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Timberfarm GmbH, corporate

Timberfarm GmbH,

04.05.2021 - 18:20:41

Timberfarm GmbH baut Produktions- und Handelsstrukturen in Afrika aus

Als TIMBERFARM vor ein paar Jahren anfing, in Afrika - vor allem in der Elfenbeink?ste - unverarbeiteten Kautschuk einzukaufen, lie? sich noch nicht absch?tzen, welch gro?e unternehmerische Bedeutung dieser Schritt f?r die Unternehmensgruppe schon bald haben w?rde. Hergekommen war man, weil die neu erstellte Kautschukfabrik GRAN PIEDRA in Panama mit dem dort produzierten Rohkautschuk in den ersten Jahren nur ungen?gend ausgelastet werden konnte, da sich ein Gro?teil der panamaischen TIMBERFARM-Kautschukplantagen noch in der Wachstumsphase befand. Mit der Elfenbeink?ste traf man auf ein Land, das sich auf die Fahnen geschriebenen hatte, zu den weltweit gr??ten Kautschukproduzenten aufzuschlie?en und daf?r die Anbaufl?che in den kommenden Jahren zu verdoppeln. Ma?geblich entscheidend f?r die erfolgreiche Entwicklung der TIMBERFARM-Handelsaktivit?ten bis zum heutigen Zeitpunkt sind folgende Umst?nde und Entscheidungen: Timberfarm GmbH- Kautschukproduktion und Handelsstrukturen Afrika Gigantischer Bedarf? Der urspr?ngliche TIMBERFARM-Bedarf an Rohkautschuk f?r die eigene Kautschukfabrik in Panama hat sich im Vergleich zum gewaltigen Rohstoffhunger zahlreicher Verbraucher und Verarbeiter aus der asiatischen Region als unbedeutender Tropfen auf den hei?en Stein erwiesen. Die wirtschaftliche Entwicklung Asiens, insbesondere Chinas, ist so gro?, dass der Bedarf an Rohstoffen wie Kautschuk, der in zahlreichen Industrie- und Wirtschaftszweigen, allen voran im Mobilit?tssektor (Auto- und Reifenindustrie) sowie im Gesundheitswesen, zum Einsatz kommt, bei Weitem nicht mehr aus der heimischen Agrarproduktion gedeckt werden kann. Das ist erstaunlich, wenn man bedenkt, dass ?ber achtzig Prozent des globalen Kautschukanbaus immer noch in Asien (Thailand, Malaysia, Indonesien etc.) stattfindet. Dazu kommt, dass die chinesisch-asiatische Kautschuknachfrage zwar die gr??te und die am st?rksten wachsende ist, sich aber auch der amerikanische und europ?ische Verbrauch auf hohem Niveau sukzessive weiterentwickelt, allerdings mit dem Unterschied, dass in diesen Wirtschaftsregionen die Kautschukproduktion aus klimatischen Gr?nden ?berhaupt nicht m?glich ist - einer der Hauptgr?nde, weshalb Kautschuk auf der EU-Liste als f?r die Versorgung kritischer und somit systemrelevanter Rohstoff aufgef?hrt ist. Fazit: Die Nachfrage nach Kautschuk steigt kontinuierlich; nicht einmal die Pandemie hat diesen Trend bislang sp?rbar st?ren k?nnen. Da die traditionellen Anbaugebiete den steigenden Bedarf zunehmend weniger abdecken k?nnen, steigt die Nachfrage nach Kautschuk aus Afrika. Investitionszur?ckhaltung? Afrikanische L?nder leiden nach wie vor darunter, dass sich internationale Unternehmen eher zur?ckhalten, wenn es darum geht, in langfristig zu amortisierende Anlagen und Infrastrukturen - zum Beispiel Kautschukfabriken - zu investieren. Fragezeichen in Bezug auf die politische Stabilit?t, Korruptionsbef?rchtungen, aber auch der Mangel an gut ausgebildeten lokalen und regionalen Fachleuten und Managern, denen die F?hrung von Industriebetrieben anvertraut werden kann, sind in vielen afrikanischen L?ndern die h?ufigsten Ursachen f?r die schleppende Entwicklung vom Ressourcen-Standort zum Industriestandort. In der Elfenbeink?ste, wo der Ausbau des Kautschukanbaus zu den wichtigsten agrarpolitischen Priorit?ten z?hlt, ist dieses Investitionsdilemma ebenfalls ein Problem. F?r die immer st?rker wachsende Anbaufl?che gibt es viel zu wenig Kautschukfabriken, die den geernteten Kautschuk zu industriellen Standardprodukten verarbeiten k?nnen. Fazit: Viele Bauern und Plantagenbesitzer sind froh, wenn sie ihren geernteten Rohkautschuk an Unternehmen verkaufen k?nnen, die ?ber Verarbeitungskapazit?ten und Vertriebsnetzwerke verf?gen. Niederlassung vor Ort? TIMBERFARM hat schnell festgestellt, dass in der afrikanischen Elfenbeink?ste ein Rohstoffbeschaffungs- und Rohstoffhandelspotenzial vorhanden ist, welches weit ?ber die urspr?nglichen Einkaufsbed?rfnisse f?r die TIMBERFARM-Kautschukfabrik hinausgeht. Gleichzeitig hat man erkannt, dass internationale Verbraucher und weiterverarbeitende Industrien aus allen Weltregionen ein wachsendes Interesse an Kautschuk aus Afrika entwickeln (notgedrungen, weil die Beschaffung in Asien zunehmend schwieriger wird) und das Bed?rfnis nach einem zuverl?ssigen Beschaffungs- und Handelspartner mit lokaler Pr?senz und Infrastruktur immer gr??er wird. Mit der Schaffung der TIMBERFARM-Handelsabteilung GloReg (Global & Regional Sourcing and Trading) ist deshalb eine unternehmerische Entwicklung zur Einkaufs- und Verkaufsorganisation von Kautschuk und anderen nachhaltig produzierten Agrarrohstoffen zwischen Afrika einerseit und Asien, Europa und Amerika andererseits in Angriff genommen worden. Nachdem GloReg in einer ersten Phase mit einer eigenen Vor-Ort-Agentur Schritt f?r Schritt ein Sourcing- und Einkaufsnetzwerk sowie eine Logistik- und Exportorganisation aufgebaut hatte, ?bernahm ab 2020 die neu gegr?ndete Tochtergesellschaft TIMBERFARM Africa SA mit Sitz in Abidjan (Elfenbeink?ste) diese Aufgaben. Fazit: Dank der eigenen europ?ischen Fachleuten vor Ort, welche gemeinsam mit ihren afrikanischen Mitarbeitern in den Bereichen Einkauf, Qualit?tskontrolle, Import-Export, Container- und Schifffahrtslogistik das Gesch?ft lokal und regional betreiben, hat das GloReg-Handelsgesch?ft w?hrend der letzten Jahre ein ?berdurchschnittliches und erfolgreiches Wachstum verzeichnen k?nnen.? Schalt- und Handelszentrale in D?sseldorf? Gelenkt, gef?hrt, ?berwacht und administriert wird das GloReg-Handelsgesch?ft am TIMBERFARM-Hauptsitz in D?sseldorf. Hier laufen die F?den in einer kompetent gef?hrten Handelszentrale zusammen, die sich gegen?ber ihren Vertragspartnern und Kunden durch Zuverl?ssigkeit, Schnelligkeit, Vertragstreue sowie sichere und reibungslose Abwicklungen auszeichnet. Auf der Basis dieser Gesch?ftsprinzipien koordiniert diese Schaltzentrale nicht nur den weltweiten Kautschuk- und Rohstoffhandel der TIMBERFARM-Gruppe sowie die Auslastung der eigenen Kautschukfabrik. Sie ist dar?ber hinaus verantwortlich f?r die Vermarktung und das Listing aller GloReg-Produkte, insbesondere auch des selbst produzierten Kautschuks in den Qualit?ten TSR-10 und TSR-20, bei internationalen H?ndlern und weiterverarbeitenden Industrieunternehmen. Fazit: Der TIMBERFARM Kautschuk- und Rohstoffhandel GloReg ist ein komplexer, anspruchsvoller und kapitalintensiver Gesch?ftsbereich. Entscheidend f?r den Erfolg sind Kompetenz und konsequente Risikomanagement. Ausblick? Die Nachfrage sowohl nach unverarbeitetem Naturkautschuk (aus Asien) als auch nach Kautschuk-Standardprodukten, z. B. TSR-Kautschuk (aus Asien, Europa und den USA), ist hoch und weiter steigend. Entsprechend wichtig ist die Verf?gbarkeit dieser Rohstoffprodukte. TIMBERFARM-Kautschukplantagen in der Elfenbeink?ste: Um diese Verf?gbarkeit bestm?glich zu gew?hrleisten, hat TIMBERFARM im letzten Jahr damit begonnen, bestehende und bereits produzierende Kautschukplantagen in der Elfenbeink?ste aufzukaufen, zu bewirtschaften und dort zu ernten. Die damit einhergehende h?here Versorgungssicherheit f?r TIMBERFARM-Handelspartner wirkt sich zunehmend als entscheidender Wettbewerbsvorteil aus.? TIMBERFARM pr?ft Fabrikbeteiligung: Obwohl in naher Zukunft sowohl die Verf?gbarkeit als auch die Nachfrage nach unverarbeitetem Rohkautschuk (sogenannter Cup-Lump-Kautschuk) zunehmen wird, ist mittel- bis langfristig davon auszugehen, dass das Gesch?ft mit verarbeitetem Kautschuk (insbesondere TSR-Produkte) nicht nur lukrativer, sondern auch mengenm??ig dominanter sein wird. TIMBERFARM pr?ft deshalb verschiedene Beteiligungs- oder Investitionsoptionen an bestehenden oder neu zu bauenden Kautschukfabriken in der Elfenbeink?ste. ?

Ende der Pressemitteilung Emittent/Herausgeber: Timberfarm GmbH Schlagwort(e): Finanzen

04.05.2021 Ver?ffentlichung einer Pressemitteilung, ?bermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. F?r den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de

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