfserie mit Grundimmunisierung und Auffrischimpfung beginnen - und zwar gemäß Stiko-Empfehlung.

- "Für Personen, die einen anderen in der EU nicht zugelassenen Impfstoff erhalten haben, gilt weiterhin die Empfehlung einer erneuten Impfserie mit einem in der EU zugelassenen Impfstoff."

Zur Begründung verwies die Stiko auf aktuelle Daten, die zeigten, dass der mRNA-Booster nach einer Grundimmunisierung mit inaktivierten Ganzvirusimpfstoffen "zu einem guten Schutz" führe - vergleichbar mit dem Schutz nach dreimaliger mRNA-Impfung. Für Sputnik V hingegen fehlten bisher entsprechende Daten, teilte die Stiko mit. Dennoch sei anzunehmen, dass der mRNA-Booster in dem Fall ähnlich wirksam sei wie nach Grundimmunisierungen mit den in der EU zugelassenen vektorbasierten Impfstoffen von Astrazeneca und Johnson & Johnson .

@ dpa.de

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