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Progress-Werk Oberkirch AG, DE0006968001

Progress-Werk Oberkirch AG, DE0006968001

26.03.2020 - 13:51:36

Progress-Werk Oberkirch AG: Bilanzfeststellende Sitzung des Aufsichtsrats

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DGAP-News: Progress-Werk Oberkirch AG / Schlagwort(e): Jahresergebnis

26.03.2020 / 13:48

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

- Vorläufige Zahlen 2019 bestätigt

- Kurzarbeit am Standort Oberkirch

- Bilanzgewinn 2019 soll zunächst in vollem Umfang auf neue Rechnung

vorgetragen werden

Oberkirch, 26. März 2020 - In seiner heutigen Sitzung hat der Aufsichtsrat

der Progress-Werk Oberkirch AG den Jahresabschluss und den Konzernabschluss

für das Geschäftsjahr 2019 geprüft, beraten und gebilligt. Damit ist der

Jahresabschluss der Progress-Werk Oberkirch AG festgestellt. Die bereits am

25. Februar 2020 gemeldeten vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2019

werden bestätigt.

Im vergangenen Jahr war die Geschäftsentwicklung zum einen durch die

schwachen Absatzzahlen der Automobilindustrie geprägt, zum anderen haben die

Auslandsstandorte und einmalige Sondereffekte die Ertragslage positiv

beeinflusst. Bezüglich der Umsatzerlöse ist die Vergleichbarkeit mit dem

Vorjahr und mit der Prognose für das Geschäftsjahr 2019 aufgrund von

Anpassungen in der IFRS-Rechnungslegung eingeschränkt.

Die Umsatzerlöse des Konzerns ermäßigten sich 2019 auf 458,6 Mio. EUR (i. V.

angepasst 476,3 Mio. EUR). Die Gesamtleistung ging auf 459,9 Mio. EUR (i. V.

478,0 Mio. EUR) zurück. Das EBIT vor Währungseffekten belief sich auf 22,2

Mio. EUR (i. V. 19,6 Mio. EUR). Inklusive Währungseffekten wurde ein EBIT

von 19,9 Mio. EUR (i. V. 18,4 Mio. EUR) realisiert. Das Periodenergebnis

betrug 9,1 Mio. EUR (i. V. 6,6 Mio. EUR), das Ergebnis je Aktie 2,91 EUR (i.

V. 2,12 EUR). Der Free Cashflow legte kräftig auf 15,0 Mio. EUR (i. V. 8,1

Mio. EUR) zu. Die Eigenkapitalquote hat sich auf 30,1 Prozent (i. V. 29,9

Prozent) leicht verbessert. Dies trifft auch auf den dynamischen

Verschuldungsgrad zu, der sich auf 2,9 Jahre (i. V. 3,1 Jahre) belief. Das

Neugeschäft übertraf mit 510 Mio. EUR (i. V. 304 Mio. EUR) den Vorjahreswert

deutlich.

Aufgrund des Ausbruchs der Corona-Pandemie wurden in vielen Ländern

weitgehende Beschränkungen des öffentlichen Lebens angeordnet. Dies führt zu

erheblichen wirtschaftlichen Belastungen. PWO fährt deshalb die Produktion

am Standort Oberkirch stark zurück und wird die Kapazitäten in den

Tochtergesellschaften den dortigen Gegebenheiten anpassen. Darüber hinaus

wurde am Standort Oberkirch für die Beschäftigten in allen Betriebsteilen

Kurzarbeit eingeführt. Es ist davon auszugehen, dass diese Kurzarbeit

zumindest vorübergehend nahezu 100 Prozent erreichen wird.

Die Entscheidung des Vorstands, aufgrund der behördlichen Einschränkungen

die bisher für den 27. Mai 2020 geplante ordentliche Hauptversammlung um

zwei bis drei Monate zu verschieben, hat der Aufsichtsrat zustimmend zur

Kenntnis genommen.

Angesichts der aktuellen Lage hatte der Vorstand, wie bereits berichtet, am

20. März 2020 einen Gewinnverwendungsvorschlag beschlossen, den er in der

Sitzung präzisiert hat. Aufsichtsrat und Vorstand stimmen überein, dass es

sich bei diesem Vorschlag des Vorstands nicht um eine grundsätzliche Abkehr

von der bisherigen Dividendenpolitik der Gesellschaft handelt, sondern um

eine außergewöhnliche Vorsorgemaßnahme in einer in ihrer gesamten Tragweite

noch nicht absehbaren Krise, verursacht durch die Auswirkungen der

Corona-Pandemie. Im Rahmen der umfassenden Maßnahmen zur Sicherstellung

einer ausreichenden Liquidität im laufenden Geschäftsjahr, soll - abweichend

von früheren Überlegungen - der Bilanzgewinn 2019 zunächst in vollem Umfang

auf neue Rechnung vorgetragen werden. Einen Beschluss über einen möglichen

neuen Gewinnverwendungsvorschlag mit Ausschüttung einer Dividende 2019

werden Vorstand und Aufsichtsrat auf Grundlage der weiteren

Geschäftsentwicklung, rechtzeitig vor einem neuen Hauptversammlungstermin

fassen. Dieser Vorgehensweise haben Vorstand und Aufsichtsrat zugestimmt.

Der Geschäftsbericht 2019 ist ab 30. März 2020 auf der Homepage

www.progress-werk.de einsehbar.

Progress-Werk Oberkirch AG

Der Vorstand

Unternehmensprofil PWO

PWO ist Partner der globalen Automobilindustrie bei der Entwicklung und

Fertigung anspruchsvoller Metallkomponenten und Subsysteme in

Leichtbauweise. Im Laufe der mehr als 100-jährigen Geschichte seit der

Unternehmensgründung im Jahre 1919 hat der Konzern ein einzigartiges

Know-how in der Umformung und Verbindung von Metallen aufgebaut. Mit unserer

Expertise im kostenoptimierten Leichtbau tragen wir zu umweltfreundlichem

Fahren und zu höherer Reichweite bei.

Sämtliche der mehr als 1.000 Produkte des Konzerns dienen der Sicherheit und

dem Komfort im Automobil. Mehr als 90 Prozent des Umsatzes sind unabhängig

von der Art des Fahrzeugantriebs. Rund 3.200 Beschäftigte auf drei

Kontinenten, an fünf Produktions- und vier Montagestandorten sorgen für

höchste Liefertreue und Lieferqualität.

26.03.2020 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

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Industriestraße 8

77704 Oberkirch

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Fax: +49 (0)7802 84-789

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