EUR/USD, EU0009652759

FRANKFURT - Der Euro ist am Dienstag erstmals seit Ende April über 1,07 US-Dollar gestiegen.

24.05.2022 - 12:55:29

Devisen: Euro steigt erstmals seit Ende April über 1,07 US-Dollar. Am Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,0713 Dollar. Am Morgen hatte sie noch rund einen halben Cent niedriger notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Vortag auf 1,0659 Dollar festgesetzt.

Gestützt wurde der Euro durch die Aussicht auf Leitzinsanhebungen durch die EZB. Präsidentin Christine Lagarde hatte bereits am Montag den erwarteten Straffungskurs der Zentralbank konkretisiert, indem sie für den Spätsommer ein Ende negativer Leitzinsen in Aussicht stellte. Den anschließenden Kurs ließ Lagarde jedoch weitgehend offen. Hintergrund der Straffung ist die hohe Inflation, auf die die EZB später als viele andere Notenbanken mit Zinsanhebungen reagiert.

Kurzzeitig war der Euro noch etwas höher gestiegen. Frankreichs Notenbankchef Francois Villeroy de Gallhau machte jedoch klar, dass die EZB derzeit für den Juli keinen großen Zinsschritt um 0,50 Prozentpunkte anstrebt. Die kommenden Zinsanhebungen würden vielmehr graduell ausfallen. Das spricht für Zinsschritte um 0,25 Punkte. Der Euro fiel daraufhin unter seine Tageshöchstkurse.

Die Unternehmensstimmung im Euroraum hat sich im Mai von hohem Niveau eingetrübt. "Die Wirtschaft im Euroraum verliert zunehmend an Dynamik", kommentierte Christoph Weil, Volkswirt bei der Commerzbank. "Die massive Verteuerung der Energie reißt Löcher in die Haushaltskassen und scheint die Verbraucher zu veranlassen, an anderer Stelle zu sparen." Analysten hatten im Schnitt mit einer Eintrübung gerechnet. Die Daten bewegten daher kaum.

Erheblich eingetrübt hat sich die Stimmung in Großbritannien. Der Einkaufsmanagerindex von S&P Global signalisiert nur noch ein schwaches Wachstum. Besonders die Stimmung im Dienstleistungssektor trübte sich ein. "Die Umfragedaten deuten darauf hin, dass das Wirtschaftswachstum fast zum Stillstand gekommen ist, während der Inflationsdruck auf ein noch nie dagewesenes Niveau gestiegen ist", kommentierte Chris Williamson, Chefvolkswirt bei S&P Global Market Intelligence. "Die jüngsten Daten deuten auf ein erhöhtes Risiko einer Rezession hin." Das britische Pfund geriet daraufhin zum Dollar und zum Euro stark unter Druck.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Devisen: Euro legt etwas zu. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,0556 US-Dollar. Am Morgen hatte er nur knapp über 1,05 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0524 (Donnerstag: 1,0493) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9502 (0,9530) Euro. FRANKFURT - Der Euro hat am Freitag trotz schwacher Konjunkturdaten aus Deutschland etwas zugelegt. (Boerse, 24.06.2022 - 17:09) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs gestiegen - EZB-Referenzkurs: 1,0524 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0524 (Donnerstag: 1,0493) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9502 (0,9530) Euro. FRANKFURT - Der Euro ist am Freitag gestiegen. (Boerse, 24.06.2022 - 16:45) weiterlesen...

Devisen: Euro weiter über 1,05 US-Dollar. Am Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,0530 Dollar und damit in etwa so viel wie am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag etwas tiefer auf 1,0493 Dollar festgelegt. FRANKFURT - Der Euro hat am Freitag in einem eher richtungslosen Handel über der Marke von 1,05 US-Dollar notiert. (Boerse, 24.06.2022 - 13:24) weiterlesen...

Devisen: Euro hält sich über 1,05 US-Dollar. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,0540 Dollar und damit etwas mehr als am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag etwas tiefer auf 1,0493 Dollar festgelegt. FRANKFURT - Der Euro hat am Freitag im frühen Handel weiter über der Marke von 1,05 US-Dollar notiert. (Boerse, 24.06.2022 - 07:29) weiterlesen...

Devisen: Euro steht unter Druck. Auch im US-Handel gelang ihm keine wesentliche Erholung. Zuletzt kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,0519 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs auf 1,0493 (Mittwoch: 1,0521) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,9530 (0,9505) Euro gekostet. NEW YORK - Der Euro hat am Donnerstag nachgegeben. (Boerse, 23.06.2022 - 21:07) weiterlesen...

Devisen: Euro gefallen - Stimmung in der Eurozone trübt sich ein. Am Nachmittag kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,0531 Dollar. Am Morgen hatte er noch bei 1,0581 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0493 (Mittwoch: 1,0521) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9530 (0,9505) Euro. FRANKFURT - Der Euro hat am Donnerstag nachgegeben. (Boerse, 23.06.2022 - 16:29) weiterlesen...