SLM Solutions Group AG, DE000A111338

SLM Solutions Group AG, DE000A111338

08.11.2018 - 07:33:09

SLM Solutions Group AG: Kundeninteresse an SLM-Maschinen deutlich gestiegen, im Umsatz derzeit noch nicht vollumfänglich sichtbar

SLM Solutions: Kundeninteresse an SLM-Maschinen deutlich gestiegen, im Umsatz derzeit noch nicht vollumfänglich sichtbar

- Geschäftschancen mit 422 Mio. Euro auf Rekordniveau (+28,27% im Vergleich zu Q3/2017)

- Auftragseingang (bereinigt um Rahmenverträge aus 9M/2017) um TEUR 4.720 auf TEUR 41.277 gewachsen, aktueller Auftragseingang (01. Januar bis 07. November 2018, bereinigt um Rahmenverträge aus 2017) sogar um TEUR 5.656 (+14,8%) höher im Vergleich zum Vorjahreszeitraum

- Umsatz in den ersten neun Monaten 2018 mit TEUR 48.337 um 3,6% unter Vorjahr (9M/2017: TEUR 50.163), EBITDA mit TEUR -4.329 gegenüber Vorjahr um rund 10% verbessert (9M/2017: TEUR -4.756)

- Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2018 am 01. November unter anderem aufgrund von verschobenen Abrufen aus Rahmenverträgen auf 90 Mio. bis 100 Mio. Euro mit einer positiven EBITDA-Marge im einstelligen Bereich angepasst

Lübeck, 08. November 2018 - Die SLM Solutions Group AG ("Gesellschaft" oder "SLM"), ein führender Anbieter metallbasierter additiver Fertigungstechnologie, erzielte in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz in Höhe von TEUR 48.337 und verbuchte ein EBITDA in Höhe von TEUR -4.329. Der um in den ersten neun Monaten 2017 abgeschlossene Rahmenverträge bereinigte Auftragseingang lag um TEUR 4.720 bzw. rund 13% über dem Auftragseingang der ersten neun Monate 2017. Der aktuelle Auftragseingang (01. Januar bis 07. November 2018, bereinigt um Rahmenverträge aus 2017) liegt mit TEUR 43.907 bzw. 73 Stück deutlich über dem Wert des Vorjahreszeitraums (TEUR 38.251 bzw. 64 Stück). Der Vorstand der Gesellschaft hat die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2018 am 01. November 2018 aufgrund verschobener Abrufe aus dem im November 2017 geschlossenen Rahmenvertrag über die Lieferung von 20 Maschinen des Typs SLM 800 angepasst. Erwartet wird nunmehr ein Umsatz in Höhe von 90 Mio. bis 100 Mio. Euro und eine EBITDA-Marge im einstelligen Bereich.

Dr. Axel Schulz, Vertriebsvorstand von SLM: "Leider mussten wir am 01. November aufgrund einer kundenseitigen Verschiebung von Abrufen aus einem Rahmenvertrag die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2018 anpassen. Wir konzentrieren uns nun auf unser Geschäft. In der nächsten Woche findet die formnext, die wichtigste Branchenmesse in der Welt der additiven Fertigung, statt. Wir gehen dort mit einem neuen Konzept an den Start: So sollen weniger unsere Maschinen, sondern vielmehr der Erfolg unserer Kunden bei Nutzung unserer SLM-Technologie in der Serienproduktion von funktionalen Teilen im Vordergrund stehen."

SLM musste am 01. November die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2018 anpassen, nachdem ein Kunde mitgeteilt hat, in 2018 aller Voraussicht nach keine weiteren Maschinen des Typs SLM800 aus dem im November 2017 geschlossenen Rahmenvertrag abzurufen. "Durch die vom Kunden bzw. seinem Beauftragten verursachte irreparable Beschädigung einer Maschine, mit welcher vom Kunden benötigte Abnahmebauteile gebaut werden sollten, verschieben sich die weiteren Abrufe in das Jahr 2019. Wir haben unserem Kunden dazu geraten, eine neue Maschine zu bestellen. Unser Kunde hat diesem Vorgehen zugestimmt, möchte jedoch den aktuellen Schaden erst über seine Versicherung abgewickelt wissen", erläutert Dr. Gereon Heinemann, CTO von SLM.

Die Auftragseingänge von SLM, bereinigt um Rahmenverträge aus 9M/2017, sind im Vergleich der jeweiligen Zeiträume um TEUR 4.720 auf einen Wert von TEUR 41.277 gestiegen. Die Anzahl bestellter Maschinen, ebenfalls bereinigt um in 2017 geschlossene Rahmenverträge, ist von 60 auf 67 Maschinen gestiegen. Uwe Bögershausen, CFO und Sprecher des Vorstands von SLM, dazu: "Obgleich wir im Umsatz 3,6% verloren haben im Vergleich zum Vorjahr, zeigt der um rund 15% bzw. knapp 5,7 Millionen Euro gewachsene Auftragseingang des Betrachtungszeitraums 01. Januar bis 07. November in die richtige Richtung. Wir haben auch weiter konsequent an der Kostenstruktur gearbeitet. So konnten wir die Personalaufwandsquote um rund 10% senken und haben uns im EBITDA verbessert. Die um 3,3 Prozentpunkte gestiegene Materialaufwandsquote erklärt sich im Wesentlichen durch den Aufbau von Beständen: Maschinen, die bereits produziert sind und noch in 2018 oder aber Anfang 2019 verkauft werden können."

Dr. Axel Schulz ergänzt: "Ganz besonders wichtig für uns ist, dass die Geschäftschancen mit einem Gesamtwert von 422 Millionen Euro derzeit so hoch sind wie nie. Als Vorstand ist es nun an uns, unsere Strategie so weiterzuentwickeln, dass wir das große Potential dieses wachsenden Marktes, kurz- und langfristig, in Zukunft noch besser nutzen können als bisher. Dazu gehört auch, dass wir unsere Vertriebskanäle in Europa, Asien und Nord-Amerika überdenken und ggf. verfeinern sowie unsere Anlagen noch bedienerfreundlicher gestalten, um die Anforderungen unserer Kunden an Multi-Maschinen-Set-Up's in der Serienproduktion bestmöglich zu erfüllen. Wir gehen unseren Weg hin zum umfassenden Lösungsanbieter in der additiven Fertigung konsequent weiter."

Die Auftragseingänge lagen in den ersten 9 Monaten 2018 bei 67 bestellten Maschinen und damit um 44,2 % unter Vorjahr (9M/2017: 120 Maschinen). Der Auftragseingangswert lag mit TEUR 41.277 um 45,8% unter dem Auftragseingangswert im Vorjahreszeitraum (9M/2017: TEUR 76.216). Nach Bereinigung um die in den ersten neun Monaten 2017 geschlossenen Rahmenverträge (60 Maschinen) lag der Auftragseingang in den ersten neun Monaten 2018 im Wert um TEUR 4.720 über dem Auftragseingang des Vorjahreszeitraums.

Die zwischen dem 01. Januar und dem 07. November 2018 gebuchten Auftragseingänge (bereinigt um Rahmenverträge aus 2017) lagen sowohl im Wert als auch in der Anzahl Maschinen deutlich über Vorjahr. So kann SLM mit Stand 07. November 2018 einen Auftragseingangswert in Höhe von TEUR 43.907 verbuchen, was einer Steigerung um 14,8% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Auch in der Anzahl bestellter Maschinen zeigt SLM Wachstum: Von 64 Stück auf 73 Stück.

Die Gesamtleistung (Summe aus Umsatzerlösen, Bestandserhöhungen und anderen aktivierten Eigenleistungen) lag mit TEUR 59.395 um 15,5 % über dem Vorjahreswert (TEUR 51.412), insbesondere begründet durch weiteren Bestandsaufbau. Auch im Anstieg des Working Capital um rund 18 Prozentpunkte auf TEUR 62.708 wird dies sichtbar.

Die Personalaufwandsquote (im Verhältnis zur Gesamtleistung) ist von 40,7% in den ersten neun Monaten 2017 auf 36,7% im Vergleichszeitraum 2018 gesunken.

Die Materialaufwandsquote (in % der Gesamtleistung) liegt in den ersten neun Monaten 2018 aufgrund des weiteren Bestandsaufbaus mit 50,0% über Vorjahresniveau (9M/2017: 46,8%), hat sich im Vergleich Q3/2017 zu Q3/2018 jedoch um 6,4 % verbessert.

Das EBITDA (Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern) lag im Berichtszeitraum bei TEUR -4.329 und damit besser im Vergleich zum Vorjahr (bereinigtes EBITDA 9M/2017: TEUR -4.756).

Das Periodenergebnis lag mit TEUR -8.366 leicht unter Vorjahr (9M/2017: TEUR -7.931). Dies entspricht einem unverwässerten und verwässerten Ergebnis je Aktie von je EUR -0,47 (Vorjahr: unverwässert und verwässert EUR -0,44).

Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft hat sich von 67,3% im Vorjahr auf 49,5% reduziert, im Wesentlichen begründet durch die erfolgreiche Platzierung einer Wandelanleihe im vierten Quartal 2017 sowie die Aufnahme langfristiger Darlehen für Investitionen in den neuen Standort in Lübeck-Genin.

Für das Geschäftsjahr 2018 konkretisiert der Vorstand seine Erwartungen zum Konzernumsatz auf einen Korridor von 90 Mio. bis 100 Mio. Euro mit einer positiven EBITDA-Marge im einstelligen Bereich.

Der Bericht der SLM Solutions Group AG für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2018 wird heute im Tagesverlauf unter www.slm-solutions.com im Bereich "Investor Relations" auf Deutsch und Englisch zur Verfügung gestellt.

 

Über das Unternehmen:

Die SLM Solutions Group AG aus Lu?beck ist ein fu?hrender Anbieter metallbasierter additiver Fertigungstechnologie. Die Aktien des Unternehmens werden im Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbo?rse gehandelt. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Entwicklung, Montage und den Vertrieb von Maschinen und integrierten Systemlo?sungen im Bereich des Selektiven Laserschmelzens (Selective Laser Melting). SLM Solutions bescha?ftigt derzeit mehr als 400 Mitarbeiter in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, den USA, Singapur, Russland, Indien und China. Die Produkte werden weltweit von Kunden in der Luft- und Raumfahrtbranche, dem Energiesektor, dem Gesundheitswesen oder dem Automobilsektor eingesetzt.

Kontakt:

Dennis Schäfer Leiter Personal, Recht & Investor Relations Telefon: 0049 451 4060 4307 eMail: dennis.schaefer@slm-solutions.com

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Sprache: Deutsch Unternehmen: SLM Solutions Group AG Estlandring 4 23560 Lübeck

Deutschland Internet: www.slm-solutions.com ISIN: DE000A111338 WKN: A11133 Börsen: Regulierter Markt in Frankfurt (Prime Standard); Freiverkehr in Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover, München, Stuttgart, Tradegate Exchange   Ende der Mitteilung DGAP News-Service

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