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paragon GmbH & Co. KGaA, DE0005558696

paragon GmbH & Co. KGaA, DE0005558696

12.08.2019 - 19:05:36

paragon passt Prognose für 2019 wegen Schwäche der Automobilindustrie und Umsatzverzögerungen bei Voltabox an

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DGAP-News: paragon GmbH & Co. KGaA / Schlagwort(e):

Prognoseänderung/Gewinnwarnung

paragon passt Prognose für 2019 wegen Schwäche der Automobilindustrie und

Umsatzverzögerungen bei Voltabox an

12.08.2019 / 19:02

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

paragon passt Prognose für 2019 wegen Schwäche der Automobilindustrie und

Umsatzverzögerungen bei Voltabox an

- Zurückhaltung der OEM-Kunden drückt Umsatz bei Sensorik und Akustik;

Cockpit und Karosserie-Kinematik liegen über den Erwartungen

- Mehrkosten für neue Produkte belasten Ergebnis der paragon movasys GmbH

- Tochtergesellschaft Voltabox senkt Umsatz- und Ertragsprognose wegen

Umsatzverzögerungen

- Für das Gesamtjahr Konzernumsatz von 200 Mio. Euro bis 210 Mio. Euro und

EBIT-Marge von -1 bis -2 Prozent geplant

- Umfangreiche Kostensenkungsprogramme in Realisierung

Delbrück, 12. August 2019 - Die paragon GmbH & Co. KGaA [ISIN DE0005558696]

passt ihre Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2019 an.

Wesentliche Gründe sind die zunehmende Marktschwäche in der

Automobilindustrie und die korrigierte Jahresprognose der börsennotierten

Tochtergesellschaft Voltabox. Im Automotive-Geschäft hat sich der veränderte

Produktmix ungünstig auf die Profitabilität ausgewirkt. Bei Voltabox kommt

es zu Umsatzverzögerungen im US-Geschäft und zu einer vorübergehenden

Produktionsunterbrechung aufgrund der Umstellung eines wichtigen

Zell-Lieferanten auf die neueste Technologie.

Im Bereich Automotive liegen die Umsätze der Produktsegmente Sensorik und

Akustik trotz eines guten Jahresauftakts unter den ohnehin schon

konservativen Planzahlen. Ursache ist der weiter zurückgehende Marktanteil

eines wichtigen OEM-Kunden. Die Umsätze der Produktsegmente Cockpit und

Karosserie-Kinematik liegen dagegen über Plan. Nach der Hochrechnung für das

Gesamtjahr 2019 wird der Umsatz des Automotive-Geschäfts mit rund 130 Mio.

Euro eher am oberen Ende der bisher geplanten Spanne von 115 Mio. Euro bis

135 Mio. Euro liegen.

Allerdings führt der veränderte Produktmix zu einer schwächeren

Profitabilität. Das geht vor allem auf die im November 2017 erworbene HS

Genion GmbH, heute Teil der paragon movasys GmbH, zurück. Hier führte der

Anlauf neuer Produkte zu erheblichen Mehrkosten für Personal und Material.

Die Abweichung gegenüber dem geplanten EBIT lag nach vorläufigen Zahlen im

ersten Halbjahr bei 3,3 Mio. Euro. Die dadurch defizitäre paragon movasys

GmbH hat bereits gezielte Maßnahmen ergriffen, um die Kosten zu senken.

Unter anderem wurden Funktionen zusammengefasst, die bislang noch an den

beiden Standorten Landsberg am Lech und Delbrück verteilt waren. Die

Maßnahmen sollen bis Mitte 2020 abgeschlossen sein und der

Tochtergesellschaft eine EBIT-Marge von 3 bis 4 Prozent ermöglichen.

Die einmaligen Kosten für die Konsolidierung und Integration neuer

Tochterunternehmen werden das EBIT im laufenden Jahr mit weiteren 3,5 Mio.

Euro belasten. Sie betreffen vor allem die in Realisierung befindliche

Konzentration der Standorte für Entwicklung und Fertigung. So werden der

Entwicklungsstandort Nürnberg und Fertigungslinien aus Neu-Ulm in den

Standort Limbach integriert.

Insgesamt ist 2019 im Automotive-Bereich mit Sondereffekten von rund 7 Mio.

Euro zu rechnen, die das unbereinigte EBIT auf eine Größenordnung von plus

3,5 Mio. Euro (ca. 3 Prozent EBIT-Marge) drücken werden. Das um diese

Sondereffekte bereinigte EBIT wird bei gut 10 Mio. Euro liegen.

Die börsennotierte Tochtergesellschaft Voltabox hat ihre Umsatz- und

Ertragsprognose für das Gesamtjahr gesenkt. Wesentliche Gründe sind die

teilweise Verschiebung eines Großauftrags an die amerikanische

Tochtergesellschaft Voltabox of Texas, Inc., in das Jahr 2020 und die

Umstellung eines wichtigen Zell-Lieferanten auf die neueste Technologie.

Der 22 Millionen Dollar große Erstauftrag für die Voltabox of Texas, Inc.,

eines Kunden aus der Telekommunikationsbranche betrifft die Neukonzeption

und Ausstattung von 5G-Mobilfunksendemasten. Da der Kunde unvorhergesehen

kurz vor Beginn der Serienproduktion seine Produktspezifikation geändert

hat, werden die Auslieferungen jetzt erst gegen Ende dieses Jahres beginnen.

Für Voltabox bedeutet das den Einstieg in einen neuen, lukrativen

Massenmarkt. Neben dem US-Geschäft erfordert bei Voltabox die technologische

Umstellung eines wichtigen Lieferanten auf eine neue Zellgeneration eine

Prognosekorrektur. Entgegen den ursprünglichen Erwartungen führt diese

Umstellung bei Voltabox im zweiten Halbjahr 2019 zu einer Unterbrechung der

Materialversorgung und damit zu einer mehrmonatigen Produktionsunterbrechung

in Teilbereichen. Der temporäre Lieferausfall kann nur teilweise durch

vorhandene Module ersetzt werden.

Für das Geschäftsjahr 2019 rechnet Voltabox nunmehr mit einem Konzernumsatz

von 70 Mio. Euro bis 80 Mio. Euro statt der ursprünglich avisierten 105 Mio.

Euro bis 115 Mio. Euro. Als EBIT-Marge prognostiziert das Unternehmen eine

Spanne von -8 bis -9 Prozent. Zuvor hatte das Unternehmen mit einer

positiven EBIT-Marge von 8 bis 9 Prozent gerechnet. Der Voltabox-Vorstand

hat ein Maßnahmenprogramm eingeleitet, um die Kostenstrukturen zu verbessern

und im Jahr 2020 eine nachhaltige Rückkehr in die Gewinnzone zu

gewährleisten.

In Summe wird die paragon GmbH & Co. KGaA im laufenden Geschäftsjahr

voraussichtlich einen Konzernumsatz von 200 Mio. Euro bis 210 Mio. Euro

erzielen. Durch die Konsolidierung des Tochterunternehmens Voltabox AG wird

auf Konzernebene eine EBIT-Marge in der Größenordnung von -1 bis -2 Prozent

prognostiziert. Ursprünglich hatte der Konzern einen Umsatz von 230 Mio.

Euro bis 240 Mio. Euro bei einer positiven EBIT-Marge von rund 8 Prozent

geplant.

Nach vorläufigen Zahlen erzielte der paragon-Konzern im ersten Halbjahr

einen um 22 Prozent gestiegenen Umsatz von 96 Mio. Euro und ein negatives

EBIT von -5,4 Mio. Euro nach 4,8 Mio. Euro im Vorjahr. Das Unternehmen wird

seine Halbjahreszahlen am 22. August 2019 veröffentlichen.

Porträt paragon GmbH & Co. KGaA

Die im Regulierten Markt (Prime Standard) der Deutsche Börse AG in Frankfurt

a.M. notierte paragon GmbH & Co. KGaA (ISIN DE0005558696) entwickelt,

produziert und vertreibt zukunftsweisende Lösungen im Bereich der

Automobilelektronik, Karosserie-Kinematik und Elektromobilität. Zum

Portfolio des marktführenden Direktlieferanten der Automobilindustrie zählen

im Segment Elektronik innovatives Luftgütemanagement, moderne

Anzeige-Systeme und Konnektivitätslösungen sowie akustische

High-End-Systeme. Im Segment Mechanik entwickelt und produziert paragon

aktive mobile Aerodynamiksysteme. Darüber hinaus ist der Konzern mit der

ebenfalls im Regulierten Markt (Prime Standard) der Deutschen Börse AG in

Frankfurt a.M. notierten Tochtergesellschaft Voltabox AG (ISIN DE000A2E4LE9)

im schnell wachsenden Segment Elektromobilität mit selbst entwickelten und

marktprägenden Lithium-Ionen Batteriesystemen tätig.

Neben dem Unternehmenssitz in Delbrück (Nordrhein-Westfalen) unterhält die

paragon GmbH & Co. KGaA bzw. deren Tochtergesellschaften Standorte in Suhl

(Thüringen), Landsberg am Lech, Neu-Ulm und Nürnberg (Bayern),

Korntal-Münchingen und St. Georgen (Baden-Württemberg), Bexbach und

Saarbrücken (Saarland), Aachen (Nordrhein-Westfalen) sowie in Kunshan

(China) und Austin (Texas, USA).

Mehr Informationen zu paragon finden Sie unter: www.paragon.ag.

Ansprechpartner Finanzpresse & Investor Relations

paragon GmbH & Co. KGaA

Dr. Kai Holtmann

Artegastraße 1

D-33129 Delbrück

Phone: +49 (0) 52 50 - 97 62-140

Fax: +49 (0) 52 50 - 97 62-63

E-Mail: investor@paragon.ag

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ISIN: DE0005558696, DE000A2GSB86,

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