EUR/USD, EU0009652759

FRANKFURT - Der Euro ist am Montag etwas gefallen.

13.12.2021 - 17:15:26

Devisen: Euro gibt etwas nach - Türkische Lira fällt auf weitere Rekordtiefs. Zu Beginn einer Woche mit wichtigen geldpolitischen Entscheidungen kostete die Gemeinschaftswährung am Nachmittag 1,1288 US-Dollar. In der Nacht hatte sie noch zeitweise über 1,13 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1278 (Freitag: 1,1273) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8867 (0,8871) Euro.

Die neue Woche steht im Zeichen der Geldpolitik. Es werden zahlreiche Entscheidungen von Notenbanken erwartet. Viel Aufmerksamkeit ziehen die Notenbanken der großen Volkswirtschaften USA, Eurozone, Großbritannien und Japan auf sich. Es wird damit gerechnet, dass die US-Notenbank Fed auf die hohe Inflation reagiert und den Ausstieg aus ihrer extrem lockeren Ausrichtung beschleunigt. Die EZB entscheidet über den Fortgang ihres Corona-Krisenprogramms.

Unterdessen hält der Sinkflug der türkischen Lira an. Am Vormittag gab die Währung zu US-Dollar und Euro deutlich um jeweils etwa vier Prozent nach und fiel abermals auf historische Tiefstände. Für einen US-Dollar mussten am Montag erstmals mehr als 14 Lira gezahlt werden, ein Euro kostete erstmalig mehr als 16 Lira. Seit Jahresbeginn hat die Lira etwa die Hälfte ihres Werts gegenüber den beiden bedeutendsten Währungen der Welt eingebüßt. Die Lira wird seit längerem durch die geldpolitische Ausrichtung der türkischen Notenbank belastet. Trotz einer ungewöhnlich hohen Inflation von zuletzt gut 21 Prozent sind die Währungshüter auf Zinssenkungskurs gegangen.

Die Lira erholte sich im Tagesverlauf von ihren Verlusten. Die Notenbank stemmte sich mit Eingriffen auf Devisenmarkt gegen den neuerlichen Kurseinbruch, wie sie es zuletzt bereits mehrfach getan hatte. Eine nachhaltige Trendwende erwarten Ökonomen allerdings nicht. Die Devisenreserven der Notenbank sind gering. An der Hauptursache, den zu niedrigen Zinsen, ändern die Interventionen auch nichts.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85158 (0,85355) britische Pfund, 128,19 (128,20) japanische Yen und 1,0418 (1,0424) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1786 Dollar gehandelt. Das waren etwa vier Dollar mehr als am Freitag.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Devisen: Euro knapp über tiefstem Stand seit Mitte 2020. Konjunkturdaten aus der Eurozone und den USA gaben der Gemeinschaftswährung letztlich keine klare Richtung. Der Eurokurs erreichte am Vormittag zunächst ein weiteres Tief seit Mitte 2020, erholte sich dann aber wieder. Zuletzt notierte der Euro bei 1,1161 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1138 (Donnerstag: 1,1160) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8978 (0,8961) Euro. FRANKFURT - Der Euro hat sich am Freitag gegenüber dem US-Dollar recht stabil gehalten. (Boerse, 28.01.2022 - 17:07) weiterlesen...

Devisen: Euro erneut auf Tief seit Mitte 2020 - Australischer Dollar unter Druck. Die Gemeinschaftswährung kostete am Mittag im Tief 1,1122 US-Dollar damit so wenig wie letztmalig Mitte 2020. Der amerikanische Dollar legte dagegen auf breiter Front zu. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,1160 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Euro ist am Freitag nach einer kurzen Erholung wieder unter Druck geraten. (Boerse, 28.01.2022 - 13:03) weiterlesen...

Devisen: Euro fällt erneut auf Tief seit Mitte 2020. Die Gemeinschaftswährung erreichte den tiefsten Stand seit Mitte 2020 und notierte zuletzt bei 1,1129 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,1160 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Euro ist am Freitag nach einer kurzen Erholungsphase wieder unter Druck geraten. (Boerse, 28.01.2022 - 10:34) weiterlesen...

Devisen: Euro erholt sich etwas. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1155 US-Dollar. Am Donnerstag war sie aufgrund der Aussicht auf steigende US-Zinsen mit 1,1132 Dollar auf den tiefsten Stand seit Mitte 2020 gefallen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,1160 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Euro hat sich am Freitag etwas von seinen jüngsten Kursverlusten erholt. (Boerse, 28.01.2022 - 07:33) weiterlesen...

Devisen: Euro fällt auf tiefsten Stand seit Mitte 2020. Die Gemeinschaftswährung fiel bis auf 1,1152 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Mitte 2020. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag noch auf 1,1277 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Euro hat am Donnerstag mit deutlichen Verlusten auf die Aussicht rascher Zinserhöhungen in den USA reagiert. (Boerse, 27.01.2022 - 17:15) weiterlesen...

Devisen: Euro fällt nach US-Zinsentscheid unter 1,12 US-Dollar. Die Gemeinschaftswährung fiel unter 1,12 US-Dollar und notierte am Vormittag bei 1,1199 Dollar. Dies ist das tiefste Niveau seit rund zwei Monaten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag noch auf 1,1277 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Euro hat am Donnerstag mit weiteren Verlusten auf die Aussicht auf rasche Zinserhöhungen in den USA reagiert. (Boerse, 27.01.2022 - 10:13) weiterlesen...