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FRANKFURT - Der Euro hat am Freitag nach der Veröffentlichung des US-Arbeitsmarktberichts zugelegt.

07.01.2022 - 16:50:28

Devisen: Euro nach US-Arbeitsmarktbericht gestiegen. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1347 US-Dollar. Im frühen Handel hatte sie noch knapp unter 1,13 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1298 (Donnerstag: 1,1315) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8851 (0,8838) Euro.

Ein durchwachsener US-Arbeitsmarktbericht hat den Dollar belastet. Die Erholung des Arbeitsmarktes in den USA ist zum Jahresende 2021 weniger als erwartet vorangekommen. So hat die US-Wirtschaft im Dezember wesentlich weniger Arbeitsplätze geschaffen als erwartet. Allerdings wurde der Beschäftigungsaufbau in den beiden Vormonaten nach oben revidiert. Zudem ist die Arbeitslosenquote auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Corona-Krise gefallen.

Die in der Eurozone stärker als erwartet gestiegenen Verbraucherpreise bewegten den Euro am Vormittag kaum. Die Inflationsrate ist im Dezember mit 5,0 Prozent auf den höchsten Stand seit Einführung des Euro gestiegen. Volkswirte hatten hingegen einen leichten Rückgang erwartet. Nach Einschätzung von Commerzbank-Analyst Christoph Weil dürfte es noch bis zum Herbst dauern, bis die Inflationsrate wieder auf das von der EZB anvisierte Ziel von zwei Prozent fallen wird. Die Commerzbank rechnet aber weiter fest damit, dass die EZB die Leitzinsen in diesem Jahr noch nicht erhöhen wird.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,83430 (0,83593) britische Pfund, 130,90 (131,05) japanische Yen und 1,0422 (1,0395) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1790 Dollar gehandelt. Das war ein Dollar weniger als am Vortag.

@ dpa.de

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