EUR/USD, EU0009652759

FRANKFURT - Der Euro hat am Montag etwas nachgegeben.

13.12.2021 - 13:46:30

Devisen: Euro gibt etwas nach - Türkische Lira im Sinkflug. Zu Beginn einer Woche mit wichtigen geldpolitischen Entscheidungen kostete die Gemeinschaftswährung am Mittag 1,1280 Dollar. In der Nacht hatte sie noch zeitweise über 1,13 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,1273 Dollar festgesetzt.

Die neue Woche steht im Zeichen der Geldpolitik. Es werden zahlreiche Entscheidungen von Zentralbanken erwartet. Viel Aufmerksamkeit ziehen die Notenbanken der großen Volkswirtschaften USA, Eurozone, Großbritannien und Japan auf sich. Es wird damit gerechnet, dass die US-Notenbank Fed auf die hohe Inflation reagiert und den Ausstieg aus ihrer extrem lockeren Ausrichtung beschleunigt. Die EZB entscheidet über den Fortgang ihres Corona-Krisenprogramms.

Unterdessen hält der Sinkflug der türkischen Lira an. Am Vormittag gab die Währung zu US-Dollar und Euro deutlich um jeweils etwa vier Prozent nach und fiel abermals auf historische Tiefstände. Die Notenbank stemmte sich mit Markteingriffen gegen den neuerlichen Kurseinbruch, wie sie es zuletzt bereits mehrfach getan hatte. Die Lira reduzierte daraufhin ihre Verluste.

Für einen US-Dollar mussten am Montag erstmals mehr als 14 Lira gezahlt werden, ein Euro kostete erstmalig mehr als 16 Lira. Seit Jahresbeginn hat die Lira etwa die Hälfte ihres Werts gegenüber den beiden bedeutendsten Währungen der Welt eingebüßt. Die Lira wird seit längerem durch die geldpolitische Ausrichtung der türkischen Notenbank belastet. Trotz einer ungewöhnlich hohen Inflation von zuletzt gut 21 Prozent sind die Währungshüter auf Zinssenkungskurs gegangen.

Die Zentralbank selbst bezeichne die Lira-Schwäche als ungesunde Preisentwicklung, erklärte Commerzbank-Experte Tatha Ghose. "Tatsächlich ist jedoch die Geldpolitik der Zentralbank ungesund."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Devisen: Euro nur knapp über 1,13 US-Dollar - Franken auf Sechsjahreshoch. Im Gegenzug legten der US-Dollar und andere als Stabilitätsanker geltende Währungen zu. Die Gemeinschaftswährung fiel im Handelsverlauf bis auf 1,13 US-Dollar und erreichte damit ein Zweiwochentief. Zuletzt notierte der Euro bei 1,1303 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,1348 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Euro ist am Montag unter Druck geraten. (Boerse, 24.01.2022 - 13:51) weiterlesen...

Devisen: Euro hält sich über 1,13 US-Dollar. Am Vormittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1320 US-Dollar und damit etwas weniger als vor dem Wochenende. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,1348 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Euro ist am Montag etwas schwächer in die neue Woche gestartet. (Boerse, 24.01.2022 - 10:01) weiterlesen...

Devisen: Euro vor Wirtschaftsdaten etwas schwächer. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1320 US-Dollar und damit etwas weniger als vor dem Wochenende. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,1348 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Euro ist am Montag etwas schwächer in die neue Woche gestartet. (Boerse, 24.01.2022 - 07:25) weiterlesen...

Devisen: Euro hält die Gewinne. Die Gemeinschaftswährung kostete im späten US-Devisenhandel 1,1344 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,1348 (Donnerstag: 1,1338) Dollar festgesetzt. Der Dollar hatte damit 0,8812 Euro gekostet. Der Euro machte so vor dem Wochenende die Verluste vom Vortag fast komplett wieder wett. NEW YORK - Der Euro hat am Freitag die Gewinne zum US-Dollar gehalten. (Boerse, 21.01.2022 - 20:57) weiterlesen...

Devisen: Euro auf Konsolidierungskurs - Yen und Franken legen zu. Die Gemeinschaftswährung stieg bis auf 1,1360 US-Dollar und kostete am Nachmittag noch 1,1340 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1348 (Donnerstag: 1,1338) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8812 (0,7474) Euro. FRANKFURT - Der Euro hat am Freitag seine Vortagesverluste nahezu komplett wettgemacht. (Boerse, 21.01.2022 - 17:03) weiterlesen...

Devisen: Euro bleibt auf Konsolidierungskurs - Yen und Franken legen zu. Die Gemeinschaftswährung kostete am Mittag 1,1332 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,1338 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Euro hat am Freitag seine Vortagesverluste größtenteils wettgemacht. (Boerse, 21.01.2022 - 13:24) weiterlesen...