EUR/USD, EU0009652759

NEW YORK - Der Euro hat am Freitag nach einer Flut an Konjunkturdaten stark nachgegeben.

29.10.2021 - 21:12:26

Devisen: Euro sackt nach Konjunkturdaten unter 1,16 US-Dollar. Im New Yorker Handel kostete die Gemeinschaftswährung zuletzt mit 1,1559 US-Dollar deutlich weniger als 1,60 Dollar. Im asiatischen Handel war der Kurs noch knapp unter 1,17 Dollar gewesen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs zwischenzeitlich auf 1,1645 (Donnerstag: 1,1593) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8587 (0,8626) Euro.

Die Euro-Schwäche wurde infolge frischer Konjunkturdaten aus den USA mit einer Dollar-Stärke in Zusammenhang gebracht. Diese dürften die US-Notenbank darin bestärken, bald mit dem Ausstieg aus ihrer lockeren Geldpolitik zu beginnen, hieß es am Markt. Preisdaten signalisierten einen anhaltenden Inflationsdruck. Dieser könnte auch künftig anhalten. So sind die Arbeitskosten in den USA im dritten Quartal mit einem sehr hohen Tempo gestiegen. Die US-Notenbank wird voraussichtlich zunächst ihre Anleihekäufe drosseln, dies dürfte tendenziell den Dollar stützen.

Auch Inflationsdaten aus dem Euroraum beschäftigten die Anleger, weil sie am Freitag deutlich höher ausfielen als erwartet. Im Oktober kletterte die Teuerungsrate im Euroraum nach Angaben des Statistikamts Eurostat auf 4,1 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit dem Jahr 2008. Laut dem Marktbeobachter Michael Hewson von Markets.com ist dies eine weitere Erinnerung daran, dass die aktuell ultralockere Geldpolitik der EZB mit Risiken einher gehe. Damit steige der geldpolitischer Druck.

Zugleich ist die Eurozone im dritten Quartal etwas stärker gewachsen als erwartet. Für das vierte Quartal zeigen sich Ökonomen aber skeptisch. "Die Nach-Corona-Erholung ist mit dem dritten Quartal vorläufig beendet", kommentiert Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. Der Währungsraum steuere auf eine Stagnation zu. "Die Materialknappheiten aber auch die gestiegenen Energiekosten bremsen das Wachstum aus", so Gitzel.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Devisen: Euro sackt unter 1,13 Dollar - Powell-Aussagen schüren Zinsangst. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung am Mittwoch im New Yorker Handel 1,1244 US-Dollar, der Kurs erreichte den tiefsten Stand seit der Vorweihnachtszeit. Zum Zeitpunkt des Zinsentscheids hatte der Euro noch kurz bei 1,13 Dollar gestanden. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1277 (Dienstag: 1,1268) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8868 (0,8875) Euro. NEW YORK - Der Euro hat nach dem mit Spannung erwarteten Zinsentscheid in den USA deutlich nachgegeben. (Boerse, 26.01.2022 - 21:43) weiterlesen...

Devisen: Euro vor Zinsentscheid in den USA unter 1,13 US-Dollar. Am Mittwochnachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1281 US-Dollar. Am Morgen hatte ein Euro noch mehr als 1,13 Dollar gekostet. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1277 (Dienstag: 1,1268) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8868 (0,8875) Euro. FRANKFURT - Der Euro hat vor dem mit Spannung erwarteten Zinsentscheid in den USA etwas nachgegeben. (Boerse, 26.01.2022 - 17:15) weiterlesen...

Devisen: Euro vor US-Zinsentscheid bei 1,13 US-Dollar. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1305 Dollar und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag noch etwas niedriger auf 1,1268 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Euro hat am Mittwoch vor dem mit Spannung erwarteten Zinsentscheid in den USA stabil an der Marke von 1,13 US-Dollar notiert. (Boerse, 26.01.2022 - 13:13) weiterlesen...

Devisen: Euro vor Fed-Zinsentscheid bei knapp 1,13 US-Dollar. Am Vormittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1285 US-Dollar und damit etwas weniger als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag auf 1,1268 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Euro hat am Mittwoch vor dem mit Spannung erwarteten Zinsentscheid in den USA etwas schwächer tendiert. (Boerse, 26.01.2022 - 10:00) weiterlesen...

Devisen: Euro erholt vom tiefsten Stand seit fünf Wochen. Die Gemeinschaftswährung erreichte im Handelsverlauf mit 1,1263 Dollar den tiefsten Stand seit der Vorweihnachtszeit, erholte sich aber im Verlauf und kehrte über die runde Marke zurück. Zuletzt wurden 1,1303 Dollar gezahlt. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1268 (Montag: 1,1304) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8875 (0,8846) Euro. NEW YORK - Der Euro ist am Dienstag wieder zeitweise unter 1,13 US-Dollar gefallen. (Boerse, 25.01.2022 - 21:10) weiterlesen...

WDH/Devisen: Euro rutscht zum US-Dollar auf tiefsten Stand seit Ende Dezember (Tippfehler in Überschrift korrigiert) (Boerse, 25.01.2022 - 17:24) weiterlesen...