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hkp/// group, corporate

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25.08.2020 - 09:02:57

Mitsprache zu Vorstandsverg?tung fordert DAX-Investoren

Trotz Verbesserungen bei Transparenz und Nachvollziehbarkeit weiter wenig Licht und viel Schatten in der Qualit?t der Abstimmungsrichtlinien zur Vorstandsverg?tung Fast die H?lfte der Top-Investoren wird professionellen Anforderungen nicht gerecht Deka Investment und Union Investment als deutsche Vertreter mit Bestnoten, auch AGI und DSW unter den Top 10

Analyse Vorstandsverg?tung als Herausforderung f?r Investoren 2020 von hkp/// group, Universit?t G?ttingen und DIRK - Deutscher Investor Relations Verband

Frankfurt am Main, 25. August 2020. Die Abstimmungsrichtlinien zur Vorstandsverg?tung (Proxy Voting Guidelines) der in DAX30-Unternehmen engagierten bedeutendsten Investoren haben sich in den zur?ckliegenden Jahren verbessert, unterscheiden sich jedoch weiter erheblich in Qualit?t und Quantit?t. So bewertet die jetzt vorgelegte Studie "Vorstandsverg?tung als Herausforderung f?r Investoren - 2020" die Abstimmungsrichtlinien von nur elf der insgesamt 40 analysierten Top-Investoren mit guten bis sehr guten Noten. In 16 F?llen musste sogar die schlechteste Note vergeben werden. Eine vergleichbare Analyse aus dem Jahr 2018 hatte ein noch schw?cheres Ergebnis selbst f?r gro?e internationale Investorengruppen gezeigt.

Besonders erfreulich aus deutscher Sicht: Die Abstimmungsrichtlinien von Deka Investment und Union Investment werden - nach einem schwachen Abschneiden in 2018 - jetzt mit Bestnoten bewertet. Zusammen mit BlackRock als dem weltweit gr??ten Verm?gensverwalter schneiden sie in der aktuellen Gesamtschau am besten ab. Ebenfalls unter den Top-10-Werten: die bereits in der Vorg?ngerstudie als gut eingestuften Proxy Guidelines von DWS und Allianz Global Investors.

Die gemeinsam von hkp/// group, DIRK - Deutscher Investor Relations Verband und Professor Dr. Michael Wolff von der Universit?t G?ttingen vorgelegte Analyse bekommt vor dem Hintergrund der Umsetzung der zweiten Europ?ischen Aktion?rsrechterichtlinie (ARUG II) besonderes Gewicht. Diese st?rkt die Stellung der Hauptversammlung in Fragen der Vorstandsverg?tung. Die Studie aber zeigt, dass viele Investoren jedoch weiterhin nicht ausreichend auf diese Neuerungen vorbereitet sind.

"Professionelles Investieren setzt auch professionelle Abstimmungsrichtlinien in Fragen der Vorstandsverg?tung voraus", erkl?rt hkp/// group Managing Partner Michael H. Kramarsch. Er verweist darauf, dass trotz zahlreicher Verbesserungen weiterhin viele der in den DAX-Unternehmen engagierten gr??ten Investoren noch immer keine oder nur unzureichende Vorgaben zur Gestaltung und Kommunikation von Vorstandsverg?tung ver?ffentlicht haben. Das sei gef?hrlich: "Investoren, die Unternehmen mit ihren Anforderungen im Unklaren lassen, k?nnten diese nach Belieben angreifen", so der Corporate-Governance-Experte.

Dies sieht auch Kay Bommer, Gesch?ftsf?hrer des DIRK - Deutscher Investor Relations Verband so: "Viele Abstimmungsrichtlinien sind weiterhin zu undetailliert, missverst?ndlich und f?r Emittenten wenig handlungsleitend, womit selbst gro?e internationale Investoren weder ihrem eigenen professionellen Anspruch noch dem wachsenden Einfluss im Thema Vorstandsverg?tung gerecht werden."

Die wichtigsten Studienergebnisse im ?berblick

Im Vergleich zur ersten Edition der Studie aus dem Jahr 2018 zeigt sich in der aktuellen Analyse bei knapp einem Viertel der Top-Investoren in DAX-Unternehmen eine positive Entwicklung in der Detailtiefe der Abstimmungsrichtlinien zur Vorstandsverg?tung. Mit Ausnahme von Barclays Bank verf?gt inzwischen jeder der Top-40-Investoren ?ber eigene Proxy Guidelines mit allgemeinen Anforderungen an die Vorstandsverg?tung. 2018 hatte noch jeder zehnte Investor ?berhaupt keine Richtlinien ver?ffentlicht. 90 % der Investoren haben seit Ende 2018 neue und aktualisierte Proxy Guidelines herausgebracht, wobei die H?lfte sogar im Jahr 2020 neue Abstimmungsrichtlinien zur Verf?gung gestellt haben. Ein Blick auf die Gesamtbewertung zeigt, dass einzelne Proxy Guidelines gegen?ber 2018 bei Informationsgehalt und Anwendbarkeit deutlich an Qualit?t gewonnen haben. Allerdings mangelt es vielfach weiterhin an Informationen, die eine Ableitung konkreter Designaspekte erlauben. Hervorzuheben sind die deutschen Investoren Deka Investment und Union Investment, deren Guidelines mit der Bestnote bewertet werden konnten. Zu nahezu jedem Kriterium werden detaillierte Erwartungen erl?utert, die sich direkt und ohne weitreichende Interpretation in die Gestaltung eines Vorstandsverg?tungssystems ?bersetzen lassen. 2018 wurden beide noch mit einem D bzw. einem C bewertet. Auch die Guidelines von BlackRock haben an Detailtiefe gewonnen, weshalb eine bessere Gesamtnote als in 2018 vergeben wurde. ?

Investor Ergebnis 2020 Ergebnis 2018 Platz Score Platz Score Deka Investment ? A 21 D Black Rock Gruppe ? A 2 B Union Investment ? A 15 C Allianz Global Investors ? B 4 B JP Morgan Asset Management ? B 3 B CalPers ? B 1 A CPP Investment Board ? B N/A N/A DWS ? B 5 B UBS ? B 9 B BNP Paribas Asset Management ? B 10 B Durchschnitt Top-40 ? C ? C Abbildung: Anwendbarkeit und Aussagekraft von Abstimmungsrichtlinien: Die besten Bewertungen f?r Top-Investoren im DAX, 2020 vs. 2018 (Noten-Skala von A bis D, beste bis schlechteste Bewertung)

Drei Kategorien von Investoren

Die Auswertung der aktuellen Proxy Voting Guidelines sowie der Abstimmungen zur Vorstandsverg?tung auf der Hauptversammlung (Say-on-Pay) erm?glichen eine Kategorisierung der Top-Investoren im DAX in drei Investoren-Typen:

Investoren mit ausf?hrlichen Abstimmungsrichtlinien, die Unternehmen handlungsleitende Hilfestellungen bei der Ausgestaltung von Vorstandsverg?tung bieten Investoren mit kaum hilfreichen Abstimmungsrichtlinien, wobei in der Regel f?r die Vorschl?ge des Managements auf der Hauptversammlung abgestimmt wird Investoren mit kaum hilfreichen Abstimmungsrichtlinien, die auf der Hauptversammlung gleichzeitig ein kritisches Abstimmungsverhalten zeigen

W?hrend Investoren in den ersten beiden Kategorien Emittenten bei der Ausgestaltung der Vorstandsverg?tung mit entsprechend klaren Erwartungen unterst?tzen bzw. zumindest in der eigentlichen Abstimmung zur Vorstandsverg?tung f?r Unternehmen nur ein geringes Risiko darstellen, erweisen sich Investoren der dritten Kategorie als gro?e Unbekannte. "Sie sind mit ihren nicht transparenten bzw. wenig zielf?hrenden Kriterien unberechenbar, wenn ein Beschluss ?ber das Vorstandsverg?tungssystem auf der Hauptversammlung eingeholt wird. Gleichzeitig ist mit kritischen Stimmen beim Tagesordnungspunkt Vorstandsverg?tung zu rechnen", erkl?rt Prof. Dr. Michael Wolff, Corporate Governance-Experte und Inhaber der Professur f?r Management und Controlling an der Georg-August-Universit?t G?ttingen.

Wenngleich diese dritte Investoren-Kohorte im Vergleich zur Studie von 2018 kleiner geworden ist, bleibt die Forderung bestehen, dass es im Sinne einer guten und verantwortungsvollen Corporate Governance klar und verst?ndlich formulierte Kriterien zur Vorstandsverg?tung braucht, die auch vollst?ndig ?ffentlich sein sollten. Die Studienautoren reklamieren als Mindeststandard zumindest Transparenz bei jenen Aspekten, die definitiv zu einer Ablehnung einer Vorstandsverg?tung im Say-on-Pay f?hren. Die Studienautoren fordern dar?ber hinaus, dass in Abstimmungsrichtlinien transparent gemacht werden sollte, wie ein Dialog zwischen Investor und Emittent erfolgen kann.

Details zur Studie

Die Studie "Vorstandsverg?tung als Herausforderung f?r Investoren" der Unternehmensberatung hkp/// group mit der Professur f?r Management und Controlling der Georg-August-Universit?t G?ttingen sowie dem DIRK - Deutscher Investor Relations Verband analysiert ?ffentlich verf?gbare Abstimmungsrichtlinien (Proxy Voting Guidelines) zur Vorstandsverg?tung der 40 gr??ten institutionellen Investoren in DAX-Unternehmen zu Informationsgehalt und Anwendbarkeit in der Vorstandsverg?tung. Die in die Auswertung einbezogenen Investorengruppen repr?sentieren rund 60% des Investitionsvolumens im DAX. Ebenfalls ber?cksichtigt wurden die Angaben der Stimmrechtsberater ISS und Glass Lewis. Die Bewertung erfolgte auf einer Skala von A bis D (beste bis schlechteste Bewertung).

Kontakt Thomas M?ller, Mobil: +49 176 100 88 237, E-Mail: thomas.mueller@hkp.com

Ende der Pressemitteilung Emittent/Herausgeber: hkp/// group Schlagwort(e): Finanzen

25.08.2020 Ver?ffentlichung einer Pressemitteilung, ?bermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. F?r den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Medienarchiv unter http://www.dgap.de

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