EUR/USD, EU0009652759

FRANKFURT - Der Euro hat am Mittwoch seine Kursgewinne vom Vortag etwas ausgebaut.

11.04.2018 - 17:05:25

Devisen: Eurokurs legt leicht zu - rasante Talfahrt bei Rubel und Lira. Am Nachmittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,2389 US-Dollar gehandelt und damit etwas höher als am Morgen. Seit Beginn der Woche konnte der Euro damit um fast ein Prozent zulegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2384 (Dienstag: 1,2361) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8075 (0,8090) Euro.

Am Markt spielte die politische Lage im Nahen Osten eine wichtige Rolle. US-Präsident Donald Trump hatte mit einem unmittelbar bevorstehenden Militärschlag gegen Syrien gedroht. "Russland hat geschworen, alle Raketen abzuschießen, die auf Syrien abgefeuert werden. Mach' Dich bereit, Russland, denn sie werden kommen (...)", schrieb Trump auf dem Kurznachrichtendienst Twitter. Nach den Aussagen geriet der Dollar unter Druck und der Euro konnte im Gegenzug etwas zulegen.

Außerdem erhielt die Gemeinschaftswährung weiter Auftrieb durch Äußerungen des österreichischen Notenbankchefs und EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny vom Vortag. Dieser hatte eine erste Anhebung des Einlagensatzes zur Diskussion gestellt, ohne jedoch einen konkreten Zeitpunkt zu benennen. Der Einlagensatz liegt derzeit bei minus 0,4 Prozent. Er ist damit eine Art Gebühr, die Geschäftsbanken hinterlegen müssen, wenn sie Geld bei der EZB parken.

Analysten der Commerzbank warnten in einem Kommentar davor, die Äußerungen Nowotnys "für bare Münze zu nehmen". Die Aussagen des österreichischen Notenbankchefs seien "nicht immer der verlässlichste Indikator" für die Entscheidungen der EZB. Die Notenbank hatte in einer E-Mail darauf hingewiesen, dass die Äußerungen Nowotnys nicht die Ansicht des EZB-Rats widerspiegelten.

Weiter auf Talfahrt sind die Währungen Russlands und der Türkei. Im Tagesverlauf verlor der Rubel im Handel mit dem Dollar etwa 2,5 Prozent an Wert. Seit Ende der vergangenen Woche hatte die Ankündigung neuer US-Sanktionen gegen Russland die Währung um mehr als 11 Prozent einbrechen lassen. Erneut starke Verluste gab es auch bei der türkischen Lira, die im Handel mit dem Dollar erneut auf ein Rekordtief fiel.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,87360 (0,87183) britische Pfund, 132,26 (132,28) japanische Yen und 1,1855 (1,1792) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold kostete im freien Handel am Nachmittag 1353,19 Dollar - 13,55 Dollar mehr als am Vortag. Gefixt wurde die Feinunze Gold in London zuletzt am Dienstag mit 1338, 95 (Montag: 1331,95) Dollar.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Devisen: Eurokurs bleibt unter 1,18 US-Dollar. Knapp unter 1,18 US-Dollar ging der Gemeinschaftswährung letztlich die Kraft aus - im New Yorker Handel kostete sie zuletzt 1,1767 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,1777 (Montag: 1,1773) Dollar festgesetzt; der Dollar hatte damit 0,8491 (0,8494) Euro gekostet. NEW YORK - Der Eurokurs ist am Dienstag nach einem zwischenzeitlich deutlichen Anstieg wieder abgebröckelt. (Boerse, 25.09.2018 - 21:10) weiterlesen...

Devisen: Euro steigt bis knapp unter 1,18 US-Dollar. Am Nachmittag stieg die Gemeinschaftswährung bis auf ein Tageshoch bei 1,1793 US-Dollar und wurde damit fast einen halben Cent höher gehandelt als am frühen Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1777 (Montag: 1,1773) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8491 (0,8494) Euro. FRANKFURT - Der Kurs des Euro hat am Dienstag zugelegt. (Boerse, 25.09.2018 - 16:53) weiterlesen...

Devisen: Euro leicht gestiegen - Praet rückt Draghi zurecht. Am Mittag wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1763 US-Dollar gehandelt und damit etwas höher als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,1773 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Kurs des Euro hat am Dienstag leicht zugelegt. (Boerse, 25.09.2018 - 13:18) weiterlesen...

Devisen: Euro kann Gewinne nicht halten - Praet rückt Draghi zurecht. War die Gemeinschaftswährung zunächst auf 1,1774 Dollar gestiegen, kostete sie zuletzt wieder 1,1745 Dollar. Für Belastung sorgte EZB-Chefvolkswirt Peter Praet, der Äußerungen von EZB-Präsident Mario Draghi vom Vortag zurecht rückte. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,1773 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Euro hat am Dienstag zwischenzeitliche Gewinne nicht halten können. (Boerse, 25.09.2018 - 10:56) weiterlesen...

Devisen: Euro weiter unter 1,18 US-Dollar. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1745 Dollar und damit etwas weniger als am späten Vorabend. Der amerikanische Dollar konnte zu vielen Währungen etwas zulegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Montagnachmittag auf auf 1,1773 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Euro hat am Dienstag im frühen Handel weiter unter der Marke von 1,18 US-Dollar notiert. (Boerse, 25.09.2018 - 07:36) weiterlesen...

Devisen: Euro rutscht wieder unter 1,18 US-Dollar. Nach einem Sprung über 1,18 US-Dollar kostete die Gemeinschaftswährung im New Yorker Handel zuletzt 1,1755 Dollar. Das war zwar etwas mehr als in Europa vor Veröffentlichung des Ifo-Geschäftsklimas, aber deutlich weniger als nach positiv aufgenommenen Aussagen von EZB-Präsident Mario Draghi. Den Referenzkurs hatte die Europäische Zentralbank (EZB) auf 1,1773 (Freitag: 1,1759) Dollar festgesetzt; der Dollar kostete damit 0,8494 (0,8504) Euro. NEW YORK - Hoffnungen auf eine bald straffere Geldpolitik und gute deutsche Konjunkturdaten haben den Euro am Montag nur zeitweise beflügelt. (Boerse, 24.09.2018 - 21:25) weiterlesen...