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NEW YORK - Der Euro hat am Mittwoch im US-Handel letztlich kaum auf die geldpolitischen Beschlüsse der US-Notenbank (Fed) reagiert.

15.12.2021 - 21:13:30

Devisen: Eurokurs reagiert nur kurz auf Fed-Beschlüsse. Die Gemeinschaftswährung war in einer ersten Reaktion etwas unter Druck geraten und hatte bei 1,1222 US-Dollar ein bisheriges Tagestief erreicht, bevor sich der Kurs wieder deutlich erholte. Zuletzt notierte der Euro bei 1,1268 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1262 (Dienstag: 1,1309) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8879 (0,8843) Euro.

Die US-Notenbank Fed will schneller aus ihrer extrem lockeren Geldpolitik aussteigen als bisher beabsichtigt. Zum einen sollen die milliardenschweren Käufe von Wertpapieren wie Staatsanleihen schneller zurückgefahren werden. Zum anderen werden angesichts der hohen Inflation raschere Zinsanhebungen in Aussicht gestellt.

"Das aus Washington gesendete Signal soll auch in den entlegensten Winkel der USA dringen und lautet: Eine zu hohe Inflation wird nicht geduldet. Die Fed zeigt, dass sie sich nicht dem Joch der Staatsfinanzierung unterworfen hat, sondern verpflichtet ist, Inflationsgefahren rechtzeitig entgegenzutreten", schrieb Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank.

Die zu Handelsbeginn veröffentlichten Konjunkturdaten bestätigten derweil den anhaltenden Preisdruck. Im November stiegen die Einfuhrpreise so stark wie seit zehn Jahren nicht mehr. Die gleichzeitig veröffentlichten Umsatzzahlen aus dem Einzelhandel blieben hinter den Erwartungen zurück.

Die türkische Lira stand erneut unter Druck. Zu Dollar und Euro wurden abermals historische Tiefstände markiert. Schon seit Wochen fällt die Lira von einem Rekordtief auf das nächste. Hauptgrund ist das Misstrauen der Marktteilnehmer in die Geldpolitik der türkischen Notenbank. Trotz einer hohen Inflation von zuletzt gut 21 Prozent befinden sich die Währungshüter auf Zinssenkungskurs. Kritiker führen dies auf den Druck durch Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan zurück.

@ dpa.de

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