USA, Italien

(Ein Wort im zweiten Satz, vierter Absatz ergänzt.)

13.06.2018 - 16:56:24

WDH/Devisen: Eurokurs steigt - türkische Lira auf Talfahrt

FRANKFURT - Der Eurokurs ist am Mittwoch leicht gestiegen. Vor der Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,1772 US-Dollar gehandelt und damit etwas höher als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1764 (Dienstag: 1,1788) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8501 (0,8483) Euro.

Starke Impulse blieben bis zum Nachmittag aus. Die Anleger warten auf wichtige geldpolitische Entscheidungen in den USA, die am Abend auf dem Programm stehen. "Eine Zinserhöhung der Fed am Ende ihrer heutigen Sitzung gilt als sicher", sagte Devisenexpertin Esther Reichelt von der Commerzbank. Es wäre bereits die insgesamt siebte Erhöhung seit Beginn der Zinswende im Dezember 2015.

Spannender ist aber die Frage, wie es mit der Zinspolitik in den USA weitergeht. Auf dem Programm steht auch der Ausblick der amerikanischen Währungshüter auf die künftigen Zinserhöhungen. Wegen der starken Konjunktur in den USA könnten die Notenbanker in diesem Jahr mehr Zinsschritte in Aussicht stellen als bisher. Nach Einschätzung von einigen Experten sind in diesem Jahr vier Erhöhungen möglich. Bisher hatten die Notenbanker nur insgesamt drei Zinsschritte in Aussicht gestellt.

Unter neuem Druck stand dagegen die türkische Lira. Im Handel mit dem Euro verlor die Währung am Nachmittag 1,5 Prozent an Wert, gegenüber dem US-Dollar waren es 1,1 Prozent. Am Markt wurde die hohe Unsicherheit über den Ausgang der Parlaments- und Präsidentschaftswahl in der Türkei genannt, die in eineinhalb Wochen stattfindet.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,88210 (0,88175) britische Pfund, 130,03 (130,03) japanische Yen und 1,1616 (1,1615) Schweizer Franken fest. Der Preis für die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1296,15 (1298,65) Dollar festgelegt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

'Meine größte Bedrohung' - Trump schießt erneut gegen US-Notenbank. "Meine größte Bedrohung ist die Fed", sagte Trump am Dienstag dem Sender Fox Business. Die Notenbank erhöhe die Zinsen zu schnell und sei "zu unabhängig", klagte er in dem Interview. Trump kritisiert die Fed schon seit Monaten, weil ihm die geldpolitische Straffung zu schnell geht und er fürchtet, dass die höheren Leitzinsen die US-Wirtschaft abwürgen. WASHINGTON - US-Präsident Donald Trump macht weiter Stimmung gegen die US-Notenbank Federal Reserve (Fed). (Wirtschaft, 16.10.2018 - 23:31) weiterlesen...

IBM enttäuscht mit Umsatzrückgang - Aktie nachbörslich unter Druck. In den drei Monaten bis Ende September gingen die Erlöse im Jahresvergleich um rund zwei Prozent auf 18,8 Milliarden Dollar (15,6 Mrd Euro) zurück, wie der IT-Konzern am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Experten hatten mit einem höheren Umsatz gerechnet. Anleger reagierten enttäuscht und ließen die Aktie nachbörslich in einer ersten Reaktion um mehr als vier Prozent fallen. Der Quartalsgewinn sank um ein Prozent auf 2,7 Milliarden Dollar, fiel damit aber etwas besser als erwartet aus. ARMONK - Ein schwaches Server-Geschäft und ungünstige Wechselkurse haben den Aufschwung beim Computer-Urgestein IBM im Sommerquartal vorerst wieder beendet. (Boerse, 16.10.2018 - 23:05) weiterlesen...

United Continental erfreut Anleger mit gestiegenem Optimismus. Der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) werde bei 8,00 bis 8,75 Dollar liegen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Zuvor war UAL von 7,25 bis 8,75 US-Dollar ausgegangen. Anleger zeigten sich begeistert, der Aktienkurs legte in einer ersten Reaktion um bis zu 5 Prozent zu. CHICAGO - Die US-Fluggesellschaft United Continental (UAL) blickt trotz kräftig gestiegener Treibstoffkosten noch positiver auf das Gesamtjahr. (Boerse, 16.10.2018 - 23:03) weiterlesen...

WDH: Nutzerzuwachs bei Netflix übertrifft Prognosen (Wochentag im dritten Satz korrigiert: Dienstag.) (Boerse, 16.10.2018 - 23:00) weiterlesen...

USA setzen offiziell Ziel eines Handelsabkommens mit der EU. Dies gelte ebenso für entsprechende Abkommen mit Japan und mit Großbritannien, teilte das Büro Lighthizers am Dienstag mit. WASHINGTON - Der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer hat den US-Kongress offiziell über die Absicht der Regierung unterrichtet, ein Freihandelsabkommen mit der Europäischen Union auszuhandeln. (Wirtschaft, 16.10.2018 - 22:52) weiterlesen...

Nutzerzuwachs bei Netflix übertrifft Prognosen. Im dritten Vierteljahr lockte der US-Videostreaming-Dienst knapp sieben Millionen neue Nutzer an - bei einer eigenen Prognose von fünf Millionen. Der Umsatz sprang im Jahresvergleich um 34 Prozent auf knapp vier Milliarden Dollar, wie Netflix nach US-Börsenschluss am Mittwoch mitteilte. Und der Gewinn war mit 403 Millionen Dollar (knapp 350 Mio Euro) mehr als drei Mal so hoch wie vor einem Jahr. Die Aktie stieg entsprechend im nachbörslichen Handel um mehr als zwölf Prozent. LOS ALTOS - Netflix ist nach einem mäßigen zweiten Quartal zuletzt wieder auf den Wachstumspfad zurückgekehrt. (Boerse, 16.10.2018 - 22:46) weiterlesen...