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Swiss Re Ltd, CH0126881561

Swiss Re Ltd, CH0126881561

17.11.2021 - 11:36:51

EQS-News: Swiss Re Institute erwartet starkes Wachstum der globalen Versicherungsm?rkte aufgrund steigender Nachfrage nach Risikoschutz

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Die weltweiten Versicherungspr?mien werden 2021 voraussichtlich real um 3,4% steigen, 2022 um 3,3% und 2023 um 3,1% Der globale Versicherungsmarkt d?rfte bereits bis Mitte 2022 - fr?her als erwartet - erstmals ein Pr?mienvolumen von 7 Bio. USD ?bersteigen Die Profitabilit?t des Versicherungsgesch?fts wird im Leben- wie auch im Nichtlebensegment von einem infolge der COVID-19-Pandemie erh?hten Risikobewusstsein und von weiterhin stark steigenden Pr?miens?tzen gest?tzt

Z?rich, 17. November 2021 - Nach Prognosen der j?ngsten sigma-Studie des Swiss?Re Institute wird das weltweite Pr?mienvolumen der globalen Versicherungswirtschaft bis Mitte 2022 eine neue Rekordh?he von mehr als 7 Bio. USD erreichen. Dies w?re fr?her als von Swiss?Re im Juli gesch?tzt und spiegelt das wachsende Risikobewusstsein, die zunehmende Nachfrage nach Risikoschutz und die steigenden Pr?miens?tze in den gewerblichen Sparten der Nichtlebenversicherung wider. Zudem werden die Aussichten f?r die Versicherungswirtschaft durch eine kr?ftige zyklische Erholung vom COVID-19-Schock gest?tzt. Das Wirtschaftswachstum d?rfte jedoch in den n?chsten zwei Jahren durch die fortschreitende Energiepreiskrise, anhaltende angebotsseitige Probleme und Inflationsrisiken gebremst werden. Wie die Resilienzanalyse des Swiss?Re Institute in diesem sigma-Bericht zeigt, erfordert Wachstum langfristige strukturelle Unterst?tzung.

Klimawandel und Digitalisierung sind massgebliche Trends, welche die Weltwirtschaft und die Versicherungsm?rkte pr?gen. Eine schnelle Dekarbonisierung ist unabdingbar, und f?r die wirtschaftlichen Aussichten wird entscheidend sein, wie die Gesellschaft die Umstellung auf eine gr?ne ?konomie vollzieht. Die Versicherungsbranche kann den ?bergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft unterst?tzen, indem sie nicht nur Katastrophensch?den auff?ngt, sondern auch nachhaltige Infrastrukturinvestitionen f?rdert, die helfen, die Auswirkungen unberechenbarer Wetterextreme zu mildern. Die Einf?hrung digitaler Technologien tr?gt nicht nur zur Steigerung des globalen Produktivit?tswachstums bei, sondern Untersuchungen von Swiss?Re haben auch ergeben, dass die Pandemie die Bereitschaft der Konsumenten beeinflusst hat, Versicherungsangelegenheiten digital zu regeln. Hier besteht somit Wachstumspotenzial.[1] Ein dritter bedeutender Trend ist die in verschiedenen L?ndern zunehmende Divergenz zwischen dem Wachstum und sozio?konomischen Indikatoren wie Ungleichheit, die ein potenzielles Risiko darstellt.

?Die wirtschaftliche Erholung, die wir jetzt erleben, ist zyklisch und nicht strukturell, und die makro?konomische Resilienz ist heute geringer als vor der COVID-19-Krise. Mit ihrer Kapazit?t und ihrem Know-how im Auffangen von Risiken tr?gt die Versicherungswirtschaft entscheidend dazu bei, Gesellschaft und Wirtschaft widerstandsf?higer zu machen. Doch gr?nes Wachstum ist nur dann nachhaltig, wenn niemand davon ausgeschlossen ist. Wir haben die einmalige Chance, eine bessere Marktwirtschaft zu entwickeln. Dazu m?ssen alle Beteiligten die Kosten des Klimawandels akzeptieren und internalisieren, und die Politik muss ber?cksichtigen, welche Verteilungswirkung von wirtschaftspolitischen Massnahmen f?r die Bev?lkerung ausgeht. Dies wird den ?bergang erleichtern, den wir f?r einen nachhaltigen Pfad zu einer Netto-Null-?konomie bis 2050 brauchen?, erkl?rt Jerome Haegeli, Chef?konom der Swiss?Re Gruppe.

Die sigma-Studie des Swiss?Re Institute sagt f?r 2021 ein starkes globales BIP-Wachstum von 5,6% voraus, das sich 2022 auf 4,1% und 2023 auf 3,0% abschw?chen wird. Das dominierende kurzfristige Makrorisiko ist die Inflation, die durch die Energiekrise und anhaltende angebotsseitige Probleme angeheizt wird. Mit dem st?rksten Preisdruck ist in den Schwellenl?ndern sowie in Grossbritannien und den USA zu rechnen.

Markterholung spiegelt Resilienz der Versicherungswirtschaft wider Nach Sch?tzungen des Swiss?Re Institute werden die weltweiten Nichtleben-pr?mien 2021 um 3,3% wachsen, 2022 um 3,7% und 2023 um 3,3%. In der Sach-Katastrophenversicherung sollen die Pr?miens?tze 2022 nach einem Jahr mit ?berdurchschnittlich hohen Sch?den steigen. Auch in der Haftpflichtversicherung d?rften die Pr?miens?tze im n?chsten Jahr aufgrund der anhaltenden sozialen Inflation anziehen, w?hrend das Individualkundengesch?ft in den USA und Europa von fr?hen Anzeichen eines Preisanstiegs in der Motorfahrzeugversicherung profitieren d?rfte. In der weltweiten Krankenversicherung wird mit einem Anstieg des Pr?mienvolumens gerechnet, der vom Wachstum der US-Wirtschaft und der stabilen Nachfrage in den Industriel?ndern getragen wird. Starke Zuw?chse werden in den Schwellenl?ndern erwartet, wobei f?r China in den beiden n?chsten Jahren ein Plus von jeweils 10% prognostiziert wird, vor allem aufgrund der starken Nachfrage nach Krankenversicherungen einschliesslich Critical Illness.

Die weltweiten Lebensversicherungspr?mien werden 2021 voraussichtlich um 3,5% steigen, 2022 um 2,9% und 2023 um 2,7%. Bei Produkten zur Risikoabsicherung ist mit starker Nachfrage zu rechnen, die durch h?heres Risikobewusstsein, eine Erholung des Kollektivgesch?fts und verst?rkte digitale Interaktion unterst?tzt wird. Das Spargesch?ft d?rfte in den n?chsten zwei Jahren moderat wachsen, bedingt durch eine leichte Verbesserung der Renditen von Staatsanleihen und eine Erholung der Besch?ftigung und der Haushaltseinkommen. Da die Lebensversicherungswirtschaft nach wie vor durch die Pandemie belastet ist, zeigt sich bei der ?bersterblichkeit kein einheitlicher Trend. Im Gegensatz zu vielen europ?ischen L?ndern verzeichnen die USA seit Beginn der Pandemie im Durchschnitt eine anhaltende ?bersterblichkeit, und die ausgezahlten Todesfallleistungen sind in der ersten H?lfte dieses Jahres gestiegen. In Lateinamerika, das besonders stark von COVID-19 betroffen ist, sind die Lebensversicherer mit pandemiebedingten Leistungsanspr?chen in beispielloser H?he konfrontiert. In Brasilien hat sich die Leistungsquote in der Lebensversicherung im April 2021 mehr als verdoppelt, und in Mexiko ist die Pandemie mit versicherten Sch?den in H?he von 2,5 Mrd. USD ?ber 18 Monate per September 2021 f?r die lokale Versicherungswirtschaft das bisher teuerste Ereignis ?berhaupt. Sie liegt damit noch vor dem Schaden von 2,4 Mrd. USD durch den Hurrikan Wilma im Jahr 2005.

Das steigende Risikobewusstsein f?hrt zu einer erh?hten Nachfrage nach Versicherungsschutz. Der Pandemieschock hat verdeutlicht, wie wichtig es ist, dass die Versicherungswirtschaft in Krisenzeiten Risiken auff?ngt, indem sie Haushalte, Unternehmen und Regierungen finanziell entlastet. Gleichzeitig zeigen St?rungen der Lieferketten, dass ein besserer Schutz erforderlich ist, um die Gesellschaft widerstandsf?higer zu machen, und die neuen Rekorde bei den Wetterextremen dieses Jahres verleihen dem globalen Wettlauf zum Netto-Null-Ziel zus?tzliche Dringlichkeit. Zudem wird die M?glichkeit, Versicherungsangelegenheiten digital im Internet zu regeln, von den Konsumenten gut angenommen, sodass hier mit schnellem Wachstum zu rechnen ist. Allerdings k?nnte die zunehmende Ungleichheit die soziale Inflation versch?rfen, also den Anstieg der Versicherungssch?den aufgrund hoher Prozesskosten.

?Die Marktbedingungen deuten darauf hin, dass sich die positive Preisdynamik in allen Sparten und Regionen fortsetzen wird. F?r steigende Pr?miens?tze werden vor allem die inflationsbedingt h?here Schadenentwicklung in allen Sparten, die anhaltende soziale Inflation in den USA und die dauerhaft tiefen Zinsen sorgen?, so Jerome Haegeli.

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Tabelle 1: Reales BIP-Wachstum, Inflation und Zinsen in ausgew?hlten Regionen, 2020 bis 2023

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2020

2021

2022

2023

?

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Tats?chlich

SRI

Konsens

SRI

Konsens

SRI

Konsens

Reales BIP-Wachstum Jahresdurchschnitt, %

?

USA

-3.5

5.5

5.6

3.7

4.0

1.5

2.4

Euroraum

-6.6

5.0

5.1

4.1

4.3

2.0

2.1

China

2.3

8.0

8.0

5.1

5.4

5.7

5.4

Inflation, Gesamt-VPI, Jahresdurchschnitt, %

?

USA

1.2

4.7

4.4

5.0

3.3

2.2

2.3

Euroraum

0.3

2.5

2.4

2.6

2.0

1.5

1.5

China

2.5

1.3

1.0

2.3

2.2

2.5

2.2

Rendite zehnj?hriger Staatsanleihen per Jahresende, %

USA

1.0

1.4

1.7

1.6

2.0

1.9

2.4

Euroraum

-0.6

-0.2

-0.2

0.0

0.0

0.2

0.4

Hinweis: Der Leitzins des Euroraums bezieht sich auf den Zinssatz f?r die Hauptrefinanzierungsgesch?fte;?Daten vom 11. November 2021 Quelle: Bloomberg, Swiss Re Institute

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Tabelle 2: Prognostiziertes reales Pr?mienwachstum gesamt

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2021

2022

2023

Weltweit

3.4%

3.3%

3.1%

Entwickelte M?rkte

3.3%

2.5%

2.2%

Nordamerika

2.3%

2.5%

2.2%

EMEA

4.9%

2.0%

2.0%

Asien/Pazifik

3.9%

3.6%

2.8%

Schwellenl?nder

3.4%

6.5%

6.2%

ausser China

5.7%

5.3%

4.9%

China

1.5%

7.1%

6.9%

Lateinamerika und die Karibik

7.5%

4.4%

3.5%

Aufstrebendes Europa und Zentralasien

3.6%

3.5%

2.9%

Aufstrebender Naher Osten

2.5%

4.7%

4.5%

Afrika

1.9%

2.0%

2.6%

Quelle: Swiss?Re Institute

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So erhalten Sie diese sigma-Studie:

Die englische Ausgabe der sigma-Studie 5/2021 ?Turbulence after lift-off: global economic and insurance outlook 2022/23? steht in elektronischer Form zur Verf?gung. Sie k?nnen diese unter https://www.swissre.com/institute/research/sigma-research/sigma-2021-05.html herunterladen.

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[1]? Quelle: Digital adoption in personal P&C insurance in south and southeast Asia | Swiss Re

F?r weitere?Fragen, bitte kontakten Sie Swiss Re Media Relations:?+ 41 (0)43 285 7171 oder??Media_Relations@Swissre.com. Mit diesem Link gelangen Sie zur Swiss Re Webseite:?Swiss Re.com.?

Swiss Re Die Swiss Re Gruppe ist einer der weltweit f?hrenden Anbieter von R?ckversicherung, Versicherung und anderen versicherungsbasierten Formen des Risikotransfers mit dem Ziel, die Welt widerstandsf?higer zu machen. Sie antizipiert und steuert Risiken - von Naturkatastrophen bis zum Klimawandel, von alternden Bev?lkerungen bis zur Cyber-Kriminalit?t. Ziel der Swiss Re Gruppe ist es, der Gesellschaft zu helfen, erfolgreich zu sein und Fortschritte zu machen, indem sie f?r ihre Kunden neue M?glichkeiten und L?sungen entwickelt. Die Swiss Re Gruppe hat ihren Hauptsitz in Z?rich, wo sie 1863 gegr?ndet wurde, und ist ?ber ein Netzwerk von rund 80 Gesch?ftsstellen weltweit t?tig.?

Hinweise zu Aussagen ?ber zuk?nftige Entwicklungen Gewisse hier enthaltene Aussagen und Abbildungen sind zukunftsgerichtet. Diese Aussagen (u. a. zu Vorhaben, Zielen und Trends) und Illustrationen nennen aktuelle Erwartungen bez?glich zuk?nftiger Entwicklungen auf der Basis bestimmter Annahmen und beinhalten auch Aussagen, die sich nicht direkt auf Tatsachen in der Gegenwart oder in der Vergangenheit beziehen.?Weitere Informationen finden Sie hier:?Legal Notice section of Swiss Re's website.

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