EUR/USD, EU0009652759

FRANKFURT - Der Euro hat am Freitag vor mit Spannung erwarteten Inflationsdaten aus den USA nachgegeben.

10.12.2021 - 13:02:27

Devisen: Euro vor US-Inflationsdaten schwächer - Türkei interveniert erneut. Am Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1270 Dollar und damit etwas weniger als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagnachmittag auf 1,1311 Dollar festgesetzt.

Der Vormittagshandel verlief ohne starke Impulse. Leichte Belastung kam von Produktionsdaten aus Italien und Spanien, die schwach ausfielen. Inflationsdaten aus Deutschland wurden dagegen lediglich zur Kenntnis genommen, da sie bereits weitgehend bekannt waren. Es handelte sich um eine zweite Veröffentlichung.

Unter moderatem Druck stand der chinesische Yuan, nachdem sich die Zentralbank Chinas gegen die deutliche Aufwertung der Landeswährung stemmte. Zum einen müssen die Banken jetzt einen größeren Teil ihrer Währungsbestände als Reserve zurückhalten. Zum anderen setzte die Notenbank den Zentralkurs des Yuan erneut schwächer fest als von Analysten erwartet. Hintergrund der Schritte ist, dass der Yuan zum Dollar in dieser Woche den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren markiert hatte, was die konjunkturelle Entwicklung Chinas bremsen kann.

Auch die Türkei stemmt sich gegen die Marktentwicklung, allerdings nicht gegen eine Aufwertung, sondern gegen den Wertverfall der Landeswährung Lira. Wie die türkische Notenbank bekanntgab, wurde zum dritten Mal in jüngster Zeit direkt am Devisenmarkt interveniert. Bisher haben die Eingriffe allenfalls kurzzeitig Wirkung entfacht. An der Ursache der Lira-Schwäche, der trotz hoher Inflationsraten lockeren Geldpolitik der Notenbank, ändern die Interventionen nichts.

Am Nachmittag richten sich die Blicke der Anleger auf Inflationsdaten aus den USA. Es wird erwartet, dass die ohnehin hohe Inflation weiter steigt. Das würde die US-Notenbank Fed zusätzlich unter Druck setzen, ihre immer noch extrem lockere Geldpolitik zu straffen.

Hinweise zu den Inflationserwartungen der Verbraucher liefert die Konsumstimmung der Uni Michigan. Zuletzt waren die Erwartungen der Verbraucher deutlich gestiegen. Notenbanken gewichten die erwartete Inflation in der Regel stärker als laufende Inflationsdaten, da erstere Auskunft über die Glaubwürdigkeit ihrer Geldpolitik geben.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Devisen: Euro fällt auf tiefsten Stand seit Mitte 2020. Die Gemeinschaftswährung fiel bis auf 1,1152 US-Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Mitte 2020. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag noch auf 1,1277 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Euro hat am Donnerstag mit deutlichen Verlusten auf die Aussicht rascher Zinserhöhungen in den USA reagiert. (Boerse, 27.01.2022 - 17:15) weiterlesen...

Devisen: Euro fällt nach US-Zinsentscheid unter 1,12 US-Dollar. Die Gemeinschaftswährung fiel unter 1,12 US-Dollar und notierte am Vormittag bei 1,1199 Dollar. Dies ist das tiefste Niveau seit rund zwei Monaten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag noch auf 1,1277 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Euro hat am Donnerstag mit weiteren Verlusten auf die Aussicht auf rasche Zinserhöhungen in den USA reagiert. (Boerse, 27.01.2022 - 10:13) weiterlesen...

Devisen: Euro fällt nach US-Zinsentscheid auf Zweimonatstief. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung im Tief 1,1214 Dollar und damit so wenig wie zuletzt vor etwa zwei Monaten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwochnachmittag noch auf 1,1277 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Euro hat am Donnerstag im frühen Handel weiter nachgegeben. (Boerse, 27.01.2022 - 07:35) weiterlesen...

Devisen: Euro sackt unter 1,13 Dollar - Powell-Aussagen schüren Zinsangst. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung am Mittwoch im New Yorker Handel 1,1244 US-Dollar, der Kurs erreichte den tiefsten Stand seit der Vorweihnachtszeit. Zum Zeitpunkt des Zinsentscheids hatte der Euro noch kurz bei 1,13 Dollar gestanden. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1277 (Dienstag: 1,1268) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8868 (0,8875) Euro. NEW YORK - Der Euro hat nach dem mit Spannung erwarteten Zinsentscheid in den USA deutlich nachgegeben. (Boerse, 26.01.2022 - 21:43) weiterlesen...

Devisen: Euro vor Zinsentscheid in den USA unter 1,13 US-Dollar. Am Mittwochnachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1281 US-Dollar. Am Morgen hatte ein Euro noch mehr als 1,13 Dollar gekostet. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1277 (Dienstag: 1,1268) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8868 (0,8875) Euro. FRANKFURT - Der Euro hat vor dem mit Spannung erwarteten Zinsentscheid in den USA etwas nachgegeben. (Boerse, 26.01.2022 - 17:15) weiterlesen...

Devisen: Euro vor US-Zinsentscheid bei 1,13 US-Dollar. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1305 Dollar und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag noch etwas niedriger auf 1,1268 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Euro hat am Mittwoch vor dem mit Spannung erwarteten Zinsentscheid in den USA stabil an der Marke von 1,13 US-Dollar notiert. (Boerse, 26.01.2022 - 13:13) weiterlesen...