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EUR/USD, EU0009652759

FRANKFURT - Der Euro hat zu Beginn der Woche den höchsten Stand seit über zwei Monaten erreicht.

10.05.2021 - 16:48:30

Devisen: Euro steigt auf höchsten Stand seit Ende Februar. Am Montagvormittag stieg der Kurs der Gemeinschaftswährung zeitweise bis auf 1,2178 US-Dollar und damit auf den höchsten Stand seit Ende Februar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,2169 (Freitag: 1,2059) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8218 (0,8293) Euro.

Der Euro profitierte zum Wochenauftakt weiterhin von einer Dollar-Schwäche nach enttäuschenden Arbeitsmarktdaten aus den USA. Der monatliche Jobmarktbericht der US-Regierung war am Freitag überraschend schwach ausgefallen. Es wurden wesentlich weniger Arbeitsplätze geschaffen als erwartet, die Arbeitslosigkeit stieg an.

Nach dem starken Wochenauftakt konnte der Euro seine Kursgewinne aber nicht fortsetzen und wurde am Nachmittag nach einer leichten Gegenbewegung bei 1,2166 Dollar gehandelt. Gestützt wurde die Gemeinschaftswährung durch besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus der Eurozone. Im Mai hat sich der Konjunkturoptimismus von Investoren erneut verstärkt. Der Konjunkturindex des Analysehauses Sentix für die Eurozone stieg den dritten Monat in Folge und erreichte den höchsten Stand seit März 2018.

Während der Euro seine frühen Gewinne abgeben musste, konnte das britische Pfund auch am Nachmittag zulegen. Am Markt wurden mehrere Gründe genannt, darunter das knappe Verfehlen der absoluten Mehrheit der schottischen Regierungspartei SNP in der Parlamentswahl. Einige Marktteilnehmer interpretierten dies wohl dahingehend, dass die Wahrscheinlichkeit eines neuerlichen Unabhängigkeitsreferendums Schottlands etwas gesunken sein könnte.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86195 (0,86810) britische Pfund, 132,31 (131,76) japanische Yen und 1,0939 (1,0963) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1843 Dollar gehandelt. Das war rund 12 Dollar mehr als am Freitag.

@ dpa.de

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