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FRANKFURT - Der Euro hat am Donnerstag nach einem verhaltenen Start an seine Vortagesgewinne angekn√ľpft.

13.01.2022 - 10:01:28

Devisen: Euro baut Vortagesgewinne aus. Am Vormittag wurde die Gemeinschaftswährung zu 1,1467 US-Dollar gehandelt, nachdem sie kurz zuvor auf den höchsten Stand seit Mitte November geklettert war. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Mittwoch auf 1,1370 (Dienstag: 1,1336) Dollar festgesetzt.

Der Euro war am Mittwochnachmittag bereits √ľber 1,14 Dollar gestiegen und hatte damit die enge Seitw√§rtsspanne seit Anfang Dezember nach oben durchbrochen. Der Dollar war nach erwartungsgem√§√ü ausgefallenen Inflationsdaten aus den USA zu wichtigen W√§hrungen unter Druck geraten. Die Verbraucherpreise waren im Dezember nicht st√§rker als gedacht gestiegen, so dass von dieser Seite aus kein zus√§tzlicher Druck auf die US-Notenbank kam, die Zinsen noch schneller als gedacht anzuheben. Damit hellte sich die Stimmung an den Finanzm√§rkten wieder auf, was dem Euro zugute kam.

Aktuell seien die Inflationsrisiken inzwischen ausreichend thematisiert und insbesondere die US-Notenbank werde nicht m√ľde zu betonen, darauf reagieren zu wollen, schrieben die Experten der Landesbank Helaba. Dabei seien nicht nur Leitzinserh√∂hungen im Gespr√§ch, sondern auch eine Reduzierung der Fed-Bilanz. Diese werde nach Ansicht von Fed-Chef Powell fr√ľher und schneller vollzogen als bei der letzten Normalisierung. Aktuell wird den Fachleuten zufolge vier Zinserh√∂hungen bis zum Ende dieses Jahres eine immer h√∂here Wahrscheinlichkeit beigemessen.

Im Tagesverlauf richtet sich der Fokus auf Daten zur italienischen Industrieproduktion im November. Diese d√ľrfte Analysten zufolge angezogen haben.

@ dpa.de

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