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FRANKFURT - Der Euro hat sich am Mittwoch in einer engen Bandbreite bewegt.

27.10.2021 - 17:08:25

Devisen: Euro kaum verändert - Kanadischer Dollar legt zu. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1601 US-Dollar. Wie schon am Dienstag pendelte sie um die Marke von 1,16 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1617 (Dienstag) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8608 (0,8607) Euro.

Preisdaten aus Deutschland wurden an den Märkten eher zur Kenntnis genommen, sie belegten aber zugleich den anhaltend hohen Inflationsdruck. Im September erhöhten sich die Einfuhrpreise um 17,7 Prozent zum Vorjahresmonat. Das ist der deutlichste Zuwachs seit 40 Jahren. Besonders stark verteuerten sich Energie und viele Vorprodukte wie Holz oder Kunststoffe. Die Importpreise beeinflussen die Verbraucherpreise, an denen die EZB ihre Geldpolitik ausrichtet.

Die Finanzmärkte warten auf die EZB, die am Donnerstag ihre geldpolitischen Entscheidungen verkünden wird. Änderungen an ihren Anleihekäufen werden noch nicht erwartet. Über die Zukunft des Krisenprogramms Pepp wird die EZB wohl erst auf ihrer nächsten Sitzung im Dezember entscheiden. Präsidentin Christine Lagarde dürfte versuchen, die zuletzt gestiegenen Inflationserwartungen zu dämpfen. Sie macht vor allem vorübergehende Faktoren für den Anstieg verantwortlich.

Der kanadische Dollar hat unterdessen zu allen wichtigen Währung zugelegt. Die Notenbank hat ihr Anleihekaufprogramm eingestellt. Mit dem Programm sollten die Folgen der Pandemie auf die Wirtschaft abgemildert werden. Sie stellte zudem eine Leitzinserhöhung im kommenden Jahr in Aussicht. Sie verweist auf die wirtschaftliche Erholung und gestiegene Inflationsgefahren.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,84530 (0,84178) britische Pfund, 132,00 (132,47) japanische Yen und 1,0670 (1,0684) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1792 Dollar gehandelt. Das waren etwa ein Dollar weniger als am Vortag.

@ dpa.de

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