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Sebastian Brunner Communications, corporate

Sebastian Brunner Communications,

11.10.2021 - 10:46:52

Insolvenzverfahren P&R: Anleger, die bislang keine Hemmungsvereinbarung unterzeichnet haben, erhalten Zahlungsaufforderung - Vorbereitungen f?r zweite Abschlagsverteilung im Sommer 2002 laufen

Pressemitteilung

Rechtsanwalt Dr. Michael Jaff?Insolvenzverwalter der P&R Container Vertriebs- undVerwaltungs-GmbH, Gr?nwald, der P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH, Gr?nwald, sowie der P&R Transport-Container GmbH, Gr?nwald

Rechtsanwalt Dr. Philip HeinkeInsolvenzverwalter der P&R Container Leasing GmbH, Gr?nwald

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Hohe R?cklaufquote bei den Hemmungsvereinbarungen

Anleger, die bislang keine Hemmungsvereinbarung unterzeichnethaben, erhalten in den n?chsten Tagen Zahlungsaufforderungen

Vorbereitungen f?r zweite Abschlagsverteilung im Sommer 2022 laufen

M?nchen, 11. Oktober 2021. Die Insolvenzverwalter der vier deutschen P&R-Containerverwaltungsgesellschaften werden in den n?chsten Tagen die wenigen Anleger, die bislang noch keine Hemmungsvereinbarung unterzeichnet haben, nochmals anschreiben und diese zur R?ckzahlung der im Vierjahreszeitraum vor Insolvenzantragstellung erhaltenen Betr?ge auffordern. Das Schreiben dient der Vorbereitung der gerichtlichen Geltendmachung der Anspr?che zum Zwecke der Verj?hrungshemmung, die dann ebenfalls noch in diesem Jahr erfolgt. Dieses Vorgehen ist notwendig, um auf diesem Weg etwaige Anspr?che zugunsten der Gesamtheit der Gl?ubiger zu wahren. Den betroffenen Anlegern steht weiter frei, die Hemmungsvereinbarungen unver?ndert zu unterzeichnen und zur?ckzusenden, um die ansonsten noch in diesem Jahr bevorstehende gerichtliche Inanspruchnahme abzuwenden.

Es geh?rt zu den gesetzlichen Aufgaben des Insolvenzverwalters, Anfechtungsanspr?che der insolventen Gesellschaften zu pr?fen. Solche Anspr?che k?nnen bestehen, weil die Anleger Zahlungen f?r Mieten und R?ckkaufpreise erhalten haben, obwohl sie kein Eigentum an den Containern erwerben konnten, und zwar sowohl aus Rechtsgr?nden als auch, weil ein Gro?teil der an die Anleger verkauften Container ?berhaupt nicht existierte.

Statt alle Anleger aus der Anfechtung in Anspruch zu nehmen, haben die Insolvenzverwalter von Beginn des Verfahrens an alles daran gesetzt, um die Belastung f?r alle Beteiligten m?glichst gering zu halten. So haben sie den Anlegern vorgeschlagen, Hemmungsvereinbarungen abzuschlie?en, damit die Frage der Anfechtbarkeit durch die Gerichte in repr?sentativen F?llen gekl?rt werden kann. Die bislang dazu ergangenen Entscheidungen von Landgerichten und Oberlandesgerichten ergeben - wie zu erwarten war - noch kein einheitliches Bild. Das OLG Hamm sowie die Landgerichte Stuttgart und M?nchen haben die R?ckzahlungspflicht der Anleger teilweise bejaht, andere Gerichte haben die Klagen abgewiesen. Die Pilotverfahren m?ssen daher fortgef?hrt werden, um f?r die verschiedenen Fall- konstellationen h?chstrichterlich zu kl?ren, ob und in welchem Umfang Anspr?che bestehen.

Eine solche Kl?rung ist nicht bis zum 31.12.2021, dem Termin f?r die gesetzliche Verj?hrung etwaiger Anfechtungsanspr?che, m?glich.

Bislang wurden 108.000 Hemmungsvereinbarungen unterzeichnet

Die meisten Anleger begr??en ausdr?cklich den von den Insolvenzverwaltern eingeschlagenen Weg. Von rund 114.000 verschickten Hemmungsvereinbarungen wurden bislang rund 108.000 ordnungsgem?? unterzeichnet an den Insolvenzverwalter zur?ckgesandt. Von den Anlegern, die heute noch Gl?ubiger in einem der Verfahren sind, haben ?ber 98 Prozent die Hemmungsvereinbarung unterzeichnet, von den (Alt-)Anlegern, deren Anspr?che vor der Insolvenz vollst?ndig befriedigt worden waren und die keine Neuanlagen get?tigt hatten, allerdings lediglich 75 Prozent. Hierbei handelt es sich um Anleger, die die von ihnen investierten Gelder letztlich "auf Kosten" der Anleger, die neue Gelder investiert hatten und heute daher einen Schaden erlitten haben, vor der Insolvenz vollst?ndig zur?ckerhalten hatten.

Um die Interessen aller Gl?ubiger zu wahren, muss der Insolvenzverwalter in den F?llen, in denen keine Hemmungsvereinbarung vorliegt, vor Ablauf der Verj?hrungsfrist gerichtliche Ma?nahmen ergreifen, um den Eintritt der Verj?hrung zu verhindern.

"Wir haben Anleger, die uns bislang noch keine Hemmungsvereinbarung unterschrieben zur?ckgeschickt haben, unter Hinweis auf die Pilotverfahren bereits mehrfach an die Unterzeichnung erinnert, zuletzt noch zweimal im Jahr 2021. Da die Verj?hrung etwaiger Anspr?che unmittelbar droht, bleibt uns keine andere Wahl, als ihnen jetzt im Interesse der Gl?ubigergesamtheit eine Zahlungsaufforderung zuzustellen und dann auch gerichtliche Ma?nahmen zur Verj?hrungshemmung einzuleiten, wenn weiterhin keine unterzeichnete Hemmungsvereinbarung vorliegt. Die Vorbereitungen daf?r sind abgeschlossen," macht Insolvenzverwalter Dr. Michael Jaff? deutlich.

Positive Entwicklung der Containerverwertung

Die Verwertung der vorhandenen Container entwickelt sich weiter positiv. Bislang konnten daraus Erl?se von ?ber 540 Mio. Euro generiert werden. ?ber 200 Mio. Euro davon wurden bereits bei der ersten Abschlagsverteilung in diesem Jahr an die rund 54.000 Gl?ubiger ausgezahlt. In noch offenen (Erb-)F?llen soll dies in einem zweiten Zahllauf bis Ende des Jahres erfolgen.

Die zweite substanzielle Abschlagsverteilung ist f?r die Gl?ubiger aller vier P&R Gesellschaften f?r den Sommer 2022 geplant. Die Vorbereitungen dazu laufen bereits. "Wir sind zuversichtlich, dass wir den Zeitplan einhalten k?nnen", so Insolvenzverwalter Dr. Michael Jaff?.

Informationen dazu sowie zu relevanten aktuellen Entwicklungen k?nnen die Gl?ubiger auf der eigens eingerichteten Info-Seite unter www.frachtcontainer-inso.de im Internet sowie im Gl?ubiger-Informations-System (GIS) der Kanzlei (www.jaffe-rae.de) finden.

Weitere Informationen:

Dr. jur. Michael Jaff? z?hlt zu den erfahrensten und renommiertesten Insolvenzverwaltern Deutschlands. Er wird seit ?ber zwei Jahrzehnten regelm??ig von den Gerichten in schwierigen und gro?en Insolvenzf?llen bestellt, in denen es darum geht, das Verm?gen f?r die Gl?ubiger zu sichern und bestm?glich zu verwerten. Eine besondere Expertise liegt dabei auf mehrstufigen Konzerninsolvenzverfahren und Verfahren mit grenz?berschreitenden Sachverhalten oder schwierig zu verwertenden Verm?gensgegenst?nden. Zu den national und international bekanntesten Insolvenzverfahren von Dr. jur. Michael Jaff? z?hlen der Medienkonzern KirchMedia des verstorbenen Dr. Leo Kirch, der vormals weltweit t?tige Speicherchip-Hersteller Qimonda sowie die deutschen Tochtergesellschaften der Petroplus-Gruppe. Dar?ber hinaus gelang es ihm, unter anderem die Sanierung des Wohnwagen-Produzenten Knaus Tabbert, der Grob Aerospace sowie der Cinterion Wireless Modules Holding GmbH erfolgreich abzuschlie?en.

Als Insolvenzverwalter der Stadtwerke Gera Aktiengesellschaft, einer Holdinggesellschaft f?r Beteiligungen der Stadt Gera zur Daseinsf?rsorge, fand er f?r alle Betriebe eine dauerhafte L?sung. Als Insolvenzverwalter der insolventen Fondsgesellschaft NARAT GmbH & Co. KG ver?u?erte Dr. jur. Michael Jaff? eines der gr??ten Gewerbeimmobilien-Portfolios in Nordrhein-Westfalen. Im Insolvenzverfahren der DCM Deutsche Capital Management (DCM AG), mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von rund 4,7 Mrd. Euro ein f?hrender Anbieter von geschlossen Fonds in Deutschland, arbeitete er die komplexen Strukturen auf und verwertete erfolgreich die Beteiligungen. Er ist dar?ber hinaus Insolvenzverwalter der Pro Health AG, der Phoenix Solar AG und der Dero Bank AG. Das Amtsgericht M?nchen bestimmte ihn Ende August 2020 auch zum Insolvenzverwalter ?ber das Verm?gen des ehemaligen DAX-Konzerns Wirecard AG sowie der Wirecard Technologies GmbH, der Wirecard Issuing Technologies GmbH, der Wirecard Service Technologies GmbH, der Wirecard Acceptance Technologies GmbH, der Wirecard Sales International Holding GmbH sowie der Wirecard Global Sales GmbH.

Als Insolvenzverwalter von drei deutschen P&R Container-Verwaltungsgesellschaften verwertet er im Rahmen einer komplexen grenz?berschreitenden Struktur die weltweite Containerflotte mit dem Ziel, die Sch?den f?r die rund 54.000 Anleger zu minimieren, die ?ber 3 Milliarden Euro zu den Insolvenztabellen angemeldet haben.

Die Kanzlei JAFF? Rechtsanw?lte Insolvenzverwalter ist seit mehr als zwei Jahrzehnten eine der f?hrenden Kanzleien auf den Gebieten Insolvenzverwaltung, Insolvenzrecht sowie Sanierung (nach dem ESUG), insbesondere in komplexen und grenz?berschreitenden Verfahren. Eine wichtige Grundlage daf?r ist die regelm??ig gerade bei komplexen Verfahren gefragte langj?hrige Erfahrung, Kompetenz und Unabh?ngigkeit. Nicht zuletzt deshalb genie?t die Kanzlei seit Jahrzehnten das Vertrauen von Gerichten und Gl?ubigern gerade in schwierigen Verfahren, in denen widerstreitende Interessen der Beteiligten bestehen. Die Kanzlei kann mit ihrer eigenen leistungsstarken und ?ber Jahren gewachsenen Struktur Verfahren jeder Gr??enordnung im Interesse der Gl?ubiger begleiten.

F?r weitere Informationen steht Ihnen gerne zur Verf?gung:

Medienkontakt f?r die Insolvenzverwalter: Sebastian Brunner Tel.: +49175/5604673

E-Mail: sebastian.brunner@brunner-communications.de

Ende der Pressemitteilung Emittent/Herausgeber: Sebastian Brunner Communications Schlagwort(e): Finanzen

11.10.2021 Ver?ffentlichung einer Pressemitteilung, ?bermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. F?r den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de

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