Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

trading-house Börsenakademie

Gemeinsam erfolgreich

MARKETSX
Maternus-Kliniken AG, DE0006044001

Maternus-Kliniken AG, DE0006044001

14.08.2019 - 08:03:38

Maternus-Kliniken AG: Konzernumsatzerlöse steigen im ersten Halbjahr 2019 leicht auf 62,4 Mio. EUR, höhere Gesamtkosten belasten jedoch das Konzernergebnis

^

DGAP-News: Maternus-Kliniken AG / Schlagwort(e): Halbjahresergebnis

Maternus-Kliniken AG: Konzernumsatzerlöse steigen im ersten Halbjahr 2019

leicht auf 62,4 Mio. EUR, höhere Gesamtkosten belasten jedoch das

Konzernergebnis

14.08.2019 / 08:00

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

* Konzernumsatz um 0,5 Mio. EUR auf 62,4 Mio. EUR (Vorjahr: 61,9 Mio. EUR)

ausgeweitet

* Umsatzplus im Segment Pflege fällt mit +0,4 Mio. EUR kräftiger aus als

im Segment Rehabilitation (+0,1 Mio. EUR)

* Höhere Personalkosten und stärkerer Einsatz von Fremdpersonal im ersten

Quartal mindern operatives Konzernergebnis (EBITDAR) auf 8,1 Mio. EUR

(Vorjahr: 11,1 Mio. EUR)

* Prognoseanpassung für das Geschäftsjahr 2019 notwendig

Berlin, den 14. August 2019 - Der Maternus-Kliniken AG gelang im ersten

Halbjahr 2019 eine leichte Umsatzsteigerung, aufgrund höherer Personal- und

Sachkosten spiegelte sich dies aber nicht in verbesserten

Ergebniskennziffern wider. So belief sich bei um 0,5 Mio. EUR auf 62,4 Mio.

EUR (Vorjahr: 61,9 Mio. EUR) gesteigerten Konzernumsätzen das operative

Ergebnis (EBITDAR; definiert als Ergebnis vor Zinsen, Steuern,

Abschreibungen und Mietaufwendungen) auf 8,1 Mio. EUR (Vorjahr: 11,1 Mio.

EUR) und der Konzernfehlbetrag auf -4,0 Mio. EUR (Vorjahr: -1,0 Mio. EUR).

Der Umsatz im Segment Pflege stieg aufgrund von erfolgreich abgeschlossenen

Pflegesatzverhandlungen trotz einer verringerten Belegung um 0,4 Mio. EUR

auf 48,6 Mio. EUR (Vorjahr: 48,2 Mio. EUR). Die Reduktion der Kapazität im

Segment Pflege um 125 Betten ist auf die Umsetzung der Einzelzimmervorgaben

des im letzten Jahr in Kraft getretenen Wohn- und Teilhabegesetzes (WTG) in

Nordrhein-Westfalen (NRW) zurückzuführen. Die Auslastungsquote nahm vor

diesem Hintergrund auf 82,9 Prozent (Vorjahr: 82,0 Prozent) zu. Mit Blick

auf das bevorstehende Inkrafttreten der Landesheimbauverordnung (LHeimBauVO)

in Baden-Württemberg (BW) zum 1. September 2019 geht der Vorstand der

Maternus-Kliniken AG nicht davon aus, bauliche Änderungen an den

Einrichtungen vornehmen oder die Bettenkapazität verringern zu müssen. Ab

dem 1. September 2019 gilt in BW eine verpflichtende Einzelzimmerquote von

100 Prozent. Für die Einrichtung in Baden-Baden hat der Vorstand deshalb aus

wirtschaftlichen Gründen bereits einen Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung

gestellt.

Auch im Segment Rehabilitation konnte der Umsatz leicht um 0,1 Mio. EUR auf

13,9 Mio. EUR gesteigert werden. Insgesamt wurden sowohl die Auslastung mit

durchschnittlich 78,9 Prozent (inklusive Begleitpersonen; Vorjahr: 78,2

Prozent) als auch die Anzahl der Patienten mit 583 Betten verbessert. Für

das Umsatzplus im Segment Rehabilitation ist ausschließlich die höhere

Belegung in der Bayerwald-Klinik in Cham verantwortlich (+0,3 Mio. EUR auf

3,5 Mio. EUR). In der Maternus-Klinik in Bad Oeynhausen wirkte sich ein

Modellprojekt zur Belegungssteuerung der Deutschen Rentenversicherung (DRV)

deutlich negativ auf die Belegung am Ende des zweiten Quartals aus.

Insgesamt blieb aufgrund dessen vor Allem die Maternus-Klinik hinter den

Erwartungen zurück.

Unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge von 2,7 Mio. EUR

(Vorjahr: 3,0 Mio. EUR) wurde mit 65,1 Mio. EUR (Vorjahr: 65,0 Mio. EUR)

eine leicht über dem Vorjahresniveau liegende Gesamtleistung erwirtschaftet.

Den geringen Erlössteigerungen stehen deutlich höhere Material- und

Personalaufwendungen gegenüber. So führten vor allem die weitere Anhebung

des Pflegemindestlohnes zum 1. Januar 2019 und die Erhöhung der

Personalvorgaben im Rahmen der Neuverhandlungen der Pflegesätze zu einem auf

38,7 Mio. EUR (Vorjahr: 36,6 Mio. EUR) gestiegenen Personalaufwand. Zur

Erfüllung der Personalquoten im Segment Pflege war vor allem im ersten

Quartal ein stärkerer Fremdpersonaleinsatz notwendig, was zu einem

Materialaufwand von 11,4 Mio. EUR (Vorjahr: 10,3 Mio. EUR) führte.

Folglich hat der Maternus-Konzern ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern,

Abschreibungen sowie Miet-und Leasingaufwendungen (EBITDAR) von 8,1 Mio. EUR

(Vorjahr: 11,1 Mio. EUR) und ein Konzernergebnis vor Steuern (EBT, vor

Ergebnisanteilen anderer Gesellschafter) von -3,8 Mio. EUR (Vorjahr: -0,9

Mio. EUR) erwirtschaftet.

Ausblick: stetige Pflegesatzverhandlungen, Reduzierung Fremdpersonal

Wie im Rahmen der Ad-hoc Mitteilung vom 30. Juli 2019 veröffentlicht, hat

der Vorstand angesichts der vorläufigen Halbjahreszahlen die Prognose für

das Gesamtjahr angepasst. Erwartet werden nun Konzernumsatzerlöse von 120

bis 126 Mio. EUR nach zuvor 129 Mio. EUR. Die Gründe für die Anpassung der

Prognose sind eine geringere Belegung in einigen Einrichtungen im Segment

Pflege, insbesondere in Mülheim und Essen sowie in Bad Dürkheim, geringere

Umsatzerlöse pro Patient in der Rehabilitation sowie gestiegene Sachkosten.

Die korrigierte Umsatzplanung verteilt sich mit einer Spanne von 95 bis 98

Mio. EUR (zuvor: 99,0 Mio. EUR) auf das Segment Pflege sowie erwarteten

Umsätzen von 25 bis 28 Mio. EUR (zuvor: 29,0 Mio. EUR) auf die

Rehabilitation. Das EBITDAR wird sich deshalb im Vergleich zum Vorjahr

deutlich verringern (Vorjahr: 21,7 Mio. EUR). Der Vorstand greift im Rahmen

der Ergebnisprognose zur besseren Messbarkeit und Vergleichbarkeit der

operativen Ertragskraft erstmals auf die Kennziffer zurück.

Zur Stärkung der Ertragskraft konzentriert sich der Vorstand neben weiteren

strategischen Verhandlungen der Pflegesätze, welche aktuell vorbereitet

werden, vor allem auf eine weitere Reduzierung des Fremdpersonaleinsatzes.

Die Weiterentwicklung attraktiver Arbeitsbedingungen sowie der erfolgte

deutliche Anstieg der Anzahl an Auszubildenden in den Einrichtungen sind

dafür Voraussetzung. Die Aufwendungen für Fremdpersonal sind im zweiten

Quartal im Vergleich zum ersten Quartal bereits um rund 0,5 Mio. EUR

gesunken. Die defizitären Einrichtungen in Essen und Mülheim werden nach der

Kündigung des Pachtvertrages durch den Verpächter zum 31. Dezember 2019 an

diesen abgegeben. Für den Standort Bad Dürkheim wird ein neues

Einrichtungskonzept entwickelt.

Im Bereich Reha liegt der Fokus auf der Verbesserung der Auslastung durch

gezielte Zuweiseransprachen. Das erwähnte Modellprojekt der DRV wird im

Herbst dieses Jahres zunächst evaluiert. In der Folge wird entschieden, ob

und in welcher Form das Modellprojekt weiter angewendet wird. Der Vorstand

rechnet bis Ende des Jahres wieder mit einem besseren Belegungsniveau in der

Maternus-Klinik, da sich die Maternus-internen Zuweisungsparameter, welche

die Basis für die DRV-Zuweisungen bilden, stark verbessert haben.

Der Halbjahresbericht 2019 der Maternus-Kliniken AG wird Ende August 2019

auf der Internetseite der Gesellschaft unter www.maternus.de in der Rubrik

"Investor Relations" veröffentlicht.

Maternus-Kliniken AG

Die Maternus-Kliniken AG mit Sitz in Berlin ist ein Unternehmen, das sich

seit 1996 im deutschen Gesundheitsmarkt auf die Bereiche Seniorenwohn- und

Pflegeeinrichtungen sowie Rehabilitations-kliniken konzentriert.

Deutschlandweit gehören 23 Einrichtungen zur Maternus-Kliniken AG. Seit 2007

ist sie Teil der Cura Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Berlin.

(Ende der Corporate News)

Ansprechpartner:

Maternus-Kliniken AG

Mario Ruano-Wohlers

Französische Str. 53 - 55

10117 Berlin

Tel.: +49 (0)30-65 79 80-641

Fax: +49 (0)30-65 79 80-650

E-Mail: Info@Maternus.de

14.08.2019 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,

übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG.

Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.

Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten,

Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.

Medienarchiv unter http://www.dgap.de

Sprache: Deutsch

Unternehmen: Maternus-Kliniken AG

Französische Str. 53 - 55

10117 Berlin

Deutschland

Telefon: +49 (0)30 65 79 80-0

Fax: +49 (0)30 65 79 80-500

E-Mail: info@maternus.de

Internet: www.maternus.de

ISIN: DE0006044001, DE0006044001

WKN: 604400, 604400

Börsen: Regulierter Markt in Berlin, Düsseldorf, Frankfurt

(General Standard); Freiverkehr in Hamburg, München,

Stuttgart, Tradegate Exchange

EQS News ID: 856455

Ende der Mitteilung DGAP News-Service

856455 14.08.2019

°

@ dgap.de