EUR/USD, EU0009652759

NEW YORK - Der Eurokurs ist am Dienstag im US-Handel wieder etwas unter Druck gekommen.

12.06.2018 - 21:25:25

Devisen: Euro gerät im US-Handel wieder unter Druck. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1749 US-Dollar, nachdem sie im frühen europäischen Geschäft noch über 1,18 Dollar notiert hatte. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1788 (Montag: 1,1790) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8483 (0,8482) Euro.

Die anhaltende Entspannung am italienischen Anleihemarkt konnte den Euro damit nicht nachhaltig stützen. Italien hatte am Dienstag erfolgreich Staatspapiere mit einer Laufzeit von einem Jahr verkauft. Die Nachfrage war robust. Der neue italienische Finanzminister Giovanni Tria hatte sich am Wochenende ausdrücklich zur Mitgliedschaft in der Eurozone bekannt. Dies hat für einen positiven Grundton im Eurohandel gesorgt.

Derweil gab es schwache Konjunkturdaten aus Deutschland. Die ZEW-Konjunkturerwartungen waren im Juni auf den niedrigsten Stand seit September 2012 gefallen. Das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) erklärte die Entwicklung mit dem von den USA ausgehenden Handelsstreit und der Skepsis gegenüber der neuen italienischen Regierung. Das Analysehaus Capital Economics verwies jedoch auf die begrenzte Aussagekraft des ZEW-Indikators für die konjunkturelle Entwicklung.

Zu den Verlierern am Devisenmarkt zählte der japanische Yen. Das Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un in Singapur sorgte für etwas mehr Risikofreude bei den Anlegern. Kim ist grundsätzlich zu einer "vollständigen" atomaren Abrüstung bereit, hat sich aber nicht auf einen konkreten Fahrplan festgelegt. Trump stellte Sicherheitsgarantien in Aussicht. Anleger machten in diesem Umfeld einen Bogen um den Yen, der gemeinhin als sichere Währung gilt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Devisen: Eurokurs steigt im US-Handel. Rund eine Stunde vor dem Börsenschluss an der Wall Street wurde die Gemeinschaftswährung mit 1,1353 US-Dollar gehandelt. Nach Rücktritten mehrerer britischer Regierungsmitglieder war der Kurs zuvor bis auf 1,1271 Dollar gesunken. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs später auf 1,1305 Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8846 (0,8853) Euro. NEW YORK - Der Eurokurs ist am Donnerstag im US-Handel gestiegen. (Boerse, 15.11.2018 - 20:51) weiterlesen...

WDH/Devisen: Eurokurs bei 1,13 US-Dollar - Britisches Pfund unter Druck (Tippfehler im ersten Absatz bereinigt) (Boerse, 15.11.2018 - 17:00) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs bei 1,13 US-Dollar - Britisches Pfund unter Druck. Nach Rücktritten mehreren britischer Regierungsmitglieder fiel der Kurs der Gemeinschaftswährung zunächst bis auf 1,1271 US-Dollar. Bis zum späten Nachmittag erholte sie sich aber wieder und stieg auf 1,1319 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1305 Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8846 (0,8853) Euro. FRANKFURT - Der Euro ist am Donnerstag nur zeitweise durch erhebliche politische Turbulenzen in Großbritannien belastet worden. (Boerse, 15.11.2018 - 16:42) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs gestiegen - EZB-Referenzkurs: 1,1305 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1305 (Mittwoch: 1,1296) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8846 (0,8853) Euro. FRANKFURT - Der Kurs des Euro ist am Donnerstag gestiegen. (Boerse, 15.11.2018 - 16:09) weiterlesen...

Devisen: Euro bei 1,13 US-Dollar - Pfund stark unter Druck. Nach mehreren Rücktritten britischer Regierungsmitglieder fiel die Gemeinschaftswährung bis auf 1,1271 US-Dollar, erholte sich aber wieder auf zuletzt 1,1310 Dollar. FRANKFURT - Der Euro ist am Donnerstag nur zeitweise durch politische Turbulenzen in Großbritannien belastet worden. (Boerse, 15.11.2018 - 13:39) weiterlesen...

Devisen: Euro fällt unter 1,13 US-Dollar - Pfund stark unter Druck. Im Handelsverlauf spielte die jüngste politische Entwicklung in Großbritannien die bestimmende Rolle. Nach dem Rücktritt des britischen Brexit-Ministers Dominic Raab geriet die Gemeinschaftswährung unter Druck. Der Kurs fiel zuletzt auf 1,1271 US-Dollar. Am Morgen war der Euro noch bei 1,1351 Dollar gehandelt worden. FRANKFURT - Der Euro hat am Donnerstag seine Kursgewinne aus dem frühen Handel nicht halten können. (Boerse, 15.11.2018 - 11:13) weiterlesen...