USA, Italien

FRANKFURT - Der Euro hat sich am Dienstag unter dem Strich nur wenig bewegt.

12.06.2018 - 13:13:24

Devisen: Euro bewegt sich wenig. Verluste in der Nacht wurden am Vormittag ausgeglichen. Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1785 US-Dollar und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,1790 Dollar festgesetzt.

Zu den Verlierern zählte der japanische Yen. Das historische Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong Un in Singapur sorgte für etwas mehr Risikofreude bei den Anlegern. Sie machten einen Bogen um den Yen, der gemeinhin als sicherer Anlagehafen gilt. Zuvor war bekannt geworden, dass sich Nordkoreas Machthaber zu einer kompletten atomaren Abrüstung auf der koreanischen Halbinsel bereit erklärte.

Erneut schwache Konjunkturdaten aus Deutschland belasteten den Euro nicht. Die ZEW-Konjunkturerwartungen sind im Juni auf den niedrigsten Stand seit September 2012 gefallen. Das ZEW erklärte die Entwicklung mit dem von den USA ausgehenden Handelsdisput und Skepsis gegenüber der neuen italienischen Regierung. Das Analysehaus Capital Economics verwies jedoch auf die begrenzte Aussagekraft des ZEW-Indikators für die konjunkturelle Entwicklung.

Impulse für den Devisenhandel könnten am Nachmittag von neuen Inflationsdaten aus den USA kommen. Für Mai rechnen Analysten mit einem Anstieg der Inflationsrate auf 2,8 Prozent. Die Preisentwicklung ist für die Geldpolitik der amerikanischen Notenbank Fed von hoher Bedeutung.

"Die Fed hat sowohl ihr Arbeitsmarkt- als auch ihr Inflationsziel erreicht, einer weiteren Normalisierung der Geldpolitik steht nichts mehr im Wege", kommentierte US-Experte Bernd Weidensteiner von der Commerzbank. Am Devisenmarkt wird fest damit gerechnet, dass die Fed am Mittwoch eine weitere Zinserhöhung beschließt.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

Finanz-Experten und Konzern-Chefs warnen vor Protektionismus (weitere Zitate eingefügt) (Wirtschaft, 24.06.2018 - 17:24) weiterlesen...

Iranischer Außenminister: Scheitern des Atomdeals 'sehr gefährlich'. "Wir können den Deal schön- oder auch schlechtreden", sagte Sarif laut der Nachrichtenagentur ISNA am Sonntag bei einem Treffen mit Unternehmern. TEHERAN - Ein Scheitern des Wiener Atomabkommens hätte nach Angaben des iranischen Außenministers Mohamed Dschawad Sarif "sehr gefährliche Folgen" für den Iran. (Wirtschaft, 24.06.2018 - 15:16) weiterlesen...

BIZ warnt vor Wachstumsrisiken und fordert Reformen. "Wir müssen die Gunst der Stunde nutzen", sagte Generaldirektor Augustin Carstens anlässlich der Vorstellung des Wirtschaftsberichts der BIZ am Sonntag. Der gegenwärtige Wirtschaftsaufschwung sei die Gelegenheit, um nötige Reformen durchzuführen und wirtschaftspolitische Maßnahmen neu auszurichten. BASEL - Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) warnt vor zahlreichen Risiken für die Weltwirtschaft und mahnt angesichts dessen Reformen an. (Wirtschaft, 24.06.2018 - 15:15) weiterlesen...

FDP: Bei Handelskriegen mit USA oder China Parlament einbeziehen. "Mögliche Handelskriege mit den USA oder China hätten massive innenpolitische Auswirkungen. Hunderttausende Arbeitsplätze könnten in Gefahr geraten. Solche Vorgänge dürfen nicht im Wege der Geheimdiplomatie erfolgen", sagte der Erste Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion, Marco Buschmann, der Deutschen Presse-Agentur. BERLIN - Die FDP fordert mehr Einfluss des Parlaments auf völkerrechtliche Aktivitäten der Bundesregierung. (Wirtschaft, 24.06.2018 - 15:08) weiterlesen...

USA verlängern Sanktionen gegen Nordkorea. Handeln und Politik der Regierung Nordkoreas stellten weiterhin eine "außerordentliche Bedrohung" für die nationale Sicherheit, die Außenpolitik und die Wirtschaft der Vereinigten Staaten dar, hieß es in einem am Freitag (Ortszeit) veröffentlichten Dekret. Kurz zuvor hatten die USA aber gemeinsame Manöver mit Südkorea ausgesetzt. WASHINGTON - Trotz jüngster Zeichen der Entspannung im Atomkonflikt mit Nordkorea hat US-Präsident Donald Trump die Sanktionen gegen Pjöngjang um ein weiteres Jahr verlängert. (Wirtschaft, 24.06.2018 - 15:00) weiterlesen...

Barley: Kommunikation von WhatsApp in andere Dienste ermöglichen. Beim Mobilfunk sei das schon möglich, sagte Barley der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Beim Telefonieren auf dem Handy kann zum Beispiel der eine bei Vodafone sein und der andere bei der Telekom - das spielt keine Rolle, das merkt man nicht einmal." Bei den Messenger-Diensten wäre das technisch ebenso möglich, sagte sie. BERLIN - Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) will sich auf EU-Ebene dafür einsetzen, dass Verbraucher von WhatsApp aus auch mit Nutzern anderer Messenger-Dienste kommunizieren können. (Boerse, 24.06.2018 - 14:59) weiterlesen...