Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

EUR/USD, EU0009652759

FRANKFURT - Der Kurs des Euro hat nach seiner jüngsten Rally am Donnerstag eine Verschnaufpause eingelegt.

04.06.2020 - 12:43:24

Devisen: Euro pendelt vor EZB-Entscheidungen um 1,12 US-Dollar. Die Gemeinschaftswährung geriet leicht unter Druck und pendelte zuletzt um die Marke von 1,12 US-Dollar. Am Mittag notierte der Euro bei 1,1207 Dollar.

Am Vortag war der Euro noch bis auf 1,1257 Dollar gestiegen, was den höchsten Stand seit Mitte März bedeutete. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,1194 (Dienstag: 1,1174) Dollar festgesetzt.

Händler erklärten die Euro-Schwäche mit einer recht breit angelegten Stärke des Dollar. Der Greenback legte zu vielen Währungen zu und profitierte damit von seinem Status als weltweite Reservewährung, die in Phasen geringer Risikobereitschaft an den Finanzmärkten oft gefragt ist. An diesem Donnerstag hielten sich die Aktienanleger vor der am Nachmittag anstehenden Zinsentscheidung der EZB zurück, nachdem die Kurse an den Börsen zuletzt deutlich gestiegen waren.

Die Anleger spekulieren auf eine Ausweitung des in der Krise aufgelegten Anleihekaufprogramms der EZB. Bisher hat PEPP ein Volumen von 750 Milliarden Euro. Eine Ausweitung und zeitliche Verlängerung gilt zwar als wahrscheinlich, aber nicht als sicher.

Devisenexpertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank verwies darauf, dass wohl bereits sehr viele positive Wirtschaftsnachrichten im Eurokurs eingepreist seien. So hatten sich angesichts der Lockerungen der Corona-Beschränkungen einige wirtschaftliche Frühindikatoren erholt. "Die Frage aller Fragen bleibt jedoch, ob die Krise einen bleibenden Schaden hinterlässt, und wenn ja, wie groß dieser ist."

Kaum eine Rolle spiele am Devisenmarkt das 130 Milliarden Euro schwere Konjunkturpaket, mit dem die schwarz-rote Koalition in Berlin die Wirtschaft in der Corona-Krise ankurbeln will. Die Maßnahmen beinhalten für 2020 und 2021 unter anderem eine Senkung der Mehrwertsteuer, Hilfen für Kommunen, Zuschüsse für Familien und höhere Kaufprämien für Elektroautos. Clemens Fuest, Präsident des Ifo Instituts, sagte: "Das Ganze wird der Bevölkerung sicherlich auch Mut machen und den Unternehmen und die Stimmung ein bisschen verbessern." Die Virus-Krise selbst sei aber doch so massiv, dass man sie damit nicht so leicht aus der Welt schaffen könne.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Devisen: Eurokurs pendelt im US-Handel um 1,13 Dollar. Rund eine Stunde vor dem Börsenschluss an der Wall Street wurde die Gemeinschaftswährung mit 1,1305 US-Dollar gehandelt. Starke Industriedaten aus Frankreich und Italien hatten sie im europäischen Handel gestützt und zeitweise wieder über 1,13 Dollar steigen lassen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1276 (Donnerstag: 1,1342) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8868 (0,8817) Euro. NEW YORK - Der Euro hat sich am Freitag im US-Handelsverlauf nur wenig bewegt und ist um die Marke von 1,13 US-Dollar gependelt. (Boerse, 10.07.2020 - 20:57) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs legt zu - Überraschend starke Industriedaten stützen. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1322 Dollar. Am Morgen hatte sie noch bei 1,1255 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1276 (Donnerstag: 1,1342) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8868 (0,8817) Euro. FRANKFURT - Der Euro hat am Freitag nach starken Industriedaten zugelegt. (Boerse, 10.07.2020 - 16:54) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs gefallen - EZB-Referenzkurs: 1,1276 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1276 (Donnerstag: 1,1342) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8868 (0,8817) Euro. FRANKFURT - Der Kurs des Euro ist am Freitag gefallen. (Boerse, 10.07.2020 - 16:12) weiterlesen...

Devisen: Euro steigt auf knapp 1,13 US-Dollar. Am Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1295 Dollar und damit einen halben Cent mehr als im Tagestief. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag noch auf 1,1342 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Euro hat sich am Freitag von frühen Verlusten erholt und ist auf knapp 1,13 US-Dollar gestiegen. (Boerse, 10.07.2020 - 13:15) weiterlesen...

Devisen: Euro steigt wieder in Richtung 1,13 US-Dollar. Am Vormittag kostete die Gemeinschaftswährung bis zu 1,1291 Dollar und damit fast einen halben Cent mehr als im Tagestief. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag noch auf 1,1342 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Euro hat sich am Freitag von frühen Verlusten erholt und ist wieder in Richtung 1,13 US-Dollar gestiegen. (Boerse, 10.07.2020 - 10:29) weiterlesen...

Devisen: Euro weiter unter 1,13 US-Dollar. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1275 Dollar und damit etwas weniger als am späten Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag noch auf 1,1342 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Euro hat am Freitag weiter unter der Marke von 1,13 US-Dollar notiert. (Boerse, 10.07.2020 - 07:28) weiterlesen...