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USA, Türkei

FRANKFURT / ANKARA - Die türkische Lira steht am Devisenmarkt weiter unter Druck und fällt auf immer neue Rekordtiefs.

03.09.2020 - 14:42:28

Devisen: Türkische Lira fällt auf Rekordtief - Hohe Inflation trotz Corona-Krise. Am Donnerstag wurden bis zu 7,44 Lira für einen Dollar gezahlt und damit so viel wie noch nie. Während der Kurs der türkischen Währung fällt, bleibt die Inflation auf einem hohen Niveau. Die Spirale aus hoher Teuerung und Wechselkursschwäche dreht sich damit immer weiter. Auch zum Euro fiel der Kurs der Lira. Für einen Euro mussten am Nachmittag 8,79 Lira gezahlt werden.

Ebenfalls am Donnerstag meldete das türkische Statistikamt für August eine Inflationsrate von 11,77 Prozent. Sie verharrte damit auf dem gleichen Niveau wie im Juli, während die Corona-Krise in vielen Industriestaaten zu einem starken Rückgang der Teuerung führte. "Bemerkenswert ist, dass die allgemein erwartete inflationsdämpfende Wirkung der Pandemie - zumindest in den Schwellenländern - bislang noch nicht eingesetzt hat", kommentierte Analyst Tatha Ghose von der Commerzbank.

Die Türkei wurde von der Corona-Krise ebenfalls hart getroffen und leidet unter einer schweren Rezession. Eigentlich hätte der wirtschaftliche Abschwung die Inflation dämpfen müssen. Die Inflationsrate verharrt aber bereits seit Ende vergangenen Jahres im zweistelligen Bereich.

Nach Einschätzung des Experten Ghose gibt es derzeit in der Türkei keine Mechanismen, die die Inflation verringern und die Lira stützen könnten. Zuletzt hatte die Zentralbank des Landes den Leitzins im August weiterhin auf 8,25 Prozent belassen. Angesichts des Verfalls der türkischen Lira und der hohen Inflation müsste die Notenbank ihre Zinsen eigentlich anheben.

Die Notenbank steht jedoch laut Beobachtern unter erheblichem Druck des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan, der niedrige Zinsen zur Stützung der Konjunktur verlangt. Immerhin versucht die Zentralbank derzeit, gegen die Entwicklung anzukämpfen, in dem sie die Versorgung mit Notenbankgeld zu den derzeit vergleichsweise günstigen Konditionen einschränkt. Marktbeobachter sehen darin eine Maßnahme, mit der eine offizielle Zinserhöhung umgangen werden soll.

@ dpa.de

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