EUR/USD, EU0009652759

FRANKFURT - Der Euro ist am Dienstag unter 1,13 US-Dollar gefallen.

25.01.2022 - 17:02:28

Devisen: Euro rutscht zum US-Dollar auf tiefstem Stand seit Ende Dezember. Die Gemeinschaftswährung erreichte im Handelsverlauf den tiefsten Stand seit Ende Dezember und notierte zuletzt bei 1,1276 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1268 (Montag: 1,1304) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8875 (0,8846) Euro.

An den Finanzmärkten bleibt die Lage durch erhöhte Unsicherheit und entsprechend deutliche Kursschwankungen geprägt. Für Nervosität sorgen die Ukraine-Krise und die absehbar straffere US-Geldpolitik, mit der die hohe Inflation bekämpft werden soll. Devisenhändler greifen in diesem Umfeld vermehrt zu Währungen wie den japanischen Yen, die als sichere Alternativen gelten.

Angesichts eines massiven russischen Truppenaufmarsches in der Nähe der Ukraine wird im Westen befürchtet, dass der Kreml einen Einmarsch in das Nachbarland planen könnte - was Moskau dementiert. Für möglich wird auch gehalten, dass nur Ängste geschürt werden sollen, um die Nato-Staaten zu Zugeständnissen bei Forderungen nach neuen Sicherheitsgarantien zu bewegen.

Die US-Notenbank dürfte an diesem Mittwoch die Weichen für höhere Leitzinsen stellen. Viele Beobachter rechnen mit einem klaren Signal, dass der derzeit an der Nulllinie liegende Notenbankzins wohl schon im März steigt. Noch wichtiger als der Startzeitpunkt sollte der Zinspfad, also das Tempo der weiteren Zinsstraffung, sein.

Derweil blickten die Anleger am Dienstag auch auf Wirtschaftsnachrichten: Das Ifo-Geschäftsklima, Deutschlands wichtigstes Konjunkturbarometer, hellte sich im Januar überraschend auf. Besonders deutlich verbesserte sich die Stimmung in der Industrie. "Diese Ifo-Werte nehmen der deutschen Wirtschaft die Rezessionsängste nicht, deuten aber auf eine zunehmende Zuversicht hin, dass Omikron-Beschränkungen und Lieferkettenprobleme bald nachlassen werden", schrieb Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der Bank ING. In den USA trübte sich die Stimmung der US-Verbraucher im Januar weniger stark ein als befürchtet.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83713 (0,83803) britische Pfund, 128,49 (128,62) japanische Yen und 1,0364 (1,0308) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1847 Dollar gehandelt. Das waren 4 Dollar mehr als am Vortag.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Devisen: Aussicht auf Ende von EZB-Negativzinsen beflügelt den Euro. Die europäische Gemeinschaftswährung blieb im US-Handel auf erhöhtem Niveau und notierte zuletzt bei 1,0697 US-Dollar. Im frühen europäischen Geschäft hatte sie noch unter 1,06 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0659 (Freitag: 1,0577) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9382 (0,9455) Euro. NEW YORK - Der Euro hat am Montag deutlich von Aussagen aus der Europäischen Zentralbank (EZB) profitiert. (Boerse, 23.05.2022 - 21:02) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs gestiegen - EZB-Referenzkurs: 1,0659 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0659 (Freitag: 1,0577) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9382 (0,9455) Euro. FRANKFURT - Der Euro ist am Montag gestiegen. (Boerse, 23.05.2022 - 16:14) weiterlesen...

Devisen: Euro legt nach EZB-Aussagen deutlich zu. Die europäische Gemeinschaftswährung stieg am Mittag bis auf 1,0688 US-Dollar. Am Morgen hatte sie noch unter 1,06 Dollar notiert. Die EZB hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,0577 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Euro hat am Montag nach Aussagen aus der Europäischen Zentralbank (EZB) deutlich zugelegt. (Boerse, 23.05.2022 - 12:56) weiterlesen...

Devisen: Euro bei knapp 1,06 US-Dollar. Am Montagmorgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,0590 US-Dollar und damit etwas mehr als am Freitagabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,0577 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Euro ist mit leichten Kursgewinnen in die Woche gestartet. (Boerse, 23.05.2022 - 07:33) weiterlesen...

Devisen: Euro gibt leicht nach. Im New Yorker Handel kostete die Gemeinschaftswährung 1,0541 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,0577 (Donnerstag: 1,0525) Dollar festgesetzt, der Dollar damit 0,9455 (0,9501) Euro gekostet. NEW YORK - Der Euro hat am Freitag in einem eher richtungslosen Handel leicht nachgegeben. (Boerse, 20.05.2022 - 20:51) weiterlesen...

Devisen: Euro gibt leicht nach - Rubel steigt auf Siebenjahreshoch. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,0560 US-Dollar und damit etwas weniger als am Morgen. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0577 (Donnerstag: 1,0525) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9455 (0,9501) Euro. FRANKFURT - Der Euro hat am Freitag in einem eher richtungslosen Handel leicht nachgegeben. (Boerse, 20.05.2022 - 16:55) weiterlesen...