EUR/USD, EU0009652759

FRANKFURT - Der Euro ist am Donnerstag gestiegen.

06.12.2018 - 17:09:24

Devisen: Eurokurs steigt über 1,14 US-Dollar. Nachdem sich der Kurs bis zum Mittag kaum verändert bei 1,1340 US-Dollar gehalten hatte, legte er im Nachmittagshandel deutlich zu und erreichte zuletzt ein Tageshoch bei 1,1413 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1351 (Mittwoch: 1,1354) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8810 (0,8807) Euro.

Marktbeobachter sprachen von einer Dollar-Schwäche, die dem Euro im Gegenzug Auftrieb verliehen habe. Am Nachmittag waren die Renditen für amerikanische Staatsanleihen deutlich gefallen. Am Markt wird zwar weiter fest damit gerechnet, dass die US-Notenbank Fed den Leitzins auf ihrer Dezember-Sitzung um weitere 0,25 Prozentpunkte anheben wird. Für das kommende Jahr gehen aber immer mehr Anleger davon aus, dass der US-Leitzins nicht weiter steigen könnte. Die fallenden Renditen für Staatspapiere haben den Dollar belastet.

Zu den Gewinnern am Devisenmarkt zählten hingegen der japanische Yen und der Schweizer Franken. Beide Währungen gelten traditionell als sichere Anlagehäfen, die im Tagesverlauf wegen starker Kursverluste an wichtigen Aktienmärkten gefragt waren. Als Ursache für die schlechte Stimmung an den Finanzmärkten gilt die Verhaftung der Finanzchefin des chinesischen Smartphone-Herstellers Huawei in Kanada. Diese war auf Geheiß der USA erfolgt. Der Vorfall birgt politischen Sprengstoff, weil er den schwelenden Wirtschaftskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China anheizen könnte.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88930 (0,88885) britische Pfund, 128,04 (128,31) japanische Yen und 1,1304 (1,1328) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London auf 1242,55 (1235,90) Dollar festgesetzt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Devisen: Eurokurs legt leicht zu. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1330 US-Dollar gehandelt und damit etwas höher als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Dienstagnachmittag auf 1,1379 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Kurs des Euro ist am Mittwoch etwas gestiegen. (Boerse, 12.12.2018 - 07:27) weiterlesen...

Devisen: Euro wird von Macrons finanziellen Versprechen an 'Gelbwesten' belastet. Im New Yorker Handel kostete die Gemeinschaftswährung mit 1,1324 US-Dollar zuletzt nur geringfügig mehr als im späten europäischen Nachmittagsgeschäft. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs davor auf 1,1379 (Montag: 1,1425) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8788 (0,8753) Euro. NEW YORK - Teure Versprechen von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron gegenüber den protestierenden "Gelbwesten" haben den Euro am Dienstag unter Druck gesetzt. (Boerse, 11.12.2018 - 21:28) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs fällt deutlich. Am Nachmittag fiel die Gemeinschaftswährung auf 1,1318 US-Dollar. Am Mittag hatte der Euro noch in der Nähe der Marke von 1,14 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Referenzkurs auf 1,1379 (Montag: 1,1425) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8788 (0,8753) Euro. FRANKFURT - Die französische Haushaltspolitik hat den Kurs des Euro am Dienstag belastet. (Boerse, 11.12.2018 - 17:15) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs gefallen - EZB-Referenzkurs: 1,1379 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1379 (Montag: 1,1425) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8788 (0,8753) Euro. FRANKFURT - Der Kurs des Euro ist am Dienstag gefallen. (Boerse, 11.12.2018 - 16:13) weiterlesen...

Devisen: Euro steigt. Am Mittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1386 US-Dollar gehandelt und damit etwas höher als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Montagnachmittag auf 1,1425 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Kurs des Euro hat sich am Dienstag wieder etwas von seinen Vortagesverlusten erholt. (Boerse, 11.12.2018 - 12:34) weiterlesen...

ZEW-Konjunkturerwartungen steigen weiter. Wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mitteilte, stieg der von ihm erhobene Indikator für Deutschland um 6,6 Punkte auf minus 17,5 Zähler. Das ist der zweite Anstieg in Folge. Analysten hatten hingegen einen Dämpfer und einen Indexwert von minus 25,0 Punkte erwartet. Auch bei der Einschätzung für die Eurozone verbesserten sich die Konjunkturerwartungen, während die aktuelle Lage schwächer eingeschätzt wurde. MANNHEIM - Die Konjunkturerwartungen deutscher Finanzexperten haben sich im Dezember überraschend weiter verbessert. (Wirtschaft, 11.12.2018 - 11:55) weiterlesen...