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OHB SE, DE0005936124

OHB SE, DE0005936124

29.11.2019 - 16:35:35

OHB SE: 'Großer Erfolg für die Raumfahrt in Deutschland und Europa' Marco Fuchs, CEO von OHB SE, ist beeindruckt vom Engagement der ESA-Mitgliedsländer für die großen Themen der Raumfahrt. Die ESA ist ihrer Vorreiterrolle gerecht geworden

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OHB SE: 'Großer Erfolg für die Raumfahrt in Deutschland und Europa' Marco

Fuchs, CEO von OHB SE, ist beeindruckt vom Engagement der

ESA-Mitgliedsländer für die großen Themen der Raumfahrt. Die ESA ist ihrer

Vorreiterrolle gerecht geworden

29.11.2019 / 16:32

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Bremen. 29. November 2019. "Ich bin froh und erleichtert, wie erfolgreich

die ESA-Ministerratskonferenz für die Raumfahrt ausgegangen ist", sagt Marco

Fuchs, Vorstandsvorsitzender von OHB SE, als Reaktion auf die Summe von 14,4

Mrd. Euro, die die ESA-Mitgliedsstaaten für die europäische Raumfahrt in den

kommenden Jahren investieren werden. "Und Deutschland übernimmt die

Führung", sagt Fuchs zu der Tatsache, dass die Bundesregierung mit 3,3 Mrd.

Euro der größte Beitragszahler der ESA ist. "Damit haben wir in der

Raumfahrtindustrie große Planungssicherheit für die kommenden Jahre. Die

Konferenz ist auch für OHB ein großer Erfolg. Die ESA ist ihrer

Vorreiterrolle gerecht geworden und hat sich vor allem als

Organisationsprinzip hervorragend bewährt. Das ist auch ein starkes Zeichen

für Europa insgesamt in einer Zeit, in der die Gemeinschaft ansonsten einige

Probleme hat. Besonders danken möchte ich auch dem Koordinator der

Bundesregierung für die Raumfahrt, Thomas Jarzombek, für die sehr gute und

erfolgreiche Verhandlungsführung im Interesse der deutschen Raumfahrt."

Besonders gestärkt sieht Fuchs den Bereich der Erdbeobachtung, die

ESA-Ländern haben 1,8 Mrd. Euro für das Programm Copernicus zur Verfügung

gestellt, Deutschland mit 520 Mio. Euro deutlich mehr als erwartet. "Damit

ist der Topf groß genug, um alle sechs geplanten Missionen umzusetzen", so

Fuchs. Diese würden nun in wettbewerbsintensiven Ausschreibungen vergeben

werden. "Für OHB rechnen wir weiter damit, zwei Missionen zu führen und bei

weiteren dabei zu sein". Die wichtigste Mission ist laut Fuchs ohne Zweifel

die zur CO2-Überwachung. "Das ist mit Abstand die Mission, die die größte

Bedeutung für die künftige Messung von Klimaveränderungen haben wird", sagt

Fuchs. "Deshalb wird es darum den schärfsten Wettbewerb geben". Durch das

Bekenntnis für Copernicus habe Europa aber auch deutlich gemacht, wie ernst

es den ESA-Staaten damit ist, dem gefährlichen Wandel des Klimas und der

Umwelt nicht tatenlos zuzusehen.

Im Bereich Space Safety gab es zur Überraschung vieler mehr Geld für die

Asteroidenabwehrmission HERA. "Insgesamt stehen für die erste Phase nun rund

170 Mio. Euro zur Verfügung. Deutschland hat mit 60 Mio. EUR mehr als

gedacht beigesteuert und führt diese Mission", sagt Fuchs. "Die

Ausschreibung zu HERA ist ja bereits zugunsten von OHB erfolgt, deshalb

legen wir jetzt alle Schalter auf grün und legen mit der Entwicklung des

Projekts los." Die Verträge für HERA würden im Lauf des ersten Halbjahrs

2020 unterschrieben werden. "Für uns ist HERA ein ganz wichtiger Erfolg. Der

Zeitplan des Projekts ist jedoch sehr straff, es gibt nur einen passenden

Rendevous-Zeitpunkt, den wir natürlich erreichen müssen."

Auch beim Thema Raumtransport, also vor allem dem Ariane-Programm, hat sich

die ESA auf dem Niveau zu den Themen der Träger verpflichtet, wie erhofft.

Die beschlossenen Budgets änderten jedoch nichts an den schon angekündigten

Folgen für die Produktionsteams der Ariane 5 bei MT Aerospace, so Fuchs. Die

Produktion ende Ende 2019, dort werde es also beim angekündigten Jobabbau

bleiben. "Doch die Jobs der Produktionsingenieure werden nun wieder

benötigt", sagt der OHB-CEO, da Weiterentwicklungsprogramme beschlossen

wurden, wie etwa die Fortführung der CFK-Oberstufe. "Der Standort Augsburg

wurde durch die Beschlüsse gestärkt, es gibt nun Planungssicherheit für die

Übergangsphase von der A5 auf die A6. MTA hat nun eine solide Basis, um

durch die Übergansphase zu kommen. Das ist vor allem auf die große

Unterstützung durch die bayerische Staatsregierung zurückzuführen, wofür ich

mich sehr bedanke." Es bleibe allerdings dabei, dass MTA weiter

unternehmerisch an der Wettbewerbsfähigkeit arbeiten müsse. "Ein Ziel ist

es", so Fuchs weiter, "MTA als Zulieferunternehmen für die Trägerindustrie

breiter aufzustellen und auch für andere Raketen zuzuliefern. Wir können und

wollen keine reine Ariane-Fabrik mehr sein."

Ein klares Bekenntnis hat die ESA auch für den Zukunftsmarkt der

Mini-Launcher abgegeben. "Die Bedeutung dieses Themas wurde eindeutig

bestätigt und auch bestärkt", sagt Fuchs. "Mini-Launcher sind als notwendige

Ergänzung des Trägermarktes seit dieser Konferenz auch bei der ESA

etabliert." Deshalb sei es auch sinnvoll, die Entwickler von Mini-Launchern

mit Budgets zur Technologieentwicklung zu fördern.

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Investor Relations

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Tel.: +49 421 - 2020-720

Fax: +49 421 - 2020-613

E-Mail: martina.lilienthal@ohb.de

Corporate Communications

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E-Mail: guenther.hoerbst@ohb.de

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