EUR/USD, EU0009652759

FRANKFURT - Der Euro hat am Freitag einen Teil seiner Kursgewinne vom Vortag wieder abgegeben.

14.09.2018 - 17:28:25

Devisen: Euro gibt nach - Rubel legt nach Zinserhöhung zu. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1662 US-Dollar, nachdem sie im Vormittagshandel noch bis auf 1,1722 Dollar gestiegen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1689 (Donnerstag: 1,1620) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8555 (0,8606) Euro.

Händler führten die Verluste beim Euro auf eine Dollarstärke zurück. Führende US-Notenbanker sprachen sich abermals für weitere Straffungen der Geldpolitik aus. Es sei an der Zeit, zu einer konventionellen Geldpolitik zurückzukehren, sagte Charles Evans, Chef der regionalen Notenbank von Chicago. Zwei weitere Zinsanhebungen in diesem Jahr wären demnach nicht überraschend. Auch Robert Kaplan, Präsident der regionalen Notenbank von Dallas, sprach sich für weitere schrittweise Zinsanhebungen aus.

Hinzu kamen ein überraschend starker Anstieg der US-Industrieproduktion im August sowie eine deutlich aufgehellte Verbraucherstimmung in den USA im September. Am Vortag hatte der Euro noch von einer Dollar-Schwäche aufgrund schwacher US-Inflationsdaten profitiert.

Der russische Rubel gewann kurz vor dem Wochenende deutlich an Wert, nachdem die russische Notenbank überraschend erstmals seit 2014 ihren Leitzins angehoben hatte. Zudem wurden weitere Erhöhungen nicht ausgeschlossen. Die Währungshüter reagieren mit dem Schritt auf eine steigende Inflation. Der Rubel stieg gegenüber dem US-Dollar zwischenzeitlich um über ein Prozent, gab aber zuletzt einen Teil seiner Gewinne wieder ab.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89228 (0,89000) britische Pfund, 130,75 (129,68) japanische Yen und 1,1274 (1,1265) Schweizer Franken fest. Der Preis für eine Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London auf 1201,95 (1209,80) Dollar festgesetzt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Devisen: Eurokurs steigt über 1,14 US-Dollar. Am Vormittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1408 Dollar. In der Nacht hatte der Euro noch 1,1365 Dollar gekostet. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag noch auf 1,1421 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Euro hat am Mittwoch zugelegt und ist wieder über 1,14 US-Dollar gestiegen. (Boerse, 21.11.2018 - 09:55) weiterlesen...

Devisen: Euro leicht erholt von Vortagsverlusten. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1385 US-Dollar und damit etwas mehr als am späten Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstagnachmittag noch auf 1,1421 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Euro hat sich am Mittwoch etwas von seinen Verlusten am Vortag erholen können. (Boerse, 21.11.2018 - 07:37) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs sinkt wegen neuer Italien-Sorgen unter 1,14 US-Dollar. Am späten Nachmittag wurde die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,1390 US-Dollar gehandelt. Am Morgen war sie noch bis auf 1,1472 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1421 (Montag: 1,1427) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8756 (0,8751) Euro. FRANKFURT - Der Eurokurs ist am Dienstag erneut wegen der Verunsicherung um Italien unter 1,14 US-Dollar gefallen. (Boerse, 20.11.2018 - 16:52) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs gefallen - EZB-Referenzkurs: 1,1421 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1421 (Montag: 1,1427) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8756 (0,8751) Euro. FRANKFURT - Der Kurs des Euro ist am Dienstag gefallen. (Boerse, 20.11.2018 - 16:10) weiterlesen...

Devisen: Eurokurs sinkt wegen neuer Italien-Sorgen. Im Mittagshandel wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1433 US-Dollar gehandelt. Zuvor war sie noch bis auf 1,1472 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagnachmittag auf 1,1427 Dollar festgesetzt. FRANKFURT - Der Eurokurs ist am Dienstag gefallen. (Boerse, 20.11.2018 - 13:15) weiterlesen...

Haushaltskonflikt belastet italienische Finanzmärkte. Die Kurse italienischer Staatsanleihen und Aktien fielen merklich. Auch gab auch der Eurokurs nach. FRANKFURT - Die Finanzmärkte Italiens sind, belastet durch die Haushaltspolitik der Regierung, am Dienstag erneut in Turbulenzen geraten. (Wirtschaft, 20.11.2018 - 11:25) weiterlesen...